| aachenleipzigerve_34439 |
Aachen-Leipziger Versicherungs-Actiengesellschaft,
Aachen / Leipzig |
Die 1876 auf gemeinsame Initiative Aachener Persönlichkeiten und Leipziger Kaufleute gegründete Aachen-Leipziger Versicherungs-Actiengesellschaft widmete sich zunächst vor allem der Transportversicherung für das Textilgewerbe, dann dem allgemeinen Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft im Bereich der Sachschadensregelung. Vgl. Koch, Versicherungswirtschaft, S. 114. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| adamsonbellco_93965 |
Adamson, Bell & Co., Shanghai (chinesischer Firmenname: T‛ien-zeang) |
Die 1858 gegründete Firma Adamson, Bell & Co. in Shanghai vertrat um 1887 die Castle Mail Packet Company Ltd. (Castle Line) und die Shire Line in Shanghai. Anfnag 1891 ging die Firma in Konkurs. Vgl. Baur, China um 1900, S. 253, 759. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| adamsongilfillan_92241 |
Adamson, Gilfillan & Co., London / Gilfillan, Wood & Co., Singapur |
Die 1867 gegründeten Firmen Adamson, Gilfillan & Co. in London bzw. ihre im selben Jahr gegründete Schwesterfirma Gilfillan, Wood & Co. in Singapur beteilligte sich 1887 gemeinsam mit Hermann Mühlinghaus an der Straits Trading Company, der ersten modernen Zinnschmelze in Ostasien, und auch an der privaten Tanjong Pagar Dock Company. Außerdem gehörten beide Firmen 1897 zu den Mitbegründern der Straits Homeward Conference. 1904 fusionierten die beiden Schwersterfirmen unter dem Namen Adamson, Gilfillan & Co. mit Sitz in London und wandten sich um 1913 dem Kautschukhandel zu. . Vgl. Wright/Cartwright, Twentieth Century Impressions of Hongkong, S. 674–676, 791–793; Drake, Merchants, S. 173. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| afrikanischedampfs_95547 |
Afrikanische Dampfschiffs-Actiengesellschaft (Woermann-Linie), Hamburg |
Die 1885 gegründete Afrikanische Dampfschiffs-Actiengesellschaft in Hamburg, an der sich namhafte Kaufleute, Reeder und Bankiers der Hansestadt beteiligten, übernahm die zuvor vom Handelshaus C. Woermann betriebene Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Westafrika und baute ihr Liniennetz in den folgenden Jahren gezielt weiter aus, vor allem nach Ost- und Südwestafrika. Vgl. Todzi, Unternehmen Weltaneignung, passim. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| hahrensconac_87308 |
H. Ahrens & Co. (seit 1886: H. Ahrens & Co. Nachf.), Tokio |
Die Firma H. Ahrens & Co. in Tokio wurde 1869 von Hinrich Ahrens gegründet, der 1867 von Südamerika nach Japan gekommen war. Gestützt auf die Zusammenarbeit mit dem Teilhaber Martin Michael Bair wuchs die Firma H. Ahrens & Co. zu einem der größten deutschen Japanhandelshäuser heran. 1872 wurde eine Niederlassung in Yokohama eröffnet, 1876 eine weitere in Kobe. 1879 trennten sich Hinrich Ahrens und Martin Michael Bair, auch weil Bair die Geschäftspolitik stärker auf die Übernahme japanischer Regierungsaufträge ausrichten wollte als Ahrens; sie führten ihre Geschäfte künftig unter den getrennten Firmen H. Ahrens & Co. einerseits, Bair & Co. andererseits fort. Nachdem Hinrich Ahrens 1886 gestorben war, übernahmen drei seiner früheren Mitarbeiter - Theodor Hake, Georg Rudolph Mosle und Emil Wismer - die Firma und führten sie unter dem Namen H. Ahrens & Co. Nachf. als ihre eigene weiter, zogen sich allerdings recht bald daraus zurück, Take bereits 1889, Mosle 1892 und Wismer 1907. 1925 wurde die Firma von der I. G. Farbenindustrie AG übernommen. Vgl. Lepach, Meiji-Porträts; Reimers, „Zeit ist Geld“, passim. |
ca. 20-mal erwähnt; |
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| allgemeineelektric_94759 |
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG),
Berlin |
Die AEG aus Berlin ließ sich in China seit etwa 1900 durch Arnhold, Karberg & Co.
vertreten, die zum Beispiel 1903 auch die Geschäftsleitung der neu
errichteten AEG-Tochtergesellschaft Peking Electric Company übernahmen.
Vgl. Mielmann,
Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen, passim; Drießen, Arnhold, Karberg
& Co., S. 37. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| jdalmeidasons_14596 |
J. d‛Almeida & Sons, Singapur |
1825 von dem portugiesischen Marinearzt José d‛Almeida zunächst unter dem Namen José d‛Almeida & Co. in Singapur etabliert, wurde dessen Handelshaus nach dem Eintritt eines seiner Söhne noch im gleichen Jahr umfirmiert zu José d‛Almeida & Son und zwei Jahre später, nach dem Eintritt eines weiteren Sohnes, zu José d‛Almeida & Sons. Unter diesem Namen entwickelte sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Handelshäuser der Straits Settlements und investierte bald auch in den Anbau von Kokosnüssen und in andere Plantagen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 67; Hale, Pioneer Merchants, S. 107, 239, 243–246. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| elamsinckco_49602 |
L. E. Amsinck & Co., New York |
Das 1850 von dem in die USA ausgewanderten deutschen Kaufmannssohn Ludwig Erdwin Amsinck gegründete Handelshaus L. E. Amsinck in New York firmierte nach dem Eintritt Gustav Amsincks, eines Bruders des Gründers, um zu L. E. Amsinck & Co. und betätigte sich vermehrt auch als Merchant Bank. Zudem war die Firma 1872 an der Gründung der Commerz- und Discontobank in Hamburg beteiligt. Nachdem Ludwig Erdwin Amsinck 1874 nach Deutschland zurückgekehrt war, benannte Gustav Amsinck die Firma um zu G. Amsinck & Co. Vgl. Hauschild-Thiessen, „Amsinck, Erdwin“; Ziegler, Die Commerzbank 1870 bis 1945, S. 32, 36,63. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| amsterdamdelicomp_79168 |
Amsterdam-Deli Company |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| andersonhoeberc_35693 |
Anderson, Hoeber & Co., Hamburg |
Die Firma Anderson, Hoeber & Co. wurde um 1826 als eines der aktivsten und angesehendsten Handelshäuser Hamburgs betrachtet, das mit Britisch-Indien in Verbindung stand. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| apcarstephenss_22541 |
Apcar & Stephens, Singapur |
Das mit der traditionsreichen indisch-armenischen Firma Apcar & Co. in Britisch-Indien in Verbindung stehende Handelshaus Apcar & Stephens in Singapur veranstaltete regelmäßig öffentliche Auktionen von importierten Waren. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise, S. 214. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| bankhausgebruedera_56263 |
Bankhaus Gebr. Arnhold, Dresden / Berlin |
Das 1864 von Max Arnhold gegründete Bankhaus Gebr. Arnhold in Dresden gewann in den 1890er Jahren durch mehrere Übernahmen an wirtschaftlicher Bedeutung und betätigte sich verstärkt in der Industriefinanzierung. 1907 konnte man eine Niederlassung in Berlin eröffnen. Besonders enge Verbindungen zur Firma Arnhold, Karberg & Co. in Kanton / Hongkong, die von Jacob Arnhold, einem Cousin Max Arnholds, 1866 mitgegründet wurde, sind bisher nicht nachgewiesen. 1935/38 wurde das Bankhaus von der Dresdner Bank „arisiert“, also an nichtjüdische Eigentümer verkauft. Vgl. Ziegler, Die Dresdner Bank, passim.Jacob Arnhold entstammte einer deutsch-jüdischen Familie. Sein Cousin Max Arnhold war der Begründer des Dresdener Bankhauses Gebr. Arnhold. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| arnholdkarberg_43390 |
Arnhold, Karberg & Co., Kanton / Hongkong (chinesische Firmennamen: Rui-ji-yáng-háng, Soey-che) |
Die Firma Arnhold, Karberg & Co. wurde im Herbst 1866 von dem Deutschen Jacob Arnhold und dem Dänen Peter Karberg in Kanton gegründet, die beide zuvor für die Firma Oxford & Co. in Kanton tätig gewesen waren. Schon 1867 konnten Arnold, Karberg & Co. eine Niederlassung in Hongkong eröffnen, 1881 folgte eine weitere in Shanghai. In den 1890er Jahren erlebte das Unternehmen eine Phase starker Expansion, sodass es 1901 über nicht weniger als 37 Niederlassungen und Vertretungen in Ostasien, Europa und den USA verfügte, u. a. in Tianjin, Peking, London, Berlin und New York. Über Handelskativitäten hinaus, die sich über eine breite Palette von Produkten bis hin zum Import von Maschinen und elektrotechnischen Anlagen erstreckten, engagierten sich Arnhold, Karberg & Co. im Schiffsgeschäft, im Versicherungswesen und im Bankgeschäft. Beim Import von elektrotechnischen Anlagen arbeiteten Arnhold, Karberg & Co. besonders eng mit der AEG zusammen, zumal sich der Siemens-Konzern nach dem „Boxeraufstand“ angesichts der umfangreichen Zerstörungen von Straßenbahnen, Kraftwerken und Elektroleitungen vorübergehend aus dem China-Geschäft zurückzog. Nach der Jahrhundertwende gerieten Arnhold, Karberg & Co. allerdings in finanzielle Schwierigkeiten, weil sie offenkundig zu schnell gewachsen waren und zu großzügig Kredit gewährt hatten, nicht zuletzt - vermittelt durch ihren Chef-Komprador Woo Chau Chin - an chinesische Geschäftspartner. Nach dem Ersten Weltkrieg gelang mit der Firma Arnhold Brothers Ltd. in Shanghai ein Neuanfang, auch weil sich das Unternehmen nun betont als britische Firma präsentierte. Harry Edward Arnhold und sein jüngerer Bruder Charles Herbert Arnhold konnten sich die Unterstützung von Victor Sassoon sichern, der seit 1923 mit seiner Firma E. D. Sassoon & Co. Mehrheitsaktionär von Arnhold Brothers Ltd. war; ihn interessierte vor allem der Immobilienbesitz des Hauses. Vgl. Wright/Cartwright, Twentieth Century Impressions of Hongkong., S. 788–790; Smith, German Speaking Community, S. 21, 26–30; Baur, China um 1900, passim; Dong, Shanghai, S. 218f.; Mutz, Ein unendlich weites Gebiet; England, Arnholds; Drießen, Arnhold, Karberg & Co.. |
ca. 45-mal erwähnt; |
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| alco_24850 |
Audinet L. & Co. |
Die französische Firma Audinet L. & Co. stand 1914 mit Melchers & Co. in Hongkong in geschäftlicher Verbindung. Ihre Konsignationssendungen sollten vor dem Hintergrund des Kriegsausbruchs an Jardine, Matheson & Co. übergeben werden. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| badischeanilinun_37267 |
Badische Anilin- und Soda-Fabrik (BASF), Ludwigshafen |
Zur Unternehmensgeschichte der BASF und zu ihrer Präsenz in China: Hippel, Auf dem Weg; Johnson, Macht der Synthese; Grabicki, Lange Reise. |
ca. 20-mal erwähnt; |
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| balmerlawrieco_57790 |
Balmer, Lawrie & Co., Kalkutta |
Balmer, Lawrie & Co. nahmen seit 1892 die Vertretung der Firma Felten & Guilleaume in Teilen Britisch-Indiens wahr, vor allem in Bengalen, Assam und den nordwestlichen Provinzen. Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 232. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| bankfuerhandelund_55652 |
Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank), Darmstadt / Berlin |
Zur Unternehmensgeschichte der 1853 in Darmstadt als Aktiengesellschaft gegründeten Bank für Handel und Industrie, die sich schwerpunktmäßig der Finanzierung des Eisenbahnbaus widmete und ihren Sitz 1871 nach Berlin verlegte: Böhme, Gründung und Anfänge. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| bankofengland_12691 |
Bank of England |
Zur Geschichte der Bank of England im 19. Jahrhundert: Andréadès, Bank of England; Bowman, Bank von England; Ziegler, Korsett. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| bankofhindustan_50266 |
Bank of Hindustan, China and Japan, Hongkong |
Die mit Unterstützung jüdischen Kaufmanns- und Unternehmerfamilie Sassoon gegründete Bank of Hindustan, China and Japan zählte zu den Banken, die in den 1860er Jahren Hongkong-Dollarnoten herausgeben durften, die als Zahlungsmittel der Kaufleute vor Ort sehr begehrt waren. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, S. 65, 82, 120, 134, 220, 244, 638. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| banquedindochine_30515 |
Banque de l‛Indochine, Paris |
Die 1875 durch Fusion des Comptoir d‛Escompte de Paris und des Crédit Industriel et Commercial gegründete Banque de l‛Indochine nahm in den französischen Kolonien in Ostasien Zentral- und Notenbankfunktionen wahr. Sie betätigte sich insbesondere in der Handelsfinanzierung und erlangte auch in China eine beachtliche Position. Bis 1909 beteiligte sie sich allerdings nicht an der Emission chinesischer Anleihen auf dem Pariser Kapitalmarkt, erst seit 1909 trug sie als Mitglied in multinationaler Konsortien zur Finanzierung Chinas bei. Vgl. Meuleau, Pionniers; Pohl, Europäische Bankengeschichte, S. passim; Brötel, Kosmopolitische Finanzeliten, passim. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| paribas_17381 |
Banque de Paris et des Pay-Bas (Paribas),
Paris |
Die Banque de Paris et des Pay-Bas, kurz Paribas, mit Sitz in Paris, ging 1872 aus einer Fusion der 1869 gegründeten Banque des Paris mit der schon 1863 in Amsterdam ins Leben gerufenen Banque de crédit et de dépôt des Pays-Bas hervor. Vgl. Pohl, Europäische Bankengeschichte, passim. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| banqueimprialeot_12457 |
Banque Impériale Ottomane, Konstantinopel |
An der Gründung der Ottomanischen Bank in Konstantinopel unmittelbar nach dem Krimkrieg (1853–1856) waren neben der Osmanischen Regierung auch eine französiche und eine englische Bankengruppe beteiligt. Erst seit 1863 firmierte die Ottomanische Bank unter dem Namen Banque Impériale Ottomane und 1875 übernahm sie die Aufgaben einer staatlichen Zentralbank des Osmanischen Reichs. Vgl. Barth, Hochfinanz, passim. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| baringbrothersc_26390 |
Baring Brothers & Co., London |
Die 1806 aus dem ursprünglichen Handelsgeschäft des Bremer Kaufmanns Johann Baring hervorgehende Bank Baring Brothers & Co. in London betätigte sich im 19. Jahrhundert vor allem in der Regierungsfinanzierung. Durch die Zahlungsschwierigkeiten Argentiniens, in dessen Anleihen Baring Brothers & Co. im großen Umfang investiert hatten, geriet die Bank 1890 ins Wanken, konnte aber durch ein von der Bank of England zusammengebrachtes Konsortiums vor dem Untergang gerettet werden: Aus der Konkursmasse der Baring Brothers & Co. ging die Baring Brothers & Co. Ltd. hervor. Vgl. Ziegler, Sixth Great Power; Austin, Baring Brothers. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| baronfils_85679 |
Baron fils, Marseille |
Die Firma Baron fils galt um 1891 als ein angesehenes Haus, das u. a. Seifen herstellte. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| vonbaselfriese_10160 |
Von Basel, Macao |
Von Basel war ein um 1844 in Macao ansässige niederländische Handelshaus. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| baslerversicherung_90193 |
Basler Versicherungsgesellschaft, Basel |
Die 1863 gegründete Basler Versicherungsgesellschaft gegen Feuerschaden nahm 1864 auch das Lebensversicherungs- und das Transportversicherungsgeschäft auf. Vgl. Escher/Lüönd, Sicherheit. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| bataviaseaandfir_20572 |
Batavia Sea and Fire Insurance Company, Batavia |
Die Batavia Sea and Fire Insurance Company in Batavia wurde in den späten 1890er Jahren u. a. durch die 1891 etablierte Firma Shewan, Tomes & Co. in Hongkong vertreten, die zahlreiche weitere Versicherungsgesellschaften vertrat. Vgl. Wright/Cartwright, Twentieth Century Impressions of Hongkong, S. 213. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| baths_71359 |
Baths, London |
Mit der Firma Baths in London unterhielten u. a. C. Melchers & Co. in Bremen in den späten 1870er Jahren und wahrscheinlich auch darüber hinaus geschäftliche Verbindungen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| anilinfarbenfabri_78212 |
Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Elberfeld / Leverkusen |
Zur Unternehmensgeschichte der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Elberfeld bzw. Leverkusen: Überblicksdarstellung : Verg, Meilensteine als Überblicksdarstellung und Plumpe, Carl Duisberg als Biographie ihres maßgeblichen Protagonisten im späten 19. Jahrundert. |
ca. 80-mal erwähnt; |
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| bayerischehypothek_63014 |
Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank AG, München |
Zur Gründung und frühen Entwicklung der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank in München: Jungmann-Stadler, Anfänge; Pronold, Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| becherchapmanc_23033 |
Becher, Chapman & Co., Kalkutta |
Die Firma Becher, Chapman & Co. war ein in den 1830er Jahren
gegründeten deutsch-britisches Joint Venture. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| kaiserbrauereibeck_13098 |
Kaiserbrauerei Beck & Co., Bremen |
Die 1873 unter dem Namen Kaiserbrauerei Beck & May oHG und 1875 zur Kaiserbrauerei Beck & Co. umfirmierte Bremer Brauerei verwendete seit 1877 den Schlüssel des Bremer Stadtwappens als Markenzeichen, sodass sich für das von ihr weltweit exportierte Bier der Name „Schlüsselbier“ durchsetzte. Vgl. . Wiesser, Lüder Rautenberg, S. 379–388. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| jacobbeckeraths_78508 |
Jacob Beckerath Sohn, Krefeld |
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ca. 2-mal erwähnt; |
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| augustbehn_28552 |
August Behn, Hamburg |
Theodor August Behn, Mitbegründer der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur, der seit 1851 nur noch stiller Teilhaber des Handelshauses war und 1852 nach Europa zurückkehrte, gründete noch im selben Jahr die Firma August Behn mit Sitz in Hamburg, die als Reederei tätig wurde. 1879 zog sich Behn als Reeder zurück. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 127, 129. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| behnmeyerco_75052 |
Behn, Meyer & Co. (seit 1906: Ltd.), Singapur |
Das 1840 von Theodor August Behn und Valentin Lorenz Meyer gegründete Handelshaus Behn, Meyer & Co. in Singapur entfaltete eine rege Geschäftstätigkeit, vor allem in Südostasien, geriet 1857 jedoch in eine schwere Krise, die vor allem dank Arnold Otto Meyer, eines jüngeren Bruders von Valentin Lorenz Meyer, der seit 1851 zu den Teilhabern zählte und außerdem kurz zuvor eine eigene Firma Arnold Otto Meyer in Hamburg etabliert hatte, bewältigt werden konnte. In den 1880er und 1890er Jahren engagierte sich die Firma Behn, Meyer & Co. verstärkt im Schiffsgeschäft und übernahm die Vertretung namhafter Dampfschifffahrtsgesellschaften, darunter seit 1887 der Norddeutsche Lloyd in Bremen, seit 1890 die Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft in Hamburg und seit 1897 die Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg. Treibende Kraft in diesem Geschäftsfeld war Franz Heinrich Witthoefft, der seit 1900 neben Eduard Lorenz Meyer und Adolf Laspe zu den drei Teilhabern zählte. 1891 wurde eine erste Niederlassung in Penang eröffnet, die sich dem Handel mit Zinn zuwandte. Im Jahr 1900 versuchte man auf den Philippinen Fuß zu fassen, 1901 wurde eine weitere Niederlassung in Sandakan (Britisch-Nordborneo) eröffnet, die zugleich als Agentur der Chartered Bank of India, Australia and China fungierte. 1906 wurde die Firma in eine britische Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, die Behn, Meyer & Co. Ltd. mit Sitz in Singapur. Alleinige Aktionäre blieben die drei bisherigen Teilhaber, die sich künftig auf die Leitung der „Schaltzentrale“ Hamburg konzentrierten und sich in Singapur nicht länger auf Teilhaber, sondern auf angestellte Manager stützten. 1906 wurden zudem neue Niederlassungen in Cebu, Zamboanga und Ilo Ilo auf den Philippinen eröffnet sowie eine Beteiligung an der Singapore Rubber Company Ltd. in Singapur erworben, um am „Rubberboom“ partizipieren zu können. 1907 kam eine weitere Niederlassung in Bangkok (Siam) hinzu. Im Jahr darauf erfolgte die Übernahme der Handelsgesellschaft vorheen Helfferich & Rademacher mit Niederlassungen in Batavia, Surabaya, Telok Betong und Samarang in Niederländisch-Indien. 1913 gab es bei Behn, Meyer & Co. Ltd. mehr als einhundert europäische Angestellte. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam 1914 noch eine Niederlassung in Rangun (Britisch-Burma) hinzu. Vgl. ausführlich zur Unternehmensgeschichte, die aufgrund erhalten gebliebenen Überlieferungen eingehend untersucht werden kann: Arnold Otto Meyer, Hamburg (Behn, Meyer & Co., Singapore, Penang, Manila und Sandokan); Sieveking, Anfänge des Hauses Behn-Meyer & Co.; Sieveking, Behn-Meyer & Co.; Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1; Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2; Kleinsteuber, Merchants; Yacob, Trans-generational Renewal; Yacob, Rising of the Phoenix; Fiedler, Von Hamburg nach Singapur. |
ca. 349-mal erwähnt; |
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| nvbehnmeyer_77058 |
N. V. Behn, Meyer & Co. Handel Maatschappy, Batavia |
Unmittelbar nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs gründeten Emil Helfferich und Theodor Helfferich die N. V. Behn, Meyer & Co. Maatschappij in Batavia, um die in Niederländisch-Indien gelegenen Niederlassungen des Handelshauses Behn, Meyer & Co. Ltd. in Singapur, das bereits beschlagnahmt worden war, vor dem potenziellen Zugriff der Briten zu schützen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 142–144. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| jacobbehrens_32729 |
Jacob Behrens & Co., Manchester |
Die Firma Jacob Behrens & Co. in Manchester stand in enger Verbindung zum Bankhaus L. Behrens & Söhne in Hamburg und der Firma S. L. Behrens & Co. in
Manchester. Darüber hinaus
stand Sir Jacob Behrens, dessen Firma weitere Niederlassungen in London, Kalkutta und Bombay unterhielt, in den 1860er Jahren mit der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher
Verbindung. In Hamburg wurde sie
zugleich durch Valentin
Lorenz Meyer vertreten. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto
Meyer, Bd. 1, S. 143. Vgl. Chapman, Merchant
Banking, S. 11, 18f., 24, 66, 108, 123. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| lbehrenssoehne_90349 |
Bankhaus L. Behrens & Söhne, Hamburg |
Die 1806 von Levy Behrens gemeinsam mit zweien seiner Söhne gegründete Firma L. Behrens & Söhne in Hamburg betätigte sich nicht nur im Tuchwarenhandel, sondern auch als Bank, war also eine klassische Merchant Bank, die mit dem 1815 von einem der beiden Söhne, Salomon Levy Behrens, in Manchester errichteten Firma S. L. Behrens & Co. in enger Verbindung stand und in den 1850er Jahren - gestützt auf die Zusammenarbeit mit den Rothschilds in London und Frankfurt am Main - zu einem der führenden privaten Bankhäuser Hamburgs aufstieg. 1938 wurde das Bankhaus an nichtjüdische Eigentümer verkauft, also „arisiert“. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 19, 123. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| slbehrensco_86419 |
S. L. Behrens & Co. Manchester |
Das von Salomon Levy Behrens 1815 gegründete Handelshaus S. L. Behrens & Co. in Manchester stand in enger Verbindung zum Bankhaus L. Behrens & Söhne in Hamburg, das einige Jahre zuvor von Levy Behrens mit seinen beiden Söhnen, zum einen Salomon Levy Behrens, zum anderen Jakob Behrens, gegründet worden war. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 11, 18f., 24, 66, 108, 123. |
0-mal erwähnt |
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| benlinesteamers_10236 |
Ben Line Steamers Ltd., Leith |
Die schottische Ben Line Steamers Ltd. in Leith ging aus der schon 1825 etablierten Schiffsmaklerfirma der Brüder William und Alexander Thomson hervor, die zunächst vor allem Marmor aus Carrara importierten, sich dann aber der Dampfschifffahrt mit Ostasien zuwandten. In Shanghai wurde die Gesellschaft um 1887 durch Gibb, Livingston & Co. vertreten. Als Ben Line Agencies mit Sitz in Singapur besteht die Firma heute noch. Vgl. Blake, The Ben Line. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| jhberenberggo_46224 |
Joh. Berenberg, Gossler & Co., Hamburg |
Die im 16. Jahrhundert von zwei aus den Niederlanden nach Hamburg geflohenen Tuchhändlern gegründete Firma betrieb neben dem Handel auch Walfang, Partenreederei und Schiffsversicherungen, konzentrierte sich seit dem 18. Jahrhundert aber zunehmend auf Finanzierungsgeschäfte; hinzu kamen Beteiligungen an Plantagen in Mittelamerika und Afrika. Im 19. Jahrhundert unterstützte die Bank auch Hamburger Kaufleute bei der Ausstattung von Segelschiffen, die auf Ostasienfahrt gingen, und gewährte Hamburger Handelshäusern in Ostasien Kredite zur Abwicklung umfangreicher Transaktionen, wie zum Beispiel der Firma Siemssen & Co. in Hongkong. Zur Unternehmensgeschichte: Bernstorff/Bernstorff/Eckhardt, Wandel. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| berlinerhandelsge_70726 |
Berliner Handels-Gesellschaft KGaA, Berlin |
Die 1856 gegründete Berliner Handels-Gesellschaft KGaA in Berlin legte zunächst einen Schwerpunkt auf die Eisenbahnfinanzierung. Unter der Leitung von Carl Fürstenberg kamen seit den 1880er Jahren außerdem vielfältige Verbindungen zur westdeutschen Montanindustrie und zu den norddeutschen Werften zustande. Vgl. Berliner Handels-Gesellschaft, Die Berliner Handelsgesellschaft. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| bichel_77565 |
Bichel, Hamburg |
Bichel war ein um 1862 in Hamburg ansässiger Makler. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| hbischoffco_99402 |
H. Bischoff & Co., Bremen |
Die Firma H. Bischoff & Co. in Bremen betrieb eine Reederei, die in den 1880er Jahren u. a. ein gleichnamiges Dampfschiff, die „H. Bischoff“, als kombiniertes Passagier- und Frachtschiff fahren ließ. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| blackhaedco_70649 |
F. Blackhead & Co., Hongkong s. auch F. Schwarzkopf & Co. |
Die Firma F. Blackhead & Co. konnte sich in den 1860er Jahren in Hongkong etablieren. Unter dem deutschen Firmennamen F. Schwarzkopf & Co. errichtete sie später eine Niederlassung in Qingdao im deutschen „Pachtgebiet“ Kiautschou. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| ferdblass_40793 |
Ferd. Blass, Hamburg |
Die Firma Ferd. Blass in Hamburg handelte in den 1860er Jahren mit Spirituosen und stand mit der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur in Verbíndung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| bankhaussbleichr_34994 |
Bankhaus S. Bleichröder, Berlin |
Das 1803 von Samuel Bleichröder gegründete Bankhaus S. Bleichröder in Berlin betätigte sich zunächst im Handel mit Wechseln und avancierte bald zur Berliner Korrespondenzbank der Rothschilds in Frankfurt am Main, London und Paris. Gerson Bleichröder, der 1855 von seinem Vater die Geschäftsführung des Hauses übernahm, stieg dank seiner guten Kontakte zu Otto von Bismarck zum Finanzier des Staates Preußen auf. Das Bankhaus S. Bleichröder beteiligte sich später auch an der Gründung der Deutsch-Asiatischen Bank (DAB) in Shanghai. Vgl. Stern, Gold und Eisen. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| hcbock_95935 |
H. C. Bock, Hamburg |
Als vormaliger Angestellter der Firma H. C. Bock in Hamburg nahm Carl Wilhelm Ludwig Jacob (1833–1880) an der preußischen Ostasienexpedition teilgenommen hatte, um als Handelssachverständiger die Interessen der preußischen Tuchhersteller zu vertreten, und baute nach seiner Rückkehr das Ostasiengeschäft der Firma H. C. Bock auf. Besonders gute Verbindungen pflegte er zu Louis Kniffler & Co. in Japan. Vgl. Hohnsbehn, Die Bocks. Vgl. auch die digitale Edition: „Die internationale Geschäftskorrespondenz von L. Kniffler & Co. (1859–1876)“. Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Ostasienwissenschaften, Geschichte Japans. URL: https://kniffler.ub.rub.de . |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| bornbusse_78666 |
Bankhaus Born & Busse, Berlin |
Das 1868 gegründete Bankhaus Born & Busse in Berlin beteiligte sich an der Industrie- und Immobilienfinanzierung und gehörte seit den frühen 1890er Jahren zu den Konsortialbanken der Deutsch-Asiatischen Bank (DAB) in Shanghai. 1906/07 fusionierte das Bankhaus mit der Nationalbank für Deutschland. wurde 1868 gegründet |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| borneosteamshipco_47017 |
Borneo Steamship Company, Singapur |
Die Borneo Steamship Company in Singapur war eine 1887 von der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur eingerichtete Dampferlinie, die Singapur und mit dem Norden der Insel Borneo verband. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 192. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| bourjauhubener_56506 |
Bourjau, Hubener & Co., Hongkong |
Die Firma Bourjau, Hubener & Co. in Hongkong wurde 1859 von Adolph Bourjau und Carl Albert Hubener gegründet, die sich aus ihrer Tätigkeit für Oxford & Co. in Kanton kannten. Aus dem Handelshaus Bourjau, Hubener & Co., das u. a. mit der Firma L. Kniffler & Co. in Japan in Verbindung stand, ging später die Firma Wieler & Co. hervor. Vgl. Smith, German Speaking Community, S. 30f. Vgl. auch die digitale Edition: Internationale Geschäftskorrespondenz von L. Kniffler & Co. (1859–1876). Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Ostasienwissenschaften, Geschichte Japans. URL: https://kniffler.ub.rub.de . |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| bousteadco_29878 |
Boustead & Co. bzw. Boustead, Schwabe & Co., Singapur |
Die 1828 von Edward Boustead gegründete Firma Boustead & Co. in Singapur ging 1834 eine Verbindung mit dem aus Hamburg stammenden Gustav Christian Schwabe ein und firmierte um zu Boustead, Schwabe & Co. Schwabe war sowohl familiär als auch geschäftlich eng mit der Hamburger Firma P. G. Schwabe verbunden, die sich schon zuvor gemeinsam mit Angehörigen der Familie Boustead an der Etablierung anderer Handelsfirmen in Ostasien beteiligt hatte, u. a. an der Firma Sykes & Co. in Manila. Schwabe vermittelte der Firma Boustead, Schwabe & Co. in Singapur aber nicht nur Kontakte zu P. G. Schwabe und A. J. Hertz in Hamburg, sondern beispielsweise auch zu Joh. Lange Sohn’s Witwe & Co. in Bremen. Als er sich 1867 aus der Firma Boustead, Schwabe & Co. in Singapur zurückgezog, firmierte sie wieder unter ihrem ursprünglichen Namen Boustead & Co., stand aber weiterhin in Verbindung mit deutschen Firmen, darunter auch Behn, Meyer & Co.. Boustead & Co. pflegten außerdem gute Verbindungen zu malayischen und chinesischen Kaufleuten. Vgl. Buckley, Anecdotal History, passim; Wright/Cartwright, Twentieth Century Impressions of British Malaya, passim; MacLean, Pattern of Change, passim; Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 67f.; Drake, Merchants, S. 143–171; Hale, Pioneer Merchants, passim. |
ca. 17-mal erwähnt; |
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| bouvierbank_37680 |
Bouvierbank, Paris |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| bradleyco_46487 |
Bradley & Co., Hongkong |
Die Firma Bradley & Co. mit Sitz in Hongkong sowie Niederlassungen in Shanghai und Swatow stand um 1910 in Austausch mit der Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) über die Frage geeigneter Geschäftspartner in Hamburg. Bereits 1865 hatte sich die HSBC in Swatow durch Bradley & Co. vertreten lassen. Von 1896 bis 1902 war die Firma auch im Aufsichtsrat der Bank repräsentiert. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, S. 95, 462. |
ca. 22-mal erwähnt; |
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| bremerbank_46052 |
Bremer Bank, Bremen |
Die 1856 unter maßgeblicher Beteiligung von Hermann Henrich Meier, dem späteren Gründer des Norddeutschen Lloyds, von Kaufleuten und Reedern etablierte Bremer Bank stand frühzeitig in Geschäftsbeziehung zu Ostasienhandelshäusern wie etwa C. Melchers & Co.. Bis 1871 betätigte sie sich auch als Notenbank. Vgl. Wixforth, 150 Jahre Bremer Bank; Wixforth, Hermann Henrich Meier. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| britishborneotrad_50386 |
British Borneo Trading Company, Sandakan |
Die British Borneo Trading Company in Sandakan nahm in den 1880er Jahren die Vertretung der Firma Behn, Meyer & Co. in Britisch-Nordborneo wahr. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| britishandchinese_40308 |
British and Chinese Corporation (Limited), London |
Die British and Chinese Corporation (Limited) in London war eine in den späten 1890er Jahren von der Hongkong and Shanghai Banking Corporation gemeinsam mit dem Handelshaus Jardine, Matheson & Co. gegründete Gesellschaft, die chinesische Eisenbahnanleihen auf dem britischen Kapitalmarkt platzierte. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, passim. |
ca. 28-mal erwähnt; |
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| brookesimpsons_39479 |
Brooke, Simpson & Spiller, London |
Die Firma Brooke, Simpson & Spiller war eine britische Farbenfabrik mit Sitz in London, die ihre Produkte auch in China vertrieb und sich dabei der Vertretung durch die deutsche Firma Wm. Meyerink & Co. in Shanghai bediente. Vgl. Grace‛s Guide to British Industrial History. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| buesingschroeder_21039 |
Büsing, Schröder & Co., Batavia |
Die Firma Büsing, Schröder & Co. war schon in den 1850er Jahren in Batavia präsent und eröffnete bald darauf eine Niederlassung in Singapur. Das Stammhaus in Batavia ging 1883 infolge einer Krise auf dem Zuckermarkt in Konkurs. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 50. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| vdburgromswinck_80321 |
Vd. Burg, Romswinckel & Co., Macao |
Die Firma Vd. Burg, Romswinckel & Co. war um 1844 in Macao ansässig. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| burmesterstavenh_58073 |
Burmester & Stavenhagen, Hamburg |
Die Firma Burmester & Stavenhagen in Hamburg handelte mit Kaffee, vorzugsweise auf Kommission. In den frühen 1840er Jahren erhielt Arnold Otto Meyer hier seine kaufmännische Ausbildung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 103. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| butlersykesco_45094 |
Butler, Sykes & Co., Manila |
Die Firma Butler, Sykes & Co. in Manila beruhte auf einer Zusammenarbeit von Mitgliedern der Familien Boustead und Schwabe, aus der bereits die Firma Sykes & Co. hervorgegangen war, in die sich zusätzlich Benjamin Butler mit einbrachte. Sie stützten sich anfangs auf den Kommissionshändler Edward Little in London, der sich jedoch 1838 aus der Kooperation zurückzog. Vgl. Hale, Pioneer Merchants, S. 169. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| butterfieldswire_53828 |
Butterfield & Swire, Shanghai / Hongkong |
Die Firma Butterfiled & Swire in Shanghai wurde 1866 als Partnertschaft zwischen R. S. Butterfield, einem britischen Tuchfabrikanten aus Yorkshire, und der Firma John Swire & Sons in Liverpool gegründet. Ihr Hauptgeschäftszweck war die Verschiffung und der Absatz von britischen Baumwollwaren für John Swire & Sons in China. Das erste Geschäft von Butterfield & Swire wurde Anfang 1867 in Shanghai eröffnet, doch schon im Sommer 1868 zerbrach die Partnerschaft, sodass Butterfield & Swire ganz in die Hände von John Swire & Sons überging, ohne jedoch den Firmennamen zu ändern. Mit der Gründung der China Navigation Company in Shanghai durch John Swire & Sons wurde die Position von Butterfield & Swire in China maßgeblich gestärkt. Das Unternehmen übernahm die Vertretung von John Swire & Sons in ganz Ostasien, wobei die 1870 eröffnete Niederlassung in Hongkong den gleichen Status erhielt wie die Niederlassung in Shanghai. Der Wettbewerb in der Schifffahrt verschärfte sich in den 1870er Jahren weiter, nicht zuletzt durch die China Merchants‛ Steam Navigation Company, sodass zum Zwecke der Diversifizierung bald auch Versicherungsgeschäfte und andere Dienstleistungen mit angeboten wurden. An der chinesischen Küste, auf dem Jangtsekiang sowie in Japan, auf den Philippinen, in Südostasien und in Australien wurden zahlreiche Niederlassungen und Agenturen etabliert. Während des Zweiten Weltkriegs und durch die kommunistische Machtübernahme in China wurden die Geschäfte von Butterfield & Swire schwer beeinträchtigt, sodass sich der Schwerpunkt zunächst nach Bombay und Kalkutta, dann in die britische Kronkolonie Hongkong verlagerte. Als sich John Swire & Sons 1974 entschlossen, ihre Geschäfte in Ostasien neu zu ordnen, wurden Butterfield & Swire umbenannt zu John Swire & Sons (H. K.) Ltd. Vgl. Marriner/Heyde, „The Senior“; Bickers, China Bound. |
ca. 11-mal erwähnt; |
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| cantoninsuranceco_16563 |
Canton Insurance Company, Kanton |
Die 1805 gegründete Canton Insurance Company war die erste, von britischen Kaufleuten in Kanton ins Leben gerufene Versicherungsgesellschaft in China, die im engen Kontakt mit Korrespondenten der beteiligten Firmen in Kalkutta und Bombay stand. Bis 1835 wurde sie von wechselnden Firmen verwaltet, dann ging sie dauerhaft in die Hände von Jardine, Matheson & Co. über, die sie in eine Limited Company umwandelten. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan, S. 119f. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| carlowitzco_85429 |
Carlowitz & Co., Kanton / Shanghai |
Nachdem Richard von Carlowitz und Bernhard Harkort beschlossen hatten, ihre gemeinsame Firma Carlowitz, Harkort & Co. in Kanton nach zehn Jahren nicht fortzusetzen, gründete Bernhard Harkort 1856 in Kanton sein eigenes Unternehmen, die Firma Harkort & Co., während die frühere gemeinsame Firma zu Carlowitz & Co. umfirmierte. Von den Beeinträchtigungen durch den Zweiten Opiumkrieg (1856–1860) erholte sie sich rasch. 1863 gewann Richard von Carlowitz den Kaufmann Gustav Hitzeroth als neuen Teilhaber. Hitzeroth übernahm die Geschäftsführung am Hauptsitz in Kanton, während die Leitung einer 1866 etablierten Niederlassung in Hongkong in die Hände des ebenfalls neu gewonnenen Teilhabers Theodor Eimbcke gelegt wurde. Richard von Carlowitz selbst zog sich 1871 nach Deutschland zurück. 1878 verlagerte die Firma ihren Hauptsitz nach Shanghai, wo sie schon im Jahr zuvor eine weitere Niederlassung eröffnet hatte, um von dort Verbindungen nach Nord-, Mittel- und Südamerika zu knüpfen. 1886 wurde eine Dependance in Hamburg eingerichtet. Die Firma Carlowitz & Co. entwickelte sich in den 1890er und 1900er Jahren zu einem der bedeutendsten deutschen Ostasienhandelshäuser, das 1906 durch Übernahme der Firma H. Mandl & Co. die Alleinvertretung der Friedr. Krupp AG in China übernahm, sich außerdem an Eisenbahn- und Bergbauprojekten beteiligte und um 1913 allein in China zwölf Niederlassungen unterhielt, die jeweils eigene Grundstücke mit Kontor-, Wohn- und Lagerhäusern, teils auch mit Trocknungs-, Reinigungs- und Verarbeitungsanlagen besaßen. Hinzu kamen drei Niederlassungen in Japan und eine in New York. Vgl. Bohner, Von Dresden nach Kanton; Beutler, Carlowitz & Co.; Merker, Kampf um Chinas Bodenschätze. |
