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Singapore 3 Novbr 1846
Geehrter Herr Syndicus
Ihren sehr werthen Brief vom 18 July empfing ich am 5 Sept. & sage Ihnen meinen herzlichen Dank für Ihre gefälligen Mittheilungen. Angebogen Copie des Anerkennungsschreibens vom hiesigen Resident Councillor nebst seinem Danke für die dem hiesigen Seemannshospital bewilligten 25 $, welche ich demselben Ihrem Auftrage zufolge gezahlt habe, & wofür ich Sie bitte mich zu erkennen.
Sehr lieb war es mir zu sehen, daß man in Bremen Energie genug besitzt, um ein bestehendes Recht geltend zu machen &
den Versuch machen will, eine directe Ladung Steinkohlen von einem Hafen
Großbrittanniens unter Bremer
Flagge hier zu importiren. Ich
sehe nicht die geringste Schwierigkeit in der Zulassung einer solchen Ladung
& werde mich mit der größten Thätigkeit für das Interesse Bremens dabei verwenden. Mehr als alle
Unterhandlungen wird ein solcher Versuch den Beweis klar darstellen, daß unseren
Flaggen diese Importation
freisteht, wie es in dem gedruckten Artikel, wovon ich Ihnen einen Auszug zu
senden mir erlaubte, unverholen ausgesprochen ist & sind sogar die Hansestädte einzeln nahmhaft
gemacht, wozu also noch Unterhandlungen, die zu Nichts führen & wo wir England gegenüber doch immer nur
als die Bittenden auftreten können? Neuerdings ist das schwedische Schiff Iris, Capt
Sachstroem hier direct von Newport mit einer Ladung Kohlen angekommen.
Was das Consulat in China anbetrifft, so stehen wir, sowohl mein Associé Herr Meyer, wie auch ich selbst schon aus dem Grunde von demselben ab, weil wir die Idee eines Etablissements in China ganz aufgegeben, doch auch wenn dem nicht so, würde ich großes Bedenken tragen, eine solche Charge auf mich zu nehmen, obgleich ich die in Ihrem werthen Briefe ausgesprochenen freundlichen Ermunterungen|1. Bogen, 3. Seite| zur Meldung für eine solche Stelle mit aufrichtigem Dank anerkenne. Wenn meine persönliche Ansicht irgend eine Berücksichtigung verdient, so möchte ich sagen: die Nothwendigkeit eines hanseatischen Consulats liege nicht vor. Der Handel mit China wird ebenso ungestört als bisher auch ohne Consul betrieben werden können. Schon vor Ansicht dieses werden Sie wahrscheinlich ein Schreiben aller augenblicklich in China anwesenden Deutschen erhalten haben, wenn es indes circulirt hat, mit dem Ersuchen um Anstellung eines deutschen Consuls. Soll derselbe dazu da sein, um die Deutschen & deren Eigenthum in China zu beschützen so muß er auf eine Macht im Fall der Gefahr rechnen können oder einmal insultirt, ohne Revange fordern oder nehmen zu können, – ist es um seine Autorität in den Augen der Chinesen geschehen. Nur das Bewußtsein (jetzt auf Erfahrung gegründet) daß ein Englisches, Americanisches oder Französisches Kriegsschiff in kurzer Zeit Genugthuung für etwaige Fehlgriffe fordern würde verleiht den Consuln dieser Nationen Geltung in den Augen der Chinesen, ein Consul ohne solchen Rückhalt würde eine traurige Rolle spielen. Die Chinesen sind ein eigenes Volk & müssen deshalb auf ihre Weise, nicht auf die unsrige genommen werden. Die Idee, daß der Handel mit uns eine Vergünstigung ihrerseits ist, sitzt zu fest bei Ihnen. Japan hat noch neulich den Franzosen & Amerikanern abschlägige Antworten ertheilt, China handelt mit uns nur, weil es diesen Verkehr nicht verhindern kann. Eine andere Frage ist, wer sollte den Consul ernennen? Preußen, Sachsen oder die Hansestädte, oder jeder einen besonderen? Letzteres würde die Chinesen ganz verwirren, ebenso wenn ein Amerikaner Consul für die Hansestädte würde. Sie haben zu wenig Kenntniß unserer Verhältnisse um einzusehen wie sich das verträgt. Ich glaube, daß diese nämlichen Ansichten den jungen McGregor der mit|1. Bogen, 4. Seite, über dem zur Adressierung freigelassenen Mittelfeld| der letzten Mail nach Hause gegangen ist, veranlaßt haben, seine Bewerbung zurückzuziehen, doch mag ich mich damit irren. Auf eine Ausdehnung des Verkehrs von Bremen mit China ist nicht zu rechnen, wir können wenig daher die Consumption von Thee, deren Hauptexportartikel ist bei uns zu gering. Ich glaube daher, der richtigste Plan ist, man lasse die Sache wie jetzt fortbestehn, bis dringendere Veranlassungen, die jetzt nicht anliegt einen Consul n. China senden.
