| ID | Firmenname | Beschreibung | Erwähnungen | |
|---|---|---|---|---|
| a_65336 | A. Levy & Co. | Zunächst als kleines Bankgeschäft 1853 in Köln gegründete Privatbank. Die Bank erlebte seit den 1890er Jahren unter der Führung von Louis Hagen einen bemerkenswerten Aufstieg, der neben dem Emissionsgeschäft auf der Finanzierung von Fusionen und Unternehmensgründungen beruhte. In der Weltwirtschaftskrise geriet die Bank in Turbulenzen und ging 1931 eine bald wieder aufgelöste Interessensgemeinschaft mit dem Bankhaus Sal. Oppenheim ein. 1936 wurde A. Levy & Co. in letztere Bank eingegliedert. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| a_11459 | A. Schaaffhausen’sche Bankverein | Die Bank entstand Ende des 18. Jahrhunderts in Köln. In den 1830er Jahren engagierte sie sich stark in der Finanzierung von Fabriken, geriet aber 1848 in eine schwere Krise, die sie nur mit Hilfe des Staates überstand. In der Hochindustrialisierung spielte die Bank eine wichtige Rolle im Emissionsgeschäft und bei Industriegründungen. Nach 1900 begann die Bank, ihr Filialnetz auszubauen. 1914 wurde sie von der Disconto-Gesellschaft übernommen, hörte aber erst 1929 auf, als selbständige Abteilung zu existieren. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| beispielgesellschaf_21089 | AEG | Die AEG (Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft) wurde 1883 von Emil Rathenau als Deutsche Edison-Gesellschaft gegründet. Das Geschäft basierte zunächst auf der Lizenz von Edison-Patenten, jedoch entwickelte sich die AEG bald zu einem der größten deutschen Unternehmen und zu einem Pionier der Elektroindustrie. Das Unternehmen war sowohl im Bereich der Stark- wie der Schwachstromelektronik sehr erfolgreich. Zugleich spielte es in beiden Weltkriegen eine wichtige Rolle für die Rüstungsproduktion. 1982 musste die AEG Insolvenz anmelden und wurde 1985 von Daimler-Benz übernommen. | ca. 14-mal erwähnt; | |
| agfa_68383 | Aktien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikation | Die Agfa (kurz für: Aktien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikation) wurde 1867 gegründet und war zunächst in der Herstellung von Farben und Ätzstoffen aktiv. Seit den 1890er Jahren engagierte sich die Firma zunehmend ín der Filmherstellung, ein Geschäftsbereich, den die Firma auch nach Eintritt in den Dreibund 1904 und die I. G. Farben 1925 weiter besetzte. In der Zwischenkriegszeit wurde die Agfa zum führenden deutschen Hersteller in der Produktion von Filmen und Fotoausrüstung. [Agfa] | ca. 1-mal erwähnt; | |
| americantaximeter_85030 | American Taximeter Co. | US-amerikanisches Unternehmen zur Herstellung von Taxametern. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| a_83102 | Amsterdam’sche Bank | Die Amsterdam´sche Bank war eine bedeutende Bank, die 1871 von verschiedenen deutschen Investoren gegründet wurde. Insbesondere nach 1900 erweiterte die Bank ihr Filialnetz in den Niederlanden und expandierte in der Zwischenkriegszeit auch nach Belgien. 1964 fusionierte die Amsterdam´sche Bank mit dem Rotterdam´sche Bank zur AMRO-Bank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| anglooesterreichisc_21163 | Anglo-Österreichische Bank | Die 1863 mit britischem Kapital gegründete Anglo-Österreichische Bank (kurz: Anglobank) besaß ein umfangreiches Filialnetz in den Kronländern der Habsburger Monarchie. Nach dem Weltkrieg geriet sie jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und 1922 wurde dann auf Vermittlung britischer Banken in London die Anglo-Austrian Bank als Nachfolgeinstitut gegründet, das die Aktiva und Passiva der Anglo-Österreichischen Bank übernahm. Die Bank spielte eine wichtige Rolle in der Handelsfinanzierung. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| arbed_41926 | Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange | Das Unternehmen Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange war ein luxemburgischer Konzern der Eisen- und Stahlindustrie. Er entstand im Jahr 1911 aus einer Fusion von drei luxemburgischen Vorgängerunternehmen. Er befand sich bis in die 1990er Jahre in einer Interessensgemeinschaft mit dem Eschweiler Bergwerksverein. [ARBED] | ca. 1-mal erwähnt; | |
| aronwalter_29851 | Arons & Walter | Berliner Privatbank gegründet von Barthold Arons, Hermann Walter und Eugen Schiff. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| att_50657 | AT & T | 1878 gegründetes US-amerikanisches Elektronik- und Telekommunikationsunternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| augustkloenne_62368 | August Klönne | Die Firma August Klönne wurde 1879 von August Klönne in Dortmund als Firma für Eisen- und Brückenkonstruktionen gegründet. Die Firma machte sich durch den Bau von großen Hallen, Brücken oder auch Gasbehältern im In- und Ausland einen Namen. Nach dem Tod des Firmengründers übernahmen seine Söhne Moritz und Max Klönne die Leitung des Unternehmens. | ca. 5-mal erwähnt; | |
| bancodinapoli_22215 | Banco di Napoli | Die Banco di Napoli gehört zu den ältesten Bankhäusern Italiens, deren Gründung sich bs auf das Jahr 1469 zurückführen lässt. Nach der Vereinigung Italiens war die Bank eine von drei Notenbanken des Königreichs. Um 1900 begann die Bank international zu expandieren und insbesondere das Geschäft mit italienischen Emigranten in den USA auszubauen. Während der Weltwirtschaftskrise übernahm die Bank eine wichtige Rolle bei der Rettung verschiedener Regionalbanken im Mezzogiorno. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| bankfuerdeutschei_13524 | Bank für deutsche Industrieobligationen | Laut den Londoner Abkommen im Zuge des Dawes-Plans musste die deutsche Industrie einen Anteil an den Reparationen von 5 Mrd. Goldmark leisten. Dafür wurde am 30. September 1924 von einem Konsortium von Banken und Industrieunternehmen unter Beteiligung des Reichswirtschaftsministeriums die Bank für Industrieobligationen gegründet. Der Young-Plan suspendierte die Reparationsverpflichtungen der Industrie und schuf so die Voraussetzung dafür, dass sich die Bank zu einem Kreditinstitut für die Industrie (Deutsche Industriebank) entwickeln konnte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| bankerstrust_29884 | Bankers Trust Co. | Die Bankers Trust Company wurde 1903 von verschiedenen Banken unter Führung des wichtigen Bankhauses J. P. Morgan gegründet, um Geschäfte durchzuführen, die Banken aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen nicht mehr selbst durchführen durften. In den 1920er Jahren engagierte sich die Bank aufgrund ihres schwachen Privatkundengeschäfts stark im Investmentbanking, zudem expandierte die Bankers Trust Co. nach Europa. 1999 wurde die Bank von der Deutschen Bank übernommen. | ca. 5-mal erwähnt; | |
| bankhausbamberger_54672 | Bankhaus Bamberger & Co. | 1851 in Rotterdam von Ludwig Bamberger gegründete Privatbank. 1911 wurde die Bank von der Disconto-Gesellschaft übernommen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| b_99428 | Bankhaus Gebrüder Arnhold | 1864 gegründete Dresdner Privatbank, die sich zunächst vorrangig auf die Finanzierung von Brauereien konzentrierte. 1898 wurde die Bank für Brau-Industrie als Tochterfirma geschaffen. Zudem pflegte die Bank gute Beziehungen zur Porzellan- und Keramikindustrie. Im Jahr 1907 eröffnete die Bank eine Filiale in Berlin. Während der 1920er Jahre gehörte das Bankhaus Gebrüder Arnold zu den größten Privatbanken in Deutschland. In Folge der Weltwirtschaftskrise ging die Bank 1931 eine Interessensgemeinschaft mit S. Bleichröder & Co. aus Berlin ein. 1935 wurde die Bank von der Dresdner Bank arisiert. 1937 etablierten die Inhaber in New York eine neue Bank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| b_87921 | Bankhaus Hardy & Co. | 1881 gegründete Berliner Privatbank. 1917 wurde die Dresdner Bank Anteilseignerin des Bankhauses und ab 1936 dann zum Merheitseigner. 1980 musste die Bank Insolvenz anmelden, wurde ab 1991 aber als Bank für vermögende Privatkunden wiederbegründet, um schließlich 1996 im Private Banking der Dresdner Bank aufzugehen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| bankhausmmwarbu_62113 | Bankhaus M.M. Warburg & Co. | 1798 gegründete Hamburger Privatbank im Besitz der Familie Warburg. Besonders seit 1870 erlebte die Bank einen bemerkenswerten Aufstieg und war familiär eng mit der US-amerikanischen Investmentbank Kuhn, Loeb & Co. verbunden. Der Mitinhaber und Geschäftsführer Max Warburg nahm 1919 an den Pariser Friedensverhandlungen teil. Im "Dritten Reich" musste die Familie emigirieren und die Bank wurde arisiert, konnte nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Geschäfte in Hamburg aber wieder aufnehmen. | ca. 18-mal erwähnt; | |
