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Leid ist es mir, dass Ihre Wünsche sich nicht so ganz haben realisieren wollen, umso mehr, da unsere Aussicht, Ihnen eine Karriere in Englisch-Ostindien zu eröffnen, keineswegs der Verwirklichung nahe scheint. Der Handel nach Batavia droht zwar immer durch die Maßregeln der Holländer unseren Händen zu entschlüpfen, einstweilen geht er noch immer leidlich.
Roß legt dar, dass seine Firma sich auf das Geschäft in Batavia konzentrieren müsse.]
… wir haben uns dort auf unsere Kosten eine Erfahrung gesammelt, und |2. Seite, 15| festen Stand erworben, welches beides der Natur der Dinge nach in Kalkutta nicht ohne Opfer uns in gleichem Masse an zu Gute kommen würde. Ich hege aber immer noch die Hoffnung. Dass Sie in Batavia oder in den Nebenplätzen sich eine Laufbahn in Uebereinstimmung mit den Herren Vidal werden eröffnen können. Es sind dort so manche Acker zu bearbeiten, dass wir denken, es müsse sich noch etwas gutes Aushecken lassen. Sie haben während vieler Jahre und auf 3 Reisen sich unsere Zufriedenheit sowohl mit Ihrer Vorsicht, Ihrer Urteilskraft als auch mit Ihrer Tätigkeit und Ihren Grundsätzen in so hohem Grade erworben, dass es uns nur angenehm sein kann, Sie ferner für uns tätig zu erhalten, und werden Sie leicht ermessen, dass unsere wärmste Empfehlung an die Batavia-Freunde nicht fehlt.
Roß rät Siemssen dringend davon ab, sich in Europa selbständig machen zu wollen und empfielt ihm stattdessen, sein Fortkommen in Ostasien zu suchen.
… da Sie selbst wissen, wie schwer es hält, selbst mit den Vorzügen grosser Mittel und bedeutender Verbindungen hier etwas Bedeutendes zu leisten. Wie sich dies alles auch gestalte, seien Sie überzeugt, dass sowohl mein Schwager als auch ich den wärmsten Anteil an Ihrem Fortkommen nehmen und jederzeit Sie gerne wieder bei uns sehen werden.
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StAHStaatsarchiv Hamburg
StAHStaatsarchiv Hamburg622-1/506Familien Siemssen und Vidal (1836–1947)
Roß, Vidal & Co., HamburgDie Geschichte der Kaufmannsreederei Roß, Vidal & Co. in Hamburg ist eng verknüpft mit der hugenottischen Kaufmannsfamilie Vidal, deren Spuren sich in Hamburg bis in das frühe 18. Jahrundert zurückverfolgen lassen. Nach dem Tod des Inhabers der Firma Vidal & Co., Charles Louis Vidal (1758–1809) verheiratete sich dessen Witwe Sophie Vidal, geb. Roß (1770-?) mit Johann Heinrich Liebrecht, der zuvor einige Jahre als Prokurist für die Firma tätig gewesen war. Unter dem Namen Witwe Vidal & Co. führten sie das Unternehmen gemeinsam fort und kauften 1823 ein erstes eigenes Segelschiff, das im Sommer 1823 über Rio de Janeiro und Buenos Aires nach Batavia auf Fahrt ging. Mit dem Eintritt von Daniel Roß (1777–?) in die Firma, einem jüngeren Bruder Sophie Vidals, der zuvor als Kaufmann in London tätig gewesen war, änderte diese 1827 ihren Namen zu Roß & Liebrecht. Nur zwei Jahre später etablierten Roß & Liebrecht die erste deutsche Handelsagentur in Batavia, die von Theodor Edmund Vidal und Camille Vidal, zwei Söhnen von Charles Louis und Sophie Vidal, geleitet und später von ihnen unter dem Namen T. E. Vidal & Co. als eigenständige Firma weitergeführt wurde. Roß & Liebrecht firmierte 1830, mit dem Ausscheiden von Johann Heinrich Liebrecht um zu Roß & Co., um nur drei Jahre später, als Daniel Roß seinen Sohn Edgar Daniel Roß und seinen Schwiegersohn Adolph Eduard Vidal in die Firma aufnahm, erneut umbenannt wurde, nun zu Roß, Vidal & Co. Seine Blütezeit als Kaufmannsreederei erlebte das Haus Roß, Vidal & Co. in der zweiten Hälfte der 1850er Jahre, als es die eigenen sieben Segelschiffe, darunter die „Mary Stewart“, das einst größte hamburgische Segelschiff überhaupt, mehrfach nach Batavia, Singapur und China entsandte; in Ostasien betätigten sich diese Schiffe auch in der Küstenschifffahrt und kehrten nach ein, zwei Jahren mit Waren nach Hamburg zurück. Außerdem beteiligten sich Roß, Vidal & Co. an der Finanzierung der Handelsgeschäfte anderer Kaufleute, wobei ihnen nicht zuletzt die guten Verbindungen der ursprünglich aus Schottland stammenden Familie Roß zu verschiedenen Merchant Bankern in London von Nutzen waren. 1856 gehörten Roß, Vidal & Co. zu den Mitbegründern der Norddeutschen Bank AG. - Weitere Informationen zur frühen Unternehmensgeschichte finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27. Vgl. außerdem
Schmidt, Bankwesen
.