1. Bogen, 4. Seite, unter dem zur Adressierung freigelassenen Mittelfeld
Schließlich ersuche ich Sie, Ihren Herrn Vater noch nachträglich meinen ergebenen Glückwunsch zu seinem Amtsjubiläum zu bringen, wir haben in den Zeitungen die Details mit aufrichtigem Interesse verfolgt. Mit ganz besonderen Hochachtung zeichnet
ergebenst
Th. August Behn
Bremer Schiffsliste von 1847 nächsten Gelegenheit an Hamburg.
1. Bogen, 4. Seite, um 90 Grad nach links gedreht, im Mittelfeld, mit erhaltenem Siegel und drei Poststempeln
Herrn Syndicus J. Smidt
Bremen
Nov., Novb, Novbr, Novbr.November
Sep., Sept, Sept., Septb., Septr., Septbr, Septbr.September
n., n/nach
StABStaatsarchiv Bremen
StABStaatsarchiv BremenC-2, 4.b.6.c.2.Verhältnisse der Hansestädte mit England, Hanseatische Konsuln und Agenten in den britischen Besitzungen in Asien, hier: Singapur (1843–1868)
Behn, Meyer & Co. (seit 1906: Ltd.), SingapurDas 1840 von Theodor August Behn und Valentin Lorenz Meyer gegründete Handelshaus Behn, Meyer & Co. in Singapur entfaltete eine rege Geschäftstätigkeit, vor allem in Südostasien, geriet 1857 jedoch in eine schwere Krise, die vor allem dank Arnold Otto Meyer, eines jüngeren Bruders von Valentin Lorenz Meyer, der seit 1851 zu den Teilhabern zählte und außerdem kurz zuvor eine eigene Firma Arnold Otto Meyer in Hamburg etabliert hatte, bewältigt werden konnte. In den 1880er und 1890er Jahren engagierte sich die Firma Behn, Meyer & Co. verstärkt im Schiffsgeschäft und übernahm die Vertretung namhafter Dampfschifffahrtsgesellschaften, darunter seit 1887 der Norddeutsche Lloyd in Bremen, seit 1890 die Deutsch-Australische Dampfschiffs-Gesellschaft in Hamburg und seit 1897 die Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg. Treibende Kraft in diesem Geschäftsfeld war Franz Heinrich Witthoefft, der seit 1900 neben Eduard Lorenz Meyer und Adolf Laspe zu den drei Teilhabern zählte. 1891 wurde eine erste Niederlassung in Penang eröffnet, die sich dem Handel mit Zinn zuwandte. Im Jahr 1900 versuchte man auf den Philippinen Fuß zu fassen, 1901 wurde eine weitere Niederlassung in Sandakan (Britisch-Nordborneo) eröffnet, die zugleich als Agentur der Chartered Bank of India, Australia and China fungierte. 1906 wurde die Firma in eine britische Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, die Behn, Meyer & Co. Ltd. mit Sitz in Singapur. Alleinige Aktionäre blieben die drei bisherigen Teilhaber, die sich künftig auf die Leitung der „Schaltzentrale“ Hamburg konzentrierten und sich in Singapur nicht länger auf Teilhaber, sondern auf angestellte Manager stützten. 1906 wurden zudem neue Niederlassungen in Cebu, Zamboanga und Ilo Ilo auf den Philippinen eröffnet sowie eine Beteiligung an der Singapore Rubber Company Ltd. in Singapur erworben, um am „Rubberboom“ partizipieren zu können. 1907 kam eine weitere Niederlassung in Bangkok (Siam) hinzu. Im Jahr darauf erfolgte die Übernahme der Handelsgesellschaft vorheen Helfferich & Rademacher mit Niederlassungen in Batavia, Surabaya, Telok Betong und Samarang in Niederländisch-Indien. 1913 gab es bei Behn, Meyer & Co. Ltd. mehr als einhundert europäische Angestellte. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam 1914 noch eine Niederlassung in Rangun (Britisch-Burma) hinzu. Vgl. ausführlich zur Unternehmensgeschichte, die aufgrund erhalten gebliebenen Überlieferungen eingehend untersucht werden kann:
Arnold Otto Meyer, Hamburg (Behn, Meyer & Co., Singapore, Penang, Manila und Sandokan)
;
Sieveking, Anfänge des Hauses Behn-Meyer & Co.