| b_29574 | Banque d´Outremer | Die Banque d'Outremer wurde 1899 auf Initiative von Albert Thys gegründt. Unter der Leitung von Èmile Francqui und Félicien Cattier wurde sie zur zweitgrößten belgischen Bank. 1928 wurde sie durch die Société Général de Belgiqué übernommen. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| b_53958 | Banque des Pays d'Europe | Während der deutschen Besetzung Frankreichs geschaffene französische Bank. Sie war eine Filiale von Paribas. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| b_81399 | Banque Russe pour l'Etranger | Russische Auslandsbank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| b_36316 | Barmer Bankverein Hinsberger, Fischer & Co. | Der Barmer Bankverein Hinsberg, Fischer & Co. (Barmer Bank-Verein) war eine 1867 gegründete Bank aus Barmen. Nach 1900 erlebte die Bank eine starke Expansion insbesondere in den westfälischen Raum. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise fusionierte die Bank 1932 mit der Commerzbank. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| badischeanillinun_19372 | Badische Anillin und Soda-Fabrik | 1865 in Ludwigshafen und Mannheim gegründetes Chemieunternehmen. Anfangs konzentrierte sich die Firma auf die Produktion von Teerfarben, stieg dann bald aber in das Geschäft mit synthetisch hergestellten Textilfarben ein. In den 1880er Jahren begann die internationale Expansion des Unternehmens. 1904 ging die BASF mit den Farbenfabriken Bayer und Leopold Cassella den sog. Dreibund ein. 1916 folgte die Schaffung der "Kleinen IG" und 1925 war die BASF ein wesentlicher Bestandteil der neugegründeten I. G. Farben AG. Auf die BASF gingen nach 1900 wichtige Innovationen wie das Haber-Bosch-Verfahren zur Herstellung von künstlichem Stickstoff zurück. Heute gehört die Firma zu den weltweit größten Chemieunternehmen. [BASF] | ca. 2-mal erwähnt; | |
| bankfuerhandelund_17563 | Bank für Handel und Schiffahrt | Rotterdamer Bank für die Schiffs- und Handelsfinanzierung. Das Institut gehörte zum Thyssen-Konzern. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| baslerhandelsbank_17833 | Basler Handelsbank | Die Basler Handelsbank wurde 1863 von Repräsentanten des Basler Industrie- und Kaufmannskapitals gegründet. Die Bank spezialisierte sich auf die Finanzierung von Handelsgeschäften mit Deutschland. In der Weltwirtschaftskrise geriet die Bank in große Schwierigkeiten und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom Schweizer Bankverein übernommen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| bayer_36987 | Farbenfabrik Friedrich Bayer | Im Jahr 1863 gegründetes Chemieunternehmen. 1881 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und entwickelte sich bis zum Ersten Weltkrieg zu einem international tätigen Chemieunternehmen. Dabei erweiterte die Firma ihr Produktspektrum u. a. in die Bereiche organische Chemie und Pharmazie. Seit 1900 kam es zum Aufbau eines modernen Chemiewerks am Standort Leverkusen. 1904 trat Bayer dem Dreibund bei und wurde 1916 Teil der "Kleinen I. G.". 1925 gehörte Bayer zu den wichtigsten Initiatoren der Bildung der I. G. Farben AG. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Firma entflochten und wurde in den 1950er Jahren eines der größten global operierenden Chemie- und Pharmaunternehmen. | ca. 6-mal erwähnt; | |
| bayerischehypothek_17183 | Bayerische Hypotheken- und Wechselbank | 1835 in München gegründete Hypothekenbank, die hauptsächlich durch das Geschäft mit Grundstücks- und Immobilienkrediten während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stark expandierte. 1998 fusionierte sie mit der Bayerischen Vereinsbank zur Hypo-Vereinsbank AG. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| bayerischevereinsb_15445 | Bayerische Vereinsbank | 1869 gegründetes Münchener Bankhaus, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl im Kredit- als auch im Bodenkredit- und Hypothekengeschäft tätig war. 1998 fusionierte sie mit der Bayerische Hypotheken- und Wechselbank zur Hypo-Vereinsbank AG. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| beckerstahlwerke_90522 | Becker Stahlwerke | 1908 in Willich bei Krefeld gegründetes Unternehmen für die Herstellung und Verarbeitung hochfester Stähle. Das Unternehmen expandierte rasch auch international, jedoch musste die Firma bereits 1924 Konkurs anmelden. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| sondheimerbeer_15704 | Beer, Sondheimer & Co. | Die Frankfurter Firma wurde 1872 gegründet und war zunächst im Metallhandel tätig. Zunehmend engagierte man sich jedoch in der Produktion etwa von Zink sowie der Metallverarbeitung. Vor dem Ersten Weltkrieg besaß die Firma zahlreiche Filialen und Agenturen im In- und Ausland. Zur Übernahme eines großen Teils der bergbaulichen und industriellen Interessen der Firma wurde 1906 die Tellus AG für Bergbau und Hüttenindustrie als Holding-Gesellschaft gegründet. Beer, Sondheimer & Co. besaß Beteiligungen an Grubenunternehmen in Skandinavien und Spanien sowie an Hochofenwerken oder im Phosphathandel. In der Weltwirtschaftskrise geriet das Unternehmen in Schwierigkeiten. Auf Druck der Nationalsozialisten musste die jüdische Firma 1935 ihre Geschäftstätigkeit einstellen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| berlinischebodenkr_55117 | Berlinische Bodenkreditanstalt | 1850 gegründete Berliner Hypothekenbank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| berlinerhandelsges_11141 | Berliner Handelsgesellschaft | Die 1856 gegründete Berliner Handels-Gesellschaft KGaA in Berlin legte zunächst einen Schwerpunkt auf die Eisenbahnfinanzierung. Unter der Leitung von Carl Fürstenberg kamen seit den 1880er Jahren außerdem vielfältige Verbindungen zur westdeutschen Montanindustrie und zu den norddeutschen Werften zustande. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| blueprintpapercom_94881 | Blueprint Paper Company New York | US-amerikanisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| bochumerverein_83395 | Bochumer Verein | Der Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation wurde 1854 als Aktiengesellschaft und als Nachfolgefirma der Gussstahlfabrik Mayer und Kühne gegründet. Im Kaiserreich entwickelte sich das Unternehmen zu einem vertikal integrierten Konzern. Dabei war das Unternehmen nicht zuletzt für seine Stahlglocken bekannt. 1926 wurde der Bochumer Verein Teil der Vereinigte Stahlwerke AG. Nach der Entflechtung 1951 wiedergegründet, fusionierte die Firma 1965 mit einer Tochtergesellschaft von Krupp. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| b_96624 | Börsen-Courier | Der Berliner Börsen-Courier war eine von 1868 bis 1933 erscheinende Finanzzeitung. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| beispielag_84435 | Georg Borgfeldt & Co. | 1881 gegründetes New Yorker Handelsunternehmen für Spielwaren, das sich auf den Import deutscher Spielwaren in die USA spezialisiert hatte. Siehe auch AEG |
ca. 1-mal erwähnt; | |
| b_58445 | British National Provincial Bank | 1833 gegründete Londoner Geschäftsbank. In der Zwischenkriegszeit übernahm sie zahlreiche andere Banken: Union Bank of London 1918, Coutts Bank 1920 und die Grindlays Bank 1924. In den 1960er Jahren etablierte sich die Bank als eine der großen Londoner Geschäftsbanken. 1970 fusionierte sie mit der Westminster Bank zur National Westminster Bank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| broeckhuesniederwa_80460 | Brockhues Nieder-Walluf | 1889 als Vereinigte Schwarzfarben und Chemische Werke in Nieder-Walluf gegründet. Die Firma war u. a. spezialisiert auf die Herstellung von Papierschwärzen, Zementfarben, Lackpasten, Graphit und Ruß. 1908 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| mbrombergco_32879 | M. Bromberg & Co. | 1837 gegründeter Rauchwarenhandel aus Hamburg, der nach der Jahrhundertwende nach Leipzig expandierte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| buschmannbrothers_90073 | Buschmann Brothers | US-amerikanisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| c_11709 | Carl Lampe, E. Sachse & Co. Fabrik ätherischer Öle | 1859 in Leipzig gegründete Fabrik, deren Gründer im Leipziger Wirtschaftsbürgertum bzw. der Leipziger Kaufmannschaft verwurzelt waren. Bis 1917 wurde das Unternehmen von Albert Freiherr Dufour-Feronce geleitet. Die Firma existierte noch einige Jahrzehnte in der DDR und wurde erst 1978 in die VEB Brücol-Chemie Markkleeberg umgewidmet. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| c_41190 | Carl Weber & Co. | 1850 gegründete Textilfirma in Oerlinghausen. Die Firma war spezialisiert auf die Herstellung von Feinleinen im Verlagssystem. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| c_36124 | Central-Boden-Kredit AG | 1870 als Preussische Zentral-Boden-Kreditanstalt gegründete Berliner Hypothekenbank. Sie war besonders stark im Geschäft mit landwirtschaftlichen Krediten engagiert und gehörte zeitweise zu den größten deutschen Kreditbanken. 1930 wurde sie von der Preussischen Pfandbriefbank AG übernommen und in Centralbodenkredit AG umbenannt. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| c_86611 | Chase National Bank | 1877 wurde in New York die Chase National Bank gegründet, die in der Folgezeit rasch expandierte. Durch die 1930 erfolgte Fusion mit der Equitable Trust Company of New York wurde sie kurzzeitig zur größten Bank der Welt. 1955 fusionierte die Chase National Bank mit der Bank of the Manhattan und bildete die Chase Manhattan Bank. Die Bank wiederum fusionierte im Jahr 2000 zur JPMorganChase. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| c_22633 | Chicago City National Bank and Trust Co. | 1902 gegründete Bank aus Chicago. Sie bestand bis 1933. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| commerzbank_81180 | Commerzbank | 1870 als Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg gegründet. Nach einer raschen Expansion während des Kaiserreichs verlagerte sie ab 1905 den Schwerpunkt ihrer Geschäfte zunehmend nach Berlin. Gleichzeitig erweiterte sie ihr Filialnetz durch zahlreiche Übernahmen. 