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p. Aletta.
Canton d. 22t. Janr. 1845.
Werther Herr Metzendorff.
Am 13t./14t. ds. Mts schrieb ich von Macao aus und werden Sie wahrscheinlich jenen Brief mit diesem zugleich erhalten, da die Aletta so viel ich weist die erste directe Gelegenheit nach dort ist.
Am 14t. ging ich mit dem Christian VIII nach Whampoa und kam hier am 16t. an. Ende dieses Monats werde ich wieder von hier mit dem Christian nach Macao gehen, um die Frachtgüter, welche ich etwa für Singapore & Batavia bekomme, einzunehmen, mit denen ich dann jedenfalls vor dem chinesischen Neujahre, welches auf 8–10 Tage alle Geschäfte sowohl hier als in Macao unterbricht, also am 6t. oder 7t. Februar nach Singapore weiter gehen werde.
Bisher hatte ich ziemlich viel Aussicht, Frachtgüter nach Batavia zu einer guten Fracht zu bekommen, aber leider ist Capt Lütjens, welcher vor 8 Tagen ankam, dazwischengekommen. Derselbe nimmt Fracht zu 25 fl. p 50 Cubikfuß an & hat also, zumal da es ein holländisches Schiff ist, jedenfalls den Vorzug. Außerdem haben die Chinesen ein Schiff von ca. 200 Tons, wahrscheinlich ein holländisches, Namens Genoveha für 7000 fl. gechartert d. h. inclusive Passagegeld für ca. 80 Chinesen. Wären Hätten diese beiden Schiffe nicht nach Batavia angelegt, so würde ich leicht so viel das Schiff hätte nehmen können, bekommen haben, trotzdem daß der Zoll in Batavia mit dem Christian höher ist & derselbe in Singapore anläuft, zwei Dinge, welche es jetzt natürlich sehr fraglich machen, ob ich überhaupt Fracht nach Batavia bekomme.
Mit Cassia trifft es sich ganz besonders unglücklich. Der Preis ist noch immer $ 11 3/4 – 12 p Pic. für gute Waare und obgleich dies noch unter den Notirungen von Ross Vidal & Co. von Ende Juni einsteht, so kann ich mich doch nicht entschließen diesen Preis anzulegen, da bei weitem der größte Theil der
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letzten Aernte zu 9 1/4 $ contractirt ist und überdieß die Preise in ca. 14 Tagen viel billiger auf 10–10 1/2 $ erwartet werden. 11 $, welches beinahe einen Schilling unter RV&Co.‘s Notirungen einsteht, würde ich mich nicht scheuen anzulegen, aber dazu ist nur ord. dickxxxxxstangige Waare zu erhalten. Wollte ich aber mit dem Kaufen bis gegen Neujahr warten, so würde ich 3 Wochen länger hier bleiben müssen, anstatt 8 Tage, welche ich im Nothfalle noch zu der obenerwähnten Zeit meiner Abreise hinzulegen könnte ohne die Liegetage in Singapore & Batavia zu verkürzen. Angenommen, daß ich [nachträglich ergänzt: kurz] vor dem 7t. Febr. kaufte, so würde das Packen ca. 8 Tage dauern, welches aber nur nach Beendigung der Festtage geschehen könnte, da hier nichts die Chinesen bewegen kann, während derselben zu kaufen arbeiten. Zu 11 1/2 $ mit 2 % Decort welches ca. 6.60 s p Pfund einsteht, werde ich 300 Pic. nehmen, wenn ich wirklich gute, bereits gepackte Waare bis zum 31t. bekommen kann. Dies ist nicht wahrscheinlich, aber doch auch nicht unmöglich, da der Markt jetzt, wo täglich mehr oder weniger Zufuhren ankommen sehr veränderlich ist.
Seit ich hier bin, habe ich nur 100 Pic. Rad. Chinae halbgeschälte Waare zu 2 $ 75 cs. an Bord gekauft, welches ca. 1320 p p 100 Pfund einsteht; die ganze Ladung besteht also jetzt aus:
200 Kisten cand. Ingber – 3 $ 55 cs. = ca. 7 1/2 s. p Pfund in Hamburg.
10 Pic. Soya – 10 $ p Pic.
10 Kisten Zinnober – 50⁹⁰ $ à Kiste = ca. 47 s. in Hamburg.
46 Pic. Rhabarber – 54 1/2 $ à Pic. = ca. 2560 s. in Hamburg.
16000 div. Stücken von ca. 5 bis 13 p. p 100 St. in Hamburg.
ca. 100 Kisten div. Theen.