ca. 52-mal erwähnt; |
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| carlowitzharkort_60198 |
Carlowitz, Harkort & Co., Kanton |
Das von Richard von Carlowitz und Bernhard Harkort zum 1. Januar 1846 eingerichtete Handelshaus Carlowitz, Harkort & Co. in Kanton bemühte sich zunächst vor allem um den Verkauf der aus Sachsen importierten Textil- und Eisenwaren aller Art, ging aber bald auch zum Export chinesischer Produkte über und plante zu diesem Zweck eine Niederlassung in Shanghai zu eröffnen, deren Leitung Bernhard Harkort übernehmen sollte. Doch dieses Vorhaben musste infolge des Zweiten Opiumkrieges verschoben werden. 1856, nach dem Ausscheiden Bernhard Harkorts, der in Kanton sein eigenes Unternehmen Harkort & Co. gründete und es später nach Japan verlegte, firmierte das ursprüngliche Handelshaus Carlowitz, Harkort & Co. um zu Carlowitz & Co.. Vgl. Bohner, Von Dresden nach Kanton; Beutler, Carlowitz & Co.. |
ca. 16-mal erwähnt; |
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| carrtagoreco_60320 |
Carr, Tagore & Co., Kalkutta |
Die Firma Carr, Tagore & Co. in Kalkutta übernahm 1833 die Raniganj Kohlenzeche, die später mit der Naraincoory Kohlenzeche zur Bengal Coal Company fusionierte. Vgl. Grace‛s Guide to British Industrial History. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| jcarrollsons_16876 |
J. Carroll & Son‛s |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| cassellaco_73772 |
Farbwerke Leopold Cassella & Co., Frankfurt am Main |
Die Farbwerke Leopold Cassella & Co. in Frankfurt am Main gingen aus der 1828 von Leopold Cassella und Ludwig Aaron Gans gegründeten Handelsfirma Leopold Cassella & Co. hervor, die auch Färbemittel vertrieb. Vgl. Lerner, „Cassella, Leopold“; Hock, „Cassella, Leopold“. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| casseltraub_71982 |
Cassel & Traub, Bremen |
Die Firma Cassel & Traub in Bremen wurde 1777 von Carl Philip Cassel und Johann Adam Traub gegründet und widmete sich vor allem dem Weinhandel, zunächst in Europa, dann auch in Übersee. Vgl. Schwebel/Platinga, Carl Philipp Cassel. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| castlemailpacket_23728 |
Castle Mail Packet Company Ltd. (Castle Line), London |
Die 1862 gegründete Castle Mail Packet Company Ltd. in London war eine britische Dampfschifffahrtsgesellschaft, deren Schiffe sämtlich nach einem Schloss benannt wurden. 1900 fusionierte sie mit der 1857 gegründetet Union Steamship Company Ltd. zur Union Castle Mail Steamship Company Ltd. und behielt diese Tradition bei. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| cazaletsoehne_47191 |
Cazalet & Sons, Sankt Petersburg |
Die Firma Cazalet & Sons in St. Petersburg befand sich im Besitz der Familie des Kaufmanns Peter Clemet Cazalet (1785–1859), die sich dort bereits im 18. Jahrhundert angesiedelt hatte und ursprünglich vor allem Seidenweberei betrieb und Bekleidung herstellte; im 19. Jahrhundert kamen Kerzen- und Seifenfabrikation sowie Brauerei und Mineralwasserabfüllung hinzu. Vgl. Howe, „Cazalet, Edward“. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| charlet_23740 |
U. Charlet & Co., Marseille |
Die Firma U. Charlet & Co. in Marseille nahm um 1891 auch Schiffsladungen von Behn, Meyer & Co. in Singapur entgegen, vor allem getrocknete Kopra, die für Lyon bestimmt war. |
ca. 20-mal erwähnt; |
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| charteredbankofi_18504 |
Chartered Bank of India, Australia and China, London |
Die 1853 durch eine Royal Charter von Queen Victoria an den aus Schottland stammenden James Wilson gegründete Chartered Bank of India, Australia and China eröffnete 1858 Niederlassungen in Kalkutta, Bombay und Shanghai, 1859 eine weitere in Hongkong sowie eine Agentur in Singapur, die 1861 zur Niederlassung erhoben wurde; seit 1863 war die Bank außerdem in Karachi vertreten. Ihr Hauptgeschäftszweck bestand zunächst in der Finanzierung des Handels zwischen Indien und China, insbesondere des Opium- und Baumwollhandels, hinzu kam die Finanzierung des europäischen Exports nach Ostasien. Später gab die Bank auch Banknoten heraus, zunächst in Shanghai, dann auch in Hongkong und anderen Orten. In Shanghai entwickelte sie sich zu einem der wichtigsten Emittenten ausländischer Banknoten; nur die Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) konnte ihr in diesem Geschäftsfeld das Wasser reichen. Um 1900 begann die Chartered Bank of India, Australia and China erneut stark zu expandieren, was zur Etablierung von Niederlassungen in ganz Asien, aber auch in Hamburg und New York führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste sich die Bank aus China zurückziehen, dehnte sich aber im Mittleren Osten weiter aus. 1969 kam es zur Fusion mit der in Südafrika tätigen Standard Bank zur Standard Chartered Bank. Vgl. Mackenzie, Realms of Silver; JI, Modern Shanghai Banking; Campbell-Smith, Crossing Continents. |
ca. 22-mal erwähnt; |
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| mercantile_73626 |
Chartered Mercantile Bank of India, London and China, Bombay / London |
1853 auf Initiative des indischen Unternehmers Cowasjee Nanabhoy als Mercantile Bank of Bombay eröffnet, firmierte die Bank 1857 um zur Mercantile Bank of India, London and China, bekam eine Royal Charter verliehen und verlagerte ihren Hauptsitz 1858 nach London. Geschäftszweck war die Finanzierung des Handels zwischen Indien und China und zahlreichen anderen Ländern Ostasiens, in denen es britische Kolonien gab. Dies geschah vor allem durch Wechselgeschäfte sowie den An- und Verkauf verschiedener Währungen. Schon 1854 war eine Niederlassung in Shanghai, 1857 eine weitere in Hongkong eröffnet worden, wo die Bank – genau wie in Singapur und Penang – auch Banknoten emittierte. 1863 kam eine weitere Niederlassung in Yokohama hinzu, die zweite ausländische Bank Japans überhaupt. Infolge anhaltender geschäftlicher Schwierigkeiten, die nicht zuletzt aus der großen räumlichen Distanz zwischen dem Entscheidungszentrum in London und den für das Tagesgeschäft verantwortlichen Managern in Ostasien resultierten, reorganisierte sich die Bank 1892 als Mercantile Bank of India Ltd., sodass die Royal Charter 1893 zurückgezogen wurde. Die Mercantile Bank of India Ltd. konnte sich konsolidieren und blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostasien präsent. Aus Shanghai zog sie sich 1952 zurück. Im Zuge verschiedener Fusionen und Übernahmen änderte die Bank ihren Namen 1959 zu Mercantile Bank Ltd. und wurde noch im selben Jahr durch die Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) übernommen, die das Unternehmen 1984 an die Citibank verkaufte. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, passim; Muirhead, Crisis Banking. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| chemischefabriken_68445 |
Chemische Fabriken vormals Weiler - ter Meer, Köln |
Die Firma Chemische Fabriken vormals Weiler - ter Meer in Köln entstand 1896 durch Fusion der Chemische Fabriken vorm. J. W. Weiler & Cie. in Köln, die auf die Produktion von Anilinfarben, Salpeter- und Schwefelsäure spezialisiert waren, und der Firma Dr. E. ter Meer & Cie. in Uerdingen am Rhein, die Textilfarben herstellte. 1916 ging das Unternehmen in der Interessengemeinschaft der deutschen Teerfarbenfabriken auf, diese wiederum 1925 in der I. G. Farbenindustrie AG. Vgl. Plumpe, I. G. Farbenindustrie AG, S. 40–130. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| chinacoaststeamn_10185 |
China Coast Steam Navigation Company, Shanghai |
Die China Coast Steam Navigation Company in Shanghai wurde 1872 auf Initiative von Jardine, Matheson & Co. gegründet, wobei das britische Handelshaus knapp 65 Prozent des Kapitals aufbrachte, verschiedene chinesische Kaufleute zusammen gut 20 Prozent und andere ausländische Investoren die restlichen 15 Prozent. Multinationale Schifffahrtsgesellschaften wie diese wurden in den 1870er Jahren in China vermehrt gegründet, konnten sich allerdings nur etwa ein Jahrzehnt halten, weil ein Konzentrationsprozess einsetzte - der auch die China Coast Steam Navigation Company 1879 zum Opfer fiel - und zugleich das Bestreben chinesischer Investoren nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit von ausländischem Kapital zunahm. Vgl. Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, S. 68, 71, 81, 85f. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| chinamerchantsst_32567 |
China Merchants‛ Steam Navigation Company, Shanghai |
Die 1873 gegründete China Merchants‛ Steam Navigation Company war die erste moderne Dampfschiffsreederei Chinas, die sich mit staatlicher Unterstützung gegen die Konkurrenz ausländischer Dampfschiffsgesellschaften in der chinesischen Küstenschifffahrt durchsetzten sollte. Diese wurde in den 1870er Jahren von zwei britischen Gesellschaften beherrscht, zum einen der China Navigation Company des Handelshauses John Swire & Sons in London, in Ostasien vertreten durch die Firma Butterfield & Swire, und zum anderen der Indo China Steam Navigation Company des Handelshauses Jardine, Matheson & Co.. Die deutschen Segelschiffe hatten sich zu dieser Zeitz aus der chinesischen Küstenschifffahrt bereits weitgehend zurückgezogen. Vgl. LIU, Steamship Enterprise; LIU, British-Chinese Rivalry; HAO, Commercial Revolution, passim; Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, passim. |
ca. 24-mal erwähnt; |
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| chinanavigationco_88019 |
China Navigation Company, Shanghai |
Die 1872 gegründete China Navigation Company des Handelshauses John Swire & Sons in Liverpool, die in China durch die Firma Butterfield & Swire in Shanghai vertreten wurde, beherrschte in den 1870er Jahren die Schifffahrt auf dem Jangtsekiang und weitete ihre Tätigkeit rasch aus, u. a. von Shanghai nach Ningbo und Tianjin, sah sich allerdings wachsender Konkurrenz durch die von chinesischen Kaufleuten mit staatlicher Unterstützung gegründete China Merchants‛ Steam Navigation Company ausgesetzt. In den 1880er und 1890er Jahren konnte die China Navigation Company ihre Flotte und damit ihre Präsenz in den Häfen ganz Ostasiens bis nach Russland sowie Australien und Neuseeland ausbauen. Nach dem Russisch-Japanischen Krieg (1904–1905) machte sich in der Schifffahrt auf dem Jangtsekiang zunehmend auch die von der japanischen Regierung angeregte Fusion mehrerer kleinerer japanischer Dampfschiffsgesellschaften zur Japan-China Steamship Company (Nisshin Kisen Kaisha) bemerkbar, denn diese setzte einen Konzentrationsprozess in Gang, der die europäische Konkurrenz unter zusätzlichen Wettbewerbsdruck setzte. Die China Navigation Company versuchte, sich nun vermehrt in die Küstenschifffahrt zwischen China und Französisch-Indochina einzuschalten, was ihr auch gelang. Durch den Zweiten Weltkrieg und die kommunistische Machtübernahme in China wurde die Geschäftstätigkeit schwer beeinträchtigt, konnte aber wieder aufgenommen werden, wobei nun Australien, Papua-Neuguinea und die Inseln im Pazifik einen größeren Stellenwert bekamen. Vgl. Marriner/Heyde, „The Senior“; Wray, Mitsubishi and the N. Y. K., 378, 388–394; Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, passim; Becker, Haiphong Shipping Boycotts, S. 963–965; Bickers, China Bound. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| chinarailwaycompa_90994 |
China Railway Company |
Basierend auf der in den frühen 1880er Jahren ins Leben gerufenen Kaiping Railway Company wurde in den späten 1880er Jahren die China Railway Company gegründet. Verantwortlicher Chief Engineer blieb dabei durchgehend Claude William Kinder. 1892 ging aus der China Railway Company das zentrale chinesische Eisenbahnamt hervor, die Imperial Chinese Railway Administration. Vgl. Rosenbaum, China‛s First Railway. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| chinashippersmutu_47277 |
China Shippers‛ Mutual Steam Navigation Company Limited, London |
Die 1882 gegründete China Shippers‛ Mutual Steam Navigation Company Limited war eine maßgeblich von britischen Handelshäusern getragene Schifffahrtsgesellschaft, die sich dem Überseeverkehr zwischen Großbritannien und Ostasien widmete. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| chineseeasternrai_88696 |
Chinese Eastern Railway |
Die Chinese Eastern Railway war ein staatliches russisches Unternehmen. Vgl. Köll, Railroads, S. 40, 83, 136. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| chineseengineering_93678 |
Chinese Engineering and Mining Company, Shanghai |
Die Chinese Engineering and Mining Company in Shanghai wurde 1878 von LI Hongzhang gegründet, um den chinesischen Bergbau voranzubringen. Vgl. Baur, China um 1900, passim. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| chinesischekuestenf_98495 |
Chinesische Küstenfahrt-Gesellschaft AG, Hamburg |
Die Chinesische Küstenfahrt-Gesellschaft AG mit Sitz in Hamburg wurde im Dezember 1887 auf Initiative Hamburger Kaufleute, darunter Agathon Friedrich Woldemar Nissen als Vertreter der Firma Siemssen & Co., gegründet, um die deutsche Dampfschifffahrt in Ostasien zu fördern. 1895 kam es zur Fusion mit der 1885 gegründeten Dampfschiffs-Gesellschaft „Swatow“, 1906 zur Umbenennung in Hamburg-Bremer Afrika-Linie, da sich der Schwerpunkt inzwischen auf die afrikanische Küstenschifffahrt verlagert hatte. Vgl. Becker, France and Germany, S. 65. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| citybank_88844 |
City Bank, London |
Die City Bank wurde 1855 in London
gegründet und eröffnete alsbald einige Filialen. Außerdem knüpfte sie
Kontakte zu etwa 40 Korrespondenzbanken in Übersee und beteiligte sich an
der Finanzierung
des internationalen Handels. 1898 wurde sie von der Midland Bank
übernommen, die wiederum 1992 in der Hongkong and Shanghai Banking Corporation
(HSBC) aufging. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| coltminie_38616 |
Colt‛s Patent Fire Arms Manufacturing Company, Hartford (Connecticut) |
Colt‛s Patent Fire Arms Manufacturing Company in Hartford (Connecticut) zählte im 19. Jahrhundert zu den größten amerikanischer Waffenherstellern. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| commercialbankof_98101 |
Commercial Bank of China, Shanghai |
Die Commercial Bank auf China ging aus der 1896 gegründeten Imperial Bank of China hervor. Vgl. Moazzin, Foreign Banks, S. 135; JI, Modern Shanghai Banking, S. 84, 94, 132, 203, 222; Bonin/Valério/YAGO, Asian Imperial Banking. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| commercialguarante_42016 |
Commercial Guarantee Bank of China, Shanghai |
Die Commercial Guarantee Bank of China in Shanghai wurde 1911 von der chinesichen Regierung und deutschen Kaufleuten gegründet und mit 4 Millionen Taels ausgestattet, um die Auslandsschulden Chinas abzusichern. Vgl. JI, Modern Shanghai Banking, S. 158f. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| commerzunddiscon_45517 |
Commerz- und Discontobank, Hamburg / Berlin; auch: Commerz- und Privatbank, Commerzbank |
Zur Gründung und frühen Entwicklung der Commerz- und Discontobank in Hamburg bzw. Berlin: Ziegler, Die Commerzbank 1870 bis 1945. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| compagniecommercia_13828 |
Compagnie Commerciale Belge anciennement H. Albert de Bary & Co., Antwerpen |
Heinrich Albert de Bary (1847–1929) stammte aus einer belgischen Familie, die im 16. Jahrhundert als Hugenotten aus Glaubensgründen nach Frankfurt am Main übersiedelte. Er selbst wurde in Barmen geboren, ging 1870 nach Argentinien, um das Handels- und Bankgeschäft zu lernen, kehrte 1875 nach Europa zurück und ließ sich in Antwerpen nieder. Hier übernahm er die Leitung des Handelshauses Nottebohm Frères, das die Vertretung des Norddeutschen Lloyds wahrnahm, dessen Schiffe aus Ostasien und Australien den Hafen von Antwerpen anliefen. Außerdem gründete Heinrich Albert de Bary verschiedene Kapitalgesellschaften, um sich an internationalen Immobilienfinanzierung zu beteiligen, darunter die Compagnie Commerciale Belge anciennement H. Albert de Bary & Co. in Antwerpen, die sich 1910 gemeinsam mit dem Handelshaus Arnold Otto Meyer und weiteren deutschen und belgischen anderen Investoren an der Straits und Sunda Syndikat mbH beteiligte. Vgl. Bernd A. Wilken. Zur Geschichte des Bankhauses H. Albert de Bary & Co. N. V., Amsterdam, 1919–1993, Hamburg 1993, unveröffentlichtes Manuskript, in: HADB; Sattler, Risky Business. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| comptoirdescompte_94095 |
Comptoir d‛Escompte de Paris |
Als Comptoir Nationale d’Escompte de la Ville de Paris unmittelbar nach dem Zusammenbruch des französischen Finanzsystems im Zuge der Februarrevolution im März 1848 durch die provisorische französische Regierung gegründet und 1854 privatisiert, firmierte die Bank seither als Comptoir d’Escompte de Paris. Sie expandierte sowohl in Frankreich als auch in Übersee und widmete sich nicht zuletzt der Finanzierung des französischen und kontinentaleuropäischen Ostasienhandels. Zu diesem Zweck wurden Niederlassungen in Shanghai und Kalkutta (1860), auf der Insel La Réunion, in Bombay, Hongkong und Saigon (1862) sowie Yokohama und London (1867) eröffnet, für die auch deutsche Mitarbeiter angeworben wurden. Als sich die Bank nach Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges im Sommer 1870 von ihren deutschen Angestellten trennen musste, wechselten einige von ihnen, wie etwa Hermann Wallich (1833–1928), zur gerade gegründeten Deutschen Bank in Berlin und halfen dort bei der Ausarbeitung der internationalen Geschäftspläne. 1875 beteiligte sich das Comptoir d’Escompte de Paris an der Gründung der Banque de l’Indochine, in die es u. a. seine Filiale in Saigon einbrachte. Eigene Niederlassungen wurden nun in San Francisco (1877), Alexandria, Melbourne und Sydney (1881) sowie auf der Insel Madagaskar (1885) eröffnet. Das Comptoir d’Escompte de Paris geriet in den späten 1880er Jahren jedoch in eine finanzielle Schieflage, brach schließlich zusammen und wurde 1889 unter dem Namen Comptoir National d’Escompte de Paris reorganisiert. Der Schwerpunkt der Geschäfte verlagerte sich nun nach Nordafrika. 1945 erfolgte die Verstaatlichung, 1966 kam es zu einer Fusion mit der Banque nationale pour le commerce et l’industrie, aus der die Banque Nationale de Paris hervorging. Vgl. Bonin, Le comptoir national d'escompte de Paris; Stoskopf, La fondation. |
ca. 14-mal erwähnt; |
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| corrirco_63952 |
Corrir & Co. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| inotaylercross_70406 |
Ino Taylor Cross, Liverpool |
Die Firma Ino Taylor Cross in Liverpool stand in den 1860er Jahren mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 143. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| crossleybrothers_30512 |
Crossley Brothers, Manchester |
Die Firma Crossley Brothers in Manchester war die erste ausländische Lizenznehmerin der Firma N. A. Otto & Compagnie in Köln, die einen leistungsfähigen Gasmotor entwickelt hatte; sie gilt heute als erste Motorenfabrik Großbritanniens. Vgl. Grace‛s Guide to British Industrial History. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| daenischostasiatisc_52994 |
Dänische Asien-Kompanie, Kopenhagen |
Die Dänische Asien-Kompanie wurde 1732 ins Leben gerufen, nachdem ihr Vorläuferin, die von 1670 bis 1729 bestehende zweite Dänische Ostindien-Kompanie infolge von Zahlungsschwierigkeiten aufgelöst, das Interesse am Handel mit Ostasien aber nach wie vor groß war. Doch während der Napoleonischen Kriege wurden die Niederlassungen der Kompanie wiederholt von britischen Kriegsschiffen angegriffen, da Dänemark auf Seiten Frankreichs stand. Ein Neustart gelang auch nach dem Wiener Kongress nicht, weshalb die Kompagnie - zuletzt geleitet von Vilhelm Frederik Duntzfelt - 1843 aufgelöst wurde. Vgl. Nagel, Abenteuer Fernhandel, S. 131–136; Diller, Dänen in Indien; Phillips/Sharman, Outsourcing Empire, passim. |
ca. 12-mal erwähnt; |
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| daiichibank_56422 |
Dai-Ichi Bank, Tokio |
Die 1873 von SHIBUSAWA Eiichi
unter dem Namen Dai-Ichi Kokuritsu Bank (Erste Nationale Bank) gegründete
Bank, die schon 1878 auch in Korea
tätig wurde, seit 1896 als Dai-Ichi Bank (Erste Bank) firmierte, spielte als
Industriekreditbank eine
wichtige Rolle für die industrielle Entwicklung Japans.
Vgl. Kahm, Colonial
Finance. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| deaconlockerdea_36804 |
Deacon, Looker, Deacon & Harston, Hongkong |
Bei der Firma Deacon, Looker, Deacon & Harston in Hongkong handelte es sich vermutlich um eine Anwaltskanzlei. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| deetjen_61420 |
Ed. Deetjen, Bremen |
Der Kaufmann Ed. Deetjen nahm um 1881 die Vertretung der Firma Deetjen & Co. mit Hauptsitz in Hongkong, deren Teilhaber er war, in Bremen wahr. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| deetjenco_32977 |
Deetjen & Co., Hongkong |
Die Firma Deetjen & Co. in Hongkong ließ sich um 1881 in Bremen durch ihren Teilhaber Ed. Deetjen vertreten; in Hamburg nahm A. Bock diese Aufgabe wahr. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| deichmannvomrath_44145 |
Deichmann & vom Rath, Amsterdam |
Die Firma Deichmann & vom Rath stand um 1862 in geschäftlicher Verbindung mit Behn, Meyer & Co. in Singapur. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| delibataviamaatsc_19640 |
Deli Maatschappij, Medan |
Die Deli Maatschappij mit Sitz in Medan, die 1869 mit Beteiligung der Nederlandschen Handel-Maatschappij gegründet worden war, um eine Konzession des Sultanats Deli auf der Insel Sumatra zum Tabakanbau zu verwerten, entwickelte sich zu einem Plantagenkonzern, der um 1880 auf 120.000 Hektar etwa 20.000 chinesische Kulis beschäftigte. Der ehemals kleine Ort Medan wuchs dadurch zu einer großen Stadt heran. Zur Deli Maatschappij gehörten wahrscheinlich auch die Deli-Batavia Maatschappij und die Amsterdam-Deli Maatschappij in Medan. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise, S. 97–99, 227f.; Tate, Making of Modern South-East Asia, Bd. 2, S. 72, 87, 114; Jonker/Sluyterman, At Home on the World Markets, S. 197, 211, 332. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| dentbrothers_58997 |
Dent Brothers Ltd., London / Shanghai |
Die Firma Dent Brothers Ltd. in London und Shanghai wurde von den Brüdern Alfred Dent und Edward Dent getragen; sie hatten die Vermögenswerte des 1876 in Konkurs gegangenen Unternehmens ihres Vaters, der Firma Dent & Co. in Hongkong, übernehmen können. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| dentco_80406 |
Dent & Co., Kanton / Hongkong |
Die 1824 von Thomas Dent gegründete Firma Dent & Co. in Kanton widmete sich dem Handel mit Tee, Seide, Indigo und Opium. In den 1830er Jahren galt sie als wichtigste Konkurrentin von Jardine, Matheson & Co. im Opiumhandel zwischen Britisch-Indien und China. Als Lancelot Dent, der die Leitung des Hauses 1831 übernommen hatte, im Frühjahr 1839 von LIN Zexu, dem kaiserlichen Beauftragten zur Bekämpfung des illegalen Opiumhandels, verhaftet wurde, um ihn zur Auslieferung seiner Opiumbestände zu zwingen, trug das maßgeblich zur weiteren Eskalation des Konflikts bei, der in den Ersten Opiumkrieg (1839–1842) mündete. 1841 übergesiedelt nach Hongkong, firmierte das Haus von 1845 bis 1857 als Dent, Beale & Co., mit Niederlassungen in Shanghai, Fuzhou und London, kehrte nach dem Ausscheiden des Teilhabers Thomas Chaye Beale aber zum alten Firmennamen zurück. 1866 sah sich das Unternehmen angesichts der von London aus um sich greifenden Finanzkrise gezwungen, den Geschäftsbetrieb zunächst in Hongkong, 1867 dann auch in Shanghai einzustellen. Das Nachfolgeunternehmen Dent Brothers Ltd. hatte seinen Sitz in London und Shanghai. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise, S. 35; HAO, Commercial Revolution, passim. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| alfreddentco_72103 |
Alfred Dent & Co., Shanghai |
Die Firma Alfred Dent & Co. in Shanghai nahm um 1887 u. a. die Vertretung der China Shippers‛ Mutual Steam Navigation Co. Ltd. wahr. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| deutschasiatische_10627 |
Deutsch-Asiatische Bank (DAB), Shanghai / Berlin |
Die Deutsch-Asiatische Bank wurde 1889 auf Wunsch und mit Unterstützung der deutschen Regierung durch ein von der Disconto-Gesellschaft in Berlin geführtes Konsortium gegründet, dem insgesamt dreizehn deutsche Aktienbanken sowie Privatbankhäuser angehörten, überwiegend aus Berlin und Frankfurt am Main. Neben der Disconto-Gesellschaft und der Deutschen Bank waren das die Häuser S. Bleichröder (Berlin), Berliner Handels-Gesellschaft KGaA, Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank), Robert Warschauer & Co. (Berlin), Mendelssohn & Co. (Berlin), Jacob S. H. Stern (Frankfurt am Main), M. A. von Rothschild & Söhne (Frankfurt am Main), Norddeutsche Bank AG (Hamburg), Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Köln), die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank AG (München) und die Preußische Seehandlung (Staatsbank). Die Leitung der Hauptniederlassung in Shanghai übernahm Ferdinand Rinkel. Die ursprüngliche Absicht der Gründungsbanken, sich umgehend an der Finanzierung von Eisenbahnprojekten in der Provinz Shandong zu beteiligen, ließ sich nicht umsetzen. Doch nach Überwindung anfänglicher Schwierigkeiten, die u. a. aus dem Verfall des Silberpreises resultierten, konnte sich die DAB in einem von scharfem Wettbewerb geprägten Umfeld in China als eine der führenden Auslandsbanken etablieren, die in allen Bereichen des Bankgeschäfts tätig war, in der wechselbasierten Handelsfinanzierung, im Einlagen- und Kreditgeschäft, im Devisenhandel, in der Notenausgabe sowie bald auch im internationalen Emissionsgeschäft. Der Durchbruch in diesem Bereich gelang durch enge Kooperation mit der Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC). Weitere Niederlassungen der DAB wurden 1896 in Kalkutta (Britisch-Indien), vor allem aber in China eröffnet: 1897 in Hankou (zunächst als Agentur, 1910 zur Filiale aufgewertet), 1898 in Tsingtau, 1900 in Hongkong, 1904 in Tsinan, 1905 in Peking (zunächst als Repräsentanz, 1910 zur Filiale aufgewertet) und 1910 in Kanton. In Japan konnte die DAB 1905 mit der Eröffnung einer Filiale in Yokohama ebenfalls Fuß fassen, 1906 folgte eine weitere Filiale in Kōbe. Noch im gleichen Jahr wurde außerdem eine Niederlassung in Singapur eröffnet. Durch den Ersten Weltkrieg kamen die Geschäftsaktivitäten der DAB weitgehend zum Erliegen, lebten in der Zwischenkriegszeit wieder auf, wurden aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der schrittweisen Neuordnung der Eigentümerstrukturen und der Überführung in die zur European Bank’s International Company (EBIC) gehörende European Asian Bank auf eine neue Grundlage gestellt. Vgl. Müller-Jabusch, Deutsch-Asiatische Bank; Bauert-Keetman, Unternehmens-Chronik; Barth, Hochfinanz; Moazzin, Foreign Banks; Historische Gesellschaft der Deutschen Bank, Deep Roots. |
ca. 124-mal erwähnt; |
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| deutschatlantische_12348 |
Deutsch-Atlantische Telegraphengesellschaft (DAT), Köln |
Die 1899 gegründete Deutsch-Atlantische Telegraphengesellschaft in Köln vergab Aufträge zur Verlegung von Telegraphenkabeln, die Deutschland auf direktem Wege mit New York verbanden und von anderen Betreibern unabhängig waren. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurden die beiden bis dahin verlegten Kabel von den Briten unterbrochen und konnten erst 1925 wieder in Betrieb genommen werden. Vgl. Wobring, Globalisierung der Telekommunikation; Wenzlhuemer, Connecting the Nineteenth-Century World. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| deutschaustralisch_41364 |
Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft (DADG), Hamburg |
Die 1888 als Aktiengesellschaft gegründete Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft verkehrte von 1899 bis 1914 regelmäßig zwischen Hamburg und Australien und entwickelte sich in dieser Zeit zur fünftgrößten deutschen Reederei. An ihrer Gründung waren Kaufleute und Reeder aus Hamburg ebenso beteiligt wie die Deutsche Bank in Berlin. Hauptmotiv der Gründungsinitiatoren war die Einstellung der einzigen, zuvor von Robert M. Sloman & Co. betriebenen Dampferlinie von Hamburg nach Australien. Seit 1891 nutzte die DADG aus Kostengründen nicht mehr den Suezkanal, sondern bezog afrikanische Häfen in ihre Route ein, die nun um das Kap der Guten Hoffnung herum führte. Die Vertretung der Gesellschaft in Singapur übernahm die Firma Behn, Meyer & Co., die auch davon profitierte, dass sie die von der DADG mitgebrachte Bunkerkohle an andere Reedereien verkaufen konnte. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 48, 86f., 122; Kludas, Passagierschiffahrt, Bd. 1, S. 180–182; Seiler, Australienfahrt, S. 62. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| deutschchinesische_43616 |
Deutsch-Chinesische Eisenbahn-Gesellschaft, Berlin |
Die Deutsch-Chinesische Eisenbahn-Gesellschaft in Berlin wurden nach dem Abschluss eines chinesisch-britisch-deutschen Vorvertrages für die Finanzierung und den Bau der Tianjin-Zhenjiang-Eisenbahn am 18. Mai 1899 von den deutschen Banken als Pendent zur bereits existierenden British and Chinese Corporation (Limited) in London gegründet. Sie beauftragte die Deutsch-Asiatische Bank mit Hauptsitz in Shanghai mit den weiteren Verhandlungen, die wiederum den Leiter der Niederlassung Tianjin, Heinrich Cordes, als Unterhändler bestimmte. Vgl. Müller-Jabusch, Deutsch-Asiatische Bank, S. 156, 176, 245. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| deutschebank_93568 |
Deutsche Bank (seit 1929: Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft), Berlin |
Die 1870 gegründete Deutsche Bank in Berlin maß der Finanzierung des deutschen Außenhandels große Bedeutung bei. Ihr Versuch, sich neben den beiden ersten Inlandsfililen in Hamburg und Bremen schon 1872 auch mit jeweils einer Filiale in Shanghai und Yokohama zu etablieren, war allerdings trotz des durchaus erfahrenen Personals, das u. a. vom Comptoir d‛Escompte de Paris angeworbenen wurde, kein dauerhafter Erfolg beschieden. Die beiden Filialen in Ostasien, die Wechsel an- und verkauften, kurzfristige Kredite bewilligten und langfristige Darlehen gegen Sicherheiten gewährten und auch Depositen hereinnahmen, mussten nach nur drei Jahren wieder geschlossen werden. Denn zum einen fielen die Geschäftsmöglichkeiten schwächer aus als erwartet, zum anderen erwies sich die Kapitalausstattung der beiden Filialen mit Silberdotationen angesichts des Verfalls des Silberpreises als problematisch. 1875 wurden die verlustreichen Geschäfte der Filialen Shanghai und Yokohama deshalb auf die im März 1873 etablierte Deutsche Bank London Agency übergeleitet, wo sie nun in Pfund Sterling, einer stabilen Goldwährung, abgewickelt und die hohen Währungsrisiken damit gemildert werden konnten. Die spätere Beteiligung der Deutschen Bank an der Deutsch-Asiatischen Bank war ein weniger riskanter Weg, bei der Finanzierung des deutschen Ostasienhandels, bei Eisenbahn- und Bergbauprojekten sowie bei Emissionsgeschäften in China und Japan mitzuwirken. - Als Überblicksdarstellung zur Geschichte der Deutschen Bank von den Anfängen bis 1914: Plumpe, Zeitalter der Ersten Globalisierung. |
ca. 72-mal erwähnt; |
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| deutschedampfschif_89687 |
Deutsche Dampfschiffahrts-Gesellschaft Hansa (DDG Hansa), Bremen |
Die DDG Hansa wurde 1881 von mehreren Bremer Kaufleuten gegründet, nachdem der Bremer Senat den Bau eines Seehafens und die Korrektion der Weser beschlossen hatte. Mit der 1888 ins Leben gerufenen „Asiatischen Linie“ – ein Schwesterunternehmen der DDG Hansa – wurde ein Jahr später der direkte Dampferverkehr nach Britisch-Indien aufgenommen, zunächst allerdings von Hamburg aus, weil die Weserkorrektion erst später vollendet werden konnte. Die Linie führte von Hamburg mit Zwischenhalten in Antwerpen und verschiedenen englischen Häfen über Colombo auf Ceylon bis nach Kalkutta. Ziel der Bremer Kaufleute war die Ausschaltung des britischen Zwischenhandels und die Erschließung neuer Märkte für Baumwolle, Reis und Jute. Trotz massiven Widerstrebens der Peninsular & Oriental Steam Navigation Company, die auf Preisdumping setzte, konnte sich die „Asiatische Linie“ behaupten. 1894 fusionierte sie mit dem Mutterhaus, das inzwischen ebenfalls eine Linie nach Karachi und Bombay eingerichtet hatte, die gewinnbringend betrieben werden konnten. Die DDG Hansa entwickelte sich bis zur Jahrhundertwende zur wichtigsten deutschen Reederei für Fahrten nach Britisch-Indien. Nach 1900 setzte ihr die Konkurrenz durch die britische Peninsular & Oriental Steam Navigation Company wie die deutsche HAPAG allerdings immer mehr zu. Es kam schließlich zu einer wettbewerbsbeschränkenden Verständigung, derzufolge die DDG Hansa gemeinsam mit anderen Reedereien weiterhin einen globalen Liniendienst anbieten konnte, der auch Niederländisch-Indien, Australien und Neuseeland umfasste. Vgl. Roder, „Asiatische Linie“. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| deutschedampfschif_67112 |
Deutsche Dampfschiffahrts-Gesellschaft Kosmos (DDG Kosmos), Hamburg |
Die 1872 gegründete DDG Kosmos unterhielt zunächst eine Dampfschifffahrtslinie von Hamburg zur Westküste Südamerikas; später wurden auch Ziele an der Pazifikküste Kanadas angesteuert. Vgl. Mathies, Hamburgs Reederei, S. 107–112; Kludas, Passagierschiffahrt, Bd. 1, S. 67f. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| deutschedampfschif_92034 |
Deutsche Dampfschiffs-Rheederei zu Hamburg (Kingsin-Linie) |
Die 1871 gegründete Deutsche Dampfschiffs-Rheederei zu Hamburg (Kingsin-Linie) war eine private Gesellschaft, die mit ihren Fracht- und Passagierschiffen regelmäßig zwischen Hamburg und China verkehrte. 1883 wurde auch Japan in die Routen mit einbezogen. Seit 1887 bot die Kingsin-Linie sogar einen zweiwöchentlichen Post- und Passagierdienst nach Ostasien an. Angesteuert wurden dabei alle großen Häfen in China und Japan, darunter Hongkong und Yokohama. Außerdem beförderte die Kingsin-Linie nun Frachten, die für Ziele in Java, Sumatra, Cochinchina, Siam, China, den Philippinen oder entlang des Amurs (Heilong Jiang) bestimmt waren. 1890 wurde die Kingsin-Linie von der HAPAG übernommen, die nun den regelmäßigen China-Verkehr mit anbot. Vgl. Eberstein, Hamburg - China, S. 160, 175; Seiler, Ostasienfahrt. |
ca. 11-mal erwähnt; |
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| deutscheostafrika_88060 |
Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft, Berlin |
Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft wurden auf Betreiben des Kolonisten Carl Peters (1856–1918) nach verschiedenen vorbereitenden Schritten im Februar 1887 in das Berliner Handelsregister eingetragen und war der Ausgangspunkt für die spätere Errichtung der Kolonie Deutsch-Ostafrika dar. Vgl. Speitkamp, Die deutschen Kolonien in Afrika. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| duesseldorfgeldmakl_86294 |
Dichseldorf Geldmakler, Hamburg |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| diederichsenjebse_30993 |
Diederichsen, Jebsen & Co., Qingdao |
Die Firma Diederichsen, Jebsen & Co. in Qingdao wurde 1898 auf Initiative von Heinrich Diederichsen aus Kiel errichtet. Als Vertreter des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats hatte er die Belieferung der deutschen Marine im „Pachtgebiet“ Kiautschou mit Kohlen übernommen und schlug der befreundeten Firma Jebsen & Co. in Hongkong deshalb vor, ein gemeinsames Unternehmen zu gründen. An der Firma Diederichsen, Jebsen & Co. war er selbst mit 50 Prozent, Jacob Jebsen und Heinrich Jessen mit jeweils 25 Prozent beteiligt. Die Bereitstellung kleiner, flachbödiger Schiffe zum Löschen der überwiegend aus Hamburg angelieferten Materialien für den Städtebau in Qingdao sowie den Eisenbahn- und Bergbau in der Provinz Shandong, die vor der Fertigstellung des modernen Hochseehafens mit Hilfe von sogenannten Leichtern an Land gebracht werden mussten, entwickelte sich rasch zu einem einträglichen Geschäft für das neue Joint Venture. Neben dem Import von Kohlen und Materialien für die Bauwirtschaft übernahmen Diederichsen, Jebsen & Co. bald auch die Vertretung von Reedereien und Versicherungsunternehmen. Diederichsen, Jebsen & Co. etablierten weitere Niederlassungen in Zhifu, Hamburg, Shanghai, Wladiwostok und Tianjin und strebten darüber hinaus nach Japan. Da Jebsen & Co. sich auf China konzentrieren wollten, wurde die gemeinsame Firma 1908 aufgelöst. Vgl. Wasmuth/Miller, Drei Makrelen, S. 21–32. |
ca. 13-mal erwähnt; |
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| discontogesellscha_29563 |
Disconto-Gesellschaft, Berlin |
Die 1851 gegründeten Disconto-Gesellschaft in Berlin, von der Rechtsform her zunächst eine Genossenschaft, die 1856 jedoch in eine Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis umgewandelt wurde, entwickelte sich unter der Leitung von Adolph Hansemann zu einer der größten deutschen Geschäftsbanken. Sie war führend an der Emission preußischer und deutscher Staatsanleihen beteiligt und übernahm 1889 die führende Rolle bei der Gründung der Deutsch-Asiatischen Bank. Beginnend mit der Übernahme der Norddeutschen Bank in Hamburg schlug sie 1895 einen raschen Expansionskurs ein, der bis in die späten 1920er Jahre anhielt und zur Etablierung zahlreichen Niederlassungen im gesamten Deutschen Reich führte. 1929 fusionierte die Disconto-Gesellschaft mit der Deutschen Bank zur Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft. Vgl. Disconto-Gesellschaft; Plumpe, Zeitalter der Ersten Globalisierung. |
ca. 27-mal erwähnt; |
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| conradhinrichdonn_17400 |
Conrad Hinrich Donner, Altona / Hamburg |
Die 1798 von dem Kaufmann, Reeder und Bankier
Conrad Hinrich Donner
gegründete Firma gleichen Namens betätigte sich als Importeur von
Überseeerzeugnissen und in den 1860er Jahren auch als Großabnehmerin von Tee aus China. Sie stand in enger geschäftlicher
Verbindung mit dem Handelshaus Siemssen & Co. in Hongkong und beteiligte sich auf dessen Vermittlung auch an der
Hongkong and Shanghai
Banking Corporation. 1872 verlegte sie ihren Sitz von Altona nach Hamburg. Vgl. Marchtaler, „Donner,
Conrad Hinrich“ Möring, Siemssen & Co., S.