1932 fusionierte sie mit dem Barmer Bankverein. Nach 1945 wurde sie entflochten und konnte erst am Ende der 1950er Jahre wieder unter dem Namen Commerzbank operieren. 2009 fusionierte sie mit der Dresdner Bank. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| c_31391 | Compagnie des forges et aciéries de la Marine et d'Homécourt | 1854 gegründetes, französisches Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie aus Saint-Chamond. In den 1920er Jahren hatte es einen wichtigen Schwerpunkt in der Produktion von Lokomotiven und Rüstungsgütern. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| cornproductsrefin_45293 | Corn Products Refining Company | 1906 gegründetes US-amerikanisches Unternehmen aus New Jersey. Die Firma war spezialisiert auf zahlreiche landwirtschaftliche Verwertungstechnologien, insbesondere die Produktion von Maisstärke. Abnehmer waren hauptsächlich die Chemische und Pharmazeutische Industrie. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| c_26807 | Corning Glass Works | 1851 in Somerville, Massachussetts gegründeter US-amerikanischer Hersteller insbesondere von Spezialglas. Die Firma spezialisierte sich nach dem Zweiten Weltkriegs insbesondere als Autozulieferer. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| c_50422 | Coutts & Co. | 1692 gegründete britische Privatbank. Sie gehörte in den 1920er Jahren zu den traditionsreichsten und wichtigsten privaten Bankhäusern, das zahlreiche kleinere Privatbanken übernahm. 1969 fusionierte Coutts & Co. und wurde zur Abteilung für die Vermögensverwaltung bei der NatWest-Gruppe. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| coxco_90213 | Cox & Co. | US-amerikanisches Unternehmen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| c_14255 | Crédit Lyonnais | 1863 in Lyon gegründete französische Bank und eine der ältesten französischen Geschäftsbanken. Seit den 1870er Jahren erweiterte die Bank ihr Filialnetz und internationalisierte sich. Seit den 1880er Jahren wurde ihr Hauptsitz sukzessive nach Paris verlegt. In der Zwischenkriegszeit war der Crédit Lyonnas die größte französische Bank. 1946 wurde der Crédit Lyonnais verstaatlicht, bevor seit den 1970er Jahren eine stufenweise Reprivatisierung erfolgte. 2003 fusionierte die Bank mit der Credit Agricole. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| darmstaedterbank_72563 | Darmstädter- und Nationalbank | Die Bank entstand 1920/21 in Berlin aus einer Fusion der Darmstädter Bank für Handel und Industrie und der Nationalbank für Deutschland. 1922 wurden die beiden Banken als Kommanditgesellschaft auf Aktien vollständig fusioniert. Unter der Geschäftsführung von Jacob Goldschmidt expandierte die Bank während der 1920er Jahre stark und war besonders im Geschäft mit Industriekrediten tätig. Der Zusammenbruch der Bremer Nordwolle AG, der die Danatbank im großen Umfang Kredite gegeben hatte, führte im Juli 1931 zur Insolvenz der Bank, was die europäische Bankenkrise auslöste. | ca. 15-mal erwähnt; | |
| dessauerwaggonfabr_67780 | Dessauer Waggonfabrik | 1895 wurde das Unternehmen als Tochterfirma der Deutschen Continental Gas-Gesellschaft gegründet. 1906 wurde die Dessauer Waggonfabrik in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1921 wurde sie dann zusammen mit zahlreichen weiteren Waggonproduzenten Mitglied der Eisenbahnwagen Liefergemeinschaft in Düsseldorf. 1930 wurde das Unternehmen durch Orenstein & Koppel übernommen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| de_81331 | Deutsch-Asiatische Bank | Die Deutsch-Asiatische Bank war eine auf Initative des Auswärtigen Amts 1889 gegründete Handelsbank. Ihr Hauptzweck war die Finanzierung des Handels zwischen Deutschland und Ostasien. Die Bank investierte aber auch in chinesische Staatsanleihen. Zusammen mit französischen und englischen Banken finanzierte sie den Bau von Eisenbahnlinien. In der Zwischenkriegszeit hörten die Aktivitäten der Bank weitgehend auf und ihr Filialnetz wurde aufgelöst. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| deutschebank_58754 | Deutsche Bank | 1870 in Berlin gegründete Bank, die sich zunächst vor allem in der internationalen Handelsfinanzierung betätigte und dafür auch eine Filiale in London gründete. Im Zuge einer fortfauernden Expansion entwickelte sich die Bank zunehmend zu einer Universalbank, die Investmentbanking und Privatkreditgeschäft vereinigte. Zu diesem Zweck gründete die Bank nach und nach Filialen im Deutschen Reich, bevor während der 1920er Jahre vor allem durch die Übernahme von Privatbanken eine starke Expansion des Filialsystems erfolgte. Die Fusion der Deutschen Bank mit der Disconto-Gesellschaft im Oktober 1929 war die größte Bankenfusion während der Weimarer Republik. | ca. 15-mal erwähnt; | |
| deutschecontinenta_17005 | Deutsche Continental Gas-Gesellschaft | 1855 in Dessau gegründetes Unternehmen zur Herstellung von Gas. Die Firma belieferte zunächst die Stadt Dessau mit Gas für die Beleuchtung, expandierte aber rasch und errichtete zahlreiche Gaswerke in Deutschland und stieg in die Stromerzeugung ein. Die Firma besaß in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert eine führende Position auf dem Gas- und Strommarkt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Besitzungen in der Ostzone enteignet und der Unternehmenssitz nach Hagen verlegt. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| deutscheoekonomie_44304 | Deutsche Oekonomie | Deutsches Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| d_58360 | Deutsche Verkehrs-Kredit Bank | Die Deutsche Verkehrs-Kreditbank wurde im Mai 1923 von verschiedenen Banken und Industrieunternehmen gegründet. 1924 wurde sie zur Hausbank der Reichsbahn, die auch zu ihrem Hauptanteilseigner wurde. 1935 wurde sie zur Bankabteilung der Deutschen Reichsbahn und nach 1949 der Deutschen Bahn. 2017 ging die Bank in der DZ-Bank auf. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| deutschemaizenages_89600 | Deutsche Maizenagesellschaft Barby | 1922 durch die US-amerikanische Firma Corn Products gegründete Maisstärkefabrik. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| deutschewaffenun_59838 | Deutsche Waffen- und Munitionsfabrik AG | 1872 wurde das Unternehmen als "Patronenhülsenfabrik Henri Ehrmann & Cie" in Karlsruhe gegründet. 1889 wurde das Unternehmen an die Berliner Firma Ludwig Loewe & Co verkauft und der Firmenname wandelte sich in "Deutsche Metallpatronenfabrik AG", bevor 1896 der Name in "Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG" geändert wurde. Die Firma gehörte im Ersten Weltkrieg zu den wichtigsten deutschen Rüstungsbetrieben. Die durch den Versailler Vertrag auferlegten Beschränkungen zwangen die Firma zur Diversifizierung in den zivilen Bereich. Seit den 1930er Jahren war das Unternehmen wieder intensiv in der Rüstung engagiert. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| d_85358 | Deutschen Warentreuhand AG | Auf Initiative von Max Warburg und Paul von Mendelssohn-Bartoldy 1920 gegründete Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft, die den deutschen Handel mit den USA fördern sollte, da u. a. fehlende Warenkontrolle und mangelnde Verlässlichkeit der Zwischenhändler den Handelsverkehr beeinträchtigten. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| discontogesellschaft_58582 | Disconto-Gesellschaft | 1851 in Berlin als Genossenschaft gegründete Bank, die zunächst hauptsächlich in Berlin tätig war, dann aber insbesondere ab 1900 durch zahlreiche Übernahmen ihr Filialnetz in Deutschland stark erweiterte. Im Oktober 1929 fusionierten die Disconto-Gesellschaft, die Deutsche Bank, die Rheinische Creditbank und der A. Schaafhausen’sche Bankverein zur Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft. Seit 1937 lautete der Name der Firma nur noch Deutsche Bank. | ca. 11-mal erwähnt; | |
| dillonreadco_78736 | Dillon Read & Co. | Die Ursprünge der Firma gehen auf eine Broker-Firma aus dem Jahr 1832 zurück. 1905 wurde die Bank als Investmentbank gegründet und 1921 in Dillon Read & Co. umbenannt. 1921 organisierte die Bank die Rettung der Goodyear Tire & Rubber Company und organisierte verschiedene Fusionen, die in der Öffentlchkeit starke Beachtung fanden. Dillon Read & Co. gehörte während der 1920er Jahre zu den größten privaten Kreditgebern Deutschlands. Die Bank hatte beispielsweise enge Verbindungen zu den I. G. Farben und den Vereinigten Stahlwerken. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| dresdnerbank_30284 | Dresdner Bank | 1872 gegründete Bank, die sich im Kaiserreich zu einer der Berliner Großbanken entwickelte. Sie baute ihr Filialnetz nach 1900 und insbesondere während der 1920er Jahre stark aus. 1932 musste sie auf staatliche Anweisung mit der insolventen Darmstädter- und Nationalbank fusionieren. Während des "Dritten Reiches" war die Dresdner Bank an zahlreichen Arisierungen beteiligt. Nach der erzwungenen Aufspaltung in kleinere Institute wurde die Dresdner Bank am Ende der 1950er Jahre neu gegründet und expandierte rasch. 2009 fusionierte sie mit der Commerzbank. | ca. 13-mal erwähnt; | |