6 Pic. Steindruckpapier.
30 Pic. Camphor – 18 1/2 $ = ca. 9 1/2 s. p Pfund. Von diesem Artikel hoffe ich noch ca. 120 Pic. zu ähnlichem Preiss zu erhalten.
Dies ist für 11–12000 $ und ich werde also für vorausgesetzt daß ich kein Cassia bekomme ca. 6–7000 $ mit nach Singapore nehmen und zwar in Mexicanischen Piastern, welche ich hoffe zu 5 % Disconto oder mehr zu erhalten.
Ueber das gebrochene Glas habe ich endlich gestern zuerst etwas gehört. Fletcher, Larkins & Co. haben es einem Chinesen zum Verkauf gegeben & schreiben mir, daß 3 1/2 $ p Pic. zu machen|3. Blatt, Vorderseite|
sind. Ich war bereits 2 mal bei dem Chinesen kann Ihnen ohne ihn jedoch zu treffen und kann Ihnen daher noch nichts Näheres sagen. Da die Fracht von Macao sicher ca. 30 $ gewesen ist, so wird kaum der Facturapreis herauskommen, ich werde aber doch dazu verkaufen, wenn ich sehe, daß nicht mehr zu bekommen ist, da es von Hamburg aus einen guten Avanz läßt. F. L. & Co. schreiben gerade nicht unhöflich, sagen aber doch ziemlich deutlich, daß ihnen diese Consignation nicht besonders angenehm ist.
Die Aletta hat ca. 1000 Kisten Thee, größtentheils Congo an Bord, 1000 Kisten Cassia keine beste Waare, aber à 9 1/4 $ gekauft, 25 K. ord. Rhabarber à 45 $ p Pic., ca. 500 Kisten cand. Ingber, 200 Kisten Sternanies & verschiedene chinesische Kleinigkeiten.
Theepreise sind unverändert, grüne sind fortwährend gefragt und werden rasch gekauft, so wie sie an den Markt kommen.
Ohne Mehres für heute, verbleibe ich mit der Bitte Herrn Wilmans und Bekannte bestens zu grüßen, freundschaftlich
Ihr G. T. Siemssen
p, p., pr.per (lateinisch)
d.der, die, das
ds., dss.dieses [Monats, Schreibens etc.]
M., Mon, Mt.; Mts, Mts.Monat, Monate; [vorigen] Monats
ca, ca.circa (lateinisch)
d. h. das heißt
ord.ordinär
Feb., Febr, Febr.Februar
cand.candiert
div.diverse
Cap., Capt.Capitel
St., St/Stück
PABBPrivatarchiv Bert Becker, Hongkong (China)
PABBPrivatarchiv Bert Becker, Hongkong (China)Sammlung Siemssen
T. E. Vidal & Co., BataviaAus dem von den beiden Brüdern Theodor Edmund Vidal und Camille Vidal 1828 etablierten Handelsstützpunkt Batavia der Kaufmannsreederei Roß, Vidal & Co. in Hamburg, ging bald darauf die eigenständige Firma T. E. Vidal & Co. hervor. Sie importierte in erster Linie Roheisen aus englischer und schwedischer Produktion nach Java, aber auch Glaswaren, Messer, Spielzeug und Tauwerk, außerdem Leder, Leisten und Seife aus deutscher Herstellung. Zucker, Reis und Gewürze bildeten die
Rückfracht nach Hamburg
. Als 1841 viele etablierte Handelshäuser in Batavia in eine finanzielle Krise gerieten, weil sie von der Javaschen Bank zuvor für den steigenden Import an europäischen Manufaktur- und Fabrikwaren in Ermangelung von Silbermünzen zu großzügig mit Krediten in Form von Papiergeld ausgestattet worden waren, standen T. E. Vidal & Co. relativ gut da. - Weitere Informationen zur Unternehmensgeschichte finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27.