41f., 54. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| drakekleinwort_83481 |
Drake, Kleinwort & Cohen, London |
Die Merchant Bank Drake, Kleinwort & Cohen in London stand der Firma Behn, Meyer & Co. um 1862 mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 96, 145f.; Chapman, Merchant Banking, S. 43f. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| dresdnerbank_48016 |
Dresdner Bank, Dresden / Berlin |
Die 1872 gegründete Dresdner Bank, die ihren Sitz erst 1884 nach Berlin verlegte, war bei der Finanzierung des deutschen Ostasienhandels bis ins späte 19. Jahrundert hinein kaum präsent, beteiligte sich 1889 aber an der Deutsch-Asiatischen Bank. - Zur Gründung und frühen Entwicklung der Bank: Herr, „Den Kopf oben behalten“. Als Überblick zur Geschichte der Dresdner Bank: Meyen, 120 Jahre Dresdner Bank. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| adroege_58306 |
A. Dröge, London |
Die Firma A. Dröge in London stand in den 1880er Jahren mit den Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Elberfeld zum Zweck der Förderung des Absatzes ihrer Produkte in Hongkong in Verbindung, ging allerdings bald in Konkurs. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| dusseldoerfer_74283 |
Düsseldorfer Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft für See-, Fluss- und Land-Transport, Düsseldorf |
Die Düsseldorfer Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft wurde 1845 unter Beteiligung niederländischer Investoren gegründet, weitete ihre Geschäftsfelder rasch aus und engagierte sich zunehmend auch im Bereich der Rückversicherungen. Vgl. Koch, Versicherungswirtschaft, S. 79f. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| dufayco_73619 |
Dufay & Co., Manchester |
Die von eingewanderten Hugenotten gegründete Firma Du Fay & Co. in Manchester war im Textilhandel tätig und betätigte sich darüber hinaus auch als Merchant Bank. Sie unterhielt enge Verbindungen zum Stammhaus der Familie in Frankfurt am Main. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 6, 11, 19, 65 |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| duntzfeldtco_49119 |
Duntzfelt & Co., Kopenhagen |
Die Firma Duntzfelt & Co. in Kopenhagen geht zurück auf eine Gründung von William Duntzfelt (1762–1809), der für die Dänische Asien-Kompanie tätig war und in den 1780er Jahren zugleich unter der Firma Duntzfelt, Bloom & Kierulff ein erstes eigenes Geschäft betrieb. Später gründete er das Handelshaus Duntzfelt, Meyer & Co., das mit eigenen Schiffen Handel in Ostasien betrieb. Sein Sohn William Frederik Duntzfelt (1792–1863) übernahm von 1809 bis 1825 die Leitung des Hauses, das nun unter dem Namen Duntzfelt & Co. firmierte. 1837 übernahm William Frederik Duntzvelt die kaufmännische Leitung der Dänischen Asien-Kompanie, die 1843 schließlich liquidiert wurde. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| eastasiaticco_89144 |
East Asiatic Company, Hongkong |
Die East Asiatic Company war eine dänische Handelsgesellschaft, die mit eigenen Schiffen im Teehandel aktiv war und dabei eng mit der Reederei Diederichsen & Co. in Hamburg zusammenarbeitete, um am Teemarkt in Hankou niedrigere Frachtraten als die Konkurrenz anbieten zu können. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges ging die East Asiatic Company an die Firma Thorissen & Co. über. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 125. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| eastindiacompany_56422 |
East India Company (EIC), London |
Die staatlich privilegierte britische East India Company mit Sitz in London bestand von 1600 bis 1858 und war bis in das 19. Jahrhundert hinein ein bedeutender Machtfaktor bei der Entstehung des Britischen Empires. Einen knappen und prägnanten Überblick zur mehr als 250jährigen Geschichte der East India Company bietet: Nagel, Abenteuer Fernhandel, S. 71–99. Aus der umfangreichen Forschungsliteratur seien lediglich ein Standardwerk und drei jüngere Studien hervorgehoben, die zum einen die Gesamtentwicklung von der Gründung bis zur endgültigen Auflösung darlegen, zum anderen das Zusammenwirken mit asiatischen Akteuren und Wettbewerbern in der Niedergangsphase genauer in den Blick nehmen. Vgl. Keay, Honourable Company; Webster, Twilight of the East India Company; Clulow, The Dutch and English East India Companies; Phillips/Sharman, Outsourcing Empire. |
ca. 36-mal erwähnt; |
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| easternagency_86054 |
Eastern Agency, London |
Die Eastern Agency in London betätigte sich bis etwa 1890 als Einkaufsagentur für japanische Firmen wie beispielsweise Mitsubishi & Co.. 1890 bestand jedoch nicht mehr. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| easterncontractco_71368 |
Eastern Contract Co. Ltd., London |
Die Eastern Contract Co. Ltd. engagierte sich um 1896 im chinesischen Eisenbahnbau. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| egrenieranstalt_90088 |
Unabhängige Egrenieranstalt, Shanghai |
Die unabhängige Egrenieranstalt in Shanghai war eine multinationale Aktiengesellschaft, die sich um 1890 auf der Pootung-Seite des Huangpu angesiedelt hatte, um hier das maschinelle Trennen der Baumwollfasern von den Baumwollsamen vorzunehmen, also Rohbaumwolle für die Weiterverarbeitung aufzubereiten. Das Monopol der Shanghai Cotton Cloth Mill Company, an der die chinesische Regierung beteiligt war, wollte sie nicht anerkennen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| elektricitaetsagvo_67504 |
Elektrizitäts-AG vorm. W. Lahmeyer & Co., Frankfurt am Main |
Die 1893 aus einer Fusion hervorgehende Elektrizitäts-AG vorm. W. Lahmeyer & Co. in Frankfurt am Main befasste sich in erster Linie mit dem Bau und Betrieb von Elektrizitätswerken und Straßenbahnen. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| escherwyss_60766 |
Escher, Wyss & Cie., Zürich |
Die 1805 gegründete mechanische Baumwollspinnerei Escher, Wyss & Co. in Zürich entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Maschinenbauunternehmen. Schon 1860 wurde die Spinnerei geschlossen, damit man sich auf die Produktion von Textil- und Papiermaschinen sowie zunehmend auch Turbinen und Dampfmaschinen bis hin zu Dampfschiffen und Dampflokomotiven konzentrieren konnte. Im Bereich der Wasser- und Dampfkraft machten sich Escher, Wyss & Cie. weltweit einen Namen. Vgl. zur Unternehmensgeschichte: Escher-Wyss-AG (Hg.), 150 Jahre Escher Wyss. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| fedderkerstennach_54416 |
Fedder Karsten Nachfolger, Hamburg |
Die in Hamburg ansässige Firma Fedder Karsten Nachfolger ging 1842 in Konkurs. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| feltenguilleaume_95987 |
Felten & Guilleaume Carlswerk AG, Mülheim am Rhein |
Die 1826 gegründete Firma Felten & Guilleaume in Köln widmete sich zunächst vor allem der Herstellung von Hanf- und Drahtseilen, in den 1850er Jahren kamen ummantelte Telegraphenkabel hinzu. Mit dem Carlswerk in Mülheim am Rhein wurde 1874 ein zusätzlicher, langfristig ausbaufähiger Produktionsstandort eröffnet, zu dem nach und nach auch die meisten der älteren Fertigungskapazitäten aus der Stadt Köln verlagert wurden. 1899 erfolgte die Umwandlung des Carlswerkes in eine Aktiengesellschaft, die Felten & Guilleaume Carlswerk AG in Mülheim am Rhein. Deren 1. Generaldirektor wurde Emil Guilleaume. Mit Drahtseilen und Kabeln, darunter Telegraphen-, Telefon- und Starkstromkabel, machte sich das Unternehmen weltweit einen Namen. Dazu trug insbesondere die Verlegung des ersten transatlantischen Telefonkabels von Deutschland (Greetsiel) nach New York bei, das im Carlswerk hergestellt worden war. Durch die schon 1895 erfolgte Übernahme der Firma J. Obermeier in Nürnberg, aus der eine Niederlassung der Felten & Guilleaume Carlswerk AG in Nürnberg hervorging, wurden Produktionskapizitäten für Telefonapparate aufgebaut. Die 1899 von der Felten & Guilleaume Carlswerke AG gemeinsam mit der Deutsch-Atlantischen Telegraphengesellschaft gegründeten Norddeutschen Seekabelwerke (NSW) in Nordenham konzentrierten sich ganz auf die Produktion von Seekabeln. 1905 kam es außerdem zu einer engeren Kooperation mit der Elektrizitäts-AG vorm. W. Lahmeyer & Co. in Frankfurt am Main, die ein Dynamowerk unterhielt, in dem auch Elektromotoren produziert wurden. Diese Zusammenarbeit führte zur vorübergehenden Umfirmierung des Gesamtunternehmens: Die Felten & Guilleaume Lahmeyerwerke AG bestand allerdings nur bis Ende 1910, danach kehrte man zum Firmennamen Felten & Guilleaume Carlswerk AG zurück. Ausführlicher zur Unternehmensgeschichte: Feldenkirchen, Fernostgeschäfte; Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume; Widdig, Felten & Guilleaume. |
ca. 74-mal erwähnt; |
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| fertsch_68677 |
Fertsch, Hamburg |
Der Kaufmann oder die Firma Fertsch nahm um 1880 in Hamburg die Vertretung der Firma Arnhold, Karberg & Co. mit Hauptsitz in Kanton wahr. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| fertschlaeisz_21873 |
Fertsch & Laeisz, Hamburg |
Die Firma Fertsch & Laeisz wird um 1903 als Kreditgeberin in Hamburg genannt. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| fischerco_27057 |
Fischer & Co., Kanton |
Die Firma Fischer & Co. wurde 1846 in Kanton gegründet; zu ihren Teilhabern zählte neben Maximilian Fischer u. a. Eduard Reimers. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| fischerkoehler_81464 |
Fischer & Köhler, Hamburg |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| flechterco_59667 |
Fletcher & Co., Hongkong |
Die Firma Flechter & Co. in Hongkong stand um 1845 mit der Firma T. E. Vidal & Co. in Batavia in geschäftlicher Verbindung; sie hatte ihren Sitz kurz zuvor von Macao nach Hongkong verlagert. 1865 zählte die Firma, repräsentiert durch Waldemar Schmidt, zu den Gründungsmitgliedern der Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC), ging allerdings noch im gleichen Jahr in Konkurs. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, S. 54, 89, 166f. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| flechterlarkins_94084 |
Fletcher, Larkins & Co., Hongkong |
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ca. 3-mal erwähnt; |
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| fortuna_31489 |
Fortuna |
Bei der Fortuna handelte es sich um eine Versicherungsgesellschaft. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| fregeco_50697 |
Bank- und Handelshaus Frege & Co., Leipzig |
Das Bank- und Handelshaus Frege & Co. in Leipzig wurde 1739 von dem Kaufmann und Bankier Christian Gottlob Frege (1715–1781) gegründet, eröffnete alsbald eine Niederlassung in Marseille und wurde von seinen Nachkommen erfolgreich fortgeführt. Vgl. Franke, „Frege, Gottlob“. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| freudenbergco_82123 |
Freudenberg & Co., Colombo |
Die 1873 von dem Bremer Kaufmann Philipp Freudenberg (1843–1911) in Colombo auf Ceylon gegründete Firma Freudenberg & Co. unterhielt dort eigene Kaffeeplantagen, mit deren Rohkaffee bevorzugt Abnehmer in Bremen beliefert wurden. Der Befall der Plantagen durch eine Pilzkrankheit machte dieses Geschäft bald zunichte, sodass Freudenberg sich umorientieren musste und Chinarinde anzubauen begann, was sich geschäftlich jedoch nicht bewährte. Freudenberg, der 1876 zum deutschen Konsul in Colombo berufen worden war, nutzte seine politischen Kontakte und Verbindungen zur deutschen Presse, um sich für die Einbeziehung Ceylons in den Linienverkehr des Norddeutschen Lloyds nach Ostasien einzusetzen, was ihm auch gelang. Die Firma Freudenberg & Co. übernahm die Vertretung des Norddeutschen Lloyds und wurde damit zu einem wichtigen Anlaufpunkt für deutsche Schiffe und Kaufleute. Auch andere Firmen, wie zum Beispiel Felten & Guilleaume übertrugen Freudenberg & Co. ihre Vertretung für Teile Britisch-Indiens. Freudenberg selbst übernahm die Leitung einer Kokosnussölmühle, die er wenig später für seine Firma Freudenberg & Co. erwarb und mit neuen Maschinen ausstattete. Daneben widmete sich das Unternehmen dem Import von Kunstdünger für die Plantagen Ceylons und dem Anbau von Tabak samt des Betriebes einer eigenen Zigarrenfabrik. Philipp Freudenberg stieg zu einem angesehenen Kaufmann auf, seine Firma kam mit dem Ersten Weltkrieg jedoch zum Erliegen. Erst in den 1930er Jahren gelang den Nachfahren ein Neuanfang auf Ceylon. Vgl. Arretz, Freudenberg & Co.; Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 233. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| friese_62683 |
Friese, Macao |
Friese war ein um 1844 in Macao ansässiges niederländisches Handelshaus. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| fruehlinggoeschen_91767 |
Frühling & Göschen, London |
Die Londoner Merchant Bank Frühling & Göschen, die 1814 von den eingewanderten deutschen Kaufleuten Heinrich Frühling (1790–1841) und Wilhelm Heinrich Göschen (1793–1866) gegründet worden war, standen der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur seit ihrer Gründung für die Handelsfinanzierung im Wechselverkehr und auch mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. Vgl. Chapman, Merchant Banking, passim; |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| cegaetcke_15831 |
C. E. Gätcke, Ottensen bzw. Altona |
Die Glasfabrik C. E. Gätcke bot ihren Beschäftigten frühzeitig Werkswohnungen an, entwickelte sich mit dem 1889 nach Altona eingemeindeten Ort Ottensen aber denoch zu einem Zentrum der Arbeiterbewegung. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| garrelsboerner_68555 |
Garrels & Börner, Hamburg |
Die Firma Garrels & Börner ging 1908 aus der Firma E. Meyer & Co. hervor, die 1877 von H. C. Eduard Meyer und Carl Andreas Wolter gegründet worden war und 1909 in Konkurs ging. Teilhaber der neuen Firma waren Johann Hinrich Garrels und Börner. Sie konnten sich weiterhin auf eine Schwesterfirma in Hongkong stützen, die Firma Garrels, Börner & Co., die mehrere Niederlassung in China unterhielt. Das Geschäft von E. Meyer & Co. in Korea war dagegen an Carl Andreas Wolter verkauft worden, der es zu Carl Wolter & Co. umfirmierte. Garrels & Börner in Hamburg beteiligten sich 1910 an der Gründung des Straits und Sunda Syndikats. Vgl. die Website der Firma Meyer-Glitza, Frese GmbH & Co. KG: https://www.meyer-glitza.de/de/unternehmen/profil/ [letzter Aufruf: 01.03.2022]. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| garrelsboernerc_98892 |
Garrels, Börner & Co., Hongkong |
Die Firma Garrels, Börner & Co. ging 1908 aus der schon 1866 von den
beiden Brüder H. C. Eduard
Meyer und W. D. Johannes Meyer etablierten Firma Meyer & Co. in Hongkong hervor. Neben den beiden neuen
Teilhabern
Johann Hinrich Garrels
und Börner, die gemeinsam das
frühere Hamburger Haus E. Meyer &
Co. übernommen hatten, blieb auch H. C. Eduard Meyer an der neuen Firma in
Hongkong beteiligt. Vgl.
die Website der Firma Meyer-Glitza, Frese GmbH & Co. KG:
https://www.meyer-glitza.de/de/unternehmen/profil/ [letzter Aufruf:
01.03.2022]. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| gasmotorenfabrikde_12595 |
Gasmotoren-Fabrik Deutz AG, Deutz bzw. Köln-Deutz |
Die Gasmotor-Fabrik Deutz AG ging 1872 aus der N. A. Otto & Compagnie hervor, die 1864 gemeinsam von Nicolaus Otto und Eugen Langen gegründet worden war, um die Entwicklung eines leistungsfähigen Gasmotors voranzutreiben. Einen solchen Motor hatte man 1867 auf der Weltausstellung in Paris erfolgreich präsentieren können. Der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG gelang es, gestützt auf Nicolaus Otto, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach (1846–1929), einen modernen Viertaktverbrennungsmotor zur Serienreife zu bringen und ihn weltweit zu vermarkten, u. a. durch die Vergabe von Lizenzen nach Manchester, Lüttich und Kopenhagen. Eigene Filialen mit Fertigungskapazitäten wurden nicht nur in Paris, Wien, Mailand und Barcelona, sondern schon 1877 auch in Philadelphia eingerichtet. Vgl. Goldbeck, Kraft für die Welt; Oepen-Domschky, Kölner Wirtschaftsbürger, S. 107–111. |
ca. 48-mal erwähnt; |
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| gauppco_47244 |
Gaupp & Co., Hongkong |
Die Firma Gaupp & Co. betrieb um 1881 in Hongkong ein Ladengeschäft für Juwelen und Uhren. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| gayen_94659 |
Jan Tecker Gayen, Altona |
Die nach ihrem Gründer, dem Kapitän zu See Jan Tecker Gayen (1757–1817), benannte und seit 1790 bestehende Firma betätigte sich vorrangig als Reederei, betrieb aber auch eine eigene Brennerei für Branntwein. In den 1860er Jahren entsandte die Reederei ihre Segelschiffe insbesondere als Frachtsegler nach Ostasien, auf denen auch die hauseigenen Spirituosen dorthin gebracht wurden. Theodor Gayen (1824–1900), ein Enkel des Gründers und seit Mitte der 1860er Jahre Alleininhaber der Firma, brachte es im Spirituosenhandel zu einem stattlichen Vermögen. Vgl. Marchthaler, Die Gayen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| gebhardco_31838 |
Gebhard & Co. (seit 1907: AG), Hardenberg bzw. Elberfeld bzw. Vohwinckel |
Die Seidenweberei Gebhard & Co. in Elberfeld geht auf eine 1797 in Hardenberg gegründete und 1807 nach Elberfeld verlagerte Firma zurück, die 1859 von Franz Josef Gebhard (1801–1876) in eine offene Handelsgesellschaft umgewandelt wurde; sie stellte nicht nur Seidenstoffe her, sondern vertrieb diese auch. selbst. 1886 verlegte die Firma ihren Sitz nach Vohwinkel, 1907 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. 1974 ging das Unternehmen, das zeitweise mehr als 2.000 Mitarbeiter beschäftigte, in Konkurs. Vgl. Schell, „Gebhard, Franz Josef“. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| gibblivingston_34312 |
Gibb, Livingston & Co., Kanton / Hongkong |
Die 1836 von zwei schottischen Kaufleuten in Kanton gegründete Firma Gibb, Livingston & Co. gehörte im späten 19. Jahrhundert zu den größten ausländischen Handelshäusern in China und unterhielt zahlreiche Niederlassungen, darunter eine in Shanghai, die um 1887 u. a. die Vertretung der Ben Line Steamers Ltd. wahrnahm. Gibb, Livingston & Co. vertraten in China außerdem zahlreiche europäische Versicherungsgesellschaften. Vgl. Wright/Cartwright, Twentieth Century Impressions of Hongkong, S. 216; Crisswell, The Taipans, S. 103. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| gieselco_35740 |
Giesel & Co., Chongqing |
Bei der Firma Giesel & Co. in Chongqing war der Fotograf Wilhelm Wilshusen bis 1919 beschäftigt. Vgl. Roschen/Theye, Abreise von China. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| gleichmannbusse_41628 |
Gleichmann & Busse, Hamburg |
Die Firma Gleichmann & Busse in Hamburg betrieb auf dem Großen Grasbrook eine Werft, auf der 1838 das erste eiserne Dampfschiff Hamburgs gebaut wurde. Die Firma wandte sich aber vermehrt auch dem Handel zu. Valentin Lorenz Meyer durchlief hier seine kaufmännische Lehre, bevor er in der väterlichen Weinhandlung tätig wurde. Nachdem sich Theodor August Behn und Valentin Lorenz Meyer im November 1840 in Singapur selbständig gemacht hatten, standen sie weiterhin mit Ludwig Wagener, einem früheren Schulfreund und Angestellten von Gleichmann & Busse in Verbindung und tauschten mit diesem Informationen über Preisentwicklungen aus. Kludas, Hafen Hamburg, S. 238. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| glenline_42280 |
Glen Line (seit 1880: McGregor, Gow & Holland; seit 1910: Glen Line Ltd.), Liverpool / London |
Die 1867 von Alan C. Gow gegründete Reederei der „Glen Line“ stieg nach der Eröffnung des Suezkanals in die Dampfschifffahrt nach Ostasien ein und verlegte ihren Sitz von Liverpool nach London. Seit 1880 führte sie den Namen McGregor, Gow & Co., seit 1910 firmierte sie als Glen Line Ltd., die wiederum 1911 mit der Shire Line zur Firma Glen and Shire Lines verschmolz. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan, S. 124; Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, S. 86, 326. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| jcgodeffroys_51415 |
J. C. Godeffroy & Sohn, Hamburg |
Das 1766 von Johan Caesar Godeffroy (1742–1818) gegründete Handelshaus J. C. Godeffroy nahm 1782 einen Teilhaber auf und firmierte seither als J. C. Godeffroy & Co. Als 1806 ein Sohn des Gründers als Teilhaber aufgenommen wurde, erfolgte die Umfirmierung zu J. C. Godeffroy & Sohn, die bis 1879, als das Unternehmen seine Zahlungen einstellte, bestehen blieb. Das Handelshaus betrieb neben dem Handel auch Schiffbau und Reederei und beteiligte sich an zahlreichen anderen Unternehmen, darunter Eisen- und Stahlwerke. 1856 gehörte es zu den Mitbegründern der Norddeutschen Bank. Das starke Engagement des Handelshauses im Südpazifik, wo auf Samoa eigene Kokospalmplantagen betrieben wurden, deren Fruchtfleich getrocknet und dann als Kopra nach Europa verschifft und dort zu Kokosnussöl verarbeitet wurde, brachte dem Teilhaber Johan Caesar Godeffroy (1838–1912) den Titel „Südseekönig“ ein. 1879 geriet das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten, konnte einen Vergleich mit seinen Gläubigern erzielen, der jedoch keine Wiederaufnahme der Geschäfte ermöglichte. Die offizielle Liquidation des Unternehmens fand erst 1913 statt. Vgl. Hertz, Seehandelshaus J. C. Godeffroy; Schmack, J. C. Godeffroy & Sohn; Ahrens, Krisenmanagement 1857 im Schriftwechsel; Schmidt, Bankwesen; Skřivan, Handelshaus Johan Cesar Godeffroy & Sohn; Hoffmann, Haus an der Elbchaussee; Naranch, Cosmopolitism; Anderhandt, Godeffroys in Ozeanien. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| gorissenlutzeh_36065 |
Gorrissen & Lutze, Hamburg |
Die von Georg Carpzow Gorrissen und G. H. Lutze als Teilhabern getragene Firma Gorrissen & Lutze in Hamburg betrieb in den 1830er Jahren internationale Warenkommissionsgeschäfte. Theodor Agust Behn absolvierte in dieser Firma seine kaufmännische Ausbildung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 53, 78. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| grossmannco_44416 |
Großmann & Co., Hongkong |
Die Firma Großmann & Co. mit Hauptsitz in Hongkong ließ sich um 1881 in Hamburg durch ihren Teilhaber G. A. Großmann vertreten. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| gruson_11820 |
Grusonwerk AG, Buckau |
Die 1855 von Hermann Gruson (1821–1895) gegründete Schiffswerft und Maschinenfabrik mit eigener Eisengießerei, die bald darauf als Maschinen-Fabrik und Schiffsbauwerkstatt H. Gruson Buckau-Magdeburg firmierte, konzenentrierte sich nach der Weltwirtschaftskrise von 1857, durch die sie schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, auf die Eisengießerei. Neben Hartgusserzeugnissen für den Eisenbahnbau gewann seit den 1860er Jahren die Herstellung von Waffen und Rüstungsgütern zunehmend an Bedeutung. 1886 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, die Grusonwerk AG. Vgl. zur Unternehmensgeschichte: Kretschmann, Grusonwerk. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| bankhausguenzburg_27330 |
Bankhaus J. E. Günzburg, St. Petersburg |
Das 1859 von Joseph Evzel Günzburg in St. Petersburg gegründete private Bankhaus J. E. Günzburg vergab zunächst vor allem Kredite an russische Eisenbahngesellschaften und betätigte sich bald auch im internationalen Emissionsgeschäft. Hinzu kam die Finanzierung von russischen Bergbau-, Industrie-, Schifffahrts- und Versicherungsunternehmen. 1867 eröffnete die Bank eine Niederlassung in Paris. 1892 musste das Bankhaus J. E. Günzburg infolge zu riskanter Spekulationsgeschäfte und wenig ertragreicher Investitionen Konkurs anmelden, von dem andere Investitionen der Familienmitglieder jedoch nicht betroffen waren, sodass die Gläubiger der Bank keinen Schaden davontrugen. 1911 entstand in Paris die Firma Jacques de Gunzburg & Cie.. Vgl. Meaux, The Gunzburgs. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| guetschowco_34264 |
Gütschow & Co., Yokohama |
Die 1864 gegründete Firma Gütschow & Co. in Yokohama betrieb Handel und Versicherungsgeschäfte. 1880 wurde sie von dem früheren Angestellten Frederick Christopher Boyes (1850–1900) übernommen, firmierte um zu Boyes & Co., hatte aber nur bis 1902 Bestand und wurde dann liquidiert. Vgl. Lepach, Meiji-Porträts. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| guilleaumschestaer_28713 |
Guilleaume‛sche Stärkefabrik |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| gumprichstrauss_35510 |
Gumprich & Strauß, Batavia |
Die von deutschen Kaufleuten gegründete Firma Gumprich & Strauß ließ sich 1847 in Batavia nieder. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 101. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| jacquesdegunzburg_92311 |
Bankhaus Jacques de Gunzburg & Cie., Paris |
Nach dem Konkurs des Bankhauses J. E. Günzburg in St. Petersburg musste 1892 auch dessen Niederlassung in Paris geschlossen werden. Doch 1911 entstand auf Initiative von Jacques de Gunzburg, eines Enkels von Joseph Evzel de Günzburg, das nach ihm benannte neue Bankhaus in Paris. Vgl. Meaux, The Gunzburgs. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| gutehoffnungshuette_14502 |
Gutehoffnungshütte, Aktienverein für Bergbau und Hüttenbetrieb, Oberhausen |
Zur Unternehmensgeschichte Gutehoffnungshütte in Oberhausen, die sich bis 1758 zurückverfolgen lässt: Bähr/Banken/Flemming, Die MAN. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| guthrieco_61575 |
Guthrie & Co., Singapur |
Das 1821 gegründete britische Handelshaus Guthrie & Co. in entwickelte sich rasch zu einem der bedeutendsten Unternehmen in Singapur. In den 1890er Jahren waren Guthrie & Co. auch im Zinnhandel tätig und standen damit im direkten Wettbewerb zu Behn, Meyer & Co. in Singapur. Vgl. Buckley, Anecdotal History, passim; Drake, Merchants, S. 121–141; Hale, Pioneer Merchants, passim. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| hagendasilvac_88377 |
Hagen, da Silva & Co., Takao |
Die von Karl Christian Hagen gegründete Firma Hagen, da Silva & Co. in Takao auf der Insel Taiwan betätigte sich in den 1860er Jahren vor allem im Reishandel und litt entsprechend unter dem chinesischen Ausfuhrverbot, das 1866 erlassen wurde. Vgl. Eberstein, Hamburg - China, S. 106. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| hallholtz_88557 |
Hall & Holtz, Shanghai |
Die Firma Hall & Holtz hatte um 1890 offenkundig eine Art Monopolstellung bei der Herstellung von Möbeln in Shanghai inne. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| hambrosbank_55566 |
C. J. Hambro & Son (Habros Bank), London |
Das 1839 von dem Dänen Carl Joachim Hambro (1807–1877) gegründete britische Bankhaus C. J. Hambro & Son in London betätigte sich in den 1850er Jahren als Merchant Bank vor allem im internationalen Zahlungsverkehr. Vgl. Chapman, Merchant Banking, passim. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| hapagshamburgam_18810 |
Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG), Hamburg; auch: Hamburg-Amerika-Linie (HAL) |
Zur Unternehmensgeschichte der 1847 gegründeten HAPAG in Hamburg, die sich zunächst der Transatlantikfahrt zuwandte, ihre Schiffe dann aber auch in der Ostasien- und Australienfahrt einsetzte und sich unter der Leitung ihres Generaldirektor Albert Ballin seit der Jahrhundertwende zu einer der größten Dampfschifffahrtsgesellschaften der Welt entwickelte. Ballin stützte sich u.a. auf ein „Literarisches Bureau“, in dem umfassend und systematisch Informationen über die weltweite Schiffahrt gesammelt und aufbereitet wurden. Vgl. Witthöft, HAPAG; Witthöft, Hapag-Lloyd, Seiler, Ostasienfahrt; Seiler, Australienfahrt; Ritter, Der Kaiser und sein Reeder; Wiborg/Wiborg, Unser Feld ist die Welt. |
ca. 35-mal erwähnt; |
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| hamiltongrayco_93928 |
Hamilton, Grey & Co., Singapur |
Die Firma Hamilton, Grey & Co. in Singapur unterhielt in den 1840er Jahren freundliche Verbindungen zum Handelshaus Behn, Meyer & Co. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 85. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| handelsvereeniging_44759 |
Handelsvereeniging „Amsterdam“ |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| hanyangeisenwerke_11717 |
Hanyang Eisen- und Stahlwerke, Hanyang |
Die Hanyang Eisen- und Stahlwerke in Hanyang (Provinz Hubei) wurden 1890 auf Betreiben Zhang Zhidongs, des Generalgouverneurs der Provinzen Hubei und Hunan, mit Unterstützung europäischer Firmen errichtet und förderten den Industrialisierungsprozess Chinas. 1908 wurden sie in den neu geschaffenen Hanyeping-Konzern eingegliedert. Vgl. Baur, China um 1900, passim. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| carlgustavharko_69991 |
Carl & Gustav Harkort, Leipzig |
Carl Harkort und Gustav Harkort entstammten beide der westfälischen Unternehmerfamilie Harkort, die vor allem im Berg- und Eisenbahnbau tätig war, auch in Sachsen. 1820 gründeten die beiden Brüder gemeinsam die Handelsfirma Carl & Gustav Harkort mit Sitz in Leipzig, die internationale Verbindungen u. a. nach London und New York unterhielt. Durch eine gemeinsam mit dem Leipziger Handelshaus C. Hirzel & Co. ausgestattete eine Spekulationsfahrt nach Ostasien, mit deren Durchführung Bernhard Harkort und Richard von Carlowitz beauftragt wurden, trug sie zur Anbahnung von Handelsbeziehungen nach China bei. Vgl. Beutler, Carlowitz & Co.; Böker, „Harkort, Gustav“. |
ca. 14-mal erwähnt; |
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| harkortcokant_48985 |
Harkort & Co., Kanton |
Die Firma Harkort & Co. in Kanton wurde 1856 von Bernhard Harkort etabliert, nachdem Richard von Carlowitz und er sich entschieden hatten, ihre bisherige Partnerschaft in der Firma Carlowitz, Harkort & Co. nach zehn Jahren nicht weiter fortzusetzen. Vgl. Beutler, Carlowitz & Co.. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| augustineheardc_23553 |
Augustine Heard & Co., Kanton |
Das angesehene amerikanische Handelshaus Augustine Heard & Co. in Kanton, zu dem auch Behn, Meyer & Co. von Singapur aus in den 1840er und 1850er Jahren freundliche Geschäftsbeziehungen unterhalten hatten, geriet durch das Ausbleiben amerikanischer Segelschiffe während des Amerikanischen Bürgerkrieges in zunehmende Schwierigkeiten und zog sich aus Ostasien zurück. An der Gründung der Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) war es gleichwohl noch beteiligt. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 49; HAO, Commercial Revolution, passim; King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, passim. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| bankhaussalomonhe_18711 |
Bankhaus Salomon Heine, Hamburg |
Das Bankhaus Salomon Heine in Hamburg beteiligte sich 1845 an der Gründung des ersten deutschen Handelshauses in China, der Firma Wm. Pustau & Co. in Kanton, spielte ansonsten im Ostasienhandel aber keine nennenswerte Rolle. Vgl. Eberstein, Hamburg - China, S. 37. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| heintzenco_81817 |
Heinzen & Co., Manila |
Die Firma Heinzen & Co. in Manila stand in den 1890er Jahren in geschäftlicher Verbindung mit den Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Elberfeld, doch der Kontakt schlief mangels Umsatz wieder ein. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| helfferichradema_84613 |
Helfferich & Rademacher, Batavia / Telok Betong |
Die 1903 von Emil
Helfferich, Georg
Rademacher und Albert
Paulmann gegründete Firma Helfferich & Rademacher in Batavia widmete sich - gestützt auf
eine von Helfferich schon
zwei Jahre zuvor eingerichtete Niederlassung in Telok Betong im Süden Sumatras sowie eine von Rademacher geleitete neue Niederlassung
in Surabaya – insbesondere dem
Export von Pfeffer und
Kopra. Das
prosperierende Unternehmen wurde Anfang 1907 zum Zweck einer Beteiligung von
Arnold Otto Meyer in
eine Aktiengesellschaft niederländischen Rechts überführt, die
Handelsvereeniging voorheen Helfferich & Rademacher, die sowohl von Arnold Otto Meyer als auch
von verschiedenen anderen Firmen großzügige Kredite eingeräumt bekam und zudem mit der Vertretung des Norddeutschen Lloyds
beauftragt wurde. Durch den unerwarteten Verfall der Pfefferpreise
geriet die Firma noch im gleichen Jahr in wachsende finanzielle
Schwierigkeiten und wurde schließlich im Februar 1908 von der Firma Behn, Meyer & Co. Ltd. in
Singapur im Stillen aufgekauft.