| dylebacalan_72578 | Dyle & Bacalan | Die Firma wurde 1879 durch die Fusion der belgischen Ateliers de la Dyle mit den französischen Ateliers et Chantiers de Bacalan geschaffen. Der Firmensitz befand sich in Paris. Das Hauptgeschäftsfeld war der Stahlbau, beispielsweise in Form großer Seilbahnprojekte. Darüber hinaus spielte der Lokomotivbau eine wichtige Rolle sowie der in den 1920er Jahren aufgenommene Flugzeugbau. 1928 ging die Firma in die Insolvenz. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| earnshawlodgec_50364 | Earnshaw, Lodge & Co. | Britischer Textilproduzent | ca. 1-mal erwähnt; | |
| e_86204 | Électricité de France | 1946 gegründeter französischer Stromanbieter. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| equitable_74732 | Equitable Trust Company | Die Equitable Trust Company war ein großes, 1864 gegründetes New Yorker Bankhaus mit John Rockefeller Jr. als Mehrheitseigner. 1930 wurde die Bank von der Chase National Bank übernommen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| ericmortonco_93859 | Eric Morton & Co. | ca. 2-mal erwähnt; | ||
| eugendiezgen_22755 | Eugen Diezgen | Das Unternehmen wurde 1885 von deutschen Immigranten in Chicago als Produzent für Papierwaren und Bürobedarf gegründet. Später diversifizierte das Unternehmen in das Kopiergeschäft. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| falkstadelmanc_38963 | Falk, Stadelman & Co. | 1881 gegründete britische Handelsfirma mit Wurzeln in Württemberg. Das Unternehmen wurde in den 1920er Jahren zum wichtigsten britischen Exporteur vom Lampenöl und erweiterte zunehmend auch die Eigenproduktion. In den 1960er Jahren wurde die Firma schließlich von Jessel Investments übernommen, das die Produktion und den Handel einstellte und die Liegenschaften verkaufte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| feltenguilleaume_83428 | Felten &Guilleaume | Das Kölner Unternehmen ging aus einem mittelalterlichen Handwerksbetrieb hervor. Während des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem spezialisierten industriellen Drahthersteller. 1892 wurde das Carlswerk in Köln-Mühlheim als eigenständiges Unternehmen ausgegründet und 1899 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Während des 20. Jahrhunderts diversifizerte die Firma zunehmend in die Kabel- und Elektroherstellung. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| f_56982 | First Bank of Chicago | 1863 in Folge des National Banking Act gegründete Bank, der eine regionale Ausweitung des Bankgeschäfts erlaubte. Der Bürgerkrieg erlaubte der Bank eine rasche Expansion. 1899 fusionierte die Bank mit der Union National Bank und 1902 mit der Metropolitan National Bank. Während der 1920er Jahre folgten verschiedene Fusionen mit lokalen Banken, so dass die Bank die Große Depression überstehen konnte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| firstnationalbank_84172 | First National Bank of Chicago | S. First Bank of Chicago | ca. 2-mal erwähnt; | |
| f_66126 | First National Bank of New York | Die First National Bank of New York entstand im Jahr 1863 im Zuge einer Bankreform. Sie etablierte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eine der führenden New Yorker Banken. In den 1920er Jahren erlebte sie eine dynamische internationale Expansion. 1952 wurde sie in Citibank umbenannt. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| fisherkingco_83276 | Fisher, King & Co. | Britisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| ford_79963 | Ford Motor Company | 1903 von Henry Ford in Detroit gegründetes Unternehmen zur Herstellung von Automobilen. Die Firma gehörte zu den ersten, die ab 1913 neue Formen der Massenproduktion, insbesondere die Fließfertigung einführten. Die Firma wurde in der Folgezeit zum größten Automobilhersteller der Welt und zum vielbeachteten Pionier der sozialen Organisation der Rationalisierung. Seit Ende der 1920er Jahre wurde Ford allerdings durch General Motors zunehmend herausgefordert. Heute gehört Ford immer noch zu den größten Automobilproduzenten der Welt. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| f_61422 | Fornante Industrial Argentina | Deutsch-argentinisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| gshepherdco_90224 | G. Shepherd & Co. | Britische Handelsfirma. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| g_58982 | Ganz & Co | 1844 in Budapest gegründetes Unternehmen in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik. In den 1920er Jahren gehörte es zu den großen europäischen Firmen im Bereich der Elektroindustrie. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| g_64903 | Gelsenkirchener Bergwerks AG | Die Gelsenkirchener Bergwerks AG wurde 1873 gegründet, um die mit ausländischem Kapital arbeitenden Zechen Gelsenkirchens zu fusionieren. Nach Aufkauf verschiedener weiterer Zechen war die GBAG im Jahr 1907 das nach Fördermenge größte deutsche Bergbauunternehmen. Seitdem expandierte die Firma weiter durch den Erwerb von Reedereien, Kohlenhandelsunternehmen und Röhrenwerken zum vertikal integrierten Montankonzern. 1920 fusionierte die GBAG mit der Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-AG und dem Bochumer Verein zur Rhein-Elbe-Union GmbH. 1926 brachte die GBAG einen Großteil ihres Kapitals in die Vereinigten Stahlwerke ein. [GBAG] | ca. 2-mal erwähnt; | |
| g_31576 | General Electric | US-amerikanisches Unternehmen der Elektroindustrie, das 1890 von Thomas Edison gegründet wurde, um seine geschäftlichen Tätigkeiten zusammenzufassen und seine Erfindungen aus einer Hand zu vermarkten. 1929 kam es zum Ankauf von ca. einem Drittel der Aktien der AEG. Heute ist das Unternehmen ein global führender Mischkonzern. | ca. 6-mal erwähnt; | |
| g_61459 | Goodyear Tire & Rubber Company | 1898 in Akron gegründeter Reifenhersteller. Nach der Entwicklung des Verfahrens der Vulkanisierung und mit der Expansion des Automobils erlebte die Firma in der Zwischenkriegszeit ein starkes Wachstum und expandierte international. Die Firma gehört heute zu den größten Reifenherstellern der Welt. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| graenges_24094 | Gränges | Die Firma wurde 1896 im schwedischen Grängesberg gegründet und betätigte sich zunächst im Abbau von Eisenerzen. Bereits 1922 wurde mit der Herstellung von Aluminium begonnen. Graenges erlebte seit der Zwischenkriegszeit ein starkes Wachstum und übernahm zahlreiche weitere Firmen. 1980 wurde die Firma von Electrolux übernommen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| graingerscompany_62869 | Graingers Company | US-Amerikanisches Unternehmen. | 0-mal erwähnt | |
| egreenco_74182 | E. Green & Co. | 1826 in Manchester gegründetes Unternehmen zur Herstellung von "Economisern" (Abgasvorwärmern). 1983 wurde die Firma von der Holding-Company Senior übernommen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| grunerreinhart_84981 | Gruner & Reinhardt | Deutsches Unternehmen | ca. 1-mal erwähnt; | |
| gutehoffnungshuette_13961 | Gutehoffnungshütte AG | Die Gründung des Unternehmens geht auf die 1758 geschaffene St.-Antony-Hütte in Oberhausen zurück. Zunächst entwickelte sich die Firma als reiner Bergbau- und Montankonzern, um seit den 1870er Jahren zunehmend in den Maschinenbau zu diversifizieren. Insbesondere während der Zwischenkriegszeit wurde der verarbeitende Teil des Unternehmens durch Fusionen (insbesondere den Erwerb der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg 1921) gestärkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die GHH zum größten europäischen Maschinenbauunternehmen. Anfang der 1980er Jahre wurde die GHH mit der Tochterfirma M.A.N. verschmolzen. [GHH] | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hvhart_92955 | H. V. Hart | Britischer Hersteller von Handschuhen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hallgartencompany_73976 | Hallgarten & Company | Hallgarten & Co. war eine 1850 gegründete New Yorker Investmentbank. Sie gehörte zu einer Gruppe von Banken mit jüdischen Inhabern (etwa auch Kuhn, Loeb & Co.), die u. a. durch Heiratsbeziehungen ein enges Netzwerk bildeten. Sie gehörte in den 1920er Jahren zu den führenden Häusern in New York. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| h_70475 | Hamburger Bank von 1923 | Die Hamburger Bank von 1923 wurde im Jahr 1923 von verschiedenen Hamburger Unternehmen und Kaufleuten und mit Unterstützung der Bürgerschaft zur Schaffung eines wertbeständigen Geldes gegründet. Als ihr Vorsitzender fungierte bis 1925 Johann von Berenberg-Gossler. Die Bank unterstützte die Hamburger Wirtschaft bei der Aufnahme von Krediten in den USA. 1926 wurde ihr Geschäftsbetrieb eingestellt. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hapagllloyd_91403 | Hapag Lloyd | Die HAPAG wurde 1847 als Reederei gegründet. Insbesondere unter der Leitung Albert Ballins expandierte die Firma stark im späten Kaiserreich und ihr Liniennetz umspannte den Erdball. Der Ausgang des Weltkriegs bedeutete für die Reederei den Totalverlust ihrer Flotte, jedoch gelang es, diese teilweise wieder aufzubauen und den Betrieb zu reorganisieren. | ca. 10-mal erwähnt; | |
| waharrimanco_78454 | W. A. Harriman & Co. | 1818 geründete New Yorker Privatbank, die heute unter dem Namen Brown Brothers Harriman & Co. firmiert. Das Unternehmen gehörte in den 1920er Jahren zu den wichtigsten US-amerikanischen Privatbanken. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| h_51663 | Harris Forbes & Co. | ca. 1-mal erwähnt; | ||