T. E. Vidal & Co., BataviaAus dem von den beiden Brüdern Theodor Edmund Vidal und Camille Vidal 1828 etablierten Handelsstützpunkt Batavia der Kaufmannsreederei Roß, Vidal & Co. in Hamburg, ging bald darauf die eigenständige Firma T. E. Vidal & Co. hervor. Sie importierte in erster Linie Roheisen aus englischer und schwedischer Produktion nach Java, aber auch Glaswaren, Messer, Spielzeug und Tauwerk, außerdem Leder, Leisten und Seife aus deutscher Herstellung. Zucker, Reis und Gewürze bildeten die
Rückfracht nach Hamburg
. Als 1841 viele etablierte Handelshäuser in Batavia in eine finanzielle Krise gerieten, weil sie von der Javaschen Bank zuvor für den steigenden Import an europäischen Manufaktur- und Fabrikwaren in Ermangelung von Silbermünzen zu großzügig mit Krediten in Form von Papiergeld ausgestattet worden waren, standen T. E. Vidal & Co. relativ gut da. - Weitere Informationen zur Unternehmensgeschichte finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27.
Siemssen & Co., Kanton / HongkongDas 1846 von Georg Theodor
Siemssen etablierte Handelshaus Siemssen & Co. in Kanton war nach Wm. Pustau & Co. sowie
Carlowitz, Harkort &
Co. die dritte deutsche Firmengründung in China überhaupt. Das Unternehmen wurde rasch in
der chinesischen
Küstenschifffahrt aktiv, denn die in Hamburg gebauten, für Siemssen
& Co. fahrenden Segelschiffe waren den traditionellen chinesischen Dschunken technisch
überlegen, vor allem weil sie gegen den Wind kreuzen konnten, und sie
profitierten zudem vom Versicherungsschutz europäischer
Gesellschaften. Siemssen & Co. arbeiteten anfangs besonders eng
mit Behn, Meyer & Co. in
Singapur sowie Metzendorff & Wilmans in Batavia zusammen, knüpften aber
rasch ein eigenes Handelsnetzwerk, das bis nach Siam und in die USA reichte. Neben einem rechtlich
eigenständigen Kontor in Fuzhou, das
sich unter dem Namen Siemssen & Co. Fuzhou dem Teehandel widmete, wurde 1855 eine Niederlassung in
Hongkong eröffnet, 1856
eine weitere in Shanghai. Da der
Standort Kanton mit dem Zweiten
Opiumkrieg weiter an Bedeutung verlor, wurde der Hauptsitz der
Firma 1858 nach Hongkong
verlagert. Im Jahr darauf kehrte der Firmengründer Georg Theodor Siemssen nach Hamburg zurück und etablierte dort
die Schwesterfirma G. T.
Siemssen, die sich den europäischen und amerikanischen
Geschäftsverbindungen widmete. In China entwickelte sich Nikolaus August Siebs, der seit 1864
für Siemssen & Co. tätig war und 1881 zum Teilhaber aufstieg, zur zentralen
Persönlichkeit des Unternehmens, das 1865 zu den Mitbegründern der Hongkong and Shanghai Banking
Corporation zählte, sich an der Hongkong & Whampoa Union Dock
Company beteiligte und sowohl im Handel wie im Shipping weiter
expandieren konnte. Weitere Konsortial- und Tochtergesellschaften sowie
eigene Niederlassungen wurden in Hankou, Xiamen, Ningbo sowie Tianjin und Qingdao etabliert. Mit dem Ersten Weltkrieg gingen sämtliche
Niederlassungen in China verloren.