;
Sieveking, Behn-Meyer & Co.
;
Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1
;
Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 2
;
Kleinsteuber, Merchants
;
Yacob, Trans-generational Renewal
;
Yacob, Rising of the Phoenix
;
Fiedler, Von Hamburg nach Singapur
.
Konsulat
Konsulat der Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck (Hanseatisches Konsulat)
Singapur, auch: Sincapore, Singapore
Bremen
China; auch: chinesisches Kaiserreich, chinesisches Reich, chinesische Republik, Reich der Mitte
Anhui [Provinz in China]
Großbritannien; auch: England, Great Britain, United Kingdom of Great Britain and Ireland, Vereinigtes Königreich Großbritannien und IrlandNach dem Zusammenschluss des 1707 gebildeten Königreichs Großbritannien mit dem nur noch formell selbständigen Irland im Jahr 1801 lautete die offizielle Staatsbezeichnung Großbritanniens bis 1927 Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland. Das Staatsgebiet umfasste auf den Britischen Inseln die vier Landesteile England, Wales, Schottland und Irland, hinzu kamen abhängige Territorien auf allen Kontinenten, deren größte Ausdehnung 1922 erreicht war. 1927, mit der Bildung des Irischen Freistaats, wurde die offizielle Staatsbezeichnung verändert zu Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland.
HansestädteMit dem Sammelbegriff Hansestädte sind im 19. Jahrhundert in der Regel die drei norddeutschen Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck gemeint.
Newport [Stadt in Großbritannien]
Japan; auch: Japon (französisch), Jappan
Preußen
Sachsen [Königreich]
Hamburg
Behn, Theodor AugustTheodor August Behn (August Behn)Kaufmann, Konsul11610978523.12.181605.06.1886August Behn verlor noch als Kind beide Eltern und wuchs bei entfernten Verwandten in Harburg auf. Seine gesetzlichen Vormünder ermöglichten ihm den Besuch einer bei Hamburger Kaufleuten beliebten Privatschule in Hamburg, wo er von 1828 bis 1833 in Pension unterkam. Hier lernte er u. a. seinen späteren Geschäftspartner Valentin Lorenz Meyer kennen. Nach einer kaufmännischen Lehre bei der Firma Gorrissen & Lutze in Hamburg wechselte er als erster Commis zum Handelshaus Joh. Lange Sohn‛s Witwe & Co. in Bremen, das ihn Ende 1838 als Supercargo des Segelschiffs Heloise nach Ostasien entsandte. Gemeinsam mit Valentin Lorenz Meyer gründete er die Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur, die sich zu einem bedeutenden Handelshaus entwickelte. Nach dem Ausscheiden Valentin Lorenz Meyers Ende 1849 führte August Behn die Firma gemeinsam mit Friedrich Albert Schreiber und Arnold Otto Meyer fort. 1852 entschloss er sich, nach Europa zurückzukehren und gründete noch im selben Jahr die Firma August Behn in Hamburg, die als Reederei tätig wurde und in den 1860er Jahren über zehn eigene Schiffe verfügte. 1856 schied August Behn als Teilhaber aus der Firma Behn, Meyer & Co. in Singapur aus, blieb aber mit ihren Teilhabern in enger Verbindung. August Behn war insgesamt dreimal verheiratet und Vater von 15 Kindern. Vgl.
Gossler, „Behn, Theodor August“
;
Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1
.
SachstroemSachstroemKapitänSachstroem war um 1846 Kapitän auf dem schwedischen Schiff Iris, das im Hafen von Singapur verkehrte.
Meyer, Valentin LorenzValentin Lorenz MeyerKaufmann13233047423.10.181701.03.1901Gemeinsam mit seinem Jugendfreund Theodor August Behn gründete Valentin Lorenz Meyer im Herbst 1840 das Handelshaus Behn, Meyer & Co. in Singapur, schied jedoch infolge von Differenzen über den Handel mit Opium zum Jahresende 1849 als Teilhaber aus und ging zurück nach Hamburg, um sich anderen Geschäften zuzuwenden. Vgl.
Grolle, „Meyer, Valentin Lorenz“
;
Helfferich, Behn, Meyer & Co./Arnold Otto Meyer, Bd. 1
, passim.
Smidt, JohannJohann SmidtTheologe, Politiker, Bürgermeister der Hansestadt Bremen11784853X05.11.177307.05.1857Johann Smidt amtierte von 1813 bis 1821 als Senator, von 1821 bis zu seinem Tod als Bürgermeister der Hansestadt Bremen und gilt als einer ihrer bedeutendsten Politiker, vor allem auf dem Gebiet der auswärtigen Angelegenheiten und der Förderung von Handel und Schifffahrt. Als konservativer Politiker wandte er sich zugleich gegen eine liberale Verfassung und sorgte für die Rücknahme der rechtlichen Emazipation der Juden. Vgl.