| hillemueller_25223 | Hille & Müller | Ursprünglich aus Schönau in Böhmen stammendes Stahlverarbeitungsunternehmen, das 1884 gegründet wurde und nach 1900 in das Deutsche Reich mit dem regionalen Schwerpunkt Düsseldorf expandierte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hoechst_99437 | Farbwerke Hoechst AG | Das Unternehmen wurde unter dem Namen Meister, Lucius & Brüning 1863 in Höchst gegründet. Auf dem Gebiet der Farbenherstellung erlebte es bis zum Ersten Weltkrieg ein dynamisches Wachstum. 1925 wurde es Teil des neugegründeten I. G. Farben-Konzerns. Nach der Entflechtung wurde es als Hoechst AG 1951 neu gegründet. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hendersoncraig_37374 | Henderson, Craig & Co. | Britisches Handelsunternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hoesch_66842 | Hoesch AG | Die Firma wurde 1871 in Dortmund gegründet. Sie konnte bis 1914 dynamisch expandieren und sich zum vertikal integrierten Unternehmen entwickeln. 1926 war es eines der wenigen großen Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie, die kein Teil der Vereinigten Stahlwerke wurden. 1992 fusionierte Hoesch mit der Friedrich Krupp AG. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| h_61492 | Hope & Co. | Traditionelles Amsterdamer Handelsunternehmen, das sich im 17. Jahrhundert entwickelte und 1762 seinen Namen in Hope & Co. änderte. Im 18. Jahrhundert konzentrierte sich die Firma verstärkt auf Geldgeschäfte und die Handelsfinanzierung. Im 19. und 20. Jahrhundert investierte die Bank/Handlung vorrangig in Eisenbahnanlagen und Staatsanleihen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| hsbc_51839 | The Hongkong and Shanghai Banking Corporation | 1865 in Hong Kong gegründete Bank, die sich zunächst auf die Finanzierung britischer Handelsgeschäfte von und nach Ostasien sowie mit Indien spezialisiert hatte. Bereits in den 1870er Jahren gründete die Bank zu diesem Zweck zahlreiche Filialen in Städten in Ostasien. Während der Zwischenkriegszeit erweiterte die Bank insbesondere die Handelsfinanzierung von Gummi und Zinn. [HSBC] | ca. 4-mal erwähnt; | |
| lawlerlayesco_96437 | Lawler, Ayres & Co. | 1911 gegründetes Londoner Handelshaus, das auch Finanzdienstleistungen anbot. 1934 wurde die Firma aufgelöst. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| a_78905 | Lazard Speyer-Ellissen | Im Jahr 1838 gegründetes Privatbankhaus aus Frankfurt/M. Zunächst als Handels- und Speditionsgeschäft gegründet, widmete sich die Firma in der Folgezeit stärker Bank- und Wechselgeschäften. Durch ausgewanderte Familienmitglieder wurden Schwesterfirmen in New York und London gegründet. Während der Weltwirtschaftskrise erlitt die Bank mit Industriekrediten große Verluste und musste durch ihre New Yorker Schwesterfirma in großem Umfang gestützt werden. 1934 ging die Firma in stille Liquidation. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| l_93646 | Lee Higginson & Co. | 1848 in Boston gegründete Investmentbank. Die Firma trug zur Finanzerung wichtiger Eisenbahnlinien bei und unterstützte die Gründung von General Motors. Von 1928–1932 diskontierte die Bank in großem Umfang Wechsel von Ivar Kreuger. Nach dem Zusammenbruch von dessen "Imperium" wurde die Bank 1932 insolvent und musste als Lee Higginson Corporation neu gegründet werden. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| igfarben_77413 | I. G. Farben AG | Der Zusammenschluss zu größeren Verbünden lag in der prosperierenden und stark von Skaleneffekten abhängigen Chemieindustrie seit der Jahrhundertwende in der Luft. So wurde beispielsweise 1904 mit dem Dreibund aus BASF, Farbenfabriken Friedrich Bayer sowie Leopold Cassella bereits einer erster Zusammenschluss realisiert. 1925 kam es dann zur Bildung der Interessensgemeinschaft (I. G.) Farben AG, bei der sich nahezu alle relevanten deutschen Chemieunternehmen zu einem Verbund zusammenschlossen. Eigentlich ein stark international orientiertes Unternehmen, wurde die I. G. Farben während des "Dritten Reiches" zunehmend "staatsnah" und zum Inbegriff der Verbrechen des Regimes. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Firma über Jahrzehnte in Liquidation, bevor sie im Jahr 2012 schließlich aufgelöst wurde. | ca. 22-mal erwähnt; | |
| il_11954 | Ilseder Hütte AG | Die Ilseder Hütte wurde 1853 in Peine errichtet. Nach einem Konkurs 1858 entstand die Aktiengesellschaft Ilseder Hütte. Im Kaiserreich wurde die Firma zu einem montanindustriellen Großbetrieb. Seit 1898 war Cornelius Freiherr von Berenberg-Gossler Teilhaber der Ilseder Hütte. In den 1920er-Jahren war die Vereinigte Industrieunternehmungen AG mit 25 % beteiligt. 1928 nahm die Ilseder Hütte eine Dollargoldanleihe in Höhe von 10 Millionen Dollar und einer Laufzeit bis 1948 bei der National City Bank of New York auf. Nachdem das Hüttenwerk den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden hatte, expandierte das Unternehmen in der Bundesrepublik weiter, wurde jedoch durch die Krisen der 1970er Jahre in Mitleidenschaft gezogen. 1978 wurde der Erzabbau eingestellt, 1983 auch der Hochofenbetrieb. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| i_37763 | Imperial Chemical Industries | 1926 aus einer Fusion von Brunner Mond, Nobel Explosives, United Alkali Company und British Dyestuffs Corporation geschaffenes Großunternehmen der Chemieindustrie. 2008 verlor die Firma ihre Eigenständigkeit. [ICI] | ca. 1-mal erwähnt; | |
| in_82546 | Industrial Importing Co. | Britisches Handelshaus. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| internationalaccep_97945 | International Acceptance Bank | 1921 auf Initiative von Paul Warburg gegründetes Bankhaus, das vor allem der Erleichterung der Kreditaufnahme und der Finanzströme im Handel zwischen den USA und Europa diente. Die Bank erwies sich als erfolgreich und wurde 1929 von der Bank of the Manhattan Company übernommen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| j_10753 | J. Henry Schröder & Co. | Eine 1804 gegründete Bank, die ursprünglichen ihren Hauptsitz in Hamburg hatte, dann aber insbesondere während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehr und mehr zu einer britischen Bank wurde. Die Bank war zunächst eine typische Merchant-Bank, konzentrierte sich also vor allem auf die Finanzierung von Handelsgeschäften, dem Anleihegeschäft und dem Import von Guano. Nach 1900 expandierte die Bank zunächst vor allem auf der Basis der Finanzierung des deutschen Exporthandels, bevor sie während der Großen Depression in eine schwere Krise geriet. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| j_56890 | Jenbacher Berg- und Hüttenwerke | Österreichisches, um 1900 gegründetes stahlverarbeitendes Unternehmen. 1938 wurde das Unternehmen arisiert und der Besitzer Friedrich Reitlinger starb unter nicht geklärten Umständen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| j_12561 | Joh. Berenberg, Gossler & Co (Berenberg Bank) | Die Ursprünge des Hamburger Bankhauses lassen sich zu Handelsunternehmungen aus dem 16. Jahrhundert zurückführen. Im 18. und 19. Jahrhundert engagierte es sich als Handelsfirma besonders stark im Handel mit Kolonialwaren, betrieb aber in zunehmenden Maße auch Finanzgeschäfte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann sich die Firma mehr und mehr auf Bankgeschäfte zu konzentrieren und gab am Ende der 1920er Jahre die letzten Reste des Warenhandels auf. Heute ist die Bank vor allem im Investmentbanking tätig. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| jordanberger_41832 | Jordan & Berger | Die Jordan & Berger AG war die 1921 geschaffene Nachfolgefirma der 1917 gegründeten Jordaberg‘s Reederei-AG. Aufgabenbereich waren Speditions-, Lagerungs-, Reederei- und Versicherungsgeschäfte. Die Firma besaß zahlreiche Niederlassungen in Bremen, Lübeck, Nürnberg, Stettin und Rotterdam. 1930 übernahm Jordan & Berger die Geschäfte von Hugo Schönsee & Co. sowie Wilhelm Andrews. 1935 wurde die Firma aufgelöst. | 0-mal erwähnt | |
| k_82913 | Klöckner-Werke AG | Peter Klöckner war 1906 einer der Mitgründer der Firma Klöckner & Co. in Duisburg. 1918 gingen die Kohlegruben in Lothringen verloren. 1923 kam es zur Bildung der Klöckner-Werke AG. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| k_65730 | Vereinigte Königs- und Laurahütte AG | 1871 gegründetes Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie in Oberschlesien. Es handelte sich um den Zusammenschluss verschiedener kleinerer Firmen zu einem Konglomerat mit Unternehmenssitz in Berlin. Nach dem Ersten Weltkrieg und der schlesischen Teilung ging die Firma größtenteils in polnischen Besitz über. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| neder_98048 | Koninklijke Nederlandsche Hoogovens en Staalfabrieken | 1918 aus verschiedenen Vorläuferfirmen gegründeter niederländischer Stahlkonzern. 1924 ging man eine Verbindung mit der Phoenix Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb ein. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| krupp_89566 | Gusstahlfabrik Friedrich Krupp AG | Das Unternehmen wurde 1811 von Friedrich Krupp in Essen als Guss-Stahlfabrik gegründet. Nach schwierigen Anfangsjahren wurde die Firma unter Friedrich Krupps Sohn Alfried zu einem Großbetrieb, der besonders im Eisenbahnbau gute Geschäfte machte. Nach einer gravierenden Einbruch in der Gründerkrise wurde die Firma reorganisiert und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurde Krupp zum größten deutschen Rüstungsunternehmen und zeichnete sich durch eine besondere Staatsnähe aus. In der Zwischenkriegszeit musste die Firma teilweise aus der Rüstungsproduktion herausdiversifizieren, die jedoch im Dritten Reich wieder eine entscheidende Rolle spielte. Anfang der 1960er Jahre wurde das Unternehmenskapital in eine Stiftung überführt. | ca. 15-mal erwähnt; | |