Roß, Vidal & Co., HamburgDie Geschichte der Kaufmannsreederei Roß, Vidal & Co. in Hamburg ist eng verknüpft mit der hugenottischen Kaufmannsfamilie Vidal, deren Spuren sich in Hamburg bis in das frühe 18. Jahrundert zurückverfolgen lassen. Nach dem Tod des Inhabers der Firma Vidal & Co., Charles Louis Vidal (1758–1809) verheiratete sich dessen Witwe Sophie Vidal, geb. Roß (1770-?) mit Johann Heinrich Liebrecht, der zuvor einige Jahre als Prokurist für die Firma tätig gewesen war. Unter dem Namen Witwe Vidal & Co. führten sie das Unternehmen gemeinsam fort und kauften 1823 ein erstes eigenes Segelschiff, das im Sommer 1823 über Rio de Janeiro und Buenos Aires nach Batavia auf Fahrt ging. Mit dem Eintritt von Daniel Roß (1777–?) in die Firma, einem jüngeren Bruder Sophie Vidals, der zuvor als Kaufmann in London tätig gewesen war, änderte diese 1827 ihren Namen zu Roß & Liebrecht. Nur zwei Jahre später etablierten Roß & Liebrecht die erste deutsche Handelsagentur in Batavia, die von Theodor Edmund Vidal und Camille Vidal, zwei Söhnen von Charles Louis und Sophie Vidal, geleitet und später von ihnen unter dem Namen T. E. Vidal & Co. als eigenständige Firma weitergeführt wurde. Roß & Liebrecht firmierte 1830, mit dem Ausscheiden von Johann Heinrich Liebrecht um zu Roß & Co., um nur drei Jahre später, als Daniel Roß seinen Sohn Edgar Daniel Roß und seinen Schwiegersohn Adolph Eduard Vidal in die Firma aufnahm, erneut umbenannt wurde, nun zu Roß, Vidal & Co. Seine Blütezeit als Kaufmannsreederei erlebte das Haus Roß, Vidal & Co. in der zweiten Hälfte der 1850er Jahre, als es die eigenen sieben Segelschiffe, darunter die „Mary Stewart“, das einst größte hamburgische Segelschiff überhaupt, mehrfach nach Batavia, Singapur und China entsandte; in Ostasien betätigten sich diese Schiffe auch in der Küstenschifffahrt und kehrten nach ein, zwei Jahren mit Waren nach Hamburg zurück. Außerdem beteiligten sich Roß, Vidal & Co. an der Finanzierung der Handelsgeschäfte anderer Kaufleute, wobei ihnen nicht zuletzt die guten Verbindungen der ursprünglich aus Schottland stammenden Familie Roß zu verschiedenen Merchant Bankern in London von Nutzen waren. 1856 gehörten Roß, Vidal & Co. zu den Mitbegründern der Norddeutschen Bank AG. - Weitere Informationen zur frühen Unternehmensgeschichte finden sich in: Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27. Vgl. außerdem
Schmidt, Bankwesen
.
Fletcher, Larkins & Co., Hongkong
Batavia [Stadt auf der Insel Java]
Kanton [Stadt in China]; auch: Canton, Guangzhou (Pinyin)
Macau [Portugiesischer Stützpunkt in China]; auch: Aomen (Pinyin), MacaoDie Stadt Macau im Delta des Perlflusses wurde seit Mitte des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen als Handelsstützpunkt genutzt und von ihnen 1845 einseitig zum Freihafen erklärt. Der rechtliche Status der Stadt blieb zwischen Chinesen und Portugiesen umstritten.