Doch mit Hilfe der Hongkong
and Shanghai Banking Corporation gelang ein Neustart: Siemssen
& Co. erlebten in Zwischenkriegszeit sogar ihre bis dahin größten
geschäftlichen Erfolge, vor allem durch den Export deutscher Mascinen, etwa
der Firmen DEMAG, Deutz, Rheinmetall-Borsig, Orenstein & Koppel,
Junkers, Dynamit etc. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg knüpften Siemssen
& Co. bald wieder Geschäftsbeziehungen nach Ostasien an. Vgl. Ernst
Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das
hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von
Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27;
Möring, Siemssen &
Co.
.
Hamburg
Batavia [Stadt auf der Insel Java]
Amerika; auch: America (englisch), Nord-, Mittel- und Südamerika
Niederländisch-Indien; auch: holländisch Indien (heute: Indonesien)Gestützt auf die Vereenigde Oostindische Compagnie gelang es den Niederländern um 1600, sich sowohl gegenüber den konkurrierenden Portugiesen als auch gegenüber den verschiedenen Inselkönigreichen auf Java, Sumatra, Borneo, Celebes, Neuguinea und zahlreichen anderen Inseln Südostasiens sich als Kolonialherren durchzusetzen. Ausgehend von der Insel Java bauten sie ihre Kolonie Niederländisch-Indien immer weiter aus und behaupteten sie im frühen 19. Jahrhundert trotz zeitweiliger Abtretungen auch gegenüber den Briten. Erst 1949, nach der japanischen Besatzung und einem mehrjährigen, erbittert geführten Unabhängigkeitskampf, erlangte Indonesien schließlich seine staatliche Souveränität. Vgl.
Schulze, Geschichte Indonesiens
.
Britisch-Indien; auch: British India (englisch), Englisch-Indien, Englisch-Ostindien, Hinter-Indien, Indien, Vorder-IndienDie Bezeichnung Britisch-Indien bezog sich im 17., 18. und der ersten Hälftre des 19. Jahrhunderts auf die Besitzungen der East India Company (EIC). Mit deren Auflösung im Jahr 1858 wurde die Kronkolonie Britisch-Indien geschaffen, seit 1876 auch als „Kaiserreich Indien“ bezeichnet. Bei ihrer größten Ausdehnung umfasste Britisch-Indien die heutige Republik Indien sowie die Territorien der heutigen Staaten Myanmar (früher Britisch-Burma), Bangladesch, Bhutan, Nepal und Pakistan sowie diejenigen Teile der Region Kaschmir, die heute zur Volksrepublik China gehören. Nur die Hälfte der Landfläche und etwa zwei Drittel der Bevölkerung Britisch-Indiens standen jedoch unter direkter britischer Herrschaft, denn diese stützte sich auch auf zahlreiche einheimische Fürstendynastien (Maharadschas). - Einen Überblick über die Geschichte Britisch-Indien gewährt:
Stuchtey, Britisches Empire
.
Kalkutta, auch: Calcutta
Europa; auch: Europe (englisch)
Ostasien; auch: East Indies (englisch), Indien, Ostindien, „Osten“Der Begriff Ostasien wird in der vorliegenden Edition in einem ganz weiten Sinne verstanden als Klammer für diejenigen Weltregionen, die für deutsche Kaufleute im langen 19. Jahrhundert auf Segel- und Dampfschiffen durch Umrundung des Kaps der Guten Hoffnung an der Südspitze Südafrikas oder - seit 1869 - nach Durchfahren des Suezkanals über den Indischen Ozean oder durch Umrundung der Südspitze Südamerikas über den Pazifik erreichbar waren. In den historischen Quellen synonym verwendet werden die Begriffe Indien, Ostindien oder einfach „Osten“.
Kanton [Stadt in China]; auch: Canton, Guangzhou (Pinyin)
Roß, Edgar DanielEdgar Daniel RoßKaufmann13400800611.02.180723.03.1885Edgar Daniel Roß war ein Sohn von Daniel Roß, der ihn 1833 gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Adolph Eduard Vidal in die bisher zusammen mit Johann Heinrich Liebrecht geführte Firma Roß & Liebrecht in Hamburg aufnahm, die daraufhin zu Roß, Vidal & Co. umfirmierte. Vgl.
Brietzke, „Ross, Edgar“
. - Weitere detaillierte biografische Informationen zu Mitgliedern der Kaufmannsfamilien Vidal und Roß finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., o. O. [Hamburg], o. D., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27.