Rademacher und Paulmann blieben als
Leiter der Filialen von Behn, Meyer
& Co. Ltd. in Surabaya
und Telok Betong tätig, Helfferich schied zunächst
aus. Vgl. Helfferich,
Ein Leben, S. 106–172; Helfferich, Behn, Meyer
& Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 108–111. |
ca. 68-mal erwähnt; |
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| helvetia_18294 |
Helvetia Schweizerische Feuerversicherungs-Gesellschaft, St. Gallen |
Die 1861 gegründete Helvetia Schweizerische Feuerversicherungs-Gesellschaft aus St. Gallen und ihre Tochtergesellschaften, darunter die Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft Helvetia für See-, Fluß- und Landtransport, waren schon seit 1862 auch in Deutschland geschäftlich aktiv, insbesondere in Hamburg und Bremen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schloss die Helvetia Versicherungsverträge mit Kunden in zahlreichen Überseeländern ab, darunter Brasilien, Chile, Mexiko, Britisch-Indien, den Straits Settlements, hier insbesondere Singapur, sowie Japan. 1882 trat sie dann auch als Rückversicherungsgesellschaft mit der Münchener Rückversicherung in geschäftliche Verbindung, sodass nun auch diese - zumindest indirekt - stärker in Ostasien engagiert war. Vgl. Koch, Versicherungswirtschaft, S. 186; Bähr/Kopper, Munich Re, S. 62f. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| jeherderschee_85648 |
J. E. Herderschee, Batavia |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| herrings_50401 |
Herrings, Asahan |
Die Firma Herrings war in den 1880er Jahren eine bedeutende Plantagengesellschaft in der Region Asahan auf der Insel Sumatra. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| ajhertz_58194 |
A. J. Hertz (& Söhne), Hamburg |
Adolph Jacob Hertz war seit 1826 als selbständiger Kaufmann und Reeder tätig, zunächst vor allem im Handel mit Skandinavien, seit den 1840er Jahren dann auch mit eigenen Schiffen, die er 1836 von der Reederei G. H. Wappäus gekauft hatte, im Handel mit Batavia und Singapur. Hertz war außerdem Inhaber einer Fabrik auf Sansibar und im Handel mit Kaurimuscheln mit Westafrika engagiert. 1849 gehörten der Kaufmannsreederei A. J. Hertz zehn Schiffe, die nun überwiegend im Handel mit Britisch-Indien und China eingesetzt waren: Sie importierten britische Kohlen nach Singapur, Hongkong, Shanghai, Bangkok und Makassar und exportierten verschiedene Waren aus Kanton, Hongkong, Macao und Fuzhou nach Europa. Darüber hinaus waren sie in der chinesischen Küstenschifffahrt aktiv. Vgl. Hertz, Adolph Jacob Hertz; Hertz, Elternhaus. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| hherwig_64974 |
H. Herwig, Hamburg |
Das Handelshaus H. Herwig in Hamburg war in den frühen 1860er Jahren im Spirituosenhandel tätig. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| hessecohongko_92062 |
Hesse & Co., Hongkong |
Die Firma Hesse & Co. mit Hauptsitz in Hongkong ließ sich um 1881 in Hamburg durch ihren Teilhaber E. R. Hirst in der Firma F. M. Wolff vertreten; in London nahm W. Schütte ihre Vertretung wahr. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| heuermannherbst_11151 |
Heuermann, Herbst & Co., Hongkong |
Die Firma Heuermann, Herbst & Co. betrieb um 1881 in Hongkong ein Ladengeschäft für Lebensmittel und Spirituosen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| heye_68258 |
Hermann Heye, Bremen |
Die 1821 gegründete Firma Hermann Heye in Bremen stellte weißes und grünes Hohlglas her. Gründer und Alleininhaber war Caspar Hermann Heye (1792–1864), der in den folgenden Jahren weiter expandierte und auch weit über Bremen hinaus Glashütten und Glasfabriken betrieb. Vgl. Schneider, „Heye, Caspar Hermann“. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| heinbroeckelmann_88372 |
Heyn, Bröckelmann & Co., Hamburg |
Die 1889 gegründete Firma Heyn, Bröckelmann & Co. in Hamburg nahm die europäischen Interessen von Reuter, Bröckelmann & Co. mit Hauptsitz in Shanghai wahr. Vgl. Aus den Anfangszeiten, 1. Reuter, Bröckelmann & Co.. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| aronhirschco_46658 |
Aron Hirsch & Sohn, Halberstadt |
Die Firma Aron Hirsch & Sohn aus Halberstadt stand um 1910 über die Firma Carlowitz & Co. in Hamburg mit der Hongkong and Shanghai Banking Corporation in Hongkong in geschäftlicher Verbindung. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| chirzelcomp_50604 |
C. Hirzel & Co., Leipzig |
Das Handels- und Bankhaus C. Hirzel & Co. in Leipzig wurde um 1833 von dem aus Zürich stammenden Hans Caspar Hirzel mitbegründet, der bereits in den 1820er Jahren für ein Handelshaus in Bordeaux erfolgreiche Geschäftsreisen nach Britisch-Indien unternommen hatte. Aufgrund seiner Heirat siedelte er nach Leipzig über und zählte hier gemeinsam mit Gustav Harkort und anderen zu den energischen Unterstützern des europäischen Eisenbahnbaus sowie der Projektierung des Suezkanals, um den Ostasien- und Welthandel zu befördern. 1866 brach das Unternehmen C. Hirzel & Co. infolge der durch den Amerikanischen Bürgerkrieg ausgelösten weltweiten Baumwollkrise zusammen. Hans Caspar Hirzel nahm sich das Leben. Vgl. Peyer, „Hirzel, Hans Caspar“. |
ca. 13-mal erwähnt; |
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| hochgrevevorwerk_55146 |
Hochgreve & Vorwerk, Hamburg |
Die Firma Hochgreve & Vorwerk in Hamburg wurde 1823 von Michael Christopher Hochgreve (1787–1871) und Georg Friedrich Wilhelm Vorwerk gegründet. Unter der Leitung von Vorwerk, der seit 1846 ihr alleiniger Inhaber war, entwickelte sie sich die Handelsgesellschaft immer mehr zu einer Merchant Bank. Vgl. Hauschild-Thiessen, Hochgreve & Vorwerk. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| farbwerkehoechst_47715 |
Farbwerke Hoechst AG, vorm. Meister, Lucius & Brüning, Höchst am Main |
1863 gegründet als Theerfarbenfabrik Meister, Lucius & Co. in Höchst am Main konzentrierte sich das Unternehmen in den ersten Jahrzehnten auf die Herstellung und Vermarktung günstiger Teerfarben. Seit 1880 unter dem Namen Farbwerke Hoechst AG, vorm. Meister, Lucius & Brüning tätig, erweiterte sich die Produktpalette um neue Farbstoffe sowie Pharmazeutika, die weltweiten Absatz fanden, auch in Ostasien. Bis zum Ersten Weltkrieg wuchsen die Farbwerke Hoechst AG zu einem Weltkonzern heran. Vgl. zur Unternehmensgeschichte im Überblick und im Kontext der Farbenindustrie: Schreier/Wex, Chronik der Hoechst Aktiengesellschaft; Plumpe, I. G. Farbenindustrie AG, S. 40–63; Engel, Farben der Globalisierung. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| alfredholt_75891 |
Alfred Holt & Co., Liverpool |
Die 1865 von Alfred Holt (1829–1911) gegründete Gesellschaft Alfred Holt & Co. in Liverpool betätigte sich u. a. in der Dampfschifffahrt nach Ostasien und fasste diesen Teil der Geschäfte schon bald in der eigenen Gesellschaft zusammen, der Ocean Steamship Company Ltd. Vgl. Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, S. 72, 75–77, 95, 98, 107, 137, 326; |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| hongkongandshangh_55220 |
Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC), Hongkong |
Die Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) wurde im März 1865
als Hongkong and Shanghae Banking Company Ltd. von verschiedenen britischen, indischen,
amerikanischen und deutschen Handelshäusern in Hongkong ins Leben gerufen, die sich
auf Initiative von Thomas Sutherland (1834–1922), einem Vertreter der Peninsular & Oriental
Steam Navigation Company zusammengefunden hatten. Zu den
Gründungsmitgliedern gehörte die deutsche Firma Siemssen & Co., die weitere Anteile an
Joh. Berenberg, Gossler &
Co., an Roß, Vidal &
Co. sowie Conrad
Hinrich Donner vermittelte. Die neue Bank verstand sich als eine von den Kaufleuten vor
Ort getragene Einrichtung, die den freien Handel in Ostasien finanzieren und fördern wollte. Noch
im März 1865 eröffnete sie eine Niederlassung in Shanghai und begann, sowohl in Hongkong als auch in Shanghai eigene Banknoten herauszugeben. Im August 1866 wurde
sie von den Behörden offiziell zugelassen, bekam das formelle Recht zur Ausgabe
von Banknoten und zur
Verwaltung von Regierungsgeldern zugesprochen und firmierte um zur Hongkong
and Shanghai Banking Corporation (HSBC). Bald darauf eröffnete sie eine
weitere Niederlassung in Yokohama.
In den 1870er und 1880er Jahren entwickelte sich die HSBC zu einer der
wichtigsten Außenhandelsbanken in Ostasien, die das Vertrauen der Kaufleute vor Ort besaß und sich
gleichzeitig in London refinanzieren
konnte, sodass ihr China- und Japangeschäft fast ausschließlich in Pfund Sterling abgewickelt
wurde, also in einer stabilen Goldwährung. Zu den Kunden der
Bank, die ihr
Niederlassungsnetz in Ostasien kräftig ausbaute, zählten auch zahlreiche
deutsche Firmen, darunter beispielsweise Arnhold, Karberg & Co. sowie Carlowitz & Co., die bis
1914 auch im Board of Directors vertreten waren. 1889 eröffnete die HSBC
eine Niederlassung in Hamburg, die
von Julius Brüssel
geleitet wurde. Im Zweiten Weltkrieg verlagerte die Bank ihren Hauptsitz vorübergehend nach London, kehrte aber schon 1946 nach
Hongkong zurück. Die
kommunistische Machtübernahme in China
beschränkte die erneute Geschäftsausweitung, auch wenn die Niederlassung Shanghai fortbestand und sich
weiterhin der Exportfinanzierung widmen durfte. 1989 änderte die HSBC, die 1959
die Mercantile Bank of India
Ltd. übernommen und danach auf forcierten internationalen
Expansionskurs gegangen war, ihre Rechtsform zur Hongkong and Shanghai
Banking Corporation Ltd. Seit 1991
ist sie eine Tochtergesellschaft der HSBC Holdings plc mit Sitz in London. Vgl. zur
Unternehmensgeschichte die umfassende Darstellung: King, Hongkong and Shanghai
Banking Corporation. |
ca. 130-mal erwähnt; |
|
| hongkongandwhampo_41022 |
Hongkong & Whampoa Union Dock Company, Hongkong |
Die 1901 gegründete Hongkong & Whampoa Union Dock Company in Hongkong führte vor allem
Schiffsreparaturen aus, begann aber auch Schiffe für die Küstenschifffahrt und - in geringerem Maße - für die Überseeschifffahrt zu bauen. Sie trug mit dazu bei, dass sich der
Schiffbau rasch zur
stärksten Industriebranche Hongkongs entwickelte. Ihrem Direktorium gehörte lange auch
Heinrich Hoppius an, ein Teilhaber der Firma Siemssen & Co. in Hongkong. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China
and Japan, S. 168; Möring, Siemssen & Co., S.
75f.; Baur, China um
1900, S. 422. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| howaldtwerft_53725 |
Aktiengesellschaft Howaldtswerke, Kiel |
Die Aktiengesellschaft Howaldtswerke in Kiel entstand 1889 durch die Fusion der Maschinenfabrik Gebrüder Howaldt und der Kieler Schiffswerft von Georg Howaldt. Bis zum Ersten Weltkrieg baute das fusionierte Unternehmen fast 400 neue Dampfer. Im Ersten Weltkrieg wurde dann auch die Produktion von Torpedobooten für die deutsche Marine aufgenommen. Vgl. Ostersehlte, Von Howaldt zu HDW. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| huscheco_79645 |
Huschke & Co., Bombay |
Die um 1839 gegründete Firma Huschke & Co. in Bombay ist wahrscheinlich das erste deutsche
Handelshaus in Britisch-Indien, an dem neben August Heinrich Huschke und T. H. August Wattenbach zunächst kein
britischer Partner
beteiligt war. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| huschkewattnebach_68315 |
Huschke, Wattenbach & Co., Bombay |
Die Firma Huschke, Wattenbach & Co. in Bombay wurde um 1840 gegründet von dem aus Hessen stammenden August Heinrich Huschke und dem aus Holstein stammenden T. H. August Wattenbach.
Beide hatte zuvor schon die Firmen Huschke & Co. in Bombay
sowie Wattenbach & Co. in
Kalkutta etabliert. Für die
Firma Huschke, Wattenbach & Co. hatten sie einen britischen Partner hinzugewonnen,
Frederick William Heilgers, der die neue Firma von London aus in Europa vertreten sollte. Die Partner von Huschke, Wattenbach & Co.
lösten ihr Joint Venture allerdings schon 1849 wieder auf, offenbar weil sie
sich nicht über die zu verfolgende Geschäftspolitik verständigen
konnten. Danach bestanden die Firmen Huschke & Co. in Bombay
und Wattenbach, Heilgers
& Co. in Kalkutta
getrennt voneinander fort, wobei vor allem Wattenbach, Heilgers & Co. auch
in China tätig wurde. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| frederickhuthco_88994 |
Frederick Huth & Co., London |
Die 1809 von dem aus Deutschland stammenden Johann Friedrich Andreas Huth (1777–1864) gegründete Firma Frederick Huth & Co. in London war zunächst im Handel tätig, entwickelte sich aber rasch zu einer international bedeutenden Merchant Bank, die an zahlreichen Handelsplätzen vertreten war. Huth nahm 1819 die britische Staatsbürgerschaft an und anglisierte seinen Namen zu John Frederick Andrew Huth. Vgl. Chapman, Merchant Banking, passim; Llorca-Jana, Globalization of Merchant Banking. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| ilbertco_51364 |
Ilbert & Co., Shanghai |
Die britische Firma Ilbert & Co. eröffnete 1896 - mit Unterstützung von Jardine, Matheson & Co. - eine der größten Baumwollspinnereien in Shanghai, die Lao Kung Cotton Mill mit 35.000 Spindeln. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan., S. 175. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| cilliescoha_22120 |
C. Illies & Co., Yokohama / Hamburg (japanischer Firmenname: Irisu Shōkai) |
Das von Louis Kniffler
unter der Firma L. Kniffler &
Co. aufgebaute und seit April 1880 von Carl Illies sen. unter der Firma C. Illies & Co. mit Sitz
in Yokohama fortgeführte
Unternehmen stützte sich auch weiterhin auf eine Niederlassung in Kōbe und eine Niederlassung in Düsseldorf, letztere bis 1888
sogar unter dem Firmennamen L. Kniffler & Co.; erst nach dem Tod von Louis Kniffler wurde sie
nach Hamburg verlagert und in das
Handelshaus C. Illies & Co. integriert, das sich nun zu einem von Carl Illies sen. geprägten Familienunternehmen wandelte. In Japan, wo bereits 1885 eine weitere Niederlassung in Tokio eröffnet worden war, rückten die
Importe von Maschinen,
Motoren, Pharmazeutika, Chemikalien und Farben sowie Investitionsgütern für den Infrastrukturausbau zur Modernisierung
und Rüstung Japans in den Mittelpunkt.
C. Illies & Co. übernahmen in die Vertretung namhafter deutscher
Industrieunternehmen, darunter beispielsweise Friedr. Krupp. Doch Carl Illies sen. betrieb zugleich eine
bewusste „Japanisierung“ seines Unternehmens, was in der Verwendung eines
japanischen Firmennamens und der Ernennung japanischer Repräsentanten, die
bis in die höchsten gesellschaftlichen Kreise hinein vernetzt waren, zum
Ausdruck kam, um sich Aufträge von japanischen Regierungs- und
Behördenvertretern zu sichern. Nicht nur die Konkurrenz mit
britischen, französischen und amerikanischen sowie neuen deutschen Firmen,
etwa H. Ahrens & Co., M. Raspe & Co. und Carl Rohde & Co., war
ausgeprägt; hinzu kamen neue japanische, von den dortigen Behörden
bevorzugte Firmen. Die Firmenzentrale von C. Illies & Co. wurde im Mai
1898 nach Hamburg verlagert. In Japan wurden zusätzliche Filialen in
Shimonoseki
bzw.
Moji, Osaka (1900) sowie Kure
(1912/1913) eröffnet, die aber nur als Stützpunkte dienten und personell schwach
besetzt waren. C. Illies & Co. gelang es nun, immer zahlreichere
Vertretungsaufträge von deutschen Industrieunternehmen zu erlangen, die Maschinen und Anlagen
nach Japan lieferten, darunter nun
auch Felten &
Guilleaume. Die Konkurrenz durch andere deutsche und europäischen
Handelsfirmen war allerdings auch gewachsen und zudem hatten sich japanische
Firmen in Hamburg angesiedelt, die
einen wachsenden Anteil des japanischen Exports abwickelten, der um
1900 nur noch zu rund 60 Prozent über ausländische Firmen lief, während es
um 1892 noch rund 80 Prozent gewesen waren. Um die Tendenz zur Etablierung
von Werksvertretungen deutscher Industrieunternehmen in Japan abzuschwächen, wie sie auch von Felten & Guilleaume
erwogen wurde, gründeten C. Illies & Co. vermehrt eigene technische
Abteilungen, z. B.
die Farben-, die Eisen-
sowie die Ingenieur- und Maschinenabteilung. Sinkende Gewinnspannen im Handel
führten dazu, dass man auch den Einstieg in Finanzierungs- und
Beteiligungsgeschäfte erwog, was aber als sehr risikoreich erkannt und
deshalb zurückgestellt wurde. Nach 1905 vermittelte die Firma allerdings
vermehrt japanische Unternehmensanleihen an ausländische Investoren. Ob eine anvisierte engere
Kooperation mit der Deutschen
Bank in diesem Bereich zustande kam, ist mangels überlieferter
Quellen aber fraglich. Als Carl
Illies sen. 1910 verstarb, übernahm sein Sohn Carl Illies jun. die zu dieser Zeit
gut florierenden Geschäfte. Vgl. Molsen, C. Illies & Co.;
Bähr/Lesczenzki/Schmidtpott, C. Illies &
Co.. |
ca. 34-mal erwähnt; |
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| imperialbankofch_67547 |
Imperial Bank of China, Shanghai (Chinesischer Firmenname: Chung-kuo t‛ung-shang yin-hang) |
Die Imperial Bank of China mit Sitz in Shanghai wurde 1896 auf Initiative von SHENG Hsuan-huai gegründet, dem es gelang, auch Angestellte der Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) wie zum Beispiel Andrew Wright Maitland für das Vorhaben zu gewinnen, erstmals eine chinesische Bank nach westlichem Vorbild zu etablieren. Das gelang allerdings nur bedingt, die Bank musste mehrfach reorganisiert werden und firmierte schließlich um zur Commercial Bank of China. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, S. 232, 457; JI, Modern Shanghai Banking, S. 80–84; NISHIMURA/SUZUKI/Michie, Origins of International Banking, S. 33, 172; Bonin/Valério/YAGO, Asian Imperial Banking. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| indochinasteamna_82792 |
Indo-China Steam Navigation Company, London |
Die 1882 gegründete Indo-China Steam Navigation Company mit Sitz in London diente der Firma Jardine, Matheson & Co. zur Bündelung und Reorganisation ihrer bereits bestehenden Schifffahrtsgesellschaften in China. Sie entwickelte sich neben der China Merchants‛ Steam Navigation Company rasch zu einer der größten Dampfschifffahrtsgesellschaften auf dem Jangtsekiang und in der chinesischen Küstenschifffahrt. Vgl. Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, passim. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| internationalebank_36371 |
Internationale Bank, Hamburg |
Die Internationale Bank wurde 1870 von verschiedenen Repräsentanten Hamburger Handels- und Bankhäuser ins Leben gerufen, um den Plänen zur Gründung der Deutschen Bank in Berlin eine eigene Initiative zur Förderung des deutschen Außenhandels entgegenzusetzen. Die Internationale Bank richtete noch im selben Jahr eine Niederlassung in London ein, konnte sich aber nicht dauerhaft etablieren, sondern ging 1879 in Liquidation. Vgl. Barth, Hochfinanz, S. 17f. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| japanchinasteamsh_43779 |
Japan-China Steamship Company (Nisshin Kisen Kaisha), Shanghai |
Der 1907 auf Initiative der japanischen Regierung gegründeten Japan-China Steamship Company gelang es, sich unter den großen Dampfschifffahrtsgesellschaften in China wie in Japan dauerhaft zu etablieren. Sie diente zur Bündelung bereits bestehender japanischer Jangtsekiang-Schifffahrtsgesellschaften, sollte den Handel zwischen China und Japan stärken und erhielt von der japanischen Regierung beträchtliche jährliche Subventionen. Als besonders vorteilhaft für die Kunden der Japan-China Steamship Company erweis sich deren gute Koordinierung mit den Angeboten japanischer Überseeschiffahrtslinien, etwa der Nippon Yūsen Kaisha. Vgl. Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, passim. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| jardinematheson_77591 |
Jardine, Matheson & Co., Kanton / Hongkong (chinesischer Firmenname: Ewo, Yee-Wo) |
Das 1828 von William Jardine und James Matheson durch Übernahme der Firma Magniac & Co. gegründete und 1832 zu Jardine, Matheson & Co. umfirmierte Handelshaus in Kanton entwickelte sich zu einem der bedeutendsten europäischen Ostasienhandelshäuser, das sich vor allem im Opiumhandel, aber auch in vielen anderen Bereichen des Im- und Exports, der Vercharterung von Schiffen und Schiffsdocks sowie in der Handelsfinanzierung betätigte. - Grundlegend zur Unternehmensgeschichte, die angesichts der Bedeutung des Handelshauses schon mehrfach Gegenstand umfangreicherer Darstellungen war: Greenberg, British Trade; LeFevour, Western Enterprise; CHEONG, Mandarins and Merchants; Blake, Jardine Matheson. |
ca. 42-mal erwähnt; |
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| javabank_67513 |
De Javasche Bank, Batavia |
Die 1828 gegründete Javasche Bank mit Sitz in Batavia war von erheblicher Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Niederländisch-Indiens. Als zentrale Notenbank mit Geschäftsbankfunktion schuf sie die Voraussetzungen dafür, dass Handel und Gewerbe sich nicht länger wechselseitig Kredit einräumen mussten, was infolge der bestehenden Informationsdefizite mit erheblichen Ausfallrisiken verbunden gewesen war. Das Gründungskapital der Bank in Höhe von 1 Millionen fl. wurde zur Hälfte von der niederländischen Regierung, in Höhe von 150.000 fl. von der Nederlandschen Handel-Maatschappij, ansonsten von privaten Handelshäusern aufgebracht. Vgl. De Bree, Javasche Bank, Bd. 1, S. 174f., 200f., 205–208; 213f. Mansvelt, Nederlandsche Handel-Maatschappij, Bd. 1, S. 191f.; Claver, Dutch Commerce, S. 30–33. |
ca. 21-mal erwähnt; |
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| jebsencohongk_34315 |
Jebsen & Co., Hongkong |
Die Firma Jebsen & Co. in Hongkong wurde 1895 von Jacob Jebsen und Heinrich Jessen gegründet und konnte sich - nicht zuletzt dank Übernahme der exklusiven Vertretung der Badischen Anilin- und Soda-Fabrik in Ludwigshafen - erfolgreich etablieren. Sie war bald mit einer Partnerfirma, dem Handelshaus Diederichsen, Jebsen & Co., in Qingdao und mit eigenen Niederlassungen u. a. in Kanton, Shanghai, Tianjin und Zhifu, außerdem in Wladiwostok und Hamburg vertreten. In Hamburg wurde ausgehend von der Niederlassung 1909 die Firma Jebsen & Jessen etabliert. Vgl. Hänisch, Jebsen & Co.; Wasmuth/Miller, Drei Makrelen. |
ca. 34-mal erwähnt; |
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| jebsenjessenha_93070 |
Jebsen & Jessen, Hamburg |
Die Firma Jebsen & Jessen in Hamburg wurde 1909 gegründet, um den Einkauf europäischer Exportgüter für Ostasien für die Firma Jebsen & Co. in Hongkong zu erleichtern. Sie arbeitete eng mit der Reederei M. Jebsen in Apenrade zusammen. Vgl. Wasmuth/Miller, Drei Makrelen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| hermannjebsenco_61051 |
Hermann Jebsen & Co., Penang |
Die Firma Hermann Jebsen & Co. in Penang wurde 1882 durch Hermann Jebsen aus Altona und A. Behncke gegründet, die zuvor beide für die Firma Schmidt, Küstermann & Co. aus Singapur, die schon 1858 eine Niederlassung in Penang eröffnet hatte, tätig gewesen waren. A. Behncke starb nur drei Jahre später. Als Hermann Jebsen sich 1902 aus der Firma zurückzog, wurde sie von Brüdern Heinrich Pickenpack und Johannes Pickenpack übernommen, die zuvor als Angestellte für das Unternehmen tätig gewesen waren. Auch Emil Helfferich war von 1899 bis 1903 für das Unternehmen tätig. Die Firma importierte Eisenwaren und Maschinen aus Deutschland, außerdem vertrat sie diverse Versicherungsgesellschaften in Penang. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 51; Khoo, More than Merchants, S. 48, 56, 119. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| reedereimichaelje_26797 |
Reederei M. Jebsen, Apenrade |
Die Reederei M. Jebsen in Apenrade wurde 1878 von Michael Jebsen sen. gegründet. Sie beschäftigte eine wachsende Zahl von Dampfern, seit 1881 überwiegend in der ostasiatischen Küstenschifffahrt. Außerdem wurden Liniendienste von Hongkong nach Französisch-Indochina und Niederländisch-Indien sowie nach der deutschen Besetzung der Bucht von Kiautschou auch zwischen Qingdao und Shanghai eingerichtet. Mit den Firmen Jebsen & Co. in Hongkong sowie Diederichsen, Jebsen & Co. in Qingdao bestand eine enge Zusammenarbeit. Vgl. Wasmuth/Miller, Drei Makrelen; Becker, Michael Jebsen; Becker, Haiphong Shipping Boycotts. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| jelebuminingandt_40074 |
Jelebu Mining and Trading Company Ltd., Penang |
An der Jelubu Mining and Trading Company Ltd. in Penang, die sich dem Zinnbergbau und -handel widmete und zu diesem Zweck in den 1890er Jahren auch Konzessionen zum Zinnabbau in Britisch-Burma erwarb, waren in den 1890er Jahren auch Behn, Meyer & Co. in Singapur beteiligt. |
ca. 17-mal erwähnt; |
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| cjjohnsco_28142 |
C. J. Johns & Rheder, Hamburg |
Die Firma C. J. Johns Rheder entsandte Mitte der 1840er Jahre das Schiff „Johns“ nach Singapur zu Behn, Meyer & Co.. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| aljohnstonco_60934 |
A. L. Johnston & Co., Singapur |
Die Firma A. L. Johnston & Co. in Singapur wurde 1820 von Alexander Laurie Johnston gegründet
und gehörte zu den ersten europäischen Handelshäusern in den Straits Settlements überhaupt. Vgl.