China; auch: chinesisches Kaiserreich, chinesisches Reich, chinesische Republik, Reich der Mitte
Singapur, auch: Sincapore, Singapore
Whampoa [Reede im Delta des Perlflusses bei Kanton in China]
Hamburg
Siemssen, Georg TheodorGeorg Theodor SiemssenKaufmann, Konsul101991322315.03.181624.11.1886Georg Theodor Siemssen ging im Auftrag des Handelshauses Roß, Vidal & Co. in den 1830er Jahren auf Expeditionsfahrten nach Ostasien und wurde schließlich für deren Niederlassung in Batavia, die Firma T. E. Vidal & Co. tätig. Er stand im engen Austausch mit seinen früheren Schulfreunden Theodor August Behn und Valentin Lorenz Meyer, die sich 1840 mit der Firma Behn, Meyer & Co., in Singapur selbständig gemacht hatten. Er selbst konnte sich dazu erst 1846 entscheiden und ließ sich mit der Firma Siemssen & Co. in Kanton nieder. 1852 wurde er zum Konsul der Hansestadt Hamburg in Kanton berufen, 1855 bzw. 1856 übernahm er auch die Aufgaben eines Konsuls der Hansestädte Bremen und Lübeck. Das von ihm gegründete Unternehmen entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschen Handelshäuser in China mit Verbindungen nach Südostasien, Europa und Amerika. Er selbst kehrte 1858 nach Hamburg zurück, konzentrierte sich mit der Firma G. T. Siemssen auf die Pflege der Geschäftsverbindungen in Europa und übernahm verschiedene Ehrenämter. Von 1862 bis 1873 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an. Vgl.
Möring, Siemssen & Co.
.
Metzendorff, Christian MartinChristian Martin MetzendorffKaufmannAnfang 1842 trat Christian Martin Metzendorff als Teilhaber in die Firma T. E. Vidal & Co. in Batavia ein, aus der später die Firma Metzendorff & Wilmans hervorging. Vgl. Ernst Hieke, Über die Anfänge des deutschen Handels mit Ostindien. Das hamburgische Handelshaus Ross, Vidal & Co. und die Vorgeschichte von Siemssen & Co., unveröffentlichtes Manuskript, in: Staatsarchiv Hamburg (StAH), 622-1/506, 27.
LütjensLütjensKapitän
Kapitän Lütjens war im Januar 1845 mit einem holländischen Schiff in Kanton vor Ort.
Aletta
GenovehaDie „Genoveha“ war ein holländisches Schiff und lag im Januar 1845 auf der Rhede von Whampoa.
Angestellter; auch: Beamter (Privatbeamter), Employé
Teilhaber; auch: Ahsocié, Associé, Gesellschafter, Partner, Theilhaber, Theilnehmer
Preis; auch: Außenhandelspreis, Bruttopreis, Einkaufspreis, Facturapreis, Kaufpreis, Listpreis, Preisentwicklung, Preisverfall, price (englisch), Selbstkostenpreis, value (englisch), Verkaufspreis, Waarenwerth, Weerth, Wert, Werthbemessung
Fracht [Frachtgut]; auch: Ladung, Schiffsladung
Fracht [Frachtkosten]; auch: Frachtpreis, Frachtrate, Frachtspesen
Kubikfuß [Raummaß]; auch: Cubfuß, Cubikfuß Der „Kubikfuß“ ist ein Raummaß, bei dem das Längenmaß eines Fußes zugrundgelegt wird. Im deutschsprachigen Raum war der Cubfuß bis in die 1870er Jahre hinein verbreitet, wobei die zugrunde gelegte Fußlänge allerdings regional stark variierte, sodass der Rauminhalt umgerechnet in Kubikmeter zwischen 0,022706 (Sachsen), 0,030915 (Preußen) und 0,031578 (Österreich) schwankte. Im englischsprachigen Schiffbau ist der cubic foot (cft.) bis heute anzutreffen und beträgt standardisiert 0,028317 Kubikmeter oder 28,3 Liter.
Chinesen; auch: Chinese (englisch)
Zoll; auch: costums dues (englisch), Differentialabgabe, duty (englisch), measurement duty (englisch), ship duty (englisch), Zollabgaben, Zolltarif
Cassia lignea (lateinisch); auch: Cassia, Cassia buds (englisch), Cassia fleurs (französisch), Cassia flores (lateinisch), Cassia-lignea, Flores Cassiae (lateinisch)Der chinesische Zimtbaum (Cinnamomum cassia) aus der Gattung der Lorbeergewächse wird vor allem wegen seiner Gewürzrinde (Cassia lignea), aber auch wegen seiner Blütenstände (Cassia flores) geschätzt. Beides kann als zimtartiges Gewürz oder zu medizinischen Zwecken verwendet werden, ist aber kein echter Zimt.