| kuhnloeb_42646 | Kuhn, Loeb & Co. | Kuhn, Loeb & Co. wurde 1867 in New York von deutsch-jüdischen Emigranten gegründet. Die Bank erlebte insbesondere durch ein erfolgreiches Engagement im Eisenbahngeschäft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen rapiden Aufschwung. Im 20. Jahrhundert begann das Unternehmen verstärkt auch mit Staatsanleihen zu handeln. Im Auslandskreditgeschäft wurde Kuhn, Loeb & Co. zum wichtigsten Konkurrenten von J. P. Morgan. | ca. 8-mal erwähnt; | |
| l_74976 | Leopold Cassella & Co | Die Firma entstand 1894 aus dem Zusammenschluss der Frankfurter Anilinfabrik mit der Farbengroßhandlung Leopold Cassella. 1904 bildete die Firma zusammen mit den Farbenfabriken Hoechst eine Interessensgemeinschaft. 1916 wurde Cassella Teil der "Kleinen IG" und 1926 Teil der I. G. Farben. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| l_55062 | London Midland and Scottish Railway | Die Eisenbahngesellschaft entstand Anfang 1923 aus einer Fusion verschiedener kleinerer und größerer Eisenbahngesellschaften. 1948 ging sie in Staatsbesitz über. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| l_56032 | Lothringer Hüttenverein Aumetz-Friede | 1897 gegründetes Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie in Elsass-Lothringen. 1917 wurde es von Peter Klöckner erworben. 1923 ging das Werk vollständig in den Besitz der Klöckner-Werke AG über. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| l_74028 | Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG | Die Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG wurde 1901 als Nachfolgegesellschaft des Lothringisch-Luxemburgischen Stahlwerksverbands gegründet. Durch zahlreiche Fusionen und Übernahmen wurde über die Jahre ein äußerst komplexer, vertikal integrierter Konzern der Eisen- und Stahlindustrie mit einem weitgestreuten Bergwerks- und Stahlwerksbesitz geschaffen. 1926 ging das Unternehmen in den Vereinigten Stahlwerken auf und wurde dort mit der Gelsenkirchener Bergwerks AG fusioniert. [Deutsch-Lux] | ca. 5-mal erwähnt; | |
| mannstaedt_64231 | Mannstaedt | Das rheinische Edelstahlunternehmen Mannstaedt geht zunächst zurück auf die 1825 gegründete Friedrich-Wilhelms-Hütte in Troisdorf, die sich 1885 mit der Walzwerk-Abteilung der Maschinenbau-Anstalt Humboldt in Kalk zur L. Mannstaedt & Co. KG zusammenschloss. Die erfolgreiche Spezialisierung auf Profil- und Ziereisen war die Voraussetzung für die Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft 1897. 1911 wurde die Produktion komplett von Kalk nach Troisdorf verlagert. 1923 wurde das Unternehmen von Klöckner übernommen und in Klöckner-Mannstaedt-Werke AG umbenannt, was in den Folgejahren eine fortgesetzte Erweiterung der Werksanlagen in Troisdorf ermöglichte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| marconi_57847 | Marconi | Die Firma wurde 1897 unter dem Namen Wireless Telegraph and Signal Company in London gegründet und drei Jahre später in Marconi's Wireless Telegraph Company umbenannt. Zentrale Geschäftsbereiche war vor allem verschiedene Anwendungen der drahtlosen Telegraphie, etwa beim Aufbau von Funkstationen zur verbesserten Kommunikation im Empire. 1946 wurde die Firma von English Electric übernommen und fusionierte 1968 mit der General Electric Company. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| m_88548 | Mellon National Bank | Die Bank wurde 1870 in Pittsburgh gegründet. Das Unternehmen erlebte eine schnelle Expansion und akkumulierte nicht zuletzt zahlreiche bedeutsame Industriebeteiligungen. Der Sohn des Gründers Thomas Mellon Andrew verließ die Bank 1920, um in die US-Regierung als Finanzminister einzutreten. In den 2000er Jahren gab die Bank ihre Eigenständigkeit auf. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| m_45671 | Mendelssohn & Co. | 1795 gegründetes Berliner Privatbankhaus. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Bank zur wohl bedeutendsten deutschen Privatbank mit einer weitverzweigten internationalen Geschäftstätigkeit. Während der 1920er Jahre war die Bank insbesondere am Amsterdamer Finanzplatz sehr aktiv. 1938 wurde die Bank von den Nationalsozialisten in die Liquidation gezwungen. | ca. 5-mal erwähnt; | |
| merck_40625 | Merck | Die Geschichte des Unternehmens lässt sich auf eine Darmstädter Apotheke zurückführen. 1850 wurde die Firma E. Merck in Darmstadt gegründet. 1887 wurde eine Zweigstelle in den Vereinigten Staaten gegründet, die 1908 in die formal eigenständige Aktiengesellschaft Merck & Co. umgewandelt wurde. Nach Kriegseintritt der USA wurde Merck & Co. beschlagnahmt und 1919 an ein Konsortium um das Familienmitglied Georg Merck verkauft. Um die Jahrhundertwende wandelte sich E. Merck zu einem Unternehmen für synthetische Wirkstoffe und führte 1903 das erste Barbiturat Veronal ein. Die weitere Entwicklung des Pharmabereichs ermöglichte während der 1920er Jahre eine fortgesetzte Expansion. | ca. 14-mal erwähnt; | |
| metallgesellschaft_66357 | Metallgesellschaft | 1881 von Richard Merton geschaffene Frankfurter Handelsfirma, die sich auf den An- und Verkauf von Nichteisenmetallen spezialisiert hatte und dafür ein global operierendes Vertriebsnetz schuf. Zugleich begann sich das Unternehmen zur Absicherung ihrer Geschäfte seit den 1890er Jahre verstärkt in der Urproduktion (Lurgi) sowie der Handelsfinanzierung (Metallbank) zu engagieren. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet die starke Stellung im internationalen Metallhandel zwar unter Druck, jedoch konnte sich die Firma bis in die Nachkriegszeit behaupten, als sie sich zunehmend vom Verbund zum Konzern wandelte. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| midlandbank_94423 | Midland Bank | Die Bank wurde 1836 in Birmingham gegründet. Sie expandierte zunächst durch zahlreiche Übernahmen in Mittelengland und wurde 1891 durch Fusion mit der Central Bank of London zur London City and Midland Bank. 1923 wurde sie nach vielen weiteren Übernahmen schließlich zur Midland Bank. Während der 1930er Jahre wurde sie einer der größten Banken der Welt, 1992 aber von der HSBC übernommen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| jpmorgancie_62261 | J. P. Morgan & Cie. | Die Bank entstand 1895 in New York aus der Bank Drexel, Morgan & Co. Ihr erstes großes Geschäft war die risikoreiche Finanzierung der Gründung der United States Steel Corporation. Während des Ersten Weltkriegs und während der 1920er Jahre war die Bank ein wichtiger Akteur im Auslandskreditgeschäft und saß bei zahlreichen politischen Konferenzen (wie etwa dem Dawes-Plan) mit am Verhandlungstisch. In den 1930er Jahren wurde die Bank durch den Glass-Steagall Act gezwungen, das Investment-Banking vom übrigen Bankbetrieb organisatorisch zu trennen. | ca. 18-mal erwähnt; | |
| n_48274 | New York Life Insurance Company | 1858 gegründetes US-amerikanisches Versicherungsunternehmen. Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Firma zu einem der weltweit größten Anbieter von Lebensversicherungen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| niederlaendischehan_82101 | Niederländische Handelsgesellschaft | Die Gesellschaft wurde 1824 gegründet, um die Handelsbeziehungen zwischen den Niederlanden und Niederländisch-Indien wiederzubeleben. Ab 1870 dehnte die Firma ihr Geschäftsfeld auch auf Bankgeschäfte aus. Seit der Gründung wurden zahlreiche Niederlassungen in den Kolonien geschaffen. 1964 ging die Gesellschaft in der ABN AMRO auf. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| n_16002 | Nobel Industries Limited | Die Firma wurde in den 1870er Jahren in Großbritannien von Alfred Nobel zur Herstellung von Chemikalien, insbesondere Explosionsstoffen etabliert. 1926 war es eines der Gründungsunternehmen des britischen Chemietrusts Imperial Chemical Industries. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| nocetti_11445 | Nocetti | Argentinisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| norddeutschelloyd_33761 | Norddeutscher Lloyd | Der Norddeutsche Lloyd wurde 1857 in Bremen/Bremerhaven als Reederei und Handelsschifffahrtsgesellschaft gegründet. Im Kaiserreich stieg das Unternehmen sukzessive zu einer der größten Transatlantikreedereien der Welt auf. Der Erste Weltkrieg bedeutete für die Firma, genauso wie für ihren Konkurrenten HAPAG, einen dramatischen Verlust an Schiffstonnage. Während der Weltwirtschaftskrise musste die Firma Insolvenz anmelden, konnte aber gerettet werden. 1970 fusionierte sie mit der Konkurrenz zur Hapag-Lloyd AG. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| oesterreichischecre_99729 | Österreichische Creditanstalt | Die Creditanstalt in Wien wurde 1855 unter der Führung von Samuel Meyer Rotschild gegründet. Sie entwickelte sich schnell zu einer der führenden Wiener Banken. Während der 1920er Jahre konnte sie ihre dominierende Stellung am Wiener Finanzplatz u. a. durch die Übernahme der Bodencreditanstalt zunächst ausbauen. Jedoch war das Unternehmen bereits 1929 de facto insolvent und musste im Mai 1931 auch tatsächlich Insolvenz anmelden. Der Staat rettete die Creditanstalt unter Zuhilfenahme internationaler Kredite. Der Zusammenbruch der Creditanstalt gilt als Auftakt der europäischen Bankenkrise. [CA] | ca. 5-mal erwähnt; | |