Helfferich, Behn,
Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 67;
Hale, Pioneer
Merchants, S. 3–41 sowie passim. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| jomein_81229 |
Jomeins, Loyn |
Die Firma Jomeins in Lyon stand um 1891 mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in Geschäftsverbindung, offenkundig war sie vor allem ein Abnehmer von Gambier. |
ca. 14-mal erwähnt; |
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| kaipingtramway_28603 |
Kaiping Railway Company (chinesischer Firmenname: Kaiping Tiehlu Gongsi) |
Aus der Kaiping Railway Company ging in den späten 1880er Jahren die China Railway Company hervor. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| louisfkalkmann_10202 |
Louis F. Kalkmann & Co., Bremen |
Die Firma Louis F. Kalkmann & Co. in Bremen wurde um 1834 von dem Kaufmann und Reeder Ludwig Friedrich Kalkmann (1791–1847) gegründet, der sich vor allem für die deutsche Auswanderung nach Brasilien engagierte. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| kayser_86936 |
Siegfried Kayser, Krefeld |
Das Handelshaus Siegfried Kayer in Krefeld war um 1862 im Seidenhandel zwischen Europa und Japan engagiert und stand mit der Firma Wilhelm Pustau & Co. in Geschäftsverbindung. Zur Krefelder Seidenindustrie: Kriedte, Taufgesinnte und großes Kapital; Kriedte, Stadt am seidenen Faden. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| lknifflerco_79583 |
L. Kniffler & Co., Nagasaki / Yokohama |
Die Firma L. Kniffler & Co. wurde im Frühjahr 1859 von Louis L. Kniffler und Martin Hermann Gildemeister, beide zuvor für Pandel & Stiehaus in Batavia tätig, in der niederländischen Konzession auf Dejima vor Nagasaki gegründet. Da sich nach dem Abschluss des Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrages zwischen Preußen und Japan neben Nagasaki auch Yokohama rasch zu einem wichtigen Hafen für den japanischen Außenhandel entwickelte, richteten sie bald auch dort eine Niederlassung ein, deren Leitung Gildemeister übernahm, während Kniffler in Nagasaki blieb. Die Firma L. Kniffler & Co. beteiligte sich am japanischen Außenhandel zunächst ohne spezielles Profil, d. h. sie exportierte vor allem Rohseide, Rohbaumwolle, Tee, Meeresfrüchte sowie Kupfer und Steinkohle über Shanghai nach China und über Batavia nach Niederländisch-Indien, und sie importierte in erster Linie Tuche, gefolgt von Zink, Blei und Eisen sowie Baumwollgarn über Batavia nach Japan. In den 1860er Jahren weitete die Firma L. Kniffler & Co. das Netz ihrer Geschäftsbeziehungen zielstrebig auf Importfirmen in Europa und den USA aus, vor allem in Lyon, Marseille und London sowie San Francisco. Eisen- und Metallwaren gewannen bei den Importen einen wachsenden Stellenwert, hinzu kamen später japanische Regierungsaufträge für Investitions- und Rüstungsgüter. Kniffler selbst kehrte schon 1865 nach Deutschland zurück und eröffnete 1866 eine weitere Niederlassung in Düsseldorf, die als Einkaufsgesellschaft und Koordinationsstelle für Kontakte nach Westeuropa tätig wurde. Auch Gildemeister ging 1868 nach Deutschland zurück, schied aber aus der Firma aus. In Japan übernahmen Gustav Reddelien (Nagasaki) und Carl Illies sen. (Yokohama) die Führung, wobei Yokohama Ende der 1860er Jahre zum Hauptsitz der Firma wurde. Vor dem Hintergrund des Kampfes um die Wiederherstellung der Kaiserherrschaft gewannen Waffen- und Rüstungsimporte einen immer höheren Stellenwert. L. Kniffler & Co. gelang es, die wachsenden Risiken des Zahlungsausfalls durch vertraglich gesicherte Exportwarenlieferungen zu mildern. Weitere Niederlassungen konnten in Hyōgo (später: Kōbe) und Osaka etabliert werden. Im Auftrag der Firma Siemens lieferte die Firma L. Kniffler & Co. in Düsseldorf 1870 eine erste Telegraphenanlage nach Japan und wies damit den Weg für die nachhaltige Veränderung des Importprofils zu Gunsten von Industriewaren, Maschinen und Anlagen in den folgenden Jahren. 1880 wurde das von Louis Kniffler aufgebaute Unternehmen von Carl Illies sen. übernommen und in die Firma C. Illies & Co. überführt. Vgl. Schmidtpott, Aufstieg. Vgl. auch die digitale Edition: „Die internationale Geschäftskorrespondenz von L. Kniffler & Co. (1859–1876)“. Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Ostasienwissenschaften, Geschichte Japans. URL: https://kniffler.ub.rub.de . |
ca. 22-mal erwähnt; |
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| kobajashi_13618 |
KOBAJASHI |
KOBAJASHI war ein japanischer Kaufmann, der - genau wie sein Sohn - nach 1900 zeitweilig zu den Abnehmern von Produkten der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Japan zählte. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| carlkoelver_57168 |
Carl Kölver, Düsseldorf |
Der Kaufmann Carl Kölver in Düsseldorf stand in den frühen 1860er Jahren mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung und beauftragte sie offenkundig regelmäßig mit Konsignationssendungen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| koeniglichpreussisch_42953 |
Königlich Preußisch-Asiatische Handlungs-Compagnie von Emden auf China |
Die Königlich Preußisch-Asiatische Handlungs-Compagnie von Emden auf China wurde 1750 auf Initiative Friedrichs des Großen gegründet, um begehrte Waren wie Porzellan, Tee, Seide und Lackwaren nicht mehr aus zweiter Hand in London beziehen zu müssen und zugleich den preußischen Führungsanspruch im Außenhandel der deutschen Staaten zu unterstreichen. Zuvor hatte ein Erbfall die Stadt Emden mit ihrem direkten Zugang zur Nordsee eher zufällig unter preußische Herrschaft gebracht. Doch diese Handelsgesellschaft, die 1752 mit der Fregatte „König von Preußen“ ein erstes eigenes Schiff auf Handelsexpedition nach Kanton entsandte, das dort auch freundlich aufgenommen wurde, blieb ein extravagantes politisches Prestigeprojekt, das zwar viel Aufsehen bei den europäischen Nachbarstaaten erregte, sich wirtschaftlich aber nicht trug und bald wieder zum Erliegen kam. Insgesamt waren die Schiffe der Königlich Preußisch-Asiatischen Handlungs-Compagnie von Emden auf China nur sechs Mal auf Fahrt gegangen. Vgl. Ring, Asiatische Handlungscompagnien; Schui, Prussia's 'Trans-Oceanic Moment', S. 143–160; Eberstein, Preußen und China, S. 37–42. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| preussischeseehandl_58108 |
Königlich Preußische Seehandlungs-Societät bzw. Königliche Seehandlung (Preußische Staatsbank), Berlin |
Die 1772 gegründete Königlich Preußische Seehandlungs-Societät in Berlin wurde zunächst als staatliches Seefahrtsunternehmen tätig, blieb im Vergleich mit ihren englischen und holländischen Vorbildern, der East India Company (EIC) und der Vereenigden Oostindischen Compagnie (VOC), im Überseehandel mit Ostasien aber nahezu bedeutungslos. Im Zuge der Napoleonischen Kriege mit der Verwaltung der Staatsschulden beauftragt, betätigte sich seither verstärkt auch als Bank. 1807 wurde sie dem preußischen Finanzministerium unterstellt, agierte seit 1822 aber als ein selbstständiges Unternehmen und war mit einigen überseeischen Unternehmungen befasst, u. a. zum Zweck des Vertriebs schlesischer Textilwaren in Mittel- und Südamerika. In den 1830er Jahren stieg sie in den Bau von Dampfschiffen ein und war bis 1848 selbst als Dampfschifffahrtsgesellschaft aktiv. Schon seit 1845 überwiegend als Staatsbank tätig, firmierte das Unternehmen 1904 um zur Königlichen Seehandlung (Preußische Staatsbank) und 1918 schließlich zur Preußischen Staatsbank (Seehandlung). Bis 1945 war sie in allen Bereichen des Bankgeschäfts aktiv, wurde 1947 in den Stand einer „ruhenden Altbank“ versetzt und 1983 schließlich liquidiert. Vgl. Meuß, Unternehmungen; Radtke, Preußische Seehandlung; Eberstein, Preußen und China, S. 89–126. |
ca. 17-mal erwähnt; |
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| kolonialebank_27952 |
Koloniale Bank, Batavia |
Die Koloniale Bank in Batavia, die sich in hohem Maße an der Finanzierung von Zuckerrohr- und Kaffeeplantagen in Niederländisch-Indien beteiligt hatte, geriet 1884 infolge des Zerfalls der Zucker- und Kaffeepreise in eine schwere Krise, von der auch die Nederlandsch-Indische Handelsbank und das Handelshaus Dorrepaal & Co. betroffen waren. Vgl. De Bree, Javasche Bank, hier Bd. 2, S. 243; Jonker/Sluyterman, At Home on the World Markets, S. 205f. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| gwkoning_17671 |
G. W. Koning Jr., Rotterdam |
Die Firma G. W. Koning jr. in Rotterdam half der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur, Geschäftskontakte in den Niederlanden anzubahnen, bestand aber darauf, dass auch Behn, Meyer & Co. einen Teil der Risiken tragen mussten, also keine reinen Kommissionsgeschäfte vereinbaren konnte. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 143f. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| koninklykenpaketva_67787 |
Koninklijke Paketvaart Maatschappij (KPM), Rotterdam |
Die Koninklijke Paketvaart Maatschappij (KPM) in Rotterdam übernahm 1891 die bisher von der N. V. Stoomvaart Maatschappij „Nederland“ angebotenen Dampferlinien in Niederländisch-Indien und baute sie zu einem dichten Netz aus, das die Inseln des Archipels enger mit einander verband. Vgl. Campo, Koninklijke Paketvaart Maatschappij; Jonker/Sluyterman, At Home on the World Markets, S. 196. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| konsortiumfuerasia_86874 |
Konsortium für Asiatische Geschäfte (KfAG) |
Dem Konsortium für Asiatische Geschäfte gehörten neben den
Gründungsmitgliedern der Deutsch-Asiatischen Bank weitere deutsche Banken an, die sich an
verschiedenen Investitionsprojekten in Asien beteiligten. Protokolle der Sitzungen des KfAG aus den Jahren 1911 sind
überliefert in: HADB, S 2592, Protokolle der
Sitzungen aus den Jahren 1914 bis 1926 finden sich in: Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv (RWWA),
Abt. 600, K/Kons/356,
Bd. 1 und 2. |
ca. 29-mal erwähnt; |
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| kroenke_63512 |
Krönke, Hamburg |
Die Firma Krönke nahm um 1881 in Hamburg die Vertretung der Firma Carlowitz & Co. mit Hauptsitz in Shanghai wahr. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| friedrkrupp_79963 |
Friedr. Krupp (seit 1903: Friedr. Krupp AG), Essen |
Für die Firma Friedr. Krupp in Essen erwiesen sich China und Japan im 19. Jahrhundert als wichtige neue Absatzmärkte für Waffen, Rüstungsgüter und Eisenbahnbaumaterialien. Sie bediente sich dabei wechselnder Vertretungen, u. a. H. Mandl & Co. und Carlowitz & Co. in China sowie C. Illies & Co. in Japan. Vgl. Baur, China um 1900; Bähr/Lesczenzki/Schmidtpott, C. Illies & Co., passim. |
ca. 13-mal erwähnt; |
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| kruseco_22149 |
Kruse & Co., Hongkong |
Die Firma Kruse & Co. betrieb um 1881 in Hongkong ein Ladengeschäft für Juwelen, Porzellan, Tabak und Weine. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| kuehn_91791 |
Kühn |
Kühn war um 1840 als Fachmann mit der gewerblichen Taxierung von Tee befasst. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| kuhnloebco_59833 |
Kuhn, Loeb & Co., New York |
Die 1867 gegründete Investmentbank Kuhn, Loeb & Co. in New York beteiligte sich in wachsendem Maße an der amerikanischen Industriefinanzierung und konnte dabei dank der guten Verbindungen ihres Teilhabers Jakob Heinrich Schiff auch auf den deutschen Kapitalmarkt zugreifen. Schiff stieg zur Führungspersönlichkeit der Bank auf, unter dessen Leitung sie sich nicht nur zu einer der größten amerikanischen Investmentbanken entwickelte, die sich insbesondere im Eisenbahnbau engagierte, sondern auch an internationalen Finanzierungskonsortien beteiligt war, insbesondere für japanische Staatsanleihen. Vgl. Kuhn, Loeb & Co.; Roberts, Jewish Bankers; Gower, Jacob Schiff. |
ca. 14-mal erwähnt; |
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| laeisz_57424 |
F. Laeisz, Hamburg |
Die von Ferdinand Laeisz (1801–1887) etablierte Reederei ging aus einer seit 1824 bestehenden Firma hervor, die 1840 ihr erstes eigenes Segelschiff erwarb. Die Reederei wurde bekannt für ihre schnellen und großen Segelschiffe, die sowohl in der Atlantik- als auch in der Pazifikfahrt eingesetzt wurden. Sie arbeitete seit den späten 1850er Jahren eng mit Louis Kniffler und Martin Hermann Gildemeister in Batavia und Nagasaki zusammen. Mit der Brigg „Schiller“ stellte sie das erste deutsche Schiff zur Verfügung, das 1859 Japan erreichte, allerdings nicht unter Hamburger, sondern unter niederländischer Flagge. Um 1880 nahm die Reederei F. Laeisz in Hamburg die Vertretung der Firma Arnhold, Karberg & Co. in Kanton wahr. Vgl. Rohrbach/Piening/Schmidt, FL. Die Geschichte einer Reederei; Prager, Reederei F. Laeisz; Klingbeil, Die Flying P-Liner. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| lagnierco_36023 |
A. Lagnier & Co., Batavia |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| lagnusco_31642 |
Lagnus & Co. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| johannlangwitwes_39926 |
Joh. Lange Sohn‛s Witwe & Co., Bremen |
Das 1642 gegründete Handelshaus Joh. Lange Sohn‛s Witwe & Co. in Bremen wurde seit 1802 von Wilhelm Heinrich Oelrichs geleitet und zählte im frühen 19. Jahrhundert zu den angesehensten in der Hansestadt. Bis dahin vor allem im Handel mit Nord-, Mittel- und Südamerika tätig, stieg die Firma in den 1830er und 1840er Jahren auch in den Handel mit Ostasien ein. Nach seiner Ausbildung in Hamburg war Theodor August Behn als Comis für Joh. Lange Sohn‛s Witwe & Co. tätig und wurde 1839 als Supercargo mit einer Handelsexpedition nach Ostasien entsandt, die er 1840 zur Gründung seines eigenen Unternehmens in Singapur nutzte, an dem sich auch Joh. Lange Sohn‛s Witwe & Co. beteiligten. Der Bankier Wilhelm Heinrich Oelrichs war zu dieser Zeit noch immer Teilhaber der Firma, inzwischen gemeinsam mit G. C. Oelrichs, die Leitung lag jedoch in den Händen des Teilhabers Carl Friedrich Ludwig Hartlaub. Die Geschäftsbeziehungen zwischen Joh. Lange Sohn‛s Witwe & Co., die sich immer mehr auf die Reederei verlegten und auch an anderen deutschen Ostasienhandelshäusern wie beispielsweise Melchers & Co. in Hongkong beteiligten, und der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur blieben freundlich. 1886 versuchten Joh. Lange Sohn‘s Witwe & Co., deren Hauptgeschäft noch immer der Tabakimport aus Mittelamerika war, eine eigene Tabakplantage in der Provinz Asahan auf Sumatra zu etablieren, was jedoch am niederländischen Monopolanspruch scheiterte. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, passim. |
ca. 22-mal erwähnt; |
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| oelmuehlevonadolfl_85607 |
Ölmühle von Adolf Langen, Koepang (Insel Timor) |
Der von Adolf Langen in den frühen 1880er Jahren betriebene Aufbau einer Ölmühle in Koepang auf der Insel Timor in Niederländisch-Indien führte nicht zum Erfolg, sondern bescherte den Investoren, darunter der Kölner Unternehmer Eugen Langen und die Firma J. J. Langen & Söhne erhebliche Verluste. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| dampfsaegewerkvona_24993 |
Sägewerk von Adolf Langen, Toeal (Key-Inseln) |
Der von Adolf Langen in den 1880er Jahren betriebene Aufbau eines Sägewerks mit angegliederten Plantagen in Toeal auf den Key-Inseln in Niederländisch-Indien führte ebenfalls nicht zum Erfolg, sondern bescherte den Investoren, darunter der Kölner Unternehmer Eugen Langen und die Firma J. J. Langen & Söhne weitere erhebliche Verluste. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| jjlangensoehn_17573 |
J. J. Langen & Söhne, Köln |
Die Firma J. J. Langen & Söhne in Köln ging aus der Kölner Zuckerraffinerie Schleußner & Heck hervor, die der Zuckerfabrikant Johann Jakob Langen (1794–1869) im Jahr 1845 übernahm, um sie mit mehreren seiner Söhne weiterzuführen. Sein Sohn Eugen Langen trat 1858 als Teilhaber in das Unternehmen ein und führte es seit 1869, als der Vater starb, gemeinsam mit drei Brüdern weiter; 1883 zog er sich aus dem Unternehmen zurück. Durch wirtschaftliche Misserfolge und die Auszahlung von Nachkommen der Teilhaber verschlechterte sich die finanzielle Situation des Unternehmens seit den 1890er Jahren zusehends, bevor es 1910 in Liquidation ging. Vgl. Oepen-Domschky, Kölner Wirtschaftsbürger, S. 100. |
ca. 37-mal erwähnt; |
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| langenwolf_65490 |
Langen & Wolf, Wien |
Die Firma Langen & Wolf mit Sitz in Wien war eine Tochter der Gasmotoren-Fabrik Deutz AG. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lautshaesloop_38198 |
Lauts & Haesloop, Anping / Shantou |
Die Firma Lauts & Haesloop wurde 1883 von Johann Lauts und Lüder Haesloop in Anping auf der Insel Taiwan gegründet, die zuvor beide für die Firma Dircks & Co. in Shantou tätig gewesen waren, die 1883 in Konkurs gegangen war. Lauts und Haesloop übernahmen zunächst die Niederlassung von Dircks & Co. auf der Insel Taiwan, 1886 etablierten sie außerdem eine Niederlassung in Shantou und wandten sich verstärkt dem Geschäft mit Kulitransporten nach Niederländisch-Indien zu. Auch nachdem die von Lauts 1893 gemeinsam mit Oscar Wegener gegründete Firma Lauts, Wegener & Co. in Hongkong im Jahr 1907 von Jebsen & Co. übernommen worden war, bestand die Firma Lauts & Haesloop weiter, verlagerte ihren Schwerpunkt und schließlich auch ihren Sitz allerdings nach Shantou. Vgl. Waßmann, (Selbst-)Bilder. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| lautswegenerco_61240 |
Lauts, Wegener & Co., Hongkong |
Die Firma Lauts, Wegener & Co. in Hongkong wurde 1893 von Johann Lauts und Oscar Wegener gegründet, die sich auf den Import europäischer Industriewaren konzentrierten. Doch nachdem ein chinesischer Komprador der Firma wegen hoher Verschuldung untergetaucht war, geriet sie 1902 in eine schwere Krise, die Oscar Wegener in den Selbstmord trieb, später mit Unterstützung der Firma Melchers & Co. jedoch überwunden werden konnte. Als im Herbst 1906 ein Taifun, der große Zerstörungen in Hongkong anrichtete, die Lage erneut verschlechterte, beschloss Johann Lauts, das Geschäft an die Firma Jebsen & Co. in Hongkong zu verkaufen. Vgl. Hänisch, Jebsen & Co., S. 93f.; Waßmann, (Selbst-)Bilder. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| leliebertoxf_12796 |
L. E. Lebert & Oxford, Kanton |
Die Firma L. E. Lebert & Oxford wurde 1857 in Kanton gegründet. Da sich der Hamburger L. E. Lebert schon im Dezember 1857 wieder aus der Firma zurückzog, firmierte sie Anfang 1858 um zu Oxford & Co., für die nun Adolph Bourjau und Carl Albert Hubener zeichnungsberechtigt waren. Sie gründeten bald darauf allerdings ihr eigenes Unternehmen namens Bourjau, Hubener & Co.. Für Oxford & Co. waren später auch der Deutsche Jacob Arnhold und der Däne Peter Karberg tätig, die sich 1865 freilich ebenfalls entschlossen, ihre eigene Firma Arnhold, Karberg & Co. zu gründen. Vgl. Smith, German Speaking Community, S. 26. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| lembkeco_21919 |
Lembke & Co., Hongkong |
Die Firma Lembke & Co. mit Hauptsitz in Hongkong unterhielt um 1881 eine Zweigniederlassung in Hamburg, die Firma J. Lembke & Co., die durch Paul Ehlers repräsentiert wurde. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| juliusleser_10035 |
Julius Leser |
Julius Leser stand der Firma Behn, Meyer & Co. um 1862 mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| levy_92035 |
Levy |
Die Firma Levy nahm um 1881 in Hamburg die Vertretung der Firma Carlowitz & Co. mit Hauptsitz in Shanghai wahr. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lewinstein_67922 |
Lewinstein |
Die deutsche Firma Lewinstein, die in der Farbenherstellung tätig war, stand in den 1880er Jahren mit der Firma H. Ahrens & Co. Nachf. in Japan in Kontakt. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| levispeat_85571 |
Lewis and Peat, London |
Die Firma Lewis and Peat in London veröffentlichte regelmäßig Marktberichte über die Entwicklung des Kautschukmarktes in der englischsprachigen Presse Singapurs und Malayas, insbesondere in der The Singapore Free Press & Mercantile Adviser. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lienhardthoerder_18985 |
Lienhardt & Hoerder, London |
Als Mitarbeiter der Firma Lienhardt & Hoerder in London nahm W. Rost um 1881 die Vertretung der Firma Carlowitz & Co. in Shanghai wahr, deren Teilhaber er war. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| rudolphlindauco_70946 |
Rudolph Lindau & Co., Yokohama |
Die Firma Rudolph Lindau & Co. wurde 1864 von dem aus Preußen stammenden Rudolph Lindau etabliert und wollte eng mit der Firma Wm. Pustau & Co. in Hongkong und Shanghai zusammenarbeiten, ging aber schon 1869 wieder in Liquidation, als Rudolph Lindau nach Europa zurückkehrte. Vgl. Meissner, Deutsche in Japan, 1639–1939, S. 28f., 32, 36, 58. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lindsaycoshan_55612 |
Lindsay & Co., Shanghai |
Die britische Firma Lindsay & Co. in Shanghai stellte 1855 ihren Mitarbeiter William Hogg als hanseatischen Konsul für die Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg zur Verfügung. Vgl. Becker, Merchant-Consuls, S. 343, 345f. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| lipmanngeffken_64373 |
Lipmann & Geffcken, Hamburg |
Lipmann & Geffcken war in den 1850er Jahren ein bedeutendes Hamburger Handelshaus für den Im- und Export medizinischer Drogen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 137. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lobnitzco_77396 |
Lobnitz, Coulburn & Co., Renfrew |
Die Schiffswerft Lobnitz, Coulburn & Co. in Renfrew wurde 1874 gegründet. Sie ging aus einer Fusion verschiedener kleinerter Firmen hervor und war auf den Bau von Baggerschiffen spezialisiert. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| frwmfrlohma_33611 |
Fr. Wm. & Fr. Lohmann, Altenvoerde bei Milspe |
Die Firma Fr. Wm. & Fr. Lohmann in Altenvoerde bei Milspe stand in den frühen 1860er Jahren über die Lieferung von Eisenwaren mit der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur in Geschäftsverbindung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| londonjointstock_90047 |
London Joint-Stock Bank, London |
Die London Joint-Stock Bank wurde 1836 als Aktienbank gegründet und stellte spätestens seit den 1890er Jahren eine wachsende Konkurrenz für die inhabergeführten Merchant Banks in London dar. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 121, 164. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| londoncountybank_36182 |
London & County Bank, London |
Die London & County Bank fusionierte 1909 mit der London & Westminster Bank zur London County & Westminster Bank, die - ähnlich wie die London Joint-Stock Bank - eine immer stärkere Konkurrenz für die inhabergeführten Merchant Banks in London darstellte. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 121. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| londonwestminste_35295 |
London & Westminster Bank, London |
Die 1834 gegründete London & Westminster Bank in London unterhielt enge Verbindungen zur Hongkong and Shanghai Banking Corporation und diente ihr als vorrangiges Refinanzierungsinstitut. 1909 fusionierte sie mit der London & County Bank zur London County & Westminster Bank, die wiederum - nach weiteren Übernahmen - 1918 auch Parr‛s Bank schluckte. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, passim; King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 2, passim. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| lorenzendreyer_13313 |
Lorenzen & Dreyer, Hamburg |
Die Firma Lorenzen & Dreyer in Hamburg stand seit den 1830er Jahren mit dem britisch-deutschen Handelshaus Boustead, Schwabe & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 67. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lowebinghammat_54756 |
Lowe, Bingham & Matthews, Hongkong |
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Lowe, Bingham & Matthews in Hongkong wurde 1914 von Adolf Widmann vorgeschlagen, die kriegsbedingte Liquidation der Firma Melchers & Co. in Hongkong vorzunehmen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| luehrmann_75739 |
Stephan Lührmann & Co. |
Stephan Lührmann & Co. standen der Firma Behn, Meyer & Co. um 1862 mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 145. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| macvicarco_59795 |
MacVicar & Co., Kanton |
Das britische Handelshaus MacVicar & Co. in Kanton, dessen Teilhaber John MacVicar schon 1829 zum Konsul der Hansestadt Hamburg in Kanton berufen worden war, stellte sich 1840 auch als Referenz für die Geschäftsgründung von Behn, Meyer & Co. in Singapur zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 70. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| macvicarburnco_75787 |
MacVicar, Burn & Co., Bombay |
Das britische Handelshaus MacVicar, Burn & Co. in Bombay, dessen Teilhaber John MacVicar schon 1829 zum Konsul der Hansestadt Hamburg in Kanton berufen worden war, stellte sich 1840 auch als Referenz für die Geschäftsgründung von Behn, Meyer & Co. in Singapur zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 70. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| magdeburgerallgeme_14885 |
Magdeburger Allgemeine Versicherungs-AG, Magdeburg |
Die 1871 von der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft als Tochterunternehmen gegründete Magdeburger Allgemeine Versicherungs-AG in Magdeburg entwickelte sich unter der Leitung von Ferdinand Hahn (1845–1906) zu einem bedeutenden Anbieter von Unfall-, Transport- und Haftpflichtversicherungen. Vgl. Koch, Versicherungswirtschaft, S. 114. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| magniacco_64068 |
Magniac & Co., Kanton |
Die schon um 1799 von Charles Magniac etablierte Firma Magniac & Co. in Kanton, die in den folgenden Jahren bei Aufnahme neuer Teilhaber mehrfach umfirmierte, aber 1824 zu ihrem ursprünglichen Namen zurückkehrte, wurde 1828 von William Jardine und James Matheson übernommen und vier Jahre später umbenatt zu Jardine, Matheson & Co. Vgl. Becker, Merchant-Consuls, S. 332–336. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| malcolm_35485 |
Malcolm |
Ein amerikanisches Bankhaus namens Malcolm konnte nicht identifiziert werden. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| mandlco_53446 |
H. Mandl & Co., Shanghai (chinesischer Firmenname: Hsinyi) |
Die von dem Österreicher Hermann John Mandl (1856–1922), zuvor Angestellter von Telge & Co. sowie Jardine, Matheson & Co., im Jahr 1887 gegründete Firma H. Mandl & Co. in Shanghai wurde alsbald mit der Vertretung der Firma Friedr. Krupp in China und zeitweise auch Japan (1890 bis 1893) betraut, nahm also die Interessen des führenden deutschen Stahl- und Rüstungsgüterproduzenten mit seinen großen und modernen Gussstahlwerken in Essen sowie bald auch in Magdeburg und Kiel wahr. Auch die Vertretung des Siemens-Konzerns lag zeitweilig in den Händen von H. Mandl & Co. 1906 wurde die Firma von Carlowitz & Co. in Shanghai übernommen, wobei ihr früherer Inhaber, C. Bertram Rosenbaum, zugleich Teilhaber von Carlowitz & Co. wurde. Vgl. Beutler, Carlowitz & Co., S. 66; Eberstein, Hamburg - China, S. 193; Baur, China um 1900, S. 738 und passim; Schmidtpott, Aufstieg, S. 80f. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| boosvanmanenco_49893 |
Boos van Manen & Co. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| wmansfieldco_58293 |
W. Mansfield & Co., Singapur |
Das britische Handelshaus W. Mansfield & Co. war seit 1864 in Singapur ansässig. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 58. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| mathesonco_64480 |
Matheson & Co., London |
Die Firma Matheson & Co. in London vertrat die Interessen von Jardine, Matheson & Co. mit Hauptsitz in Hongkong. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| jdmathaei_11849 |
J. D. Matthai, Hamburg |
Das Handelshaus J. D. Matthai in Hamburg stand in den frühen 1860er Jahren sowohl mit Geschäftspartnern in Stockholm als auch in Singapur in Verbindung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| jfmayer_82902 |
J. F. Mayer, Eupen |
Die Firma J. F. Mayer in Eupen handelte mit Tuchwaren und wickelte in den frühen 1860er Jahren gemeinsame Geschäfte mit dem Handelshaus H. C. Bock in Hamburg und Behn, Meyer & Co. in Singapur ab. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 145. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| mckerrow_34890 |
McKerrow, Singapur |
McKerrow galt um 1891 als ein eher kleines Handelshaus in Singapur. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| hhmeierco_24410 |
H. H. Meier & Co., Bremen |
Das von Hermann Henrich Meier sen. gegründete Handelshaus H. H. Meier & Co. in Bremen, in dem auch Hermann Henrich Meier jun. seine kaufmännische Ausbildung absolvierte, stellte sich 1846 als Referenz für das neu eröffnete Ostasienhandelhaus Carlowitz & Co. in Kanton zur Verfügung und gewährte auch Behn, Meyer & Co. in Singapur, als diese durch die Weltwirtschaftskrise von 1857 in finanzielle Bedrängnis gerieten, Aufschub im Hinblick auf offene Forderungen. Vgl. Beutler, Carlowitz & Co., S. 21–23, 44; Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 96, 140f. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| cmelchersco_92394 |
C. Melchers & Co., Bremen |
Das 1806 von Carl Focke und Carl Melchers unter dem Namen Focke & Melchers gegründete Unternehmen war zunächst vor allem im transatlantischen Tabakhandel tätig. Nach dem Ausscheiden Carl Fockes firmierte es 1814 um zu C. Melchers & Co. und widmete sich nun auch der Tabakverarbeitung; hinzu kam der Aufbau einer eigenen Segelschiffreederei und der Einstieg in das Versicherungsgeschäft. Das expandiere Unternehmen stützte sich seit 1846 auf eine Tochtergesellschaft in Mexiko, seit 1853 auf eine weitere Tochtergesellschaft in Honolulu. Vor dem Hintergrund wachsender Konkurrenz durch den 1857 mit der eigenen Beteiligung gegründeten Norddeutschen Lloyd und um das Handelsgeschäft nach Ostasien ausdehnen zu können, wurde die Segelschiffsreederei Anfang der 1860er Jahre aufgegeben. Die Neuausrichtung des Unternehmens kam mit der 1866 erfolgten Gründung der Firma Melchers & Co. in Hongkong deutlich zum Ausdruck. - Zur Unternehmensgeschichte liegen einige Selbstdarstellungen und Jubiläumsschriften, eine knappe Skizze der Entwicklung bis 1918 und die Ausarbeitungen des langjährigen Mitinhabers Henning Melchers, bisher aber keine wissenschaftlich fundierte, umfassende Darstellung vor. Vgl. C. Melchers & Co. Bremen (1911) ; 150 Jahre C. Melchers & Co. Bremen. 90 Jahre Melchers & Co. China; Treue, C. Melchers & Co.; Melchers, Geschichte der Firma Melchers; Melchers, China und Melchers. |
ca. 52-mal erwähnt; |
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| melchersco_82793 |
Melchers & Co., Hongkong |
Das 1866 durch die Firma C.
Melchers & Co. in Bremen
und die beiden Kaufleute Hermann Melchers und Adolf
André gegründete Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem der
grössten deutschen Chinahandelshäuser, das Niederlassungen in Shanghai (seit 1877), Hankou (seit 1884), Kanton (seit 1892), Tianjin (seit 1898), Chinkiang (seit 1901), Ichang (seit 1901), Chunking (seit 1909) und Tsingtau (seit 1910) unterhielt. Melchers
& Co. beteiligten sich an der Hongkong and Shanghai Banking Corporation
(HSBC). 1885 übernahmen Melchers & Co. die Generalvertretung
des Norddeutschen Lloyd
in China und trieben gemeinsam mit
diesem die Entwicklung der Schifffahrt auf dem Jangtsekiang voran. Zu den Teilhabern des Unternehmens gehörte von
1894 bis 1899 auch Gustav
Adolf Melchers, ein Neffe des Mitbegründers. Bei Beginn des Ersten
Weltkriegs betrieben Melchers & Co. mit mehr als 50 Fluss- und
Küstendampfern sowie zehn Überseedampfern insgesamt zwei Haupt- und zwölf
Zweiglinien in Ostasien
und Ozeanien, indem sie
Verbindungen zwischen Hongkong und Neuguinea
sowie den Salomon-Inseln
anboten. Sie beschäftigten zu dieser Zeit mehr als 100 europäische und rund
850 chinesische Angestellte, außerdem waren 3.500 chinesische Arbeiter für das Haus
tätig. - Zur Unternehmensgeschichte liegen einige Selbstdarstellungen und
Jubiläumsschriften, eine knappe Skizze der Entwicklung bis 1918 und die
Ausarbeitungen des langjährigen Mitinhabers Henning Melchers, bisher aber keine
wissenschaftlich fundierte, umfassende Darstellung vor. Vgl. C. Melchers & Co. Bremen
(1911) ; 150 Jahre C. Melchers & Co. Bremen. 90 Jahre Melchers
& Co. China; Treue, C. Melchers & Co.;
King, Hongkong and
Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, passim; King, Hongkong and Shanghai
Banking Corporation, Bd. 2, passim; Melchers, Geschichte der
Firma Melchers; Melchers, China und
Melchers. |
ca. 196-mal erwähnt; |
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| melchersrungec_29246 |
Melchers, Runge & Co., London |
Die 1877 von Eduard Melchers ((1845–1921) gegründete Firma Melchers & Runge in London stand in enger Verbindung zum Stammhaus C. Melchers & Co. in Bremen und zur Firma Melchers & Co. in Hongkong. Vgl. Treue, „Melchers“. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| mendelssohnco_48505 |
Bankhaus Mendelssohn & Co., Berlin |
Das 1795 gegründete Bankhaus Mendelssohn & Co. in Berlin pflegte gute Beziehungen zu Russland und engagierte sich seit Mitte des 19. Jahrhundert im Emissionsgeschäft verstärkt für russische Staats- und Eisenbahnanleihen. Mit dem Ersten Weltkrieg brachen diese Verbindungen ab. Zur weiteren Entwicklung der Bank, die 1938 „arisiert“ wurde: Vgl. Panwitz, Haus des Kranichs. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| menzellco_81447 |
Menzell & Co., Hamburg |
Die Firma Menzell & Co. in Hamburg betrieb seit 1906 die Hamburg-Bremer Afrika-Linie (HBAL), die in Konkurrenz zur Afrikanischen Dampfschiffs-Actiengesellschaft (Woermann-Linie) stand. Diese Linie konnte sich aber nicht behaupten und wurde schon bald vom Norddeutschen Lloyd übernommen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| mercantilebankof_68720 |
Mercantile Bank of Bombay s. |
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0-mal erwähnt |
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| mercantilebankof_32532 |
Mercantile Bank of India Ltd. s. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| hjmerckco_11712 |
H. J. Merck & Co., Hamburg |
Das 1799 gegründete Handelshaus H. J. Merck & Co. in Hamburg stieg im 19. Jahrhundert zu einer bedeutenden Merchant Bank auf, die Kredite an andere Handelshäuser vergab, mit Wechseln und Anleihen handelte und sich u. a. an der Finanzierung der HAPAG beteiligte. Vgl. Kamossa, H. J. Merck & Co.. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| messageriesmaritim_88251 |
Compagnie des Messageries Maritimes, Paris |
Die seit 1871 unter dem Namen Compagnie des Messageries Maritimes firmierende französische Reederei geht auf die schon 1835 von der französischen Regierung ins Leben gerufene und staatlich kontrollierte Compagnie des Services Maritimes de Messageries Nationale zurück, die seit 1851 eine unabhängige private Gesellschaft war und ihre Tätigkeit in den 1850er und 1860er Jahren vom Mittelmeer rasch auf die Überseeschifffahrt nach Südamerika und Ostasien ausgeweitet hatte. Von Saigon in Französisch-Indochina ausgehend unterhielt sie später Dampferlinien nach China, Japan und Australien. Vgl. Berneron-Couvenhes, Internationalisation; Berneron-Couvenhes, Les Messageries Maritimes; Becker, France and Germany, passim. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| arnoldottomeyer_90327 |
Arnold Otto Meyer, Hamburg |
Die Firma Arnold Otto Meyer in Hamburg wurde 1857 von dem in die Hansestadt zurückgekehrten Arnold Otto Meyer gegründet, der zuvor einige Jahre in dem von Theodor August Behn gemeinsam mit seinem älteren Bruder Valentin Lorenz Meyer etablierten Handelshaus Behn, Meyer & Co. in Singapur tätig gewesen war. Die neue Firma in Hamburg sollte die Interessen von Behn, Meyer & Co. in Deutschland und Europa wahrnehmen. Arnold Otto Meyer trug durch seine persönliche Präsenz in Hamburg maßgeblich dazu bei, dass die Firma Behn, Meyer & Co. mit ihren internationalen Verflechtungen die Weltwirtschaftskrise von 1857 weitgehend unbeschadet überstand, denn es gelang ihm, ihre Gläubiger in Hamburg, Bremen und London zu einem langfristigen Zahlungsaufschub zu bewegen. Da er im Sommer 1862 zur Überwindung der Krisenfolgen nochmals für einige Jahre nach Singapur zurückkehrte, spielte die von ihm gegründete Firma Arnold Otto Meyer zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Das änderte sich, als Arnold Otto Meyer 1864 nach Hamburg zurückgekehrt war und die Geschicke der beiden Schwesterfirmen nun von Hamburg aus als deren führender Kopf zu lenken begann. Mit den anderen Teilhabern von Behn, Meyer & Co. in Singapur stand er in einem intensiven brieflichen Austausch. Als er sich zur Jahrhundertwende aus den beiden Schwesterfirmen zurückzog, um ihre Geschicke künftig nur noch als stiller Gesellschafter zu begleiten, übernahmen sein Sohn Eduard Lorenz Meyer, Adolf Laspe und Franz Heinrich Witthoefft die verantwortliche Leitung der Geschäfte. Unter ihrer Führung entwickelte sich die Firma Arnold Otto Meyer zur eigentlichen Schaltzentrale des Handelshauses Behn, Meyer & Co. in Singapur, das 1906 in eine Aktiengesellschaft britischen Rechts umgewandelt wurde und nun stark expandierte. Die Firma Arnold Otto Meyer selbst eröffnete vor dem Ersten Weltkrieg keine Niederlassungen in Ostasien, beteiligte sich aber an einigen Gesellschaften, so beispielsweise an dem 1910 gegründeten Straits und Sunda Syndikat, das in die Plantagenwirtschaft Südostasiens investierte. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1; Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2; Kleinsteuber, Merchants. |
ca. 145-mal erwähnt; |
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| hcmeyerjr_27006 |
H. C. Meyer jr., Hamburg |
Die 1816 von Heinrich
Christian Meyer sen. gegründete Stuhlrohrfabrik galt bald als eine der modernsten
Fabrik Hamburgs, in der 1839 die
erste Dampfmaschine
der Hansestadt zum industriellen Einsatz kam. Nach dem frühen Tod des
Gründers wurde das Unternehmen von seinen Nachfahren, darunter seine Söhne
Heinrich Adolph
Meyer und Heinrich
Christian Meyer jun., fortgeführt und stieg zur größten Stuhlrohrfabrik der Welt
auf, mit eigenen Niederlassungen in Südostasien. Vgl. Rednak, Geschichte der Firma H. C. Meyer
jr. Rednak, „Meyer, Heinrich
Christian“; Rednak, „Meyer, Heinrich
Adolph“. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| meyerco_87011 |
Meyer & Co., Hongkong (chinesischer Firmenname: Mee Yeh Yang Hong) |
Die Firma Meyer & Co. in Hongkong wurde 1866 von den beiden Brüder H. C. Eduard Meyer und W. D. Johannes
Meyer gegründet und stützte sich seit 1873 auf eine Schwesterfirma in Tianjin. Unter dem chinesischen
Firmennamen Mee Yeh Yang Hong wurden später weitere Niederlassungen in Shanghai, Hankou, Tsingtau, Peking, Shenjang und Jinan eröffnet, über die Handel in ganz Ostasien betrieben wurde. Um 1881
lag die Leitung des Hauses bei A. E. Meyer. 1908 wurde das Handelshaus durch
Verkauf umfirmiert zu Garrels,
Börner & Co. Vgl. die Website der Firma Meyer-Glitza, Frese
GmbH & Co. KG: https://www.meyer-glitza.de/de/unternehmen/profil/
[letzter Aufruf: 01.03.2022]. |
ca. 21-mal erwähnt; |
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| arnoldottomeyer_36526 |
Arnold Otto Meyer & Co., London |
Die Firma Arnold Otto Meyer & Co. in London wurde 1906 von den drei Teilhabern der Firma Arnold Otto Meyer in Hamburg, nämlich Eduard Lorenz-Meyer, Adolf Laspe und Franz Heinrich Witthoefft, gemeinsam mit Otto Sielcken gegründet, um eine stärkere Präsenz am Finanzplatz London zu gewinnen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 106f. |
ca. 11-mal erwähnt; |
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| emeyerco_88278 |
E. Meyer & Co., Hamburg |
Die Firma E. Meyer & Co. in Hamburg wurde 1877 gegründet von H. C. Eduard Meyer und Carl Andreas Wolter.
Meyer, der schon 1866
gemeinsam mit seinem Bruder W. D. Johannes Meyer die Firma Meyer & Co. in Hongkong etabliert hatte, wollte
dadurch die Geschäftsverbindungen seines Hauses in Hongkong mit Europa stärken. Zur besseren Vertretung ihrer
Interessen eröffnete die Firma E. Meyer & Co. 1883 zudem eine
Niederlassung in London. Nach dem
Abschluss des Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrages zwischen Deutschland
und Korea (26. November 1883) eröffneten E. Meyer & Co.
gestützt auf eine Kooperation mit Robert Seitz außerdem ein Büro mit
angegliederten Lagerhäusern
in Chemulpo, dem Hafen von Seoul. Nach der Ankunft von Carl Andreas Wolter, der von Hamburg nach Korea entsandt wurde, ging aus diesem Büro die
Niederlassung Chemulpo hervor.
Unterstützt wurde Wolter durch den zuvor in Nagasaki tätigen Carl
Otto Lührs, der später zum Leiter der Niederlassung Chemulpo aufstieg. Im Oktober 1907 verkauften
E. Meyer & Co. ihre Niederlassung in Korea an Carl
Andreas Wolter, der sie 1908 zu Carl Wolter & Co. umfirmierte. Kurz
darauf ging die Firma E. Meyer & Co. in Liquidation; aus ihr ging die Firma Garrels & Börner
hervor. - Die Niederlassung Tianjin
der Hongkong and Shanghai
Banking Corporation (HSBC) berichtete zwischen Mai 1908 und
Dezember 1910 ausführlich an die HSBC in London über die im Umbruch befindliche Firma E.
Meyer & Co. Vgl. den enstprechenden Schriftwechsel in: HSBC Archives,
London, HQ SHGII 0039. Vgl. außerdem Kneider, Globetrotter, S.