Schulte, „Smidt, Johann“
;
Wurthmann, Senatoren, Freunde und Familie
, passim.
IrisDie „Iris“ war ein schwedisches Schiff, das um 1846 im Hafen von Singapur verkehrte.
Konsul der Hansestadt Bremen
Senatssyndikus der Hansestadt Bremen
Konsul der Hansestadt Hamburg
Resident Councillor of SingaporeDer Resident Councillor of Singapore war ein hochrangiger ziviler britischer Kolonialbeamter, der dem Gouverneur der Straits Settlements direkt unterstellt war. Von 1837 bis 1856 hatte Thomas Church dieses Amt inne, das 1867 in das Amt des Colonial Secretary of the Straits Settlements überführt wurde.
Krankenhaus; auch: Hospital
Kohlen; auch: Kohlenhandel
Hafen; auch: free port (englisch), Freihafen, port (englisch), VertragshafenHäfen spielten für den Handel mit und in Ostasien im langen 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle, zum einen als „Freihäfen“, wie zum Beispiel Singapur, in denen Waren ein- und ausgeführt werden konnten, ohne mit Zöllen belastet oder durch nichttarifäre Handelshemnisse beschränkt zu werden, zum anderen - und das war die häufigere Form - als „Vertragshäfen“, die zumeist nicht freiwillig, sondern unter Androhung von militärischer Gewalt oder auch erst nach einer militärischen Niederlage von den betreffenden Territorialstaaten, vor allem China und Japan, für den internationalen Handel geöffnet wurden. Dies geschah in der Regel auf der Basis eines mehr oder weniger erzwungenen Handelsvertrages, der keine gleichen Rechte für die Vertragspartner vorsah, sondern in erster Linie den Interessen der ausländischen imperialen Mächte entsprach und deshalb als Ungleicher Vertrag bezeichnet wurde. Über die Vertragshäfen wurde in China, Japan und anderen Ländern Ostasiens eine kommerzielle Revolution mit tiefgreifenden Veränderung für alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft in Gang gesetzt. Vgl.
Fairbank, Trade and Diplomacy
;
HAO, Commercial Revolution
;
Hoare, Japan‛s Treaty Ports
;
So/MyersTreaty Port Economy
;
Bickers/Jackson, Treaty Ports
;
Brunero/Villalta Puig, Life in Treaty Port China and Japan
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Flagge; auch: flag (englisch), Flaggenstock, Nationalflagge, SchiffsflaggeDie in der Regel aus Tuch bestehende Flagge eines Schiffes dient der Übertragung von Informationen auf weite Sicht. Dabei geht es zumeist um die Zugehörigkeit zu einer Reederei oder zu einem Staatswesen, in deren Schiffsregister das Schiff eingetragen ist; in letzterem Fall müssen weder die Eigner noch der Kapitän und die anderen Mitglieder der Schiffsmannschaft zwangsläufig ihren Sitz in dem betreffenden Staat haben. Die Nationalflaggen der Europäer wurden im 18. und 19. Jahrhundert in Ostasien auch vermehrt an Land gehisst, etwa vor den ausländischen Faktoreien im chinesischen Kanton oder auf Konsulatsgebäuden.
Associé; auch: Ahsocié, Associe s. auch Teilhaber
Der aus dem Französischen stammende Begriff „associé“ steht für einen geschäftlichen Teilhaber.
Charge (englisch)Der aus dem Englischen stammende Begriff „charge“ steht für Belastung oder Verantwortung.
Eigentum; auch: Eigenthum, property (englisch)
Chinesen; auch: Chinese (englisch)
Kriegsschiff; auch: Kanonenboot, Panzerschiff
Franzosen; auch: French (englisch)
Amerikaner; auch: Americans (englisch)
Konsum; auch: Consumption, Consumtion, Konsument, Verbrauch, Verbraucher
Tee; auch: tea (englisch), Teehandel, TheeTee und Teehandel sind wegen ihrer großen Bedeutung für die Export- wie die Importländer im 19. Jahrundert schon häufiger Gegenstand eingehender wirtschaftshistorischer Untersuchungen gewesen. Aus der jüngeren Forschungsliteratur seien nur zwei Studien hervorgehoben:
Rappaport, Thirst for Empire
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LIU, Tea War
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Presse; auch: Tageszeitung, Wochenzeitung, Zeitung