Dekort; auch: Decort s. auch Preisnachlass
Als „Dekort“ wird ein spezieller Preisnachlass im Großhandel bezeichnet, der dem Käufer bei Abnahme großer Posten gegen Barzahlung gewährt wird. Auch der Abzug an einer Rechnung wegen falscher Spezifikation oder schlechter Qualität wird als Dekort bezeichnet.
Pfund [Gewichtseinheit]; auch: ℔, lb., lbs., libra (lateinisch), pound (englisch)Die aus dem lateinischen Begriff „libra“ abgeleitete Gewichtseinheit Pfund wird sowohl für das englische Pfund, das etwa 453,592 Gramm entspricht, als auch für das deutsche Pfund verwendet, das 500 Gramm entspricht.
Chinawurzel; auch: China root (englisch), Radix chinae (lateinisch)Als „Chinawurzel“ wird der unter der Erde wachsende Teil der China-Stechwinde (Smilax Chinensis) bezeichnet. Er enthält Stoffe, die unter dem Namen Sarsaparille zu medizinischen Zwecken, etwa zur Behandlung von Syphilis, genutzt wurden.
Kiste [Raummaß]; auch: chest (englisch)Die Kiste ist ein vor allem im Teehandel übliches Raummaß, das im 19. Jahrhundert regional noch stark schwankte. Nicht nur unterschiedliche Kantenlängen, auch die schwankende Feuchtigkeit des Tees machen eine präzise Umrechung in standardisierte Gewichtseinheiten schwierig. In Hamburg wurde eine Kiste Tee in den 1840er Jahren üblicherweise mit 25 Kilogramm veranschlagt.
Ingwer; auch: Chinaknolle, Galanga, Galangal, Ingber
ZinnoberZinnober ist ein Mineral mit intensiver roter Färbung.
à; auch: à rata, pro rataDie aus dem Französischen stammende Präposition „à“, die mit „je nach Verhältnis“ ins Deutsche zu übersetzen ist, wird zur Bezeichnung von Relationen genutzt, etwa für „3 Stück à 1 Kilogramm“.
Tee; auch: tea (englisch), Teehandel, TheeTee und Teehandel sind wegen ihrer großen Bedeutung für die Export- wie die Importländer im 19. Jahrundert schon häufiger Gegenstand eingehender wirtschaftshistorischer Untersuchungen gewesen. Aus der jüngeren Forschungsliteratur seien nur zwei Studien hervorgehoben:
Rappaport, Thirst for Empire
;
LIU, Tea War
.
Papier; auch: Pergament-Papier, Reispapier, Steindruckpapier, Zeitungspapier
Kampfer; auch: Campher, CamphorDer aus den Bestandteilen des in Asien weit verbreiteten Kampferbaums gewonnene Kampfer, ein farbloses oder weißes Pulver, wurde im 19. Jahrhundert vor allem für medizinische Zwecke verwendet.
Dollar, mexikanische [Währungseinheit]; auch: M $, Mexicaner, mexicanische Piaster
Glasbruch; auch: gebrochenes Glas, Glasscherben
Avanz, Ayanz s. auch Gewinn
Der im norddeutschen, für die französische Sprache aufgeschlossenen Bildungsbürgertum des 19. Jahrhunderts verwendete Begriff „Avanz“ oder „Ayanz“ für einen Ertrag oder das bilanzielle Aktivum Gewinn lässt sich durch Substantivierung von dem französischen Hilfsverb avoir (haben) bzw. dessen Partizip Präsenz ayant (habend) ableiten.
Gewinn; auch: Avanz, Ayanz, Capital Avance (niederländisch), Gewinn, Gewinnbeteiligung, Gewinnst, Gewinst, Netto-Gewinn, Profit, profit (englisch), profit sharing (englisch), Verdienst
Konsignation; auch: Consignation, Consignationssendungen, Konsignationslager, Konsignationsmotoren, KonsignationswareDer kaufmännische Fachbegriff „Konsignation“ bezieht sich auf ein Kommissionsgeschäft, bei dem das Eigentum an der zu verkaufenden Ware - zum Beispiel Motoren - beim Hersteller oder Großhändler verbleibt, der sich eines Zwischen- oder Einzelhändlers bedient.