114–133; Fuess, E. Meyer
& Co.; Website der Firma Meyer-Glitza, Frese GmbH
& Co. KG: https://www.meyer-glitza.de/de/unternehmen/profil/ [letzter
Aufruf am 1. März 2022]. |
ca. 11-mal erwähnt; |
|
| emilfriedrichmeye_92361 |
Emil Friedrich Meyer & Co., Hamburg |
Die Firma Emil Friedrich Meyer & Co. in Hamburg war um 1881 mit der Wahrnehmung der Interessen von Melchers & Co. in Hongkong betraut. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| wmmeyerinkco_88373 |
Wm. Meyerink & Co., Shanghai |
Die Firma Wm. Meyerink & Co. in Shanghai, die auch in Hamburg eine Niederlassung unterhielt, nahm seit den 1870er Jahren die Vertretung der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in China wahr, bevor diese der Firma Melchers & Co. übertragen wurde. |
ca. 38-mal erwähnt; |
|
| metzendorffwillm_12557 |
Metzendorff & Wilmans, Batavia |
Die Firma Metzendorff & Wilmans in Batavia ging Mitte der 1840er Jahre aus der Firma T. E. Vidal & Co. hervor, an der Christian Martin
Metzendorff bereits seit 1842 beteiligt war und für die auch Georg Theodor Siemssen
gearbeitet hatte, bevor er sich in Kanton selbständig machte. Vgl. Ernst
Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das
hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von
Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27. |
ca. 4-mal erwähnt; |
|
| mitsui_39384 |
MITSUI-Konzern, Japan |
Der Familie MITSUI, die
zu den traditionsreichen japanischen Kaufmannsfamilien zählt, gelang in
der Zeit der Meiji-Restauration ein Familienunternehmen zu begründen,
das nicht nur im Bankgeschäft und im Handel tätig war, sondern auch eigene Bergwerke unterhielt,
eine sogenannte Zaibatsu. Erst 1892 kam es zur endgültigen Trennung von Familie und den
eigentlichen Geschäftbereichen, die nun sämtlich als Partnerschaften
mit beschränkter Haftung
konstituiert wurden, darunter die schon 1876 gegründete Mitsui & Co. Ltd., in der die
Handelsaktivitäten gebündelt wurden. Die Gesamtleitung übernahm als
Generalmanager NAKAMIGAWA Hikojirō. Er strebte größere Unabhängigkeit von
Regierungsaufträgen an und begann, forciert in industrielle
Unternehmungen zu investieren. Oberhaupt der Familie war von 1900 bis 1945
MITSUI Takaharu, der als ein Deutschland sehr verbundenen Mann galt. Aus der Zaibatsu ging zwischen
1947 und 1950 die Mitsui-Keiretsu hervor, die heute als Mitsui Group
international tätig ist. Ein knappes Unternehmensporträt findet sich in:
Japan. An Illustrated
Encyclopedia, S. 982–984. Vgl. außerdem: Russell, Das Haus
Mitsui; Roberts, Mitsui. |
ca. 29-mal erwähnt; |
|
| mitsubishi_46036 |
Mitsubishi-Konzern, Japan |
Der Mitsubishi-Konzern, benannt nach den „drei Rauten“ des Firmensignets, geht auf eine Eisengießerei und Werft zurück, die 1857 in Dejima bei Nagasaki von dort ansässigen Niederländern gegründet wurde, 1868 teilweise in staatliche Hand überging und 1870 von IWASAKI Yatarō (1835–1885) um eine private Schifffahrtsgesellschaft erweitert wurde. Auch wenn der Einfluß der Familie IWASAKI auf die Unternehmensgruppe weiter wuchs, kam 1873 der abstrakte Firmenname Mitsubishi in Gebrauch und setzte sich durch. Seit 1885 geleitet von IWASAKI Yanosuke, des jüngeren Bruders von IWASAKI Yatarō, wurde der Konzern immer weiter ausgebaut, nicht zuletzt durch die Dampfschiffahrtsgesellschaft Nippon Yūsen Kaisha, aber auch Bergbaubetriebe und Banken. Vgl. Japan. An Illustrated Encyclopedia, S. 642, 980. |
ca. 6-mal erwähnt; |
|
| fredrmoellersoe_90396 |
Fred R. Möller & Söhne, Bremen |
Die Firma Fred R. Möller & Söhne in Bremen stand in den 1850er Jahren mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung und erklärte sich zur Überwindung der Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1857 zu einem langfristigen Zahlungsaufschub bereit. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 96, 140. |
ca. 9-mal erwähnt; |
|
| hemoering_78237 |
H. E. Möring, Hamburg |
Die Firma H. E. Möring war um 1862 vor allem als Vermittlerin für Konsignationen nach Amerika tätig. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 145. |
ca. 4-mal erwähnt; |
|
| jmohrmannco_78765 |
J. Mohrmann & Co., Makassar |
Die von dem Hamburger Kaufmann Julius Mohrmann 1847 gegegründete Firma Julius Mohrmann & Co. in Makassar auf der Insel Celebes in Niederländisch-Indien unterhielt auch eine Niederlassung in Menado und stand in geschäftlicher Verbindung zu Behn, Meyer & Co. in Singapur. In den späten 1890er Jahren übernahm sie die Vertretung der Deutsch-Australischen Dampfschiffs-Gesellschaft (DADG). 1901 erfolgte die Umwandlung in die Handelsvereeniging voorheen J. Mohrmann & Co., eine Aktiengesellschaft niederländischen Rechts, an der sich nun auch die Firma Arnold Otto Meyer in Hamburg beteiligte; sie war insbesondere an der Zulieferung von Kopra interessiert. 1921 wurde die Beteiligung wieder verkauft. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 101; Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2, passim. |
ca. 3-mal erwähnt; |
|
| jsmorganco_29552 |
J. P. Morgan & Co., New York |
Das Bankhaus J. P. Morgan & Co. in New York ging 1895 aus der Firma Drexel, Morgan & Co. hervor, das Anthony Joseph Drexel (1826–1893) gemeinsam mit John Pierpont Morgan sen. (1837–1913) schon 1871 gegründet hatten. Durch Eisenbahn- und Industriefinanzierungen sowie Emissionsgeschäfte machte es sich einen Namen und stieg zu einer der führenden Investment Banken der Welt auf. Vgl. Chernow, House of Morgan. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| muellerritchiec_24822 |
Müller, Ritchie & Co., Kalkutta |
Die Firma Müller, Ritchie & Co. war ein in den 1830er Jahren
gegründeten deutsch-britisches Joint Venture. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| muenchenerrueckversi_40637 |
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, München |
Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft in München entstand 1880 auf Initiative von Carl von Thieme (1844–1924), dem es gelang Industrielle und Bankiers für sein Vorhaben zu gewinnen. Unter den Investoren war auch die Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank). Internationale Reputation erlangte die Münchener Rückversicheruns-Gesellschaft, als sie sich nach dem Erdbeben von San Francisco 1906 in der Lage zeigte, alle bei ihr versicherten Schäden zu regulieren, ohne in Zahlungsschweirigkeiten zu geraten. - Umfassend zur Unternehmengeschichte: Bähr/Kopper, Munich Re. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| muenchmeyerco_84050 |
Münchmeyer & Co., Hamburg |
Die Firma Münchmeyer & Co. in Hamburg wurde 1855 von Hermann Münchmeyer (1815–1909) als Großhandelsunternehmen gegründet, das sich dem Im- und Export sowie der Finanzierung des Handels widmen sollte. Er etablierte damit ein Familienunternehmen, das von seinen Nachkommen, darunter sein Enkel Hermann Münchmeyer (1875–1950) fortgeführt wurde und bis 1968 Bestand hatte. Dann erfolgte eine Aufspaltung in ein Handelsunternehmen und ein Bankhaus, die bis 1972 bzw. 1997 selbständig blieben. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| ffgmuschter_15021 |
F. F. G. Muschter, Batavia |
Die Firma F. F. G. Muschter in Batavia war zeitweise ein bedeutender Importeur von Telefonkabeln der Felten & Guilleaume Carlswerk AG. Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 257. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| nationalbankofco_44450 |
National Bank of Commerce |
Die National Bank of Commerce beteiligte sich 1904 auf Vermittlung von Jacob H. Schiff an der Emissionen japanischer Kriegsanleihen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| nationalcitybank_79070 |
National City Bank of New York |
Die 1812 gegründete City Bank of New York beteiligte sich seit den 1890er Jahren, inzwischen als National City Bank firmierend, in Kooperation mit Kuhn, Loeb & Co. vermehrt an internationalen Emissionen, darunter 1904 auch japanische Kriegsanleihen. Sie setzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur gezielten internationalen Expansion an und entwickelte sich als Citibank alsbald zur größten Bank der Welt, die an zahlreichen Standorten auf allen Kontinenten präsent war. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 2, S. 41, 118, 439, 486; Cleveland/Huertas, Citibank. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| nationalbankfuerde_33651 |
Nationalbank für Deutschland, Berlin |
Die 1881 gegründete Nationalbank für Deutschland in Berlin, eine private Aktiengesellschaft, war durch ihre Beteiligung an der Deutsch-Asiatischen Bank und am Konsortium für Asiatische Geschäfte (KfAG) an der Emission chinesischer Anleihen beteiligt. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 2, S. 536. |
ca. 4-mal erwähnt; |
|
| navigacionegeneral_13412 |
Navigazione Generale Italiana, Rom |
Die italienische Schifffahrtsgesellschaft Navigazione Generale Italiana mit Sitz in Rom entstand 1881 durch den Zusammenschluss zweier kleinerer Reedereien in Genua und Palermo und war damit die größte Reederei Italiens. Sie bekam von der italienischen Regierung die Konzession für Postschifffahrtsdienste und wurde mit Subventionen unterstützt. Die Firma Behn, Meyer & Co. hatte bemühte sich 1885 erfolgreich um die Vertretung des Unternehmens in Singapur. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 81. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| nederlandschehande_50903 |
Nederlandsche Handel-Maatschappij, Amsterdam |
Die Nederlandsche Handel-Maatschappij mit Sitz in Amsterdam wurde 1824 gegründet, um nach dem Ende der Napoleonischen Kriege und der Klärung der territorialen Ansprüche Großbritanniens und der Niederlande in Ostasien den Handel zwischen den Niederlanden und Niederländisch-Indien neu zu beleben. Sie wurde von der niederländischen Regierung mit zahlreichen Handelsprivilegien ausgestattet, sodass sie quasi eine Monopolstellung erlangen konnte. 1826 eröffnete sie ein Büro in Batavia, seit 1858 war sie auch in Singapur vertreten, seit 1888 in Penang, seit 1889 in Hongkong und seit 1920 dann auch in Bombay und Kalkutta. Schon seit 1870 betätigte sie sich zunehmend auch im Bankgeschäft. Vgl. Mansvelt, Nederlandsche Handel-Maatschappij; Jonker/Sluyterman, At Home on the World Markets, passim; Claver, Dutch Commerce. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| nederlandschelandb_90254 |
Nederlandsch-Indische Landbouw Maatschappij, Batavia |
Die Nederlandsch-Indische Landbouw Maatschappij in Batavia wurde 1883 gegründet, um die bisher bei der Nederlandsch-Indische Handelsbank liegenden Interessen an Plantagengesellschaften zu übernehmen, nachdem die Bank durch den Verfall der Produktpreise, insbesondere für Zuckerrohr, in eine finanzielle Schieflage geraten war. Vgl. Verrijn Stuart, Bankwezen in de Nederlandsche Koloniën, S. 117–128. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| cgnellingco_48098 |
C. G. Nelling & Co., Hamburg |
|
ca. 1-mal erwähnt; |
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| neuguineakonsortium_93244 |
Neuguinea-Kompagnie, Berlin |
Die Neuguinea-Kompagnie wurde 1882 unter maßgeblicher Beteiligung der durch Adolph von Hansemann vertretenen Disconto-Gesellschaft von einer Gruppe deutscher Bankiers gegründet, um über ein von den beteiligten Banken gebildetes „Neuguinea-Konsortium“ zügig deutschen Kolonialbesitz in Ozeanien zu erwerben, wobei Neuguinea im Mittelpunkt des Interesses stand. Vgl. Hiery, Die deutschen Kolonien in der Südsee. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| newclothmill_26235 |
New Cotton Cloth Mill, Shanghai |
Die New Cotton Cloth Mill in Shanghai hatte sich neben der seit 1890 bestehenden Shanghai Cotton Cloth Mill Company etablieren können, obwohl sie keine Unterstützung seitens der chinesischen Regierung bekam. Sie verfügte auch über eine moderne Egreniranstalt, die allerdings Lizenzgebühren an die Shanghai Cotton Cloth Mill entrichten musste. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| bankvonjapan_24645 |
Nippon Ginkō, Tokio; auch: Bank von Japan |
Die Bank von Japan wurde 1882 durch den Zusammenschluss der vier, nach der 1871 erfolgten Einführung des Yen als einheitlicher Währung ins Leben gerufenen japanischen Nationalbanken gegründet und zog nun das Privileg zur Notenausgabe an sich. Sie war eine halbstaatliche Einrichtung, an der auch privates Kapital beteiligt war. Das wichtigstes Ziel der neu etablierten Zentralbank bestand darin, die Inflation zu dämpfen, die von den vier Nationalbanken durch großzügige Ausgabe nichtkonvertierbarer Banknoten beflügelt worden war. Die Bank von Japan emittierte erstmals im Mai 1885 eigene Banknoten. 1897 übernahm sie die Verpflichtung, Banknoten in Gold einzutauschen, übernahm also den Goldstandard. Neben der neuen Zentralbank bestand die 1879 etablierte Yokohama Specie Bank (Yokohama Shōkin Ginkō) weiter, die sich der Finanzierung des Außenhandels widmete; sie unterhielt eine Niederlassung in London, die als japanische Zentralbank in Europa fungierte. Vgl. TAMAKI, Japanese Banking. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| nipponyusenkeisha_86440 |
Nippon Yūsen Kaisha, Nagasaki |
Die japanische Dampfschifffahrtsgesellschaft Nippon Yūsen Kaisha in Nagasaki wurde 1885 von IWASAKI Yanosuke gegründet und gehörte zum Mitsubishi-Konzern. In Shanghai wurde sie um 1887 durch den Kaufmann YEEND Duer vertreten. |
ca. 14-mal erwähnt; |
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| nirmalajavaplan_40133 |
Nirmala (Java) Plantations and Land Co. Ltd., London |
|
ca. 3-mal erwähnt; |
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| norddeutscheversi_35758 |
Nord-Deutsche Versicherungs-AG, Hamburg |
Die 1857 erfolgende Gründung der Nord-Deutschen Versicherungs-AG in Hamburg war maßgeblich von Johann Wilhelm Duncker (1806–1871) betrieben worden, der dafür u. a. das Bankhaus Joh. Berenberg, Gossler & Co. sowie die Norddeutsche Bank gewinnen konnte. Unter der Leitung seines Sohnes, Arthur Duncker (1845–1928), stieg die Gesellschaft zu einer führenden Seeversicherung auf. Vgl. Koch, Versicherungswirtschaft, S. 92f. |
ca. 2-mal erwähnt; |
|
| norddeutschebank_76495 |
Norddeutsche Bank AG bzw. KGaA, Hamburg |
Die 1856 von Kaufleuten und Privatbankiers gegründete Norddeutsche Bank AG entwickelte sich
rasch zur größten Geschäftsbank
Hamburgs. Zu ihren Mitbegründern
zählten u. a. die Handelshäuser J. C. Godeffroy & Sohn,
Ross, Vidal & Co.
sowie F. J. Tesdorpf &
Sohn. Die Aktienbank erhielt zwar nicht, wie anfangs erhofft, das Recht zur Ausgabe
von Banknoten,
betätigte sich aber sehr erfolgreich im Emissionsgeschäft und in der Industriefinanzierung. Sie brachte nicht nur öffentliche und
private Anleihen, sondern
auch Aktien auf den Markt,
darunter die der HAPAG.
Die enge Zusammenarbeit mit der Disconto-Gesellschaft in Berlin auf dem Gebiet der Industriefinanzierung führte 1895 zur Übernahme durch die Berliner
Großbank, die der Norddeutschen Bank in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktienbasis jedoch weiterhin ein recht
selbständiges Agieren ermöglichte. Max von Schinckel, der bisherige erste
Direktor der Norddeutschen Bank trat bei der Übernahme als Geschäftsinhaber
in die Disconto-Gesellschaft ein. 1929 gingen beiden Banken schließlich in der
Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft auf. Vgl. Wulff, Norddeutsche
Bank ; Schmidt, Bankwesen. |
ca. 17-mal erwähnt; |
|
| norddeutscheseekab_58043 |
Norddeutsche Seekabelwerke (NSW), Nordenham |
Die Norddeutschen Seekabelwerke (NSW) in Nordenham wurden 1899 von der Felten & Guilleaume
Carlswerk AG in Mülheim
am Rhein und der Deutsch-Atlantischen Telegraphengesellschaft (DAT) in Köln gegründet, um Tiefseekabel nach
Amerika zu
verlegen. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| norddeutscherlloyd_23375 |
Norddeutscher Lloyd, Bremen |
Der Norddeutsche Lloyd in Bremen
wurde 1857 auf Betreiben Hermann Henrich Meiers gegründet, der sich schon seit 1849 in der
Bremischen
Bürgerschaft für die Förderung der Dampfschifffahrt engagiert und zudem
für die Etablierung der Bremer
Bank eingesetzt hatte. Der Norddeutsche Lloyd betrieb seit 1887
eine regelmäßige Post- und Passagierlinie nach Ostasien und arbeitete mit
einigen der deutschen Ostasienhandelshäuser eng zusammen, darunter Melchers & Co. in Hongkong und Behn, Meyer & Co. in Singapur. In den 1890er Jahren
entwickelte er sich zu einer der größten Dampfschifffahrtsgesellschaften der
Welt. Vgl. Hardegen,
Gründung des Norddeutschen Lloyd; Thiel, Geschichte des
Norddeutschen Lloyd; Wixforth, Hermann Henrich
Meier. |
ca. 93-mal erwähnt; |
|
| northchinainsuran_40465 |
North China Insurance Company, Singapur |
Die North China Insurance Company etablierte sich 1889 in Singapur. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 58. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| nottebohm_21921 |
Gebrüder Nottebohm, Antwerpen |
Das Handelshaus der Gebrüder Nottebohm wurde 1817 von Johann Abraham Nottebohm (1783–1866) und Diederich Wilhelm Nottebohm (1787–1871), die aus Westfalen nach Antwerpen gekommen waren. Aus Ostasien importierten sie vor allem Reis und eröffneten 1852 in Antwerpen eine Reisschälanlage. Vgl. Cloostermans, M. et al., Nottebohm |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| oceansteamshipcom_74816 |
Ocean Steamship Company Ltd., Liverpool (Blue Funnel Line / Holt‛s Line) |
In der Ocean Steamship Company Ltd. in Liverpool wurden die Dampfschifffahrtslinien der 1865 gegründeten Alfred Holt & Co. zusammengefasst, die Europa mit Ostasien verbanden. Da die Schornsteine der Holt‛schen Schiffe blau waren, bürgerte sich für die Gesellschaft bald der Name „Blue Funnel Line“ ein; im deutschen Sprachgebrauch war allerdings auch von „Holt‛s Line“ die Rede. Vgl. Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, passim. |
ca. 7-mal erwähnt; |
|
| oesterreichischerll_64164 |
Österreichischer Lloyd, Triest |
Der Österreichische Lloyd mit Sitz in Triest wurde 1833 auf Initiative dort ansässiger Versicherungsgesellschaften und Banken ins Leben gerufen, nahm den Postverkehr sowie die Fracht- und Passagierfahrt auf und entwickelte sich rasch zur bedeutendsten Schifffahrtsgesellschaft im Mittelmeerraum. 1898 kam es zu einer Übereinkunft mit der konkurrierenden ungarischen Schifffahrtsgesellschaft Adria, derzufolge sich der Österreichische Lloyd künftig auf den Orient, Ostafrika, Indien, China und Japan konzentrieren sollte. 1921 ging der Österreichische Lloyd in italienischen Besitz über. Vgl. Pawlik/Winkler, Österreichischer Lloyd. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| oesterreichischerph_28277 |
Versicherungs-Gesellschaft Österreichischer Phönix, Wien |
Die 1860 unter dem Namen Anker von der Dresdner Feuerversicherung gegründete Versicherungs-Gesellschaft Österreichischer Phönix in Wien widmete sich verschiedenen Versicherungssparten, expandierte bereits vor dem Ersten Weltkrieg kräftig und entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit zu dem wohl wichtigsten transnationalen Unternehmen Österreichs. Vgl. Bähr/Kopper, Munich Re, passim. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| okamoto_81057 |
OKAMOTO, Osaka |
OKAMOTO war ein japanischer Kaufmann, der in den 1900er Jahren zu den Hauptabnehmern von Produkten der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Japan zählte. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| okuragumishokai_32692 |
ŌKURA-gumi Shōkai, Tokio |
Die 1873 von ŌKURA
Kihachirō gegründete Firma ŌKURA-gumi Shōkai in Tokio war zunächst vor allem im Handel mit Waffen und Rüstungsgütern
tätig. Die dabei erzielten Gewinne wurden zunehmend auch in Industrieunternehmen, etwa die Tōkyō
Electric Lighting, sowie in die Bauwirtschaft und den Bergbau investiert, nicht
nur in Japan, sondern auch in der Mandschurei und in China. Die ursprüngliche ŌKURA-gumi
Shōkai entwickelte sich dadurch zu einem großen Unternehmenskonglomerat.
Vgl. Hunter, Concise
Dictionary, S. 159. |
ca. 1-mal erwähnt; |
|
| wulframonget_80511 |
Wulfram Onget, Marseille |
Wulfram Onget war ein um 1891 in Marseille ansässiges Handelshaus, das in geschäftlicher Verbindung mit Behn, Meyer & Co. in Singapur stand, in erster Linie im Handel mit Kopra. |
ca. 3-mal erwähnt; |
|
| onkee_72474 |
Onkee, Hongkong |
Onkee war ein in Hongkong ansässiger Händler, mit dem die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in geschäftlicher Verbindung standen, dessen Geschäft jedoch 1905 in Konkurs ging. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| oostindische_50078 |
Oost-Indische Producten-Bank N. V., Batavia |
Die im April 1917 auf Initiative von Emil Helfferich gegründete Oost-Indische Producten-Bank in Batavia hatte es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele der während des Krieges infolge britischer Sanktionen nicht zu exportierenden Landesprodukte, für die nach Kriegsende wahrscheinlich große Nachfrage bestehen würde, aufzukaufen und einzulagern. Vgl. Helfferich, Ein Leben, S. 309–311. |
ca. 9-mal erwähnt; |
|
| saloppenheimjr_34103 |
Sal. Oppenheim jr. & Cie., Bonn / Köln |
Das 1789 gegründete Handels- und Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. in Bonn war zunächst im Waren- und Wechselhandel tätig, tauschte aber auch Währungen und vergab Kredite. 1798 wurde der Sitz nach Köln verlagert, wo das Bankgeschäft ganz in den Vordergrund trat. Sal. Oppenheim jr. & Cie. stiegen zu einer bedeutenden Privatbank auf, die an zahlreichen internationalen Finanzierungskonsortien beteiligt. So gehörte sie 1889 zu den Mitbegründern der Deutsch-Asiatischen Bank und gehörte dem Konsortium für Asiatische Geschäfte (KfAG) an. Vgl. Stürmer/Teichmann/Treue, Wägen und Wagen. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| orientalbankcorpo_36633 |
Oriental Bank Corporation (OBC), London |
Die Oriental Bank Corporation (OBC) wurde 1842 als Bank of Western India mit Sitz in Bombay gegründet. Diese Vorgängerbank, die Niederlassungen in Colombo auf Ceylon (1843), in Kalkutta (1844), Shanghai (1845) und Kanton (1845) sowie in Hongkong (1846) und Singapur (1846) eröffnete, verlagerte ihren Hauptsitz 1845 nach London. 1850 übernahm die Bank of Western India die fallierende Bank of Ceylon. Die daraus hervorgehende Bank erhielt 1851 eine Royal Charter und firmierte seither unter dem Namen Oriental Bank Corporation (OBC). Hauptgeschäftszwecke der Bank waren die Finanzierung des Handels sowie der Devisenhandel. In Hongkong, wo die OBC die erste Bank überhaupt war, gab sie auch Banknoten heraus. Sie eröffnete zahlreiche weitere Niederlassungen, u. a. in Australien und Neuseeland, außerdem in Fuzhou, Yokohama und Hyōgo sowie in San Francisco. In den 1860er Jahren galt die OBC als eine der wichtigsten Banken in Britisch-Indien und China, geriet in 1870er Jahren wegen problematischer Kredite für Kaffeeplantagen auf Ceylon und Zuckerplantagen auf Mauritius jedoch in finanzielle Schwierigkeiten. Im Mai 1884 musste sie ihre Zahlungen einstellen. Dass der Bankrott des chinesischen Kaufmanns Hu Kwang-Yung auschlaggebend für diesen Konkurs der OBC war, wie viele Zeitgenossen annahmen und die ältere Forschung zu bestätigen schien, konnte inzwischen widerlegt werden. Im Zuge der Liquidation wurden die Geschäfte reorganisiert und die meisten Niederlassungen auf die neu gegründete New Oriental Bank Corporation übertragen, die 1892 jedoch ebenfalls fallierte. Vgl. King, Hongkong and Shanghai Banking Corporation, Bd. 1, passim; McGuire, Rise and Fall of the Oriental Bank; Sheehan, Bankcrupcy of Hu Kwang-Yung. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| ostindischecompagn_86913 |
Ostindische Compagnie zu Triest |
Die Ostindische Compagnie zu Triest wurde 1775 auf Bestreben von Willem Bolts etabliert. Bolts erlangte für sein Vorhaben die Unterstützung des österreichischen Kaisers Joseph II., konnte in Ostasien aber keinen Fuß fassen. Schon 1785 musste die Ostindische Compagnie zu Triest, die auch als „Triestiner Ostindische Handelskompanie“ oder - nach dem 1781 erfolgten Einstieg einer Gruppe von Kaufleuten aus Antwerpen - als „Ostindische Compagnie – Triest-Antwerpen“ bezeichnet wurde, wieder aufgelöst werden, da Joseph II. ihr seine Unterstützung entzog. Vgl. Pollack-Parnau, Eine österreichisch-ostindische Handelskompanie; Nagel, Abenteuer Fernhandel, S. 142. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| williamoswaldc_95639 |
William O‛Swald & Co., Hamburg |
Die Firma William O‛Swald & Co. in Hamburg wurde 1831 von Wilhelm Oswald etabliert, der zuvor für die Preußische Seehandlung in Berlin tätig gewesen war. Das Haus in Hamburg konzentrierte seine Geschäfte vor allem auf die Seychellen und den lukrativen Handel mit Kaurischnecken, die in Ostafrika als Währung verwendet wurden. Die Firma William O‛Swald & Co. entwickelte sich zu einem führenden deutschen Afrikahandelshaus mit eigenen Niederlassungen in Lagos und Palma. Vgl. Hauschild-Thiessen, „O‛Swald, William“. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| naottocompag_97395 |
N. A. Otto & Compagnie, Köln |
Die N. A. Otto & Compagnie in Köln wurde 1864 gemeinsam von Nicolaus August Otto und Eugen Langen gegründet, um die Entwicklung eines leistungsfähigen Gasmotors voranzutreiben. Auf der Weltausstellung in Paris konnte 1867 ein solcher Motor (Flugkolbenmotor) präsentiert werden. Aus der Firma N. A. Otto & Compagnie ging 1872 die Gasmotoren-Fabrik Deutz AG hervor. Vgl. Goldbeck, Kraft für die Welt. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| pacificmail_80557 |
Pacific Mail Steamship Company, San Francisco |
Die 1848 gegründete Pacific Mail Company in San Francisco weitete ihre Dienste von der amerikanischen Westküste nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg auch nach China und Japan aus, erlebte ihren Durchbruch gegenüber der japanischen und deutschen Konkurrenz aber erst nach dem Ersten Weltkrieg. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan, S. 124, 218f.; Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, S. 189. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| pacificsteamnavig_61455 |
Pacific Steam Navigation Company, Liverpool |
|
ca. 1-mal erwähnt; |
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| painestrickerc_25761 |
Paine, Stricker & Co., Batavia |
Das Handelshaus Paine, Stricker & Co. in Batavia gehörte zu den britischen
Handelshäusern, die sich bereits in den 1820er Jahren in Niederländisch-Indien etablieren
konnten. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto
Meyer, Bd. 1, S. 57, 77. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| palmercokalku_63286 |
John Palmer & Co., Kalkutta |
Die Firma Palmer & Co. in Kalkutta wurde 1781 gegründet und gilt als eines der ältesten
britischen Agency Houses überhaupt. Zur Unternehmensgeschichte vgl. die
Hinweise in: Aldous,
Avoiding „Negligence and Profusion“. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| pandelstiehaus_72460 |
Pandel & Stiehaus, Batavia |
Das Handelshaus Pandel & Stiehaus etabierte sich 1850 in Batavia. Louis Kniffler und Martin Hermann Gildemeister waren hier in der zweiten Hälfte der 1850er Jahre tätig, bevor sie sich entschieden, nach Japan zu gehen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 101; Schmidtpott, Aufstieg, passim. |
ca. 7-mal erwähnt; |
|
| panmuregordon_71106 |
H. Panmure Gordon & Co., London |
Die britische Investmentbank H. Panmure Gordon & Co. in London wurde 1876 - zunächst unter dem Namen Gordon & Co. - von dem Merchant Banker Harry Panmure Gordon gegründet und engagierte sich erfolgreich im internationalen Emissionsgeschäft. Vgl. MacDermont, Panmure Gordon & Co.. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| parisbas_30797 |
Paribas s. |
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0-mal erwähnt |
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| parrsbank_46489 |
Parr‛s Bank, Warrington / London |
Parr’s Bank, eine nordenglische Provinzbank mit Sitz in Warrington, war seit 1891 auch in London präsent und entwickelte sich dank ihres Managers Alexander Allan Shand, der zuvor für die Chartered Mercantile Bank of India, London and China in Yokohama und – nach einem Zwischenspiel in London – an einer Bankakademie des japanischen Finanzministeriums tätig gewesen war, zu einer Bank mit exzellenten Verbindungen zur japanischen Regierung. 1904/1905 wurde sie deshalb Mitglied im britisch-amerikanischen Bankenkonsortium für Japan. Vgl. Checkland/TAMAKI, Alexander Allan Shand; Gower, Jacob Schiff, S. 181–196. |
ca. 10-mal erwähnt; |
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| epavenstedtco_73691 |
E. Pavenstedt & Co., New York |
Die Firma E. Pavenstedt & Co. in New York stand in den 1860er Jahren - dank der Vermittlung von Emil Pavenstedt in Bremen - mit der Firma Siemssen & Co. in Hongkong in geschäftlicher Verbindung: Sie kaufte vor allem grünen Tee ein, der zu dieser Zeit in den USA immer beliebter wurde. Vgl. Möring, Siemssen & Co.. S. 42. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| pavenstedtschuma_70409 |
Pavenstedt & Schumacher, New York |
Die Firma Pavenstedt & Schumacher in New York stand in den 1850er Jahren mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung: Sie kaufte vor allem Tee ein, den Behn, Meyer & Co. von Lieferanten aus China en Gros bezogen und zur weiteren Vermarktung umverpackten. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 94. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| pehmoeller_51967 |
Pehmöller, Kalkutta |
Die Firma Pehmöller in Kalkutta stand in den 1850er Jahren mit der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 137. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| friedrichpeil_15563 |
Friedrich Peil, Hongkong |
Der aus Köln stammende Kaufmann Friedrich Peil etablierte sich in den 1860er Jahren in Hongkong und übernahm u. a. die Vertretung der Firma Friedr. Krupp. Seine Versuche, das Geschäfte von hier aus etwa nach Manila auf den Philippinen auszudehnen, scheiterten jedoch. 1878 musste seine Firma Konkurs anmelden. Vgl. Ratenhof, Chinapolitik, S. 83; James, Krupp, S. 57. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| pekingelectriccom_10897 |
Peking Electric Company, Peking |
Die Peking Electric Company mit Sitz in Peking war eine 1903 gegründete Tochtergesellschaft der AEG aus Berlin, deren Geschäftsführung durch Arnhold, Karberg & Co. wahrgenommen wurde. Auf chinesische Initiative entstand wenig später die Chartered Chinese Electric Company of Peking, die dem ausländischen Unternehmen bewusst Konkurrenz machen sollte, sich infolge mangelnden Interesses chinesischer Investoren jedoch nicht etablieren konnte. Vgl. Drießen, Arnhold, Karberg & Co., S. 37. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| peninsularorient_22863 |
Peninsular & Oriental Steam Navigation Company Ltd., London |
Die Peninsular & Oriental Steam Navigation Company Ltd. mit Hauptsitz in London ging aus der 1837 gegründeten Peninsular Steam Navigation Company hervor, die ursprünglich zwischen Großbritannien und der Iberischen Halbinsel verkehrte. Nachdem sie 1840 bzw. 1845 das Privileg der Postbeförderung nach Britisch-Indien bzw. Ostasien erhalten hatte, firmierte sie um zur Peninsular & Oriental Steam Navigation Company. 1852 weitete sie ihre Dienste auf Australien und Neuseeland aus. Sie wurde in allen Bereichen der Küsten- und Überseeschifffahrt tätig und entwickelte sich rasch zu einer der größten Reedereien der Welt. Vgl. Harcourt, Flagships of Imperialism. |
ca. 23-mal erwähnt; |
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| perdomobarroil_74625 |
Perdomo & Barroil, Marseille |
Die Firma Perdomo & Barroil in Marseille stand in den frühen 1890er Jahren mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung; sie kauft vor allem Kopra zur Weiterverarbeitung in Europa auf. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| pereszappritte_81673 |
Peres, Zapp & Rittershaus bzw. Zapp, Bauer & Co. bzw. Staehlin & Stahlknecht, Singapur |
Die Firma Peres, Zapp & Rittershaus mit Sitz in Singapur war im Januar 1854 gemeinsam von Carl August Peres, Rudolph Zapp und Reinhardt Rittershaus gegründet worden. Während Carl August Peres das Unternehmen in Solingen unter seiner bisherigen Firma Daniel Peres vertrat, nahmen Rudolph Zapp und Reinhardt Rittershaus die Leitung der Geschäfte in Singapur wahr. 1863 erfolgte eine Umfirmierung zu Zapp, Bauer & Co., 1867 zu Staehlin & Stahlknecht. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 101. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| pickenpackthies_14182 |
Pickenpack, Thies & Co., Bangkok |
Das Handelshaus Pickenpack, Thies und Co. wurde 1858 von Paul Pickenpack und Theodor Thies in Bangkok gegründet, unmittelbar nachdem es den
Hansestädten gelungen war,
durch die von Arnold Otto
Meyer angestoßenen und von Theodor Thies geführten Verhandlungen
einen Freundschafts-,
Handels- und Schifffahrtsvertrag mit dem Königreich Siam
abzuschließen. Die Firma Pickenpack, Thies & Co. entwickelte sich zu
einem namhaften Handelshaus, das sich in den 1890er Jahren auch in Penang etablieren konnte und später
die dortige Firma Hermann
Jebsen & Co. übernahm. Vgl. Khoo, Khoo, More than
Merchants, S. 47–49. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| pfeiferlangen_23113 |
Pfeifer & Langen, Köln |
Die Firma Pfeifer & Langen mit Sitz in Köln wurde 1870 von Emil Pfeifer, Valentin Pfeifer und Eugen Langen gegründet, um eine Rübenzuckerfabrik in Elsdorf aufzubauen.1880 wurde die Fabrik um eine Raffinerie ergänzt; schon 1879 war ein weiteres Werk in Euskirchen entstanden. Die Firma gilt als erste deutsche Zuckerfabrik, die den gesamten Produktionsablauf vom Rübenanbau bis zur Herstellung von weißem Haushaltszucker vereinte. Sie konnte in den 1920er und 1930er Jahren im Rheinland kräftig expandieren und erlangte nach dem Zweiten Weltkrieg auch überregionale Bedeutung. Vgl. Oepen-Domschky, Kölner Wirtschaftsbürger, S. 100–102. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| cpoehlslomer_62410 |
C. Poehls & Lomer, Bordeaux |
Das Handelshaus C. Poehls & Lomer in Bordeaux stellte sich 1840 bei Geschäftseröffnung der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur als Referenz zur Verfügung. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| wilhelmpustauco_95765 |
Wm. Pustau & Co., Kanton / Hongkong |
Die Firma Wm. Pustau & Co., die zum 1. Januar 1845 in Kanton ihre Geschäftstätigkeit aufnahm, gilt als erstes deutsches Handelshaus in China überhaupt. Wilhelm von Pustau und sein Teilhaber Wilhelm Probst bekamen finanzielle Unterstützung durch den Hamburger Privatbankier Salomon Heine. Schon bald wurden Niederlassungen in Hongkong und Shanghai, später auch in Tianjin eröffnet. Von Hongkong aus, wohin der Sitz des Unternehmens verlagert wurde, versuchte Friedrich August Freiherr von Lühdorf, ein weiterer Teilhaber, seit Mitte der 1850er Jahre ein eigenes Handelshaus in Nikolajewsk am Amur sowie auch Handelsbeziehungen nach Japan aufzubauen, was ihm auch gelang. Den Aufbau einer Niederlassung in Yokohama sollte Rudolph Lindau übernehmen, der zugleich als Konsul der Schweizerischen Konföderation in Yokohama tätig war und 1864 unter dem Namen Rudolph Lindau & Co. eine Firma in Yokohama gründete. Wm. Pustau & Co. in Hongkong konzentrierten sich auf den innerasiatischen Küstenhandel, insbesondere zwischen China und Japan. 1876 musste die Firma jedoch Konkurs anmelden. Eine von Theodor von Pustau, einem Sohn des Firmengründers, gemeinsam mit dem früheren Angestellter E. L. Reuter unter dem Namen Pustau & Co. etablierte Firma mit Sitz in Kanton und Hongkong, die sich in Hamburg durch die Gebrüder Cordes vertreten ließ, wurde 1889 umbenannt zu Reuter, Bröckelmann & Co. mit Sitz in Shanghai. Vgl. Aus den Anfangszeiten, 1. Reuter, Bröckelmann & Co.. |
ca. 27-mal erwähnt; |
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| puttfarckenrheine_74644 |
Puttfarcken, Rheiner & Co. bzw. Puttfarcken & Co., Singapur |
Die 1857 von Otto Puttfarcken und Otto Rheiner gegründete Firma Puttfarcken, Rheiner & Co. in Singapur firmierte 1888 um zu Puttfarcken & Co., musste 1910 jedoch in Liquidation gehen. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 50, 57, 59, 110. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| friedrichleoquent_19137 |
Friedrich Leo Quentell & Co., Bremen |
Die Reederei Friedrich Leo Quentell & Co. in Bremen, die sich zunächst vor allem im transatlantischen Handel engagiert hatte und nicht zuletzt Sklaven von Afrika nach Amerika brachte, wandte sich im 19. Jahrhunderrt unter der Leitung der beiden Söhne des Firmengründers dem Geschäft mit Ostasien zu, u. a. im Bereich der sogenannten „Kuli-Transporte“ von China nach Kalifornien. Vgl. Ziegler, Bremens Beziehungen, S. 201–224; Wippich, „… kein respectables Geschäft“; Rössler, Bremer Kaufleute, S. 83, 93, 104. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| rabaudfrrescom_75268 |
Rabaud frères & Comp., Marseille |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| aracmeco_95088 |
A. Racme & Co., Lyon |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| raedeckerco_16436 |
Raedecker & Co., Hongkong |
Die Firma Raedecker & Co. unterhielt um 1881 in Hongkong ein Im- und Exportgeschäft. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| raffael_39705 |
Bankhaus Raffael, London |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| ramsayco_65222 |
Ramsay & Co., Madras |
Die Firma Ramsay & Co. in Madras nahm - wahrscheinlich seit den frühen 1890er Jahren - die Vertretung der Firma Felten & Guilleaume in Teilen Britisch-Indiens wahr. Um 1900 waren Ramsay & Co. auch in China, nämlich in Hankou, mit einer Niederlassung vertreten. Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 233; Merker, Konfrontation und Kooperation, S. 273. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| raspeco_12979 |
M. Raspe & Co., Kobe |
Das von Max Raspe 1877 in Kobe gegründete Handelshaus M. Raspe & Co. widmete sich zunächst vor allem dem Import von Maschinen und dem Export von Textilien. 1885 wurde eine Vertretung in Hamburg eingerichtet, deren Leitung zunächst Georg Kleinwort übernahm, später trat Hans Rudolph Raspe, ein jüngerer Bruder von Max Raspe, an seine Stelle. Auch in Japan expandierte das Unternehmen, so wurden Niederlassungen in Yokohama, Tokio, Shimonoseki und Nagasaki eröffnet. Zum Schwerpunkt entwickelte sich der Import von Textil- und Eisenwaren, Chemikalien, Farben und Medikamenten nach Japan. M. Raspe & Co. übernahmen die Vertretung namhafter deutscher Exportfirmen, darunter beispielsweise bis zur Fusion mit Siemens die Firma Schuckert & Co. Ende 1901 schloss auch die Kölner Firma Felten & Guilleaume einen Vertretungvertrag mit M. Raspe & Co. für Japan, was nicht zuletzt zur Erlangung von begehrten japanischen Regierungsaufträgen genutzt werden sollte. 1903 wurde eine Niederlassung in Hamburg eröffnet, 1911 eine weitere in London. Nach dem Ersten Weltkrieg gelang es nicht, die Geschäfte wieder aufzubauen, die Firma ging 1918 in Liquidation. Vgl. Lepach, Meiji-Porträts. - Speziell zum Vertretungsvertrag mit Felten & Guilleaume: Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 236–239, 242–246, 253. |
ca. 47-mal erwähnt; |
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| rautenbergschmidt_70066 |
Rautenberg, Schmidt & Co., Singapur / Schmidt, Küstermann & Co., Penang |
Die 1849 von Heinrich Carl Rautenberg aus Hannover und Friedrich Georg Schmidt aus Hamburg gegründete Firma Rautenberg,
Schmidt & Co. in Singapur wurde
seit 1851, nachdem Rautenberg bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen war, von
Friedrich Georg Schmidt zunächst allein weitergeführt, bis 1858 Franz
Küstermann als neuer Teilhaber in das Unternehmen eintrat. Eine 1858 etablierte
Niederlassung in Penang firmierte
unter dem Namen Schmidt, Küstermann & Co. Das Büro in Singapur wurde 1864 von Franz Küstermann und
Gustav Cramer geleitet; außerdem waren hier nun sieben Assistenten und
Sekretäre tätig, unter ihnen F. B. Gottschalck, C. Sturzenegger, E.