| cjosborne_81775 | C. J. Osborn | US-amerikanisches Chemieunternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| ottowolff_56326 | Otto Wolff | 1904 in Köln gegründetes Unternehmen, das zunächst als Einzelhandelsfirma gegründet wurde. Während der Zwischenkriegszeit begann sich die Firma zunehmend in der Eisen- und Stahlindustrie zu betätigen. Während des "Dritten Reiches" konnte die Firma u. a. durch Arisierungen und eine ausgeprägte Staatsnähe expandieren. 1990 wurde das Unternehmen an Thyssen verkauft. | ca. 6-mal erwähnt; | |
| pfaudlerwerkeags_47644 | Pfaudler Werke AG | In den 1880er Jahren gegründetes, ursprünglich US-amerikanisches Unternehmen, das 1907 eine Fabrik in Schwetzingen eröffnete. Zunächst auf Braukessel spezialisiert, engagierte sich das Unternehmen in den 1920er Jahren wesentlich im Bau von Apparaten und Komponenten für die Chemische und Pharmazeutische Industrie. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| pirellico_77218 | Pirelli & Co. | 1872 gegründetes italienisches Industrieunternehmen. Ursprünglich stellte die Firma vor allem Kabel her, konzentrierte sich aber nach 1900 verstärkt auf die Reifenherstellung und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der größten Reifenhersteller der Welt. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| phoenixaktiengesel_62330 | Phoenix Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb | Die Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb war ein 1853 in Eschweiler gegründetes Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie. Nach zahlreichen Übernahmen kleiner Unternehmen fusionierte Phoenix 1906 mit dem Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein aus Dortmund. 1924 ging man eine Verbindung mit dem niederländischen Stahlkonzern Koninklijke Nederlandsche Hoogovens en Staalfabrieken ein. Seit 1955 firmierte das Unternehmen als Phoenix-Rheinrohr AG und wurde 1965 von Thyssen übernommen. | ca. 6-mal erwähnt; | |
| pr_68594 | Produce Exchange Bank | US-amerikanische Bank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| r_48384 | Reichs-Kredit-Gesellschaft | Die Bank wurde 1918 zur Abwicklung der Kriegsgesellschaften als Reichs-Kredit- und Kontrollstelle GmbH gegründet. 1923 wurde diese auf die Vereinigte Industrieunternehmen AG (VIAG) übertragen. Im selben Jahr wurde der Name der Gesellschaft in Reichs-Kredit-Gesellschaft geändert. Geschäftsfelder waren vor allem die Handels- und Industriefinanzierung sowie das Emissionsgeschäft. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| rheinischekreditba_94138 | Rheinische Creditbank | Die Rheinische Creditbank war eine 1870 gegründete Aktienbank aus Mannheim. 1929 fusionierte sie mit der Deutschen Bank. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| rh_85758 | Rheinische Stahlwerke AG | Die Rheinischen Stahlwerke wurden ursprünglich unter dem Namen Société Anonyme Aciéries du Rhin 1870 in Paris gegründet, ihr Sitz aber bereits zwei Jahre später nach Meiderich verlegt. Die Firma gehörte in den 1880er Jahren zu den ersten Nutzern des Thomas-Verfahrens. 1924 schlossen die Rheinischen Stahlwerke eine Interessensgemeinschaft mit der I. G. Farben zur Sicherung ihres Kohlenbedarfs. 1926 wurden die Rheinischen Stahlwerke Teil der Vereinigten Stahlwerke. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| r_65257 | Rhône Poulenc S.A. | Die Firma wurde 1895 gegründet und feierte 1911 einen Erfolg mit der Entwicklung von Celluloseacetat. 1922 wurde die auf Textilherstellung und -behandlung spezialisierte Firma Rhodiaceta zugekauft. 1928 wurde das Unternehmen in Rhône-Poulenc umbenannt, nachdem es mit dem Établissements Poulenc frères fusionierte. 1950 synthetisierte die Firma das erste Neuroleptikum Chlorpromazin. 1968 übernahm der Konzern Péchiney (Aluminium) und Progil (Chlor, Phosphat, Kunststoffe und Petrochemie). Von 1982 bis 1993 befand sich das Unternehmen im Besitz des französischen Staates und fusionierten Ende 1999 mit der Hoechst AG zu Sanofi-Aventis. | ca. 13-mal erwähnt; | |
| richardchapmannor_29909 | Richard Chapman Northcote Ltd. | Britisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| riebeckschemonatnw_50603 | Riebecksche Montanwerke | Die A. Riebeck’sche Montanwerke AG war von 1883 bis in die 1990er Jahre ein deutsches Montanunternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| r_80047 | Röchlingsche Eisen- und Stahlwerke GmbH | 1822 gegründetes saarländisches Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie aus Völklingen. Seit den 1880er Jahren wurde die Völklinger Hütte zunehmend industriell erweitert. In den 1920er Jahren spielte das Unternehmen eine wichtige Rolle in den Konflikten zwischen Deutschen und Franzosen im Saarland. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| ruetgerswerkeag_38672 | Rütgerswerke AG | Die 1849 gegründete Firma war auf die Herstellung von Teeröl und anderen Teerprodukten spezialisiert. 1898 entstand die Rütgerswerke AG zur Zusammenfassung verschiedener Beteiligungen mit Hauptsitz in Berlin. Im Zweiten Weltkrieg ging ein großer Teil der Fabriken verloren und 1947 verlegten die Firma ihren Sitz nach Frankfurt am Main. 1955 erwarb die Rüttergswerke AG die Isola-Gruppe in Düren, 1956 die Chemische Fabrik von Heyden in München und 1959 die Ruberoidwerke in Hamburg. Im Jahr 1964 fusionierte die Firma mit der Gesellschaft für Teerverwertung. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| rul_51235 | Ruil Maatschappy | Niederländisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| sbleichroederco_47759 | S. Bleichröder & Co. | 1803 gegründete Berliner Privatbank, die im Kaiserreich stark expandierte und insbesondere eine große Nähe zur Politik pflegte. In den 1920er Jahren ging die Bedeutung zurück und die Weltwirtschaftskrise brachte große Verluste mit sich. 1937 wurde die Bank arisiert. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| samuelbanner_25273 | Samuel Banner & Co. Ltd. | 1860 gegründetes, britisches Chemieunternehmen. Das Unternehmen wuchs zunächst auf der Basis eines Terpentin-Patents und entwickelte sich dann zunehmend zu einem Chemie-Handelsunternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| s_74323 | Samuel Montagu & Co. | 1853 gegründete Londoner Merchant Bank, die sich auf die Finanzierung von Handelsgeschäften mit Nichteisenmetallen (vor allem Gold uns Silber) spezialisiert hatte. Ab 1911 gehörte die Bank zur London Bullion Group. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| scandinavienameric_14193 | Scandinavian American Fur Company | US-amerikanische Handelsfirma für Pelze. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| s_95309 | Schwarz, Goldschmidt & Co | 1909 von Samuel Schwarz und Jakob Goldschmidt gegründete Privatbank. Hauptgeschäftsfelder waren der Kuxenhandel, das Effektenkommissionsgeschäft sowie das industrielle Gründungsgeschäft. 1921 expandierte die Bank mit der Übernahme des Bankhauses Stenger, Hoffmann & Co. in das Ruhrgebiet. Die Bank spielte eine wichtige Rolle bei der Kapitalisierung der Vereinigten Stahlwerke 1926. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| schweizerbankverein_43024 | Schweizer Bankverein | Die Bank wurde 1854 in Basel unter dem Namen Basler Bankverein als Zusammenschluss verschiedener regionaler Banken gegründet. Nach verschiedenen Übernahmen änderte man 1896 den Namen in Schweizer Bankverein. In den 1920er Jahren wuchs die Bank durch Akquisitionen weiter und diversifizierte in die Finanzierung des Metallhandels. 1998 fusioniert der Bankverein mit der Unionbank zur UBS. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| scheiblerco_79699 | Scheibler & Co. | 1834 gegründete Textilfirma aus Krefeld. Anschließend an ein lange Tradition der Seidenweberei und des Seidenhandels gründete Johann Heinrich Scheibler eine Handelsfirma, die bis in die 1990er Jahre fortgeführt wurde. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| simonmayco_56949 | Simon May & Co. | Simon May & Co war ein 1849 in Nottingham gegründetes Unternehmen zur Herstellung von Schnüren und Riemen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| sinclairoil_60755 | Sinclair Oil | 1906 gegründetes Ölunternehmen aus Wisconsin. Das Unternehmen engagierte sich in der Förderung und Raffinierung von Erdöl und baute insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg ein großes Netz von Tankstellen auf. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| singermanufacturin_23699 | Singer Manufacturing Company | 1851 gegründeter US-amerikanischer Produzent von Nähmaschinen. Das Unternehmen war ein Pionier der technischen Entwicklung der Nähmaschine als auch der Entwicklung innovativer Techniken des Marketings. Bis heute gehört die Firma zu den weltweit führenden Herstellern von Nähmaschinen. | ca. 7-mal erwähnt; | |