Siemssen, Georg TheodorGeorg Theodor SiemssenKaufmann, Konsul101991322315.03.181624.11.1886Georg Theodor Siemssen ging im Auftrag des Handelshauses Roß, Vidal & Co. in den 1830er Jahren auf Expeditionsfahrten nach Ostasien und wurde schließlich für deren Niederlassung in Batavia, die Firma T. E. Vidal & Co. tätig. Er stand im engen Austausch mit seinen früheren Schulfreunden Theodor August Behn und Valentin Lorenz Meyer, die sich 1840 mit der Firma Behn, Meyer & Co., in Singapur selbständig gemacht hatten. Er selbst konnte sich dazu erst 1846 entscheiden und ließ sich mit der Firma Siemssen & Co. in Kanton nieder. 1852 wurde er zum Konsul der Hansestadt Hamburg in Kanton berufen, 1855 bzw. 1856 übernahm er auch die Aufgaben eines Konsuls der Hansestädte Bremen und Lübeck. Das von ihm gegründete Unternehmen entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschen Handelshäuser in China mit Verbindungen nach Südostasien, Europa und Amerika. Er selbst kehrte 1858 nach Hamburg zurück, konzentrierte sich mit der Firma G. T. Siemssen auf die Pflege der Geschäftsverbindungen in Europa und übernahm verschiedene Ehrenämter. Von 1862 bis 1873 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an. Vgl.
Möring, Siemssen & Co.
.
Vidal, Theodor EdmundTheodor Edmund VidalKaufmann, Konsul1803Theodor Edmund Vidal, Sohn von Charles Louis Vidal (1758–1809) und Sophie Vidal, geb. Roß, gründete gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Camille Vidal 1828 in Batavia die erste deutsche Handelsagentur in Niederländisch-Indien, aus der später die Firma T. E. Vidal & Co. hervorging. 1834 wurde Theodor Edmund Vidal zum Konsul der Hansestadt Hamburg in Batavia ernannt. Als er 1839 nach Hamburg zurückkehrte, übergab er das Amt an Camille Vidal. - Weitere biografische Informationen zu den Mitgliedern der Kaufmannsfamilie Vidal finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., o. O. [Hamburg], o. D., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27.
Vidal, CamilleCamille VidalKaufmann, Konsul1809Camille Vidal, Sohn von Charles Louis Vidal (1758–1809) und Sophie Vidal, geb. Roß, gründete gemeinsam mit seinem älteren Bruder Theodor Edmund Vidal 1828 in Batavia die erste deutsche Handelsagentur in Niederländisch-Indien, aus der später die Firma T. E. Vidal & Co. hervorging. 1839 übernahm Camille Vidal von seinem nach Hamburg zurückkehrenden Bruder das Amt des Konsuls der Hansestadt Hamburg in Batavia. - Detaillierte biografische Informationen zu den Mitgliedern der Kaufmannsfamilie Vidal finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., o. O. [Hamburg], o. D., unveröffentlichtes Manuskript, in: StAH, 622-1/506, 27.
Vidal, Adolph EduardAdolph Eduard VidalKaufmann13927862118001865Adolph Eduard Vidal war ein Schwiegersohn von Daniel Roß und wurde 1833 gemeinsam mit dessen Sohn Edgar Daniel Roß in die Firma Roß & Co. in Hamburg aufgenommen, die daraufhin zu Roß, Vidal & Co. umfirmierte. - Detaillierte biografische Informationen zu den Mitgliedern der Kaufmannsfamilie Vidal finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., o. O. [Hamburg], o. D., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27.
Teilhaber; auch: Ahsocié, Associé, Gesellschafter, Partner, Theilhaber, Theilnehmer
Supercargo; auch: Carga, Supercarga Der im 18. und 19. Jahrhundert geläufige Begriff des „Supercargos“ bezeichnete den Bevollmächtigten des Versenders einer Schiffsladung. Der Supercargo begleitete diese Schiffsladung an ihre Bestimmungsorte, um sie vor Ort auf Rechnung des Versenders zu verkaufen.
KaufmannsreedereiSchafft ein Kaufmann sich eigene Schiffe an, um mit ihnen Handel zu treiben, spricht man von einer Kaufmannsreederei.
Niederländer; auch: Dutch (englisch), Holländer
Angestellter; auch: Beamter (Privatbeamter), Employé