Petersen, L. F. Lumpricht, Jacques Troll und A. de Cruz. Der Gründer
Friedrich Georg Schmidt sowie Adolf Emil Schmidt waren 1864 als europäische
Repräsentanten des Unternehmens tätig. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer
& Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 101; Helfferich, Behn, Meyer
& Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 50. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| garaven_75067 |
G. A. Raven, Hongkong |
Die deutsche Firma G. A. Raven war um 1881 in Hongkong ansässig und betrieb dort Kommissionsgeschäfte.; zudem vertrat sie die Firma Friedr. Krupp. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| graynal_24997 |
G. Raynal, Hongkong |
Die deutsche Firma G. Raynal war um 1881 in Hongkong ansässig und betrieb Kommissionsgeschäfte. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| reichsbank_85296 |
Reichsbank, Berlin |
Die Reichsbank mit Sitz in Berlin nahm seit dem 1. Januar 1876 die Aufgaben einer Zentral- und Notenbank des 1871 gegründeten Deutschen Reichs wahr. Sie unterstand zunächst dem Reichskanzler und wurde von einem Direktorium geleitet. Als dessen Präsidenten amtierten bis zum Ersten Weltkrieg von 1876 bis 1890 Hermann von Dechend, von 1890 bis 1908 Richard Koch und von 1908 bis 1923 Rudolf Havenstein. Vgl. Borchardt, Währung und Wirtschaft. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| wmreimers_26171 |
Wm. Reimers, Hamburg |
Die Firma Wm. Reimers in Hamburg nahm in den frühen 1860er Jahren die Vertretung von Cazalet & Sons in St. Petersburg wahr, und galt als gute Bezugsadresse für russisches Tauwerk. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| reinersco_64132 |
Reiners & Co., Hamburg |
Die Firma Reiners & Co. in Hamburg wurde von Wilhelm Reiners mitbegründet, der zuvor von 1874 bis 1883 Teilhaber der Firma Melchers & Co. in Hongkong gewesen war. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| reissco_63301 |
Reiss & Co., Hongkong |
Die Firma Reiss & Co. in Hongkong war bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs eigentlich als Liquidator für Melchers & Co. vorgesehen, kam dann aber doch nicht zum Zug. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| reuterbroeckelmann_54804 |
Reuter, Bröckelmann & Co., Shanghai |
Die 1889 durch Umfirmierung des früheren Hauses von Wilhelm Pustau ins Leben gerufene Firma Reuter, Bröckelmann & Co. hatte ihren Hauptsitz in Shanghai, stützte sich bei ihren expandierenden Im- und Exportgeschäften aber zunehmend auf die noch im selben Jahr etablierte Firma Heyn, Bröckelmann & Co. in Hamburg, die für die Koordination des Handels mit Europa zuständig war. Reuter, Bröckelmann & Co. in Shanghai konzentrierten sich dagegen mehr und mehr auf die Reederei, insbesondere zwischen China und Amerika. In der Zwischenkriegszeit erlebten Reuter, Bröckelmann & Co. einen kräftigen Aufschwung, spielten nach dem Zweiten Weltkrieg aber nur noch eine untergeordente Rolle im deutschen Chinahandel. Vgl. Aus den Anfangszeiten, 1. Reuter, Bröckelmann & Co.. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| revelyco_26348 |
Revely & Co., Penang |
Die amerikanische Firma Reveley & Co. in Penang war in den frühen 1840er Jahren eine der ersten Anlaufadressen für Behn, Meyer & Co. in Singapur hinsichtlich des Einkaufs von Textilwaren zum Weiterverkauf in China. Im Zuge des Amerikanischen Bürgerkriegs musste sich die Firma jedoch aus Ostasien zurückziehen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 78; Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 49. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| rynvaancomacao_43036 |
Reynvaan & Co., Macao |
Die Firma Rynvaan & Co. war um 1844 in Macao ansässig. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| rickmers_45752 |
R. C. Rickmers Werft, Bremerhaven |
Die von Rickmer Clasen Rickmers 1834 in Bremerhaven gegründete R. C. Rickmers Werft baute anfangs vor allem Schiffe für die Beförderung von Auswanderern nach Amerika und entwickelte sich rasch zu einem international bedeutenden Unternehmen. 1842 stiegt die R. C. Rickmers Werft in das Reedereigeschäft ein, woraus 1866 die eigenständige Rickmers Rhederei hervorging. Seit 1872 beteiligte sich die R. C. Rickmers Werft darüber hinaus an einer Reismühle, die 1878 ganz übernommen und als Rickmers Reismühle weitergeführt wurde - ein weltweit führendes Unternehmen. Schon in den 1850er Jahren hatte Rickmer Clasen Rickmers begonnen, seine Schiffe vermehrt im Reishandel mit Ostasien einzusetzen und baute diesen Geschäftszweig immer weiter aus. Vgl. Leonhard, Unternehmerfamilie Rickmers; Poeschl, 175 Jahre Rickmers; Dannhauer, Deutscher Reishandel. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| rileyhargreaves_90944 |
Riley, Hargreaves & Co., Singapur |
Die Firma Riley, Hargreaves & Co. etablierte sich 1868 in Singapur. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 58. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| gebrrittershaus_72657 |
Gebr. Rittershaus & Wirth, Konstantinopel |
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ca. 2-mal erwähnt; |
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| pdroeltgennachf_41548 |
P. D. Röltgen Nachfolger |
Das Handelshaus P. D. Röltgen Nachfolger war um 1862 im Waffenhandel tätig und stand mit der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur in geschäftlicher Verbindung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| roesingbrothers_15951 |
Roesing Brothers & Co., London |
Das Bankhaus Roesing Brothers & Co. in London stand in den 1870er Jahren auch der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur mit Krediten zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 72. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| rohde_80622 |
Carl Rohde & Co., Yokohama |
Die 1876 von Carl Rohde etablierte Firma Carl Rohde & Co. in Yokohama, an der Eugen von der Heyde als stiller Teilhaber beteiligt war, widmete sich dem Handels- und Versicherungsgeschäft. Zudem übernahm sie in den 1880er Jahren die Vertretung deutscher Industrieunternehmen, darunter von 1886 bis 1892 beispielsweise Siemens & Halske in Berlin. Die Firma Carl Rohde & Co. war seit den 1890er Jahren sowohl in Japan als auch in China präsent und wickelte gemeinsam mit anderen namhaften Handelshäusern japanische und chinesische Regierungsaufträge ab. In Japan firmierte ihre Niederlassung in Tokio zu diesem Zweck als rechtlich eigenständige Firma SASUGA Shōkai. Die Firma Carl Rohde & Co. hatte in den 1890er Jahren noch keine eigene Niederlassung in Europa, konnte sich in Bremen allerdings seit 1888 auf ihren früheren Teilhaber Eugen von der Heyde stützen, in Hamburg seit 1892 auf Carl Rohde selbst, der nach Europa zurückgekehrt war und bald darauf die Firma C. Rohde in Hamburg etbalierte. Vgl. Lepach, Meiji-Porträts. |
ca. 27-mal erwähnt; |
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| gebruederrohmer_27860 |
Gebrüder Rohmer, Manchester |
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ca. 3-mal erwähnt; |
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| sbroosen_76128 |
S. & B. Roosen, Hamburg |
Die Firma S. & B. Roosen - wahrscheinlich getragen von Angehörigen der seit dem 17. Jahrhundert in Hamburg ansässigen mennonitischen Kaufmannsfamilie Roosen - stand der Firma Behn, Meyer & Co. um 1862 mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| rossvidalcoh_20696 |
Roß, Vidal & Co., Hamburg |
Die Geschichte der Kaufmannsreederei Roß, Vidal & Co. in Hamburg ist eng verknüpft mit der hugenottischen Kaufmannsfamilie Vidal, deren Spuren sich in Hamburg bis in das frühe 18. Jahrundert zurückverfolgen lassen. Nach dem Tod des Inhabers der Firma Vidal & Co., Charles Louis Vidal (1758–1809) verheiratete sich dessen Witwe Sophie Vidal, geb. Roß (1770-?) mit Johann Heinrich Liebrecht, der zuvor einige Jahre als Prokurist für die Firma tätig gewesen war. Unter dem Namen Witwe Vidal & Co. führten sie das Unternehmen gemeinsam fort und kauften 1823 ein erstes eigenes Segelschiff, das im Sommer 1823 über Rio de Janeiro und Buenos Aires nach Batavia auf Fahrt ging. Mit dem Eintritt von Daniel Roß (1777–?) in die Firma, einem jüngeren Bruder Sophie Vidals, der zuvor als Kaufmann in London tätig gewesen war, änderte diese 1827 ihren Namen zu Roß & Liebrecht. Nur zwei Jahre später etablierten Roß & Liebrecht die erste deutsche Handelsagentur in Batavia, die von Theodor Edmund Vidal und Camille Vidal, zwei Söhnen von Charles Louis und Sophie Vidal, geleitet und später von ihnen unter dem Namen T. E. Vidal & Co. als eigenständige Firma weitergeführt wurde. Roß & Liebrecht firmierte 1830, mit dem Ausscheiden von Johann Heinrich Liebrecht um zu Roß & Co., um nur drei Jahre später, als Daniel Roß seinen Sohn Edgar Daniel Roß und seinen Schwiegersohn Adolph Eduard Vidal in die Firma aufnahm, erneut umbenannt wurde, nun zu Roß, Vidal & Co. Seine Blütezeit als Kaufmannsreederei erlebte das Haus Roß, Vidal & Co. in der zweiten Hälfte der 1850er Jahre, als es die eigenen sieben Segelschiffe, darunter die „Mary Stewart“, das einst größte hamburgische Segelschiff überhaupt, mehrfach nach Batavia, Singapur und China entsandte; in Ostasien betätigten sich diese Schiffe auch in der Küstenschifffahrt und kehrten nach ein, zwei Jahren mit Waren nach Hamburg zurück. Außerdem beteiligten sich Roß, Vidal & Co. an der Finanzierung der Handelsgeschäfte anderer Kaufleute, wobei ihnen nicht zuletzt die guten Verbindungen der ursprünglich aus Schottland stammenden Familie Roß zu verschiedenen Merchant Bankern in London von Nutzen waren. 1856 gehörten Roß, Vidal & Co. zu den Mitbegründern der Norddeutschen Bank AG. - Weitere Informationen zur frühen Unternehmensgeschichte finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27. Vgl. außerdem Schmidt, Bankwesen. |
ca. 56-mal erwähnt; |
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| marothschild_43356 |
Bankhaus M. A. (von) Rothschild & Söhne, Frankfurt am Main |
Das 1820 von Mayer Amschel Rothschild (1744–1812) gegründete Bankhaus in Frankfurt am Main konnte gestützt auf dessen fünf Söhne rasch expandieren. Nathan Meyer Rothschild (1777–1836) etwa ging nach London und etablierte dort die Firma N. M. Rothschild & Sons. Seit 1817 firmierte das von Mayer Amschel von Rothschild (1773–1855) geleitete Stammhaus in Frankfurt am Main unter dem Namen M. A. von Rothschild & Söhne, verlor allerdings wirtschaftlich gegenüber den anderen Rothschild-Banken in London (N. M. Rothschild & Sons) und Paris (De Rothschild Frères) an Bedeutung. 1889 beteiligten sich M. A. von Rothschild & Söhne an der Gründung der Deutsch-Asiatischen Bank und verschafften der Konsortialbank durch ihre Verbindungen zu N. M. Rothschild & Sons in London einen für die Aufnahme des Geschäftsbetriebs sehr förderlichen zusätzlichen Kredit. Vgl. Kirchholtes, Jüdische Privatbanken, passim; Ferguson, Geschichte der Rothschilds, Bd. 1, S. 35–80. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| nmrothschild_48863 |
Bankhaus N. M. Rothschild & Sons, London |
Nathan Mayer Rothschild (1777–1836), ein Sohn des Frankfurter Bankiers Mayer Amschel Rothschild (1744–1812), ging in den 1790er Jahren als Textilhändler nach Manchester. 1809 gründete er das Bankhaus N. M. Rothschild & Sons in London, das zu einem der wichtigsten Bankhäuser Europas aufstieg und die Bedeutung des Frankfurter Stammhauses M. A. von Rothschild & Söhne rasch überflügelte. Vgl. Ferguson, Geschichte der Rothschilds, Bd. 1; Ferguson, Geschichte der Rothschilds, Bd. 2. |
ca. 13-mal erwähnt; |
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| rothschild_64798 |
De Rothschild Frères, Paris |
James Rothschild (1792–1868), ein Sohn des Frankfurter Bankiers Mayer Amschel Rothschild (1744–1812), begann 1818 in Paris das Bankhaus De Rothschild Frères aufzubauen. Vgl. Ferguson, Geschichte der Rothschilds, Bd. 1; Ferguson, Geschichte der Rothschilds, Bd. 2. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| rotterdamerbank_91457 |
Rotterdamsche Bank, Rotterdam |
Die 1863 gegründete Rotterdamsche Bank sollte sich - gestützt auf ihren Hauptsitz in Rotterdam und gute Verbindungen zum niederländischen Kapitalmarkt - in erster Linie als Kolonialbank in Niederländisch-Indien betätigen, zog sich aber schon 1872 nach wiederholten Verlusten ganz nach Rotterdam zurück. Vgl. Jonker/Sluyterman, At Home on the World Markets, S. 205. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| rowleydaviesco_34708 |
Rowley, Davies & Co., London / Batavia |
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ca. 2-mal erwähnt; |
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| ralphrowstron_95269 |
Ralph Rowstron |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| royaldutchshell_24521 |
Royal Dutch Shell, London / Den Haag |
Durch den Zusammenschluss der seit 1890 bestehenden Shell Transport and Trading Company p. l. c. in London und der ebenfalls 1890 etablierten N. V. Koninklijke Nederlandse Petroleum Maatschappij tot Exploitatie van Petroleumbronnen in Nederlandsch-Indië in Den Haag entstand 1907 die Unternehmensgruppe der Royal Dutch Shell, die sich dem Transport sowie der Förderung und Raffinierung von Rohöl widmete. Beide Unternehmen behielten ihre rechtliche und wirtschaftliche Selbständigkeit, bündelten aber ihre Geschäfte unter dem gemeinsamen Dach. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan, S. 100, 205f.; Allen/Donnithorne, Western Enterprise, S. 177f., 289; Jonker/Zanden, Challenger. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| royalinsuranceho_10688 |
Royal Insurance, Liverpool / London |
Die 1845 von Kaufleuten und Unternehmern gegründete Royal Insurance in Liverpool war eine Aktiengesellschaft und bot ursprünglich vor allem Feuer-, aber auch Lebensversicherungen an. Sie expandierte rasch und bestellte Vertreter nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Britisch-Indien, Ostasien und Südamerika. In den späten 1880er Jahren begann die Royal Insurance, zahlreiche andere Versicherungsunternehmen zu übernehmen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlegte sie ihren Hauptsitz nach London. Vgl. Pugh, Absolute Integrity. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| arungeco_30044 |
A. Runge & Co., London |
Für die Firma A. Runge & Co. war um 1881 Jacob Arnhold tätig, Gründer und noch immer Teilhaber der Firma Arnhold, Karberg & Co. in Kanton. Als Mitarbeiter von A. Runge & Co. nahm er die Vertretung von Arnhold, Karberg & Co. in London wahr. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| russellco_57955 |
Russell & Co., Kanton / Hongkong (chinesischer Firmenname: Ke-chong) |
Die 1818 gegründete amerikanische Firma Russell & Co. in Kanton verlagerte ihren Sitz nach dem Ersten Opiumkrieg nach Hongkong. 1891 musste die Firma in Liquidation gehen, wurde von Shewan & Co. aufgekauft und seit 1895 unter der Firma Shewan, Tomes & Co. weitergeführt. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan, S. 128, 131, 269; Baur, China um 1900, 158, 252, 413, 492. |
ca. 11-mal erwähnt; |
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| russellsturgis_82298 |
Russell & Sturgis, Manila |
Die Firma Russell & Sturgiss in Manila musste sich im Zuge des Amerikanischen Bürgerkriegs aus Ostasien zurückziehen. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 49. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| russischchinesisch_90610 |
Russisch-Chinesische Bank bzw. Russisch-Asiatische Bank, St. Petersburg |
Die 1895 auf russische Initiative unter Beteiligung mehrerer französischer Banken gegründete Russisch-Chinesische Bank mit Sitz in St. Petersburg engagierte sich insbesondere im Emissionsgeschäft für China und im Bereich der Infrastrukturinvestitionen im Norden Chinas. Auch die chinesische Regierung beteiligte sich 1896 an der Bank, die Niederlassungen sowohl in Russland als auch in China eröffnete. 1910 fusionierte sie mit der französischen Banque du Nord zur Russisch-Asiatischen Bank, die sich an der Reorganisationsanleihe für die Republik China beteiligte. Nach der russischen Oktoberrevolution verlegte die Bank ihren Sitz nach Paris und schloss ihre Niederlassungen in Russland, war in China nach dem Ende des Ersten Weltkriegs aber weiterhin unter ihrem alten Namen tätig. Erst 1928 wurde die Bank liquidiert. Vgl. Quested, Russo-Chinese Bank; YAGO, Correspondent Banking. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| samuelsamuelco_30035 |
Samuel Samuel & Co. (seit 1907: Ltd.), Yokohama |
Die 1878 gegründete britische Firma Samuel Samuel & Co. mit Sitz in Yokohama beruhte auf einer Partnerschaft von Samuel Samuel and Marcus Samuel jun. und eröffnete 1882 ihre Geschäfte in Japan, zunächst nur in Yokohama, später auch in Kobe, Moji und Shimonoseki. Sie war sowohl im Handel als auch im Versicherungsgeschäft tätig. 1907 firmierte sie um zur Samuel Samuel & Co. Ltd., wobei sich Marcus Samuel jun. nun zurückzog. Vgl. L Lepach, Meiji-Porträts. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| sanderwielerco_92491 |
Sander, Wieler & Co., Hongkong |
Die 1898 gegründete Firma Sander, Wieler & Co. in Hongkong betätigte sich im Handel und in der Schiffsmakelei. Einer ihrer Mitbegründer, Gustav Wieler, übernahm von 1906 bis 1912 den Vorsitz in der Chinesischen Kommission des Ostasiatischen Vereins in Hamburg, später wurde er zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. Vgl. Eberstein, Ostasiatischer Verein, S. 15, 17. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| santosmonteiro_15130 |
Santos y Monteiro, Altona |
Inhaber des Handelshauses Santos y Monteiro in Altona waren zwei portugiesische Kaufleute, darunter Jozé Ribeira do Santos, die sich Mitte der 1820er Jahre im damals dänischen Altona bei Hamburg niedergelassen hatten und zunächst vor allem im Handel mit Brasilien tätig wurden, bevor sie ihre Geschäfte in der zweiten Hälfte der 1830er Jahre nach Westafrika ausdehnten. 1842 verlor das Handelshaus, konfrontiert mit dem - wie sich später herausstellte falschen - Vorwurf der britischen Regierung, der Bankenwelt und der Presse, dem Sklavenhandel Vorschub zu leisten, massiv an Vertrauen bei seinen Kunden und brach zusammen. Vgl. Schramm, Deutschland und Übersee, S. 193–196. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| reedereisass_97615 |
Reederei Sass, Kopenhagen |
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ca. 2-mal erwähnt; |
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| sasugashokai_77103 |
SASUGA Shōkai, Tokio |
Die Firma SASUGA Shōkai in Tokio war eine rechtlich eigenständige japanische Firma, die von SASUGA Chōsuke geleitet wurde. Sie befand sich jedoch im Eigentum der Firma Carl Rohde & Co., die auf diese Weise den Geschäftsverkehr mit der japanischen Regierung erleichtern wollte, den sie als Vertretung deutscher Industrieunternehmen, wie Siemens & Halske oder der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. abzuwickeln hatte. Vgl. Lepach, Meiji-Porträts. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| sattler_25226 |
Sattler |
Die deutsche Firma Sattler, die in der Farbenherstellung tätig war, stand in den 1880er Jahren mit der Firma H. Ahrens & Co. Nachf. in Japan in Kontakt. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| aschaaffhausensc_15216 |
A. Schaaffhausen‛scher Bankverein, Köln / Berlin |
Der A. Schaaffhausen‛sche Bankverien in Köln geht zurück auf das 1791 von Abraham Schaaffhausen unter seinem Namen gegründete Handelshaus, das auch Bankgeschäfte betrieb und im 19. Jahrhundert verstärkt in die rheinisch-westfälische Montan- und Schwerindustrie zu investieren begann. Durch Immobilienspekulationen 1848 in eine schwere Krise geraten, wurde die Bank von anderen Bankiers und Kaufleuten mit Hilfe staatlicher Garantiezusagen aufgefangen, um einen Zusammenbruch und negative Folgen für ihre zahlreichen Geschäftspartner in der Industrie, darunter beispielsweise auch J. J. Langen & Söhne, zu verhindern. Im Zuge der Rettungsaktion wurde die Bank in eine Aktiengesellschaft umgewandelt; sie war die erste Bank in Preußen überhaupt, die als Aktiengesellschaft zugelassen wurde und konnte sich in den folgenden Jahren rasch erholen und wieder stabilisieren. Sie betätigte sich erneut vor allem in der Industriefinanzierung. Nach 1900 begann der Aufbau eines Filialnetzes. Vgl. Pohl, Europäische Bankengeschichte, passim. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| schantungbergwerks_88245 |
Schantung-Bergbau-Gesellschaft (SBG), Berlin |
Nach der deutschen Besetzung der Bucht von Kiautschou im Herbst 1897 und dem Abschluß eines Vertrages für das „Pachtgebiet“ Kiautschou vom 6. März 1898, mit dem sich das Deutsche Reich sowohl Eisenbahn- als auch Bergbaukonzessionen im Norden Chinas gesichert hatte, konstituierte sich 1899 unter Führung der Deutsch-Asiatischen Bank (DAB) ein Syndikat interessierter deutscher Unternehmen für den Eisenbahn- und Bergbau in der Provinz Shandong, an dem die Schwerindustrie des Ruhrgebiets, der Maschinenbau in Nürnberg, die Reedereien in den Hansestädten, der Großgrundbesitz in Preußen ebenso beteiligt waren wie die Firma Carlowitz & Co. in China. Um die industrielle Entwicklung Chinas voranzutreiben, gründeten sie im Juni 1899 zum einen die Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft (SEG), zum anderen die Schantung-Bergbau-Gesellschaft (SBG), der vom Auswärtigen Amt die Bergbaukonzessionen übertragen wurden. Vgl. Betz, wirtschaftliche Entwicklung; Mühlhahn, Herrschaft und Widerstand, S. 112–184; Plumpe, Deutsche Bank in Ostasien, S. 41–61 WU, Empires of Coal. Eine Auswahl an Dokumenten zur Gründung und weiteren Entwicklung der Schantung-Bergbau-Gesellschaft findet sich in: Leutner/Mühlhahn, „Musterkolonie Kiautschou“, S. 381–428. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| schantungeisenbahn_99614 |
Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft (SEG), Berlin |
Nach der deutschen Besetzung der Bucht von Kiautschou im Herbst 1897 und dem Abschluß eines Vertrages für das „Pachtgebiet“ Kiautschou vom 6. März 1898, mit dem sich das Deutsche Reich sowohl Eisenbahn- als auch Bergbaukonzessionen im Norden Chinas gesichert hatte, konstituierte sich 1899 unter Führung der Deutsch-Asiatischen Bank (DAB) ein Syndikat interessierter deutscher Unternehmen für den Eisenbahn- und Bergbau in der Provinz Shandong, an dem die Schwerindustrie des Ruhrgebiets, der Maschinenbau in Nürnberg, die Reedereien in den Hansestädten, der Großgrundbesitz in Preußen ebenso beteiligt waren wie die Firma Carlowitz & Co. in China. Um die industrielle Entwicklung Chinas voranzutreiben, gründeten sie im Juni 1899 zum einen Schantung-Bergbau-Gesellschaft (SBG), zum anderen die Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft (SEG), der vom Auswärtigen Amt die Eisenbahnkonzessionen übertragen wurden. Vgl. Betz, wirtschaftliche Entwicklung; Schmidt, Eisenbahnpolitik; MI, Deutscher Eisenbahnbau; Davis, Railway Imperialism in China; Plumpe, Deutsche Bank in Ostasien, S. 41–61; Mühlhahn, Herrschaft und Widerstand, S. 112–184. Eine Auswahl an Dokumenten zur Gründung und weiteren Entwicklung der Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft findet sich in: Leutner/Mühlhahn, „Musterkolonie Kiautschou“, S. 381–428. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| eduardschellhass_40047 |
Schellhaß & Co., Hongkong |
Die Firma Schellhaß & Co. mit Hauptsitz in Hongkong unterhielt um 1881 eine Zweigniederlassung in Hamburg, die unter dem Namen Ed. Schellhaß & Co. firmierte. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| carlschlieper_61579 |
Carl Schlieper, Remscheid |
Die Firma Carl Schlieper in Remscheid, die eine Niederlassung in Batavia besaß, schloss 1887 einen Alleinvertretungsvertrag mit Felten & Guilleaume für Niederländisch-Indien ab, der 1903 im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben wurde. Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 254–257. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| schmidt_99549 |
Schmidt |
Über den Makler Bichel lieferte die Firma Schmidt um 1862 Geldschränke für Hamburger Handelshäuser. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| schmidtco_49855 |
Schmidt & Co., Hamburg |
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ca. 5-mal erwähnt; |
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| rschmidtco_20518 |
R. Schmidt & Co. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| schoppeed_16155 |
Schoppe & Stotzenberg, Hamburg |
Die Firma Schoppe & Stoltzenberg in Hamburg, an der Ed. Schoppe beteiligt war, stand seit den 1870er Jahren mit den Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Elberfeld in Geschäftsverbindung. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| ecschrammco_98981 |
E. C. Schramm & Co., Bremen |
Die Reederei E. C. Schramm & Co. in Bremen entsandte in den 1880er Jahren weiterhin eigene Segelschiffe nach Ostasien, um in Cardiff geladene Kohlen – vermittelt über Melchers & Co. – in Hongkong abzusetzen, dann in Hongkong, in Hyōgo oder Manila neue Frachten wie zum Beispiel Zucker oder Hanf aufzunehmen und diese nach San Francisco, New York oder Boston in den USA zu transportieren; dort wiederum wurden Waren für Antwerpen oder andere europäische Häfen geladen. |
ca. 13-mal erwähnt; |
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| bankhausjohnhenry_59358 |
Bankhaus J. Henry Schröder & Co., London |
Das 1800 von Johann Heinrich Schröder (1784–1883) gegründete Handels- und Bankhaus J. Henry Schröder & Co. in London stand seit den 1840er Jahren mit zahlreichen deutschen Kaufleuten in Ostasien in Geschäftsverbindung, so auch mit Behn, Meyer & Co. in Singapur. John Henry William Schröder, der älteste Sohn des Gründers, der 1841 die Leitung der Geschäfte übernahm, baute vor allem die Handelsfinanzierung und das Emissionsgeschäft gezielt weiter aus. 1913 galten J. Henry Schröder & Co. gemessen am Kreditvolumen als das zweitgrößte Bankhaus der Londoner City. Vgl. Roberts, Schroders. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| heinrichschuldt_27459 |
Heinrich Schuldt, Hongkong |
Die Firma Heinrich Schuldt in Hongkong betätigte sich als Reederei und Schiffsmaklerei. Vgl. Becker, Michael Jebsen, S. 239, 364, 489, 497. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| pgschwabe_80225 |
P. G. Schwabe, Hamburg |
Das Handelshaus P. G. Schwabe in Hamburg beteiligte sich gemeinsam mit Mitgliedern der britischen Unternehmerfamilie Boustead an der Firma Sykes & Co. in Manila. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| fschwartzkopfc_69432 |
F. Schwartzkopf & Co., Qingdao s. auch |
Bei der Firma F. Schwarzkopf & Co. in Qingdao handelt es sich offenkundig um eine Niederlassung des Handelshauses F. Blackhead & Co., das sich schon in den 1860er Jahren in Hongkong etablieren konnte. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| schweizerbankverein_55287 |
Schweizerischer Bankverein, Basel |
Der Schweizerische Bankverein in Basel entstand 1897 durch die Fusion der Schweizerischen Unionbank, der Basler Depositenbank sowie des Basler und Zürcher Bankvereins (der wiederum 1895 durch Fusion des 1872 gegründeten Basler Bankvereins mit dem Zürcher Bankverein entstanden war). Vgl. Pohl, Europäische Bankengeschichte, S. 228, 281, 415, 417, 552. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| senembamaatschappij_86457 |
Senemba Maatschappij, Medan |
Die Senemba Maatschappij war eine Plantagengesellschaft auf der Insel Sumatra. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| senjutuchfabrik_74930 |
Senju-Tuchfabrik, Senju bei Tokio |
Die staatliche Senju-Tuchfabrik stand um 1900 indirekt - über die Firma Carl Rohde & Co. in Yokohama bzw. deren Niederlassung in Tokio, die unter dem Namen Sasuga Shōkai firmierte - in geschäftlicher Verbindung mit den Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Elberfeld. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| shanghaicottonclo_67847 |
Shanghai Cotton Cloth Mill Company, Shanghai |
Die Shanghai Cotton Cloth Mill Company war eine - in den späten 1870er Jahren gegründete - Aktiengesellschaft, an der auch die chinesische Regierung beteiligt war; sie besaß ein auf zehn Jahre ausgelegtes Monopol für die Herstellung von Baumwollgeweben. Deutsche Handelshäuser wie beispielsweise Telge & Co. waren an der Beschaffung von Maschinen für den weiteren Ausbau und an der Vermittlung von entsprechenden Finanzierungen beteiligt. Neben der Shanghai Cotton Cloth Mill Company hatte sich in Shanghai die New Cotton Cloth Mill etabliert, bei der sich auch eine Egreniranstalt ansiedelte, die Lizenzgebühren an die Shanghai Cotton Cloth Mill zu entrichten hatte. Shanghai entwickelte sich zu einem Zentrum der chinesischen Baumwollindustrie und stand über chinesische Kaufleute auch mit der japanischen Baumwollindustrie in enger Verbindnung, die sich vor allem in Kōbe etablierte. - Zur Gründung der Shanghai Cotton Cloth Mill Company und dem hier tätigen chinesischen Unternehmer und Reformpolitiker CHENG Kuan-ying: Kehnen, Cheng Kuan-ying, S. 25–28; WU, Zheng Guanying, S. 42, 45, 50, 58. Zur Verflechtung der chinesischen und japanischen Baumwollindustrie: SUGIHARA, Asian International Economy, S. 23–100. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| shanghaisteamnavi_78519 |
Shanghai Steam Navigation Company, Shanghai |
Die 1867 von der amerikanischen Firma Russell & Co. gegründete Shanghai Steam Navigation Company in Shanghai, die sich in der Schifffahrt auf dem Jangtsekiang zunächst gut etablieren konnte, dann aber unter Konkurrenzdruck geriet, wurde 1877 von der China Merchants‛ Steam Navigation Company aufgekauft. Vgl. LIU, Financing a Steam Navigation Company; LIU, Anglo-American Rivalry; LIU, Steamship Enterprise. |
ca. 10-mal erwähnt; |
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| shawwallaceco_29530 |
Shaw, Wallace & Co., Kalkutta |
Shaw, Wallace & Co. in Kalkutta bzw. deren Stammhaus R. G. Shaw in London nahmen seit 1909 neben Balmer, Lawrie & Co. die Vertretung der Firma Felten & Guilleaume Carlswerk AG in Teilen Britisch-Indiens wahr, jeweils für bestimmte Produkte. Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 232f. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| shireline_99139 |
Shire Line, London |
Die Shire Line war eine britische Dampfschifffahrtsgesellschaft und wurde um 1887 durch die Firma Adamson, Bell & Co. in Shanghai vertreten. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| siedenburgwendt_52159 |
Siedenburg, Wendt & Co., Bremen |
Das Handelshaus Siedenburg, Wendt & Co. in Bremen galt um 1862 als ein aufstrebendes Haus, das u. a. mit Behn, Meyer & Co. in geschäftlicher Verbindung stand. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| siemens_42855 |
Siemens-Konzern (chinesischer Firmenname: Hsi-Min-Tze, Ximénzi) s. auch , , |
Der Siemens-Konzern ließ sich in China zunächst durch die Firma H. Mandl & Co. vertreten, zog sich angesichts der während des Boxeraufstandes angerichteten Zerstörungen an Straßenbahnen, Kraftwerken und Elektroleitungen jedoch vorübergehend auch dem China-Geschäft zurück und konzentrierte sich stärker auf Japan. Seit 1910 war der Siemens-Konzern dann durch eine eigene Niederlassung in Shanghai vertreten, 1913 kamen weitere Niederlassungen in Peking, Hongkong und Chengdu hinzu. - Einen allgemeinen Überblick über die Erschließung des chinesischen Marktes durch den Siemens-Konzern vor 1949 bietet: Mutz, Ein unendlich weites Gebiet. |
ca. 11-mal erwähnt; |
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| siemensbrothers_58702 |
Siemens Brothers & Co., London |
1858 durch die Firma Siemens & Halske in Berlin und weitere Partner zunächst unter dem Namen Siemens & Halske & Company in London gegründet, entwickelte sich das 1865 zu Siemens Brothers & Co. umfirmierte Unternehmen unter der Leitung von Carl Wilhelm Siemens (William Siemens) (1823–1883) zu einem bedeutenden Hersteller von Telegraphenkabeln. Gemeinsam mit der Firma Siemens & Halske in Berlin waren Siemens Brothers & Co. 1869 beispielsweise verantwortlich für die Verlegung einer Telegraphenlinie von Berlin nach Teheran als Bestandteil der Verbindung zwischen London und Britisch-Indien. Vgl. Weiher, Die englischen Siemens-Werke; Feldenkirchen, Siemens; König, Sir William Siemens. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| siemenshalske_77240 |
Siemens & Halske, Berlin |
Die 1847 von Werner Siemens (1816–1892) und Johann Georg Halske (1814–1890) unter dem Namen Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske gegründete Firma ist der historische Ausgangspunkt für den heutigen Siemens-Konzern. Vgl. Feldenkirchen, Siemens; Bähr, Werner von Siemens. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| siemensschuckertw_81238 |
Siemens-Schuckertwerke GmbH, Berlin |
1903 durch die Firmen Siemens & Halske in Berlin und die Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vormals Schuckert & Co. in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet, um die Starkstromabteilungen der beiden Gründungsunternehmen zu bündeln und sich dem Bau von Elektroautos zu widmen, firmierten die Siemens-Schuckertwerke 1927 zu einer Aktiengesellschaft um. Vgl. Feldenkirchen, Siemens. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| siemssenco_96543 |
Siemssen & Co., Kanton / Hongkong |
Das 1846 von Georg Theodor
Siemssen etablierte Handelshaus Siemssen & Co. in Kanton war nach Wm. Pustau & Co. sowie
Carlowitz, Harkort &
Co. die dritte deutsche Firmengründung in China überhaupt. Das Unternehmen wurde rasch in
der chinesischen
Küstenschifffahrt aktiv, denn die in Hamburg gebauten, für Siemssen
& Co. fahrenden Segelschiffe waren den traditionellen chinesischen Dschunken technisch
überlegen, vor allem weil sie gegen den Wind kreuzen konnten, und sie
profitierten zudem vom Versicherungsschutz europäischer
Gesellschaften. Siemssen & Co. arbeiteten anfangs besonders eng
mit Behn, Meyer & Co. in
Singapur sowie Metzendorff & Wilmans in Batavia zusammen, knüpften aber
rasch ein eigenes Handelsnetzwerk, das bis nach Siam und in die USA reichte. Neben einem rechtlich
eigenständigen Kontor in Fuzhou, das
sich unter dem Namen Siemssen & Co. Fuzhou dem Teehandel widmete, wurde 1855 eine Niederlassung in
Hongkong eröffnet, 1856
eine weitere in Shanghai. Da der
Standort Kanton mit dem Zweiten
Opiumkrieg weiter an Bedeutung verlor, wurde der Hauptsitz der
Firma 1858 nach Hongkong
verlagert. Im Jahr darauf kehrte der Firmengründer Georg Theodor Siemssen nach Hamburg zurück und etablierte dort
die Schwesterfirma G. T.
Siemssen, die sich den europäischen und amerikanischen
Geschäftsverbindungen widmete. In China entwickelte sich Nikolaus August Siebs, der seit 1864
für Siemssen & Co. tätig war und 1881 zum Teilhaber aufstieg, zur zentralen
Persönlichkeit des Unternehmens, das 1865 zu den Mitbegründern der Hongkong and Shanghai Banking
Corporation zählte, sich an der Hongkong & Whampoa Union Dock
Company beteiligte und sowohl im Handel wie im Shipping weiter
expandieren konnte. Weitere Konsortial- und Tochtergesellschaften sowie
eigene Niederlassungen wurden in Hankou, Xiamen, Ningbo sowie Tianjin und Qingdao etabliert. Mit dem Ersten Weltkrieg gingen sämtliche
Niederlassungen in China verloren.