| siemens_74023 | Siemens | 1847 in Berlin als Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske gegründetes Unternehmen der Elektroindustrie. Aufgrund innovativer Technologien und effizienter Unternehmensorganisation gelang es im Kaiserreich, neben der AEG zu einem Großunternehmen der Elektroindustrie zu werden, das sowohl in der Stark- wie in der Schwachstromelektronik eine führende Rolle einnahm. Dabei gehörte Siemens zu den ersten multinationalen Industrieunternehmen aus Deutschland. 1955 wurden die verschiedenen Unternehmensteile der Firma zur Siemens AG zusammengeführt. Heute ist Siemens ein weltweit operierender Elektronik- und Mischkonzern. | ca. 8-mal erwähnt; | |
| siemensrheinelbes_91565 | Siemens-Rheinelbe-Schuckert-Union | Die Siemens-Rheinelbe Schuckert-Union war von 1920 bis 1924 der Versuch, unter der Führung von Hugo Stinnes eine neue Dimension vertikaler Integration in der deutschen Industrie umzusetzen, die vom Kohlenbergbau bis hin zur Handelsschifffahrt reichte. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| siemensschuckertu_44212 | Siemens-Schuckert-Werke | Die Firma Siemens-Schuckertwerke (SSW) war ein 1903 gegründetes deutsches Elektrounternehmen. Es wurde 1903 in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet und 1927 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1966 wurden die Siemens-Schuckert-Werke zusammen mit der Siemens-Halske AG und anderen Firmen zur Siemens AG verschmolzen. | ca. 6-mal erwähnt; | |
| so_59064 | Société Général de Belgiqué | 1822 gegründete Bank, die sich als eine der frühesten Industriefinanziers betätigte und eine große Rolle in der belgischen Industrialisierung und im belgischen Eisenbahnbau spielte. Auf der Basis von Kohle, Stahl und Eisenbahnen erlebte die Bank in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen signifikanten Aufschwung und erreichte ihren Höhepunkt mit der Übernahme der Banque d´Outremer 1928. In der Großen Depression geriet sie in eine schwere Krise, die schließlich zum Abschied vom Universalbankmodell führte. | ca. 3-mal erwähnt; | |
| s_39584 | Societé Luxembourgeoise d´Entreprises Electriques | Luxemburgisches Unternehmen der Elektroindustrie. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| s_88135 | Societé Minerale Lorraine | Lothringisches Brgbauunternehmen. | ca. 4-mal erwähnt; | |
| solbergchaskels_38494 | Solberg & Chaskel´s | Britisches Handelshaus. | 0-mal erwähnt | |
| solvaybernburg_87832 | Solvay Bernburg | 1880 beantragte Ernest Solvay eine Konzession für eine Soda-Fabrik in Bernburg, die bald zu einem der größten deutschen Produktionsbetriebe für die Herstellung von Soda wurde. 1939 wurde das Werk wegen des ausländischen Besitzes unter Aufsicht und dann unter Zwangsverwaltung gestellt. Nach Ende des Krieges wurde die Sodaproduktion in Bernburg 1952 als Volkseigener Betrieb wieder aufgenommen und das Werk 1991 schließlich wieder in den Solvay-Konzern eingegliedert. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| steinwaysons_87171 | Steinway & Sons | Steinway & Sons wurde 1853 von Heinrich Engelhard Steinweg (Henry E. Steinway) und seinen Söhnen in New York gegründet. Aufgrund innovativer Mechanik und geschickten Marketings konnte sich die Firma in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als führender internationaler Klavierhersteller etablieren. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| stettinerchamottef_31632 | Stettiner Chamottefabrik | 1834 wurde die „Chamottefabrik F. Didier" in Podejuch und 1865 die "Stettiner Chamottefabrik F. Didier" in Stettin gegründet. 1871 wurde das Unternehmen verkauft und ein Jahr später in eine Aktiengesellschaft "Stettiner Chamottefabrik, Actiengesellschaft vormals Didier" umgewandelt. 1925 verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Berlin. Zu diesem Zeitpunkt besaß das Unternehmen zahlreiche Fabriken für feuerfeste Materialien. 1932 kam es zur Gründung der "Didier-Werke AG". Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte die Enteignung und teilweise Demontage der Werke in der Ostzone. 1949 wurde der Hauptsitz nach Wiesbaden verlegt. 1995 wurde die Firma dann von der RHI AG übernommen. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| tauschverkehrag_75520 | Tauschverkehr A.G. | Deutsch-niederländische Handelsgesellschaft. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| thyssen_90398 | Thyssen | 1871 gründete August Thyssen die Firma Thyssen Co. in Mülheim. In den 1880er Jahren erwarb er zunehmend Anteile an der Gewerkschaft Deutscher Kaiser in Duisburg, die ab 1891 zur Keimzelle des Aufbaus eines integrierten Hüttenkonzerns wurde, der sich durch große Dynamik und eine sehr moderne Form der Unternehmensorganisation auszeichnete. 1926 wurde Thyssen Teil des Konzerns Vereinigte Stahlwerke, gewann nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der alliierten Entflechtung aber seine Eigenständigkeit zurück. 1995 fusionierte Thyssen mit Krupp zur ThyssenKrupp AG. | ca. 5-mal erwähnt; | |
| t_27751 | Tréfileries et Laminoirs du Havre | Tréfileries et laminoirs du Havre ist ein französisches Unternehmen aus dem Bereich der Metallurgie. Es wurde 1883 unter dem Namen Société des Établissements Lazare Weiller et Compagnie in Angoulême gegründet. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| twentschebank_38874 | Twentsche Bank | 1841 im niederländischen Twente gegründetes Bankhaus. Durch zahlreiche Übernahmen wurde die Firma zu einer der größten holländischen Banken. 1964 fusionierte die Bank zusammen mit der Niederländischen Handelsgesellschaft zur ABN AMRO. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| unilever_10599 | Unilever | Seit den 1870er Jahren hervorgegangen aus verschiedenen niederländischen und deutschen Firmen zur Produktion von Margarine. 1927 kam es zur Fusion zur britisch-holländischen Margarine Union. Dieses Unternehmen fusionierte 1929 mit der Firma Lever Brothers, einem Seife-Produzenten, zu Unilever. Diese Firma entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der weltweit größten Produzenten von Verbrauchsgütern. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| unitedfruitcompany_28508 | United Fruit Company | Die Firma ging 1899 aus der Fusion der Firmen Boston Fruit Company und Tropical Trading and Transport Company hervor. Das Geschäftsmodell der Firma bestand vorrangig darin, tropische Früchte auf Plantagen in Lateinamerika anzubauen und die Früchte in den USA und Europa zu verkaufen. Während der Hochphase des Unternehmens von den 1920er bis in die 1970er Jahre besaß die Firma nahezu ein Monopol bei vielen Fruchsorten und verfügte über ausgedehnten Plantagenbesitz. Seit den 1970er Jahren erlebte die United Fruit Company allerdings einen finanziellen Niedergang. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| unitedstatesovers_67681 | United States Overseas & Co. | Handelsunternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| vereinigtestahlwer_58560 | Vereinigte Stahlwerke AG | Die Vereinigte Stahlwerke AG wurden 1926 als Zusammenschluss verschiedener großer Konzerne der Eisen- und Stahlindustrie vor allem des Ruhrgebiet gegründet. Dem Zusammenschluss hielten sich von den Großunternehmen nur die Firmen Krupp aus Essen und Hoesch aus Dortmund fern. Das Unternehmen stellte sich nach Außen hin als Rationalisierungsgemeinschaft dar. Tatsächlich diente der Zusammenschluss vor allem der Wertsicherung bestehender Anlagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Vereinigten Stahlwerke entflochten. [Vestag] | ca. 14-mal erwähnt; | |
| v_46512 | Vereinigten Industrieunternehmen AG | Die Vereinigten Industrieunternehmen AG (VIAG) wurde 1923 als Zusammenfassung diverser Industriebeteiligungen des Reiches in Berlin gegründet. Dabei handelte es sich vor allem um Beteiligungen an der Elektrizitätswirtschaft insbesondere Kraftwerksbetrieben, aber auch der Vereinigten Aluminiumwerke (VAW) sowie verschiedene weitere Industriebeteiligungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg in das Eigentum der Bundesrepublik überführt, wurde die VIAG 1988 privatisiert. [VIAG] | ca. 3-mal erwähnt; | |
| hweitzersonsi_40309 | H. Weitzer & Sons Inc. | US-amerikanisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| weissbergco_18676 | Weissberg & Co. | US-amerikanisches Unternehmen. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| westinghouse_74665 | Westinghouse | 1886 gegründetes, US-amerikanisches Elektrounternehmen. Die Frma gehörte mit General Electric und anderen zu den Pionieren der US-amerikanischen Elektroindustrie und expandierte rasch. Nach dem Zweiten Weltkrieg legte die Firma ihren Schwerpunkt zunehmend auf den Bau von Kraftwerken. | ca. 2-mal erwähnt; | |
| williammuellerco_44357 | William Müller & Co. | Die Reederei William Müller & Co wurde 1876 durch Wilhelm Müller in Düsseldorf gegründet. 1878 eröffnete Müller ein Tochterunternehmen in Rotterdam, wohin bald der Schwerpunkt der Aktivitäten verlagert wurde. Die Firma stieg in den amerikanischen Getreidehandel ein und beteiligte sich an Erzminen in Nordafrika und Spanien. 1895 übernahm die Firma den Konkurrenten Nederlandsche Stoomboot Maatschappij. Der Liniendienst zwischen Rotterdam und London wurde fortgeführt und bildete die Hauptlinie der Reederei. 1972 wurde die Firma liquidiert. | ca. 1-mal erwähnt; | |
| wollschlagerco_39361 | Wollschlager & Co. | US-amerikanisches Unternehmen | ca. 1-mal erwähnt; |