Doch mit Hilfe der Hongkong
and Shanghai Banking Corporation gelang ein Neustart: Siemssen
& Co. erlebten in Zwischenkriegszeit sogar ihre bis dahin größten
geschäftlichen Erfolge, vor allem durch den Export deutscher Mascinen, etwa
der Firmen DEMAG, Deutz, Rheinmetall-Borsig, Orenstein & Koppel,
Junkers, Dynamit etc. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg knüpften Siemssen
& Co. bald wieder Geschäftsbeziehungen nach Ostasien an. Vgl. Ernst
Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das
hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von
Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27; Möring, Siemssen &
Co.. |
ca. 34-mal erwähnt; |
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| gtsiemssen_11414 |
G. T. Siemssen bzw. Siemssen & Co., Hamburg |
Georg Theodor Siemssen, der 1859 nach Hamburg zurückgekehrt war, ließ dort noch im selben Jahr die Firma G. T. Siemssen in das Handelsregister eintragen, die sich der Pflege der wirtschaftlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Verbindnungen in Deutschland, Europa und den USA widmete. 1869 firmierte sie um zu Siemssen & Co., so dass es nun zwei Firmen gleichen Namens gab, eine mit Sitz in Hongkong und eine - deutlich kleinere - mit Sitz in Hamburg. Daraus entwickelte sich zügig eine Firma mit zwei Hauptsitzen, die als solche firmierte: Siemssen & Co., Hongkong und Hamburg. Vgl. Möring, Siemssen & Co.. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| sievekingco_18632 |
Sieveking & Co., Marseille |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| simoneversco_69994 |
Simon, Evers & Co. (seit 1908: GmbH), Hamburg |
Die Firma Simon, Evers & Co. mit Sitz in Hamburg wurde 1873 durch Julius Simon und August Evers gegründet, die zuvor für
andere deutsche Handelshäuser in Japan
tätig gewesen waren. Gestützt auf eine Niederlassung in Yokohama, die von Martin Burchard geleitet
wurde, sowie eine weitere Niederlassung in Kobe, importierten Simon, Evers & Co. anfangs vor allem Reis nach Deutschland und in die Niederlande und exportierten Textilien, Farben, Chemikalien, Pharmazeutika, Drahtstifte, Eisendraht sowie
ganze Schiffe aus Deutschland
nach Japan. Immer größere Bedeutung
gewannen in den 1880er und 1890er Jahren der Import von Industriewaren, Maschinen und Anlagen,
so lieferte die Firma beispielsweise den ersten elektrischen Aufzug für ein
japanisches Warenhaus und die erste Zentralheizung für den japanischen
Kaiserpalast. Mit dem Import von Bremssystemen für die japanische Staatsbahn
und Kleinstkraftwerke
mit Wasserturbinen und
Benzinmotoren trugen
Simon, Evers & Co. zur Elektrifizierung
Japans bei. Als Martin Burchard 1882
nach Hamburg zurückkehrte brachte er
zudem die Vertretung des MITSUI-Konzerns als geschäftliche Aufgabe mit. Nach dem Tod von
Julius Simon und August Evers übernahmen Maximilian Kaufmann
und Julius Saenger als
persönlich haftende Gesellschafter die Leitung der Niederlassungen in Yokohama und Kobe. Spekulationen des Angestellten Fr. Luedecke an der Börse in
Osaka bescherten der Firma 1908
hohe Verluste, sodass die
Gläubigerbanken,
darunter die Chartered Bank of
India, Australia and China, die Hongkong and Shanghai Banking
Corporation und die Deutsch-Asiatische Bank, die Warenlager der Firma Simon, Evers
& Co. beschlagnahmten. Um das Unternehmen zu retten, wurde es in eine
Gesellschaft mit
beschränkter Haftung umgewandelt und firmierte seither als Simon,
Evers & Co. GmbH. - Nähere Informationen zur Firma sowie ihren
wichtigsten Repräsentanten finden sich bei: Lepach, Meiji-Porträts. Vgl.
außerdem: Molsen, Simon,
Evers & Co.. |
ca. 38-mal erwähnt; |
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| sincere_80214 |
Sincere, Hongkong |
Gegründet von MA Ying-piu im Jahr 1900 entwickelte sich die Firma Sincere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum größten Warenhauskonzern in Hongkong und Shanghai. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| singaporerubberco_30522 |
Singapore Rubber Company Ltd., Singapur |
An der um 1908 gegründeten Singapore Rubber Company Ltd. in Singapur beteiligten sich neben der Firma Arnold Otto Meyer auf Vermittlung von Otto Sielcken, der für Arnold Otto Meyer & Co. in London tätig war, auch mehrere Direktoren der Deutschen Bank in Berlin, was ihnen in den ersten Jahren des Kautschuk-Booms hohe Kursgewinne und Dividenden einbrachte. Geleitet wurde die Singapor Rubber Company von O. Schwemer und Hans Becker, wobei letzterer zugleich ein leitender Mitarbeiter von Behn, Meyer & Co. Ltd. in Singapur war. Vgl. Wright/Cartwright, Twentieth Century Impressions of British Malaya, S. 466. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| robertmsloman_37185 |
Robert M. Sloman & Co., Hamburg |
Die 1791 von William Sloman gegründete Reederei wurde von seinem Sohn Robert Miles Sloman unter dem Namen Robert M. Sloman & Co. gezielt weiter ausgebaut und stieg bis 1860 zur größten Reederei Hamburgs auf, die sowohl mit Segel- als auch mit Dampfschiffen regelmäßige Linien nach Nordamerika unterhielt. Vgl. Küttner, „Sloman, Robert Miles“. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| socitfinancire_97122 |
Société Financière des Caoutchoucs, Antwerpen |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| socitgnrale_57018 |
Société Générale, Paris |
Die 1864 gegründete Société pour Favoriser le Developpement du Commerce et de l‛Industrie en France, kurz Société Générale, in Paris widmete sich der Förderung von Handel und Industrie, war bald mit Niederlassungen in ganz Frankreich und seit 1871 auch in London vertreten, betätigte sich an internationalen Emissionsgeschäften u. a. für Russland, und entwickelte sich zu einer modernen und zugleich einer der größten Geschäftsbanken Frankreichs. Vgl. Pohl, Europäische Bankengeschichte, passim. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| lsolmitzco_96291 |
L. Solmitz & Co., Sydney |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| speidelcosaig_16218 |
Speidel & Co., Saigon |
Die Firma Speidel & Co. in Saigon war 1862 von den Brüdern Friedrich Wilhelm und Karl Theodor Speidel gegründet worden und konnte sich rasch als ein bedeutendes Handelshaus in Französisch-Indochina etablieren. Vgl. Becker, France and Germany, passim. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| lazardspeyereliss_11032 |
Bankhaus Lazard Speyer-Elissen, Frankfurt am Main |
Das 1838 von Lazarus Joseph Speyer (1810–1876) gegründete Manufacturwaren- und Speditionsgeschäft Lazard Speyer-Elissen in Frankfurt am Main widmete sich vermehrt auch dem Bankgeschäft und stieg rasch zu einem der führenden deutschen Privatbankhäuser auf. Bei der Abwicklung internationaler, vor allem transatlantischer Transaktionen konnten sich Lazard Speyer-Elissen auf gute Verbindungen nach New York und London stützten, zum einen auf die von Philipp Speyer (1815–1876), einem Bruder Lazarus Joseph Speyers, 1845 gegründete Firma Philipp Speyer & Co. in New York (seit 1876: Speyer & Co.), zum anderen auf die von Gustav Speyer (1825–1883), einem weiteren Bruder von Lazarus Joseph Speyer, 1861 in London etablierte Bank Speyer Brothers. Seit 1902 wurde das Haus Lazard Speyer-Elissen von dem in die Familie eingeheirateten Eduard Beit (1860–1933) geführt, der 1910 mit dem Prädikat „von Speyer“ in den erblichen Adelsstand erhoben wurde, um der Bank den Familiennamen zu erhalten. Zur Geschichte der Familie Speyer und der von ihr geführten Bankhäuser: Eisenbach, „Speyer“; Emden, Money Powers, S. 274–277. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| jacobshstern_11533 |
Bankhaus Jacob S. H. Stern, Frankfurt am Main |
Das Bankhaus Jacob S. H. Stern in Frankfurt am Main geht auf die 1778 von Samuel Hayum Stern (1760–1819) und die 1799 von seinem Sohn Jacob Samuel Hayum Stern (1780–1833) gegründeten Weinhandlungen zurück, die 1819 zusammengelegt und unter dem Namen Jacob S. H. Stern fortgeführt wurden. Das Handelshaus wandte sich immer mehr auch dem Bankgeschäft zu und spezialisierte sich schließlich, gestützt auf Niederlassungen in Paris, London und Berlin, auf internationale Emissionsgeschäfte, was dem privaten Bankhaus einen ausgezeichneten Ruf und die enge Zusammenarbeit mit anderen namhaften Geschäftsbanken und Unternehmen einbrachte. So war Jacob S. H. Stern u. a. an der Gründung der Deutsch-Asiatischen Bank und der Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft und an der Emission japanischer Staatsanleihen beteiligt. Vgl. Emden, Money Powers, S. 256–277; Kirchholtes, Jüdische Privatbanken, passim; Gower, Jacob Schiff, S. 260–262; Brötel, Kosmopolitische Finanzeliten, passim. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| stollwerck_26887 |
Gebr. Stollwerck, Köln |
Das 1839 von Franz Stollwerck (1815–1876) eröffnete Werk zur Produktion von Bonbons in Köln ging nach dessen Tod in die Hände seiner fünf Söhne über, die es unter der 1871 etablierten Firma Gebr. Stollwerck fortführten und zu einer Aktiengesellschaft mit Werken an zahlreichen Stanorten in Europa und den USA ausbauten. Um 1890 warb die Firma damit, für ihre Schokolade ausschließlich Kakaobohnen aus den deutschen Kolonien zu verwenden. Vgl. Junggeburth, Stollwerck. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| nvstoomvaartma_32961 |
N. V. Stoomvaart Maatschappij „Nederland“, Amsterdam |
Die 1870 gegründete N. V. Stoomvaart Maatschappij „Nederland“ in Amsterdam ließ ihre Dampfschiffe zunächst vor allem zwischen den Niederlanden und Niederländisch-Indien auf Fahrt gehen, wobei der 1869 eröffnete Suezkanal genutzt wurde. Über die zahlreichen Inseln Niederländisch-Indiens hinaus fuhren die Schiffe bald auch Häfen in China, Japan und Australien an. Vgl. De Boer, Stoomvaart Maatschappij „Nederland“. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| straitstradingcom_27421 |
Straits Trading Company (Ltd.), Singapur |
Die 1887 von Hermann Mühlinghaus gemeinsam mit dem Schotten James Sword gegründete Straits Trading Company in Singapur widmete sich der Zinnschmelze. Die Mittel für die Errichtung moderner Anlagen zur Verhüttung des auf der Malayischen Halbinsel in den häufig von Chinesen betriebenen Zinnminen gewonnenen Zinns wurden u. a. von der Chartered Bank of India, Australia and China zur Verfügung gestellt. 1902 konnte eine zweite Zinnschmelze nahe Penang eröffnet werden, in der nun auch Zinn aus Niederländisch-Indien, Australien und China zur Verhüttung kam. Vgl. Tregonning, Straits Tin; Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 59f.; WONG, Penang Chinese Commerce, S. 106ff. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| straitsundsundas_17774 |
Straits und Sunda Syndikat mbH, Hamburg |
Die 1910 auf Initiative der Firma Arnold Otto Meyer gegründete Straits und Sunda Syndikat mbH mit Sitz in Hamburg wurde von deutschen und belgischen Investoren getragen und baute über ein Finanzierungskonsortium bis zum Ersten Weltkrieg einen Plantagenkonzern auf, der in Niederländisch-Indien, vor allem auf Java und Sumatra, verschiedene Tee-, Kaffee- und Kautschukplantagen betrieb. Vgl. Helfferich, Ein Leben, S. 183–264; Sattler, Risky Business. |
ca. 34-mal erwähnt; |
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| astraussco_86848 |
A. Strauß & Co., London |
Die Firma A. Strauß & Co. in London handelte u. a. mit Zinn und stand mit der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur und Penang in geschäftlicher Verbindung, die Rohzinn von Minen auf der Malayischen Halbinsel ankaufte, es durch Einschmelzen selbst verfeinerte bzw. verfeinern ließ und dann über A. Strauß & Co. nach Europa exportierte. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 47, 51, 68, 72, 96, 114. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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| suedmandschurischee_82275 |
Südmandschurische Eisenbahn-Aktiengesellschaft, Dalian |
Die 1906 von der japanischen Regierung gegründete Südmandschurische Eisenbahn-Aktiengesellschaft mit Sitz in Dalian sollte nach dem Russisch-Japanischen Krieg (1905–1905) in dem nun japanisch besetzten Teil der Mandschurei ein neues Eisenbahnnetz schaffen, das mit dem des ebenfalls bereits japanisch besetzten Korea kompatibel war. So übernahm die neue Gesellschaft zunächst die von Russland erbaute Eisenbahnstrecke von Harbin nach Port Arthur, stellte sie von Breitspur auf Normalspur um und verband sie später mit neu gebauten Teilstrecken in Korea. Erster Präsident der Südmandschurische Eisenbahn-Aktiengesellschaft war GOTŌ Shimpei. Vgl. Baur, China um 1900, S. 540–542; Köll, Railroads, passim. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| suermondtco_89252 |
Bankhaus Robert Suermondt & Cie., Aachen |
Das Bankhaus Robert Suermondt & Cie. in Aachen wurde 1867 von dem erst 23jährigen Robert Suermondt (1844–1919) gegründet und diente in erster Linie er Finanzierung der in Aachen ansässigen Spinnereien und Webereien. 1901 ging das Bankhaus in die Liquidation und wurde in die Bergisch-Märkische Bank überführt, die wiederum 1914 von der Deutschen Bank übernommen wurde. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| sumitomo_14278 |
SUMITOMO-Konzern |
Der japanische SUMITOMO-Konzern geht zurück auf ein seit 1615 bestehendes Einzelhandelsgeschäft für Medikamente und Bücher, dessen Eigentümer bald auch in den Kupferbergbau investierten. Im 19. Jahrundert kamen Betriebe in weiteren Branchen hinzu, darunter Kabelproduzenten, Banken und Warenhäuser. Vgl. Hunter, Concise Dictionary, S. 215. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| susesibeth_52194 |
Suse & Sibeth, London |
Die britische Merchant Bank Suse & Sibeth in London standen der Firma Behn, Meyer & Co. um 1862 mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 96, |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| sussner_81295 |
Sussner |
Über den Makler Bichel lieferte die Firma Sussner um 1862 Streichhölzer für Hamburger Handelshäuser. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| johnswiresons_72673 |
John Swire & Sons, Liverpool / London / Hongkong |
Die Firma John Swire & Sons in Liverpool wurde 1861 durch den schon seit 1816 als Baumwollimporteur tätigen Kaufmann John Swire (1793–1847) gegründet, der jetzt seine beiden Söhne John Samuel Swire (1825–1898) und William Hudson Swire (1830–1884) in das Geschäft aufnahm, um es weiter auszubauen. Die Expansion des britischen Handelshauses nach Ostasien begann 1866 mit der Gründung der Firma Butterfield & Swire in Shanghai. John Swire & Sons, die inzwischen Niederlassungen in Manchester, New York und Yokohama eröffnet hatten, verlagerten 1870 ihren Hauptsitz von Liverpool nach London. Mit der 1872 gegründeten China Navigation Company, die der Leitung von Butterfield & Swire unterstellt wurde, gewannen John Swire & Sons wachsende Bedeutung in der chinesischen Fluss- und Küstenschifffahrt. Da sich der Wettbewerb in der Schifffahrt weiter verschärfte, gründeten John Swire & Sons zur Diversifizierung der Geschäftsfelder 1881 eine Zuckerraffinerie in Hongkong und stiegen außerdem in das Versicherungsgeschäft ein. Nachdem John Samuel Swire 1898 verstorben war, setzte James Henry Scott (1845–1912) als neuer Senior Partner die Gründung der Taikoo Dockyard & Engineering Company of Hongkong Ltd. (1901) und der Tientsin Lighter Company (1904) durch. Während John Swire & Sons die politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen der Chinesischen Revolution, des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit ohne größere Schwierigkeiten bewältigen konnten, setzten der Zweite Weltkrieg und die kommunistische Machtübernahme in China den Geschäftsaktivitäten in Ostasien schwer zu, sodass sich deren Schwerpunkt zunächst nach Bombay und Kalkutta, dann in die britische Kronkolonie Hongkong verlagerte, wo 1974 die John Swire & Sons (H. K.) Ltd. etabliert wurde. An der Spitze der weltweit tätigen Swire Group steht heute die Holdinggesellschaft John Swire & Sons mit Sitz in Hongkong. Vgl. Bickers, China Bound. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| takasimacolliery_84690 |
Takashima Coal Mine, Takashima |
Die 1859 auf der Insel Takashimain der gleichnamigen
Stadt nahe Nagasaki
angelegte Takashima Coal Mine wurde um 1887 in Shanghai durch den Kaufmann YEEND Duer vertreten. Vgl. Lepach,
Meiji-Porträts. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| takata_93269 |
TAKATA & Co., Tokio |
An der 1881 von TAKATA Shinzō gegründeten Maschinenimportfirma TAKATA & Co. mit Hauptsitz in Tokio, die u. a. eine Niederlassung in London unterhielt, war um 1910 auch ein Deutscher namens E. Schaeffer beteiligt. Vgl. Vogt, Überseebeziehungen von Felten & Guilleaume, S. 235; Jülich, Reisen nach dem Fernen Osten, S. 35f.; Lepach, Meiji-Porträts. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| tanjongpagardock_65724 |
Tanjong Pagar Dock Company, Singapur |
Die private Tanjong Pagar Dock Company fusionierte 1899 mit der New Harbour Dock Company und wurde daraufhin durch das staatliche Singapore Harbour Board weitergeführt. Vgl. Drake, Merchants, S. 173; Hale, Pioneer Merchants, 124, 190–192, 203, 207. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| tekboancheang_33286 |
Tek Boan Cheang, Swatow; auch: Tek Boan Chiang |
Die Firma Tek Boan Cheang war ein chinesisches Bankhaus. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| telgenoeltingco_21453 |
Telge, Nölting & Co., Shanghai / Hamburg |
Die Fírma Telge, Nölting & Co. in Shanghai wurde von Benjamnin Telge gegründet und konnte sich in den späten 1860er Jahren im Handel mit Waffen und Rüstungsgütern mit China und Japan etablieren. Zu den wichtigsten Auftraggebern in China zählte ZUO Zongtang, der Generalgouverneur der Provinzen Shaanxi und Gansu, der mit Hilfe der Firma Telge, Nölting & Co. umfangreiche Waffenarsenale in Xian und Lanzhou aufbaute. Seit den 1870er Jahren verfügte die Firma Telge, Nölting & Co. über eine Niederlassung in Hamburg und sie vertiefte ihre Geschäftsverbindungen zu C. Illies & Co. in Yokohama / Hamburg, die sie bei der Abwicklung japanischer Regierungsaufträge unterstützte. Um 1890 trat die Firma in Shanghai unter dem Namen Telge & Co. auf. Vgl. Schmidtpott, Aufstieg, passim; Eberspächer, Preußen-Deutschland und China, S. 407. |
ca. 9-mal erwähnt; |
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| temelonghydraulic_75971 |
Temelong Hydraulic Tin Mining Co. Ltd., Singapur |
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ca. 20-mal erwähnt; |
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| fjtesdorpfso_74198 |
F. J. Tesdorpf & Sohn, Hamburg |
Das Handelshaus F. J. Tesdorpf & Sohn in Hamburg betätigte sich auch als Merchant Bank, stand frühzeitig in Geschäftsverbindung zu Ostasienhandelshäusern wie Behn, Meyer & Co. in Singapur und gehörte 1856 zu den Mitbegründern der Norddeutschen Bank AG. 1866 übernahm Adolph Tesdorpf (1811–1887) das Geschäft und benannte es um zu A. Tesdorpf & Sohn. Adolph Tesdorpf gehörte von 1877 bis 1887 dem Aufsichtsrat der Norddeutschen Bank an. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 96, 138, 140; Schmidt, Bankwesen. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| thorissenco_28432 |
Thorissen & Co., Hongkong |
Die Firma Thorissen & Co. in Hongkong übernahm 1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges die East Asiatic Company in Hongkong. Vgl. Chapman, Merchant Banking, S. 125. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| jcimthurnco_57139 |
J. C. im Thurm & Co., London |
Die Firma J. C. im Thurn & Co. in London stand um 1862 in geschäftlicher Verbindunng mit Behn, Meyer & Co. in Singapur. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 146. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| taosenryokaisha_77909 |
TOA Senryo Kaisha |
Die TOA Senryo Kaisha wurde 1905 - nach dem Russisch-Japanischen Krieg (1904–1905) - von japanischen Kaufleuten und Investoren in Korea gegründet, um sich dem Absatz von Farbstoffen zu widmen. Die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. unterstützten das Unternehmen. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| tobe_82752 |
TOBE, Tokio |
TOBE war ein japanischer Kaufmann in Tokio, der seit den 1890er Jahren zu den Hauptabnehmern von Produkten der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. in Japan zählte. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| toelaerjonkman_95539 |
Toelaer & Jonkman, Macao |
Toelaer & Jonkman war ein um 1844 in Macao ansässiges niederländisches Handelshaus. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| traulsen_39022 |
Traulsen, Altona |
Der Kaufmann Traulsen in Altona unterhielt eine Maklerfirma, die um 1862 Schiffsverpflegung vermittelte. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 145. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| turnerinofox_85298 |
Ino Fox Turner, Manchester |
Ino Fox Turner war ein in Manchester ansässiger Textilwarenhändler, der um 1862 mit Behn, Meyer & Co. in Singapur in Geschäftsverbindung stand. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 143. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| unionbanklondon_55716 |
Union Bank of Australia (Ltd.), London |
Die 1837 gegründete Union Bank of Australia mit Sitz in London war mit einer Royal Charter ausgestattet und wurde als Kolonialbank für Australien tätig. Durch einige Übernahmen konnte sie schon in den 1840er Jahren kräftig wachsen und dehnte ihr Geschäft bis Mitte der 1870er Jahre auf fast ganz Australien aus. Um ihre Krisenanfälligkeit zu begrenzen, firmierte sie 1880 um zu einer Limited Company. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| unioninsurancecom_26455 |
Union Insurance Society of Canton, Kanton / Hongkong |
Die Insurance Society of Canton wurde 1835 durch das britische Handelshaus Dent & Co. ins Leben gerufen und verlagerte ihren Sitz 1841 im Zuge des Ersten Opiumkrieges wie dieses nach Hongkong. Alle drei Jahre löste sich die Gesellschaft auf, sodass die erzielten Überschüsse an die Anteilseigner ausgezahlt werden konnten, die zugleich die Kunden der Versicherung waren. Vgl. Allen/Donnithorne, Western Enterprise in China and Japan, S. 120. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| unionline_19817 |
Union Steamship Company Ltd., London (Union Line) |
Die 1857 gegründete Union Steamship Company in London fusionierte im Jahr 1900 mit der etwas jüngeren Castle Mail Packet Company Ltd. zur Union-Castle Mail Steamship Company Ltd., die allerdings nur bis 1912 Bestand hatte. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| vandastenco_51202 |
Van Dasten & Co., Batavia |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| vanderzypencha_91182 |
Van der Zypen & Charlier, Köln-Deutz |
Die Firma Van der Zypen & Charlier in Köln, 1845 gemeinsam gegründet von Ferdinand van der Zypen (1816–1863) und Albert Charlier (1814–1894) und nach dem frühen Tod von Ferdinand van der Zypen von dessen Söhnen weitergeführt, widmete sich dem Bau elektrischer Schienenfahrzeuge und Waggons. Dabei kam es zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Kölner Unternehmer und Erfinder Eugen Langen, nach dessen Plänen eine Schwebebahn auf dem eigenen Werksgelände errichtet wurde. Vgl. Wagner, Van der Zypen & Charlier. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| johnvattco_96182 |
John Vatt & Co., London |
Die Firma John Vatt & Co. in London wahr um 1881 mit der Wahrnehmung der Interessen von Melchers & Co. mit Hauptsitz in Hongkong betraut. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| vereinsbank_36711 |
Vereinsbank, Hamburg |
Die Vereinsbank in Hamburg wurde 1856 als eine Aktienbank gegründet und überstand die Krise von 1857 weitgehend unbeschadet. Vgl. Ahrens, Krisenmanagement 1857; Pohl, Europäische Bankengeschichte, S. 265. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| vereenigdeoostindi_20285 |
Vereenigde Oostindische Compagnie (VOC), Amsterdam / Middelburg |
Die Vereenigde Oostindische Compagnie mit Hauptsitz in Amsterdam und Middelburg wurde 1602 von mehreren niederländische Kaufmannskompanie gegründet und von der niederländischen Regierung mit staatlichen Hoheitsrechten und Handelsmonopolen ausgestattet. Sie errichtete zahlreiche Niederlassungen in Ostasien und half das niederländische Kolonialreich auszuweiten. 1799 wurde die VOC für bankrott erklärt und aufgelöst. Einen knappen und prägnanten Überblick zur fast 200jährigen Geschichte der Vereenigde Oostindischen Compagnie bietet: Nagel, Abenteuer Fernhandel, S. 100–126. Aus der umfangreichen Forschungsliteratur seien lediglich ein Standardwerk und zwei jüngere Studien hervorgehoben, die das Zusammenwirken mit asiatischen Akteuren und Wettbewerbern in der Niedergangsphase genauer in den Blick nehmen. Vgl. Gaastra, Dutch East India Company; Clulow, The Dutch and English East India Companies; Phillips/Sharman, Outsourcing Empire. |
ca. 7-mal erwähnt; |
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| vidalco_68892 |
T. E. Vidal & Co., Batavia |
Aus dem von den beiden Brüdern Theodor Edmund Vidal und Camille Vidal 1828 etablierten Handelsstützpunkt Batavia der Kaufmannsreederei Roß, Vidal & Co. in Hamburg, ging bald darauf die eigenständige Firma T. E. Vidal & Co. hervor. Sie importierte in erster Linie Roheisen aus englischer und schwedischer Produktion nach Java, aber auch Glaswaren, Messer, Spielzeug und Tauwerk, außerdem Leder, Leisten und Seife aus deutscher Herstellung. Zucker, Reis und Gewürze bildeten die Rückfracht nach Hamburg. Als 1841 viele etablierte Handelshäuser in Batavia in eine finanzielle Krise gerieten, weil sie von der Javaschen Bank zuvor für den steigenden Import an europäischen Manufaktur- und Fabrikwaren in Ermangelung von Silbermünzen zu großzügig mit Krediten in Form von Papiergeld ausgestattet worden waren, standen T. E. Vidal & Co. relativ gut da. - Weitere Informationen zur Unternehmensgeschichte finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27. |
ca. 66-mal erwähnt; |
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| vogelco_56264 |
Vogel & Co., Kanton |
Die Firma Vogel & Co. mit Hauptstz in Kanton unterhielt um 1881 auch Niederlassungen in Hongkong und Shanghai. In Hamburg ließ sie sich zu dieser Zeit durch G. Richter, in London durch ihren Teilhaber Theodor Schneider vertreten. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| vanderheydtkerst_48257 |
Bankhaus Von der Heydt-Kersten & Söhne, Elberfeld |
Die Geschichte des Bankhauses Von der Heydt-Kersten & Söhne in Elberfeld lässt sich bis 1754 zurückverfolgen und ist eng mit der Entwicklung der Tuchindustrie im Wuppertal verbunden. 1932 erfolgte die Übernahme durch die Commerz- und Privatbank in Berlin. Vgl. Krause, Garn, Geld und Wechsel. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| hjdevoss_40025 |
H. J. de Voß |
H. J. de Voß standen der Firma Behn, Meyer & Co. um 1862 mit Krediten in Pfund Sterling zur Verfügung. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 145. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| vossmaack_25171 |
Voss & Maack, Köln |
Die Maschinen- und Kranfabrik Voss & Maack in Köln wurde 1882 gegründet und bestand bis 1990. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| wachsmuthkrogmann_52965 |
Wachsmuth & Krogmann, Hamburg |
Die Kaufmannsreederei Wachsmuth & Krogmann in Hamburg setzte in den 1840er und 1850er Jahren vermehrt eigene Segelschiffe für die Fahrt nach Kalkutta sowie Point de Galle auf Ceylon ein, um von dort Waren nach Europa zu exportieren, insbesondere Reis. Es bestand außerdem eine enge geschäftliche Zusammenarbeit mit Behn, Meyer & Co. in Singapur, denen Wachsmuth & Krogmann feste Aufträge erteilten und auch Kredite zur Verfügung stellten. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, passim. |
ca. 19-mal erwähnt; |
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| dhwaetjenco_37883 |
D. H. Wätjen & Co., Bremen |
Die von Diederich Heinrich Wätjen gegründete Reederei D. H. Wätjen & Co. in Bremen wurde von dessen Sohn Christian Heinrich Wätjen zu einem weltweit tätigen Unternehmen ausgebaut, das in den 1880er Jahren etwa 50 schnelle Segelschiffe besaß, die am Auswanderungsgeschäft nach Amerika und Australien, an Tabak- und Pakettransporten sowie am Walfischfang beteiligt waren. Vgl. Wätjen, Weißes W. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| walshco_70063 |
Walsh & Co., Nagasaki / Kōbe |
Die Firma Walsh & Co. in Nagasaki, ein Verlag
für englische Druckerzeugnisse, bestand seit 1867. Eigentümer war
John Walsh, später beteiligte sich auch Rudolph Lindau an der Firma. Darüber
hinaus wurde 1870 unter dem Firmennamen Walsh & Co. eine Druckerei in Kōbe gegründet, als deren Inhaber F.
Walsh auftrat; sie brachte seit 1871 die Zeitung „Hyōgo News“ heraus mit C. F. Walsh als Redakteur. In Shanghai etablierte sich 1876 zudem
die Verlagsbuchhandlung Kelly & Walsh, indem sich die dort bereits
ansässigen Buchhandlungen Kelly & Co. und F. & C. Walsh
zusammenschlossen. 1885 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und trat seither auch in Japan unter dem Namen Kelly &
Walsh auf. Es entwickelte sich zu einem der größten Importeure ausländischer
Bücher nach Japan. Vgl. Lepach,
Meiji-Porträts. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| reedereighwapp_33527 |
Reederei G. H. Wappäus, Hamburg |
Die 1805 von Georg Heinrich Wappäus gegründete Reederei widmete sich zunächst ausschließlich dem Handel mit Südamerika, dehnte ihre Geschäfte in den späten 1820er und frühen 1830er Jahren aber schrittweise nach Niederländisch-Indien, nach den Philippinen und nach Singapur aus. Als Georg Heinrich Wappäus 1836 starb, war er zu einem der größten Schiffseigner Hamburgs aufgestiegen. Seine Flotte wurde nun allerdings an die Kaufmannsreederei A. J. Hertz verkauft. Vgl. Vogt, Ein Hamburger Beitrag; Bartsch, Hamburgs Handelsbeziehungen, S. 115; Hertz, Adolph Jacob Hertz. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| bankhausmmwarb_37762 |
Bankhaus M. M. Warburg & Co., Hamburg |
Das Bankhaus M. M. Warburg & Co., gegründet 1798 von Moses Marcus Warburg (1763–1830) und Gerson Warburg (1765–1825) in Altona, entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten deutschen Privatbanken. Sie pflegte enge Geschäftsbeziehungen zu den Überseekaufleuten und Reedern der Hansestadt Hamburg, zu anderen renommierten Bankiers in Deutschland, Europa und den USA und sie beteiligte sich nach der Gründung des Deutschen Reichs am auflebenden Wertpapierhandel ebenso wie an internationalen Emissionsgeschäften. Vor allem Moritz M. Warburg, der 1891 als Prokurist in die Bank eintrat, prägte ihre weitere, in die Weltwirtschaft eingebundene Entwicklung, etwa durch den Aufbau enger Geschäftsbeziehungen zu Albert Ballin und der HAPAG, durch sein Enagement für die deutschen kolonialen Bestrebungen und durch seinen wachsenden Einfluss als internationaler Finanzdiplomat. Vgl. Vagts, M. M. Warburg & Co.; Rosenbaum/Sherman, Bankhaus M. M. Warburg & Co.; Kleßmann, M. M. Warburg & CO. |
ca. 34-mal erwähnt; |
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| robertwarschauer_56951 |
Bankhaus Robert Warschauer & Co., Berlin |
Das Bankhaus Robert Warschauer & Co. in Berlin wurde 1849 von Robert Warschauer (1816–1884) und Eduard Veit (1824–1901) als Filiale des Bankhauses Oppenheim & Warschauer in Königsberg gegründet, machte sich 1868 aber unabhängig vom Mutterhaus. Robert Warschauer & Co. fanden ihr Geschäftsfeld in der Eisenbahn- und Industriefinanzierung, beteiligten sich an internationalen Emissionsgeschäften und stiegen zu einer bedeutenden Privatbank auf. Vgl. Herr, Arbeit ist des Bürgers Zierde. |
ca. 5-mal erwähnt; |
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| wattenbachco_37046 |
Wattenbach & Co., Kalkutta |
Nachdem der aus Holstein
stammende T. H. August
Wattenbach um 1839 gemeinsam mit August Heinrich Huschke bereits die Firma Huschke & Co. in Bombay errichtet hatte, gründete er
wenig später gemeinsam mit diesem auch die Firma Wattenbach & Co. in Kalkutta. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| wattnbachheilgers_92888 |
Wattenbach, Heilgers & Co., Kalkutta |
Die Firma Wattenbach, Heilgers & Co. in Kalkutta, gegründet 1851 von T. H. August Wattenbach (jetzt London),
Frederick William Heilgers (London/Kalkutta) und Frederick Althausse
(Kalkutta), stand seit den 1850er Jahren in geschäftlicher Verbindung mit
Behn, Meyer & Co. in
Singapur. Mitarbeiter der Firma
waren in den 1860er Jahren u. a. C.
Marquardt und H. Rhodius. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto
Meyer, Bd. 1, S. 95. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| wattendorfzimmerm_19509 |
Wattendorff, Zimmermann & Co., Batavia |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| weilertermeer_43024 |
Weiler - ter Meer s. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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| cfweiss_66665 |
C. F. Weiss, Helmbrechts bei Münchberg |
Die Firma C. F. Weiss in Helmbrechts bei Münchberg im Voigtland stellte Textilwaren her und setzte sie in den frühen 1860er Jahren u. a. an die Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur ab. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| bwenkesoehne_13563 |
B. Wencke Söhne, Bremen / Hamburg |
Die von Bernhard Wencke 1839 in Bremen gegründete Werft wurde von seinen Söhnen Friedrich Wencke und Heinrich Wencke weitergeführt, 1851 nach Hamburg verlagert und um eine Reederei erweitert, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer der größten in Hamburg entwickelte. Der Werftbetrieb wurde um 1900 verkauft, die Reederei nach dem Tod Friedrich Wenckes im Jahr 1906 aufgelöst. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| westphal_65451 |
Westphal & Co. |
Die Firma Westphal & Co. war um 1840 mit der gewerblichen Taxierung von Tee befasst. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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| wielerco_94032 |
Wieler & Co., Hongkong |
Die Firma Wieler & Co. mit Hauptsitz in Hongkong ließ sich um 1881 in Hamburg durch die Firma J. Bohrstedt & Co. vertreten, unter deren Adresse auch ihr Teilhaber Oscar Wieler zu erreichen war. |
ca. 4-mal erwähnt; |
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| theodorwille_97347 |
Theodor Wille & Co., Santos (Brasilien) |
Die Firma Theodor Wille & Co. in Santos (Brasilien) wurde 1844 von dem Hamburger Kaufmann Theodor Wille gegründet, der sich auf den Kaffeeexport nach Europa konzentrierte. Später stieg das Unternehmen auch in das Reederei- und Versicherungsgeschäft ein. Vgl. Zimmermann, Theodor Wille. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| ritchieco_87004 |
Wilson, Ritchie & Co., Colombo |
Die Firma Wilson, Ritchie & Co. in Colombo auf Ceylon stand in den 1840er Jahren in Geschäftsbeziehung zu Behn, Meyer & Co. in Singapur und lieferte insbesondere Kokosnussöl. Die Firma wurde später von Freudenberg & Co. weitergeführt. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 95. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| wilsonsmithco_18971 |
Wilson, Smith & Co., Batavia |
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ca. 2-mal erwähnt; |
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| gawitt_56594 |
G. A. Witt, London |
Die Firma G. A. Witt in London nahm seit den späten 1870er Jahren die Vertretung der Firmen Behn, Meyer & Co., Singapur, und Arnold Otto Meyer, Hamburg, in London wahr. Mit der Etablierung der eigenen Firma Arnold Otto Meyer & Co. in London im Jahr 1906 wurde die 28jährige Verbindung dann etwas gelockert, aber nicht gelöst. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2, S. 68, 72, 76, 79, 107. |
ca. 1-mal erwähnt; |
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| wolcotbatesco_61484 |
Wolcot, Bates & Co., Shanghai |
Die Firma Wolcot, Bates & Co. in Shanghai stand in den 1840er Jahren in Geschäftsbeziehung zu Behn, Meyer & Co. in Singapur. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 81, 84. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| fmwolff_32478 |
F. M. Wolff, Hamburg |
In der Firma F. M. Wolff in Hamburg war um 1881 u. a. E. R. Hirst tätig, ein Teilhaber der Firma Hesse & Co. mit Hauptsitz in Hongkong, deren Interessen er in Hamburg vertrat. |
ca. 8-mal erwähnt; |
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| haugwolff_69927 |
H. Aug. Wolff, Walsrode |
Die Firma H. Aug. Wolff in Walsrode stand in den frühen 1860er Jahren in Geschäftsbeziehung zu Behn, Meyer & Co. in Singapur. Sie lieferte vor allem Schießpulver. Vgl. Helfferich, Behn, Meyer & Co. / Arnold Otto Meyer, Bd. 1, S. 144. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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| carlwolterco_15675 |
Carl Wolter & Co., Hamburg |
Die Firma Carl Wolter & Co. mit offiziellem Sitz in Hamburg ging 1908 aus der Niederlassung Chemulpo (Korea) der Firma E. Meyer & Co. hervor. Da der Inhaber Carl Andreas Wolter noch im selben Jahr mit seiner Familie nach Deutschland zurückkehrte, übernahm Paul Schirbaum die Leitung der Geschäfte in Korea, die sich auf die Niederlassung in Chemulpo sowie eine neue Zweigstelle in Pusan stützten. Nach der japanischen Besetzung Koreas musste die Firma ihre Geschäfte vor Ort jedoch weitgehend einstellen; sie galt bis dahin als wichtigstes europäischen Handelshaus in Korea. Die Firma Carl Wolter & Co. in Hamburg blieb jedoch bestehen und wurde von Paul Henri Theodor Schirbaum bis 1950 weitergeführt. Vgl. Kneider, Globetrotter, S. 114–133. |
ca. 3-mal erwähnt; |
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Yangtsze Insurance Association Ltd. |
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ca. 1-mal erwähnt; |
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Yangtze Steam Navigation Company, Shanghai |
Die Yangtze Steam Navigation Company in Shanghai wurde 1879 von der Firma Jardine, Matheson & Co. gegründet, um die eigene Position in der Dampfschifffahrt auf dem Jangtsekiang zu stärken. Vgl. Reinhardt, Navigating Semi-Colonialism, S. 85f. |
ca. 2-mal erwähnt; |
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Yokohama Specie Bank (Yokohama Shōkin Ginkō), Yokohama |
Die 1879 gegründete Yokohama Specie Bank, an der zu zwei Dritteln privates Kapital beteiligt war, widmete sich der japanischen Außenhandelsfinanzierung und wurde dabei durch die 1882 gegründete Bank von Japan (Nippon Ginkō) unterstützt, etwa durch die Rediskontierung von Auslandswechseln zu besonders günstigen Bedingungen. Seit 1897 oblag der Yokohama Specie Bank die exklusive Abwicklung und Aufsicht über den japanischen Außenwirtschaftsverkehr. Ihre Niederlassung in London fungierte als japanische Zentralbank in Europa, außerdem erhielt die Bank das Recht, in ihren Niederlassungen in China eigene Banknoten auszugeben, die in Tael oder Dollar denominiert waren. Sie war außerdem bis 1917 in Hongkong, Britisch-Indien, Britisch-Burma, Niederländisch-Indien, Australien, den USA und Südamerika mit zahlreichen Niederlassungen und Agenturen vertreten. Vgl. TAMAKI, Yokohama Specie Bank; Horesh, Competing Imperial Banking. |
ca. 6-mal erwähnt